DE1240243B - Schutzhuelle fuer nasse Regenschirme - Google Patents
Schutzhuelle fuer nasse RegenschirmeInfo
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- DE1240243B DE1240243B DE1965G0045128 DEG0045128A DE1240243B DE 1240243 B DE1240243 B DE 1240243B DE 1965G0045128 DE1965G0045128 DE 1965G0045128 DE G0045128 A DEG0045128 A DE G0045128A DE 1240243 B DE1240243 B DE 1240243B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/24—Protective coverings for umbrellas when closed
Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
Int. CL:
A45b
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Deutschem.: 33 a-7/07
Nummer: 1240 243
Aktenzeichen: G 45128 III/33.a
Anmeldetag: 8. November 1965
Auslegetag: 11. Mai 1967
Ausgabetag: 7. Dezember 1967
Patentschrift stimmt mit der Auslegeschrift überein
Anmeldetag: 8. November 1965
Auslegetag: 11. Mai 1967
Ausgabetag: 7. Dezember 1967
Patentschrift stimmt mit der Auslegeschrift überein
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzhülle für nasse Regenschirme, deren Spitzenteil mit einem
wasserdicht abschließbaren Wasserlauf versehen ist, der zum Ablassen des vom Regenschirm abgelaufenen
Wassers geöffnet werden kann.
Bei einem bereits bekannten derartigen Schutzüberzug sind beide Enden offen. Das untere Hüllenende
weist einen mit einer Lasche versehenen elastischen Ring als Dichtrand auf. Dieser Schutzüberzug
wird über den Schirm gezogen, wobei sich der elastische Ring um die Schirmspitze legt. Zum Entleeren
des im Schutzüberzug angesammelten Wassers wird der elastische Dichtrand durch Ziehen an der
Lasche gedehnt und die Hüllenöffnung erweitert.
Diese Ausführungsform des Schutzüberzuges stellt große Ansprüche an das Hüllenmaterial, insbesondere
an das des Dichtringes, da das Hüllenende sich einerseits schließend um die Schirmspitze anlegen
und andererseits sich in radialer Richtung weiten muß; dieses begünstigt eine Werkstoffermüdung, und
die Öffnung wird bei mehrfachem Gebrauch größer, bis sie schließlich nur an der Schirmbespannung anliegt
und nicht wasserdicht abschließen kann. Weiterhin ist diese Schutzhülle bei im Querschnitt ungleichmäßig
geformtem und/oder beschädigtem Schirmspitzenschaft nicht anwendbar, da sie auf Grund
ihres Verschlusses, bedingt durch die Steifigkeit des Dichtringes, sich nicht entlang der Querschnittmantellinie
überall anlegen kann. Eine derartige Schirmhülle kann außerdem nicht für Schirme mit unterschiedlicher
Spitze verwendet werden, sondern ist nur für Stockschirme oder nur für Taschenschirme
verwendbar. Dabei muß die Differenz der Durchmesser der einzelnen Schirmspitzen zum Dichtrand
sehr gering sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung derartiger Mängel den abschließbaren
Wasserauslauf einer Schutzhülle für nasse Regenschirme so auszubilden, daß die Schutzhülle Regenschirme
mit verschiedenartig ausgebildeten Schirmspitzen aufnehmen kann und der Wasserauslauf sich
in einfacher Weise öffnen und wieder dauerhaft wasserdicht verschließen läßt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Wasserauslauf mittels eines eigenen Verschlußkörpers
verschließbar ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Verschlußkörper aus einer unter Spannung gegen
die Öffnung des Wasserauslaufes gehaltenen Kugel. Der Verschlußkörper liegt vorzugsweise unter der
Wirkung eines Gummizuges an der Öffnung des Wasserauslaufes an.
Schutzhülle für nasse Regenschirme
Patentiert für:
Bernard Goslar, Paderborn, Bonifatiusweg 11
Als Erfinder benannt:
Bernard Goslar, Paderborn
Bernard Goslar, Paderborn
Eine derartige Schutzhülle umgibt vorteilhafterweise auch die Schirmspitze und zeichnet sich durch
einen einfachen Aufbau und Handhabung aus. Besonders vorteilhaft ist dabei der eigene, die Wasserauslauföffnung
in einfacher Weise verschließende Verschlußkörper.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt; sie zeigt eine Seitenansicht der
Schutzhülle nach der Erfindung.
Eine Schutzhülle 10 zur Aufnahme von nassen Regenschirmen 11 weist einen nach unten sich verjüngenden
Hüllenkörper 12 auf, der vorzugsweise aus wasserfestem Kunststoff gefertigt ist und die
Form einer spitzen Tüte hat.
Der obere Rand des Hüllenkörpers 12 ist verstärkt und zeigt eine Einrichtung zum obenseitigen Verengen
und Schließen der Schutzhülle 10.
Am oberen Schutzhüllenrand ist ein mit Druckknöpfen versehenes Band 13 angeordnet, dessen
eines Ende vom Hüllenkörper 12 absteht und nach dem Einstecken des Regenschirmes 11 in die Schutzhülle
10 um den Hüllenkörper 12 herumgezogen und durch Eindrücken eines Druckknopfes festgehalten
wird.
Ein unterer Bereich 12« des schlauchartigen, an beiden Enden offenen Hüllenkörpers 12 ist verstärkt
ausgeführt und trägt untenseitig einen durch Aufschrauben od. dgl. vorteilhafterweise lösbar befestigten
Auslaufstutzen 14.
Dieser Auslaufstutzen 14 verjüngt sich nach unten und ist vorzugsweise im Bereich unterhalb des
Hüllenkörpers 12 mit reduziertem Durchmesser ausgeführt. Der Auslaufstutzen 14 stellt eine in Axial-
richtung yerformte Röhre dar, deren unterseitiges Ende vorzugsweise die Wasserauslauföffnung bildet,
die mittels einer Kugel 15 verschlossen wird.
Diese das Verschlußteil bildende Kugel 15 ist vorzugsweise aus Gummi, insbesondere Weichgummi,
gefertigt und mittels Haltebändern 16 aus Gummi gegen die Wasserauslauföffnung gehalten. Die mit
der Kugel 15 verbundenen Haltebänder 16 sind an
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einem am Auslaufstutzen 14 fest anliegenden Gummiband
17 angeordnet.
Bei einem abgeänderten, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist in oder an dem unteren Hüllenkörperende
ein Auslaufstutzen unlösbar befestigt bzw. das Hüllenkörperende entsprechend verstärkt
ausgeführt. Auch hierbei wird die untenseitige Wasserauslauföffnung von einer unter Spannung angezogenen
Kugel verschlossen.
Sofern der verschlußseitige Bereich der Schutzhülle aus weichem Werkstoff besteht, ist es vorteilhaft,
in dem Auslaufstutzen bzw. Hüllenkörper ein Röhrchen aus hartem Werkstoff wie Metall, Hartgummi,
Hartplastik od. dgl. vorzusehen, um sicherzustellen, daß sich die den Verschlußkörper tragende
Einrichtung, insbesondere das Gummiband 17, nicht lösen kann.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß das verschlußseitige Schutzhüllenende zylindrisch, sich trichterförmig
verjüngend bzw. nach unten erweiternd ausgeführt ist.
Weiterhin ist es möglich, das obere Ende der Schutzhülle andersartig zu verengen und/oder zu verschließen.
Bei einer bevorzugten, nicht dargestellten Ausführungsform -ist in den verstärkten oberen
Schutzhüllenrand ein Faden od. dgl. beweglich eingezogen. Mit diesem Faden läßt sich die Schutzhülle
obenseitig. zusammenziehen und durch Verbinden der überstehenden Fadenenden mittels Schleifenverbindüng
od. dgl. in der zusammengezogenen Stellung fixieren.
Soll das in der Schutzhülle 10 angesammelte, vom nassen Regenschirm 11 abgelaufene Wasser aus der
Schutzhülle 10 entleert werden, so wird die an den Haltebändern 16 aus Gummi hängende Kugel 15 in
einfacher Weise erfaßt und bei gleichzeitigem Längen der Haltebänder 16 nach unten und/oder zur Seite
bewegt. Die Kugel 15 gibt die Wasserauslauföffnung frei und das Wasser kann bei entsprechender Lage
der Schutzhülle 10 auslaufen.
Zum Schließen der Wasserauslauföffnung braucht die Kugel 15 nur über den unteren Rand des Auslaufstutzens
14 bewegt werden, sie legt sich in die Wasserauslauföffnung abdichtend ein. Auf Grund des
nachgiebigen Werkstoffes der Kugel 15 und der von den Haltebändern 16 ausgeübten Anzugsspannung
erfolgt die Abdichtung der Wasserauslauföffnung entlang der ganzen Öffnung. Die Kugel paßt sich
möglicherweise vorhandenen Unebenheiten an.
Die erfindungsgemäße Schutzhülle zeichnet sich durch gutes dauerhaftes Abdichten der Wasserauslauföffnung
sowie einfache Entleerungsmöglichkeit
Claims (3)
1. Schutzhülle für nasse Regenschirme, deren Spitzenteil mit einem wasserdicht abschließbaren
Wasserauslauf versehen ist, der zum Ablassen des vom Regenschirm abgelaufenen Wassers geöffnet
werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserauslauf mittels eines eigenen Verschlußkörpers
verschließbar ist.
2. Schutzhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper aus einer
unter Spannung gegen die Öffnung des Wasserauslaufes gehaltenen Kugel besteht.
3. Schutzhülle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper
unter der Wirkung eines Gummizuges an der Öffnung des Wasserauslaufes anliegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 849 597, 894 903;
schweizerische Patentschrift Nr. 361 639.
Deutsche Patentschriften Nr. 849 597, 894 903;
schweizerische Patentschrift Nr. 361 639.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 579/1 5. 67 Q Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965G0045128 DE1240243B (de) | 1965-11-08 | 1965-11-08 | Schutzhuelle fuer nasse Regenschirme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965G0045128 DE1240243B (de) | 1965-11-08 | 1965-11-08 | Schutzhuelle fuer nasse Regenschirme |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1240243B true DE1240243B (de) | 1967-05-11 |
Family
ID=7127642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965G0045128 Pending DE1240243B (de) | 1965-11-08 | 1965-11-08 | Schutzhuelle fuer nasse Regenschirme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1240243B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE849597C (de) * | 1950-09-01 | 1952-09-15 | Walther Tauber | Schirmhuelle |
| DE894903C (de) * | 1951-09-13 | 1953-10-29 | Fritz Wengler | Wasserdichter Schutzueberzug fuer nasse Regenschirme |
| CH361639A (de) * | 1958-10-14 | 1962-04-30 | Bernhard Ernst | Hülle für Regenschirme |
-
1965
- 1965-11-08 DE DE1965G0045128 patent/DE1240243B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE849597C (de) * | 1950-09-01 | 1952-09-15 | Walther Tauber | Schirmhuelle |
| DE894903C (de) * | 1951-09-13 | 1953-10-29 | Fritz Wengler | Wasserdichter Schutzueberzug fuer nasse Regenschirme |
| CH361639A (de) * | 1958-10-14 | 1962-04-30 | Bernhard Ernst | Hülle für Regenschirme |
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