DE1240347B - Abdichtung fuer Muffenrohrverbindungen - Google Patents
Abdichtung fuer MuffenrohrverbindungenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L13/00—Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
- F16L13/10—Adhesive or cemented joints
- F16L13/11—Adhesive or cemented joints using materials which fill the space between parts of a joint before hardening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Joints With Sleeves (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
int. Cl.:
F161
Deutsche Kl.: 47 f- 8/01
Nummer: 1 240 347
Aktenzeichen: W34194XII/47f
Anmeldetag: 29. März 1963
11. Mai 1967
36 November 1967
Anmeldetag: 29. März 1963
11. Mai 1967
36 November 1967
Auslegetag:
Ausgabetag:
Patentschrift stimmt mit der Auslegeschrift überein
Ausgabetag:
Patentschrift stimmt mit der Auslegeschrift überein
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abdichtung für Muffenrohrverbindungen, die aus einem zwischen
den Stirnflächen der Rohre eingeklemmten Dichtungsflansch
und einem in den Muffenspalt hineinragenden Dichtungsringteil besteht, an den sich eine
den Muffenspalt ausfüllende Vergußmassendichtung anschließt.
Bei einer bekannten Muffenrohrabdichtung dieser Art weist der in den Muffenspalt hineinragende
Dichtungsteil nur eine Dichtlippe auf, die sich beim Einführen des Rohres in die Muffe gegen die Innenwandung
der Muffe anlegt. Diese eine Dichtlippe bietet aber angesichts der Tatsache, daß die Innenflächen
der Muffen von Ton-, Zement- oder Gußrohren fast nie völlig glatt sind, sondern häufig Unebenheiten
aufweisen, keine Gewähr für eine vollständige Abdichtung des Muffenspaltes. Die Folge
davon ist, daß beim Einbringen der heißen Vergußmasse in die Rohrmuffen ein Teil dieser Masse in
das Rohrinnere durchsickert und dort erstarrt. Die im oberen Teil der Muffen durchgesickerte Vergußmasse
ragt dann wie Eiszapfen in das Rohrinnere hinein und bewirkt, daß sich an den Tropfstellen im Rohr
Ablagerungen bilden und die Rohre schnell verstopfen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Abdichtung für Muffenrohrverbindungen der
eingangs erwähnten Art so auszugestalten, daß eine zuverlässige Innenabdichtung auch bei großen Durchmessertoleranzschwankungen
der zu verbindenden Rohre gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß ist das dadurch erreicht, daß der in an sich bekannter Weise faltenbalgartig ausgebildete
Dichtringteil im Muffenspalt durch ein Hilfswerkzeug axial gestaucht und in dieser Lage durch
die Vergußmasse festgelegt ist.
Es ist zwar an sich bekannt, einen faltenbalgartig ausgebildeten Dichtungsring axial zu stauchen und
in dieser Lage festzulegen; dabei handelt es sich jedoch um eine stopfbuchsenartige Abdichtung, bei der
die Stauchung und Festlegung durch das nämliche Mittel, die Stopfbuchsbrille, erfolgt. Demgegenüber
dienen bei der erfindüngsgemäßen Anordnung zum Stauchen und zum Festlegen des faltenbalgartigen
Dichtringteiles zweierlei Mittel, die für Muffenverbindungen bei Tonrohren od. dgl. an sich durchaus gebräuchlich
sind. ■ .
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der faltenbalgartige Dichtungsringteil an
den Scheiteln der Falten in an sich bekannter Weise mit lippenartigen Verlängerungen versehen, die sich
nach außen hin verjüngen und im Querschnitt zu einer Spitze auslaufen.
Abdichtung für Muffenrohrverbindungen
Patentiert für:
Westland Gummiwerke G. m. b. H. & Co.,
Westerhausen (Kr. Meile)
Als Erfinder benannt:
Ernst zur Nedden, Westerhausen (Kr. Meile)
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen
veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Muffenrohrverbindung vor dem Einführen des Dichtungsringes
und des ihn tragenden Rohrendes in die Muffe des benachbarten Rohres,
F i g. 2 die Anordnung nach F i g. 1 nach dem Einstauchen des Dichtungsringes in den Muffenspalt,
F i g. 3 einen entspannten Dichtungsring im Längsschnitt,
F i g. 4 eine andere Ausführungsform des Dichtungsringes im Längsschnitt.
Der Dichtungsring besteht aus einem zwischen die Stirnflächen 1 der Rohre 2 und 3 einzuklemmenden
Dichtungsflansch 4 und einem in den Muffenspalt 5 hineinragenden Teil 6, der faltenbalgartig ausgebildet
ist. Die Scheitel der Falten des Teiles 6 weisen gemäß F i g. 1 und 3 lippenartige Verlängerungen 7
bzw. 8 auf, die sich nach außen hin verjüngen und im Querschnitt zu einer Spitze auslaufen.
Der faltenbalgartige Teil 6 mit den Lippen 7 und 8 kann so bemessen werden, daß bei entspanntem
Ring der Innendurchmesser der Dichtlippen 7 etwa dem Außendurchmesser des Innenrohres 2 und der
Außendurchmesser der Dichtlippen 8 etwa dem Innendurchmesser der Rohrmuffe 3 α entspricht. Es
ist aber auch möglich, die Dichtlippen 7 und 8 so lang auszubilden, daß bei entspanntem Ring der
Innendurchmesser der inneren Lippen? größer ist als der Außendurchmesser des Rohres 2 und der
Außendurchmesser der Lippen 8 größer als der Innendurchmesser der Muffe 3 a. In jedem Fall legen
sich die Spitzen der Lippen 7 und 8 beim Einstauchen des Dichtungsringes in den Muffenspalt 5, was
mittels eines Hilfswerkzeugs, z. B. eines Stößels 9, geschieht, in Richtung auf die Eingußöffnung des Muffenspaltes
abdichtend gegen die Rohrwandungen, so
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daß beim nachfolgenden Einbringen der heißen Vergußmasse ein Durchsickern eines Teiles dieser Masse
in das Rohrinnere sicher verhindert wird. Aber auch bei NichtVorhandensein von Dichtlippen 7 und 8 ist
eine ausreichende Abdichtung des Muffenspaltes durch die Falten des Dichtungsringes gewährleistet,
da in diesem Fall die spitzen Scheitel der Falten beim Einstauchen des Dichtungsringes gegen die
Rohrwandungen angepreßt werden.
An Stelle der spitzen Dichtlippen 7 und 8 nach F i g. 3 können an den Scheiteln der Falten 6 auch
solche Verlängerungen vorgesehen werden, die gemäß F i g. 4 außen mit je einer Verdickung oder
Wulst 7 α bzw. 8 α versehen sind.
In den dargestellten Ausführungsbeispielen weist der Dichtungsring zwei Falten auf; es kann aber
auch eine größere Anzahl von Falten und Dichtlippen vorgesehen werden.
Claims (4)
1. Abdichtung für Muffenrohrverbindungen, bestehend aus einem zwischen den Stirnflächen
der Rohre eingeklemmten Dichtungsflansch und einem in den Muffenspalt hineinragenden Dichtungsringteil,
an den sich eine den Muffenspalt ausfüllende Vergußmassendichtung anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der in an
sich bekannter Weise faltenbalgartig ausgebildete Dichtungsringteil im Muffenspalt durch ein Hilfswerkzeug
axial gestaucht und in dieser Lage durch die Vergußmasse festgelegt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der faltenbalgartige Dichtungsringteil an den Scheiteln der Falten in an sich
bekannter Weise lippenartige Verlängerungen (7 und 8 bzw. 7 α und 8 a) trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet·, daß sich die lippenartigen Verlängerungen
(7 und 8) in an sich bekannter Weise nach außen hin verjüngen und im Querschnitt zu
einer Spitze auslaufen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der faltenbalgartige Dichtungsringteil
mindestens zwei, vorzugsweise drei Falten aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 961 586;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 687 283;
USA.- Patentschriften Nr. 2 615 740, 2 501943,
1824422.
Deutsche Patentschrift Nr. 961 586;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 687 283;
USA.- Patentschriften Nr. 2 615 740, 2 501943,
1824422.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 579/224 5.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963W0034194 DE1240347B (de) | 1963-03-29 | 1963-03-29 | Abdichtung fuer Muffenrohrverbindungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1963W0034194 DE1240347B (de) | 1963-03-29 | 1963-03-29 | Abdichtung fuer Muffenrohrverbindungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1240347B true DE1240347B (de) | 1967-05-11 |
Family
ID=7600541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963W0034194 Pending DE1240347B (de) | 1963-03-29 | 1963-03-29 | Abdichtung fuer Muffenrohrverbindungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1240347B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4421322A (en) * | 1980-08-28 | 1983-12-20 | Accumulatorenwerke Hoppecke Carl Zoellner & Sohn Gmbh & Co. Kg | Combination knife-edge and areal contact lip seal for movable electrodes |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1824422A (en) * | 1925-06-24 | 1931-09-22 | Arthur C Badger | Guided expansion joint |
| US2501943A (en) * | 1947-07-18 | 1950-03-28 | Duriron Co | Pipe joint |
| US2615740A (en) * | 1948-09-03 | 1952-10-28 | Hamilton Kent Mfg Company | Sealing ring |
| DE1687283U (de) * | 1953-04-27 | 1954-11-11 | Bernard Van Lengerich | Luftdichte rohrverbindung fuer pneumatische foerderleitungen. |
| DE961586C (de) * | 1955-06-23 | 1957-04-11 | Hermann Muecher | Dichtungsringe fuer Rohre, insbesondere Muffenrohre |
-
1963
- 1963-03-29 DE DE1963W0034194 patent/DE1240347B/de active Pending
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