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DE1138804B - Seitenverstellbare Schienenbefestigung - Google Patents

Seitenverstellbare Schienenbefestigung

Info

Publication number
DE1138804B
DE1138804B DEM42878A DEM0042878A DE1138804B DE 1138804 B DE1138804 B DE 1138804B DE M42878 A DEM42878 A DE M42878A DE M0042878 A DEM0042878 A DE M0042878A DE 1138804 B DE1138804 B DE 1138804B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
plate
clamping
base
foot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM42878A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Stefan Maxian
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STEFAN MAXIAN DIPL ING
Original Assignee
STEFAN MAXIAN DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STEFAN MAXIAN DIPL ING filed Critical STEFAN MAXIAN DIPL ING
Publication of DE1138804B publication Critical patent/DE1138804B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/66Rail fastenings allowing the adjustment of the position of the rails, so far as not included in the preceding groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Seitenverstellbare Schienenbefestigung Die Erfindung betrifft eine seitenverstellbare Schienenbefestigung auf einer Unterlage mittels beidseitig des Schienenfußes angeordneter, den Schienenfuß übergreifender Klemmittel, die jeweils mindestens zwei Klemmteile aufweisen, welche beim Verschieben des Klemmittels quer zur Schiene an zwei einander gegenüberliegenden, quer zur Schiene verlaufenden Flächen geführt sind und in der gewünschten Seitenstellung an diese Flächen angepreßt werden.
  • Bei einer bekannten Schienenbefestigung dieser Art verlaufen die beiden einander gegenüberliegenden Führungsflächen parallel zueinander und ist einer der beiden Klemmteile jedes Klemmittels mit Ansätzen versehen, die in parallel zur Schiene verlaufende Rillen der Unterlage eingreifen. Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß nach der Seiteneinstellung der Klemmittel und dem Anpressen der Klemmteile an die Führungsflächen die Klemmittel sicher gegen seitliche Verschiebungen gehalten sind. Sie hat nur den Nachteil, daß die Klemmittel nicht stufenlos seitlich verstellt werden können, denn sie müssen zumindest um den Abstand zwischen zwei Rillen verschoben werden. Wollte man auf Ansätze und Rillen ganz verzichten, so wäre zwar eine stufenlose Seitenverstellung möglich, doch würden dann die im Betrieb auftretenden Seitenkräfte von den Klemmitteln auf die Unterlage ausschließlich durch Reibung übertragen. Das hätte zur Folge, daß bereits bei geringer Verminderung des Anpreßdruckes der Klemmteile mit ungewollten und gefährlichen Seitenverschiebungen der Klemmittel gerechnet werden müßte.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schienenbefestigung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei der solche ungewollten Seitenverschiebungen der Klemmittel verhindert werden und trotzdem eine stufenlose Seitenverstellung möglich ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die zur Führung und Abstützung jeweils eines Klemmittels dienenden beiden Flächen der Unterlage derart keilförmig zusammenlaufen, daß das Klemmmittel bei angepreßten Klemmteilen auf Grund der Keilform daran gehindert ist, sich von der Schiene weg zu verschieben.
  • Besonders geeignet für eine Ausbildung in der vorstehend angegebenen Weise ist eine bekannte Schienenbefestigung auf einer plattenartigen Unterlage, beispielsweise der Deckplatte einer Stahlschwelle oder eines Schienenstuhles, bei der die als Unterlage dienende Platte mit einem quer zur Schiene verlaufenden, beiderseits über den Schienenfuß hinausreichenden Schlitz versehen ist, in welchem auf beiden Schienenseiten je ein mit seinem Kopf von unten gegen die Platte anliegender Schraubenbolzen geführt ist, auf den von oben eine den Schienenfuß übergreifende Klemmplatte aufgeschoben und durch eine Mutter gegen den Schienenfuß gepreßt ist. Man geht hier so vor, daß man die Platte an ihrer Unterseite im Schnitt senkrecht zur Schiene, von der Längsmitte des Schlitzes ausgehend, nach beiden Seiten keilförmig verstärkt.
  • Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Schienenbefestigung nach der Erfindung auf einer Hilfsbrücke in einem Schnitt quer zur Schiene, Fig. 2 die Schienenbefestigung in einem Vertikalschnitt parallel zur Schiene und Fig. 3 eine Draufsicht auf die Unterlage, teilweise geschnitten.
  • Die Figuren zeigen die Auflagerung und Befestigung einer Schiene auf einer Hilfsbrücke. Zur Auflagerung dienen die in normalen Schwellenabstand vorgesehenen stählernen Platten 6. Die Querneigung der Schienen 1 gegen die Lotrechte kann an den Brükkenenden mittels keilförmig gearbeiteter stählerner Lagerplatten 2 bewerkstelligt werden, die mittels Schrauben 3 mit dem Untergurt 4 verbunden sind.
  • Die Schiene 1 kann auf den Platten 6 in die gewünschte Lage seitlich verschoben und dann fixiert werden. Die Fixierung erfolgt mittels Klemmplatten 8 und Schraubenbolzen 5, deren Köpfe gegen die an der Unterseite keilförmig nach außen verstärkte Platte 6 anliegen. Die Platte 6 ist, um den Durchtritt der Schäfte der Schraubenbolzen zu ermöglichen, geschlitzt, und unter ihr verläuft eine Ausnehmung 7 zur Aufnahme und Halterung der viereckigen Bolzenköpfe. Der Schienenfuß wird durch die Klemmplatten 8 unmittelbar oder mittels zwischengelegter Paßstücke 9 festgehalten. Die Einführung der Bolzenköpfe erfolgt durch entsprechende Öffnungen an den Enden der Ausnehmung 7.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Seitenverstellbare Schienenbefestigung auf einer Unterlage mittels beidseitig des Schienenfußes angeordneter, den Schienenfuß übergreifender Klemmittel, die jeweils mindestens zwei Klemmteile aufweisen, welche beim Verschieben des Klemmittels quer zur Schiene an zwei einander gegenüberliegenden, quer zur Schiene verlaufenden Flächen geführt sind und in der gewünschten Seitenstellung an diese Flächen angepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Führung und Abstützung jeweils eines Klemmittels dienenden beiden Flächen der Unterlage derart keilförmig zusammenlaufen, daß das 'Klemmittel bei angepreßten Klemmteilen auf Grund der Keilform daran gehindert ist, sich von der Schiene weg zu verschieben.
  2. 2. Seitenverstellbare Schienenbefestigung auf einer plattenartigen Unterlage, beispielsweise der Deckplatte einer Stahlschwelle oder eines Schienenstuhles, bei der die als Unterlage dienende Platte mit einem quer zur Schiene verlaufenden, beiderseits über den Schienenfuß hinausreichenden Schlitz versehen ist, in welchem auf beiden Schienenseiten je ein mit seinem Kopf von unten gegen die Platte anliegender Schraubenbolzen geführt ist, auf den von oben eine den Schienenfuß übergreifende Klemmplatte aufgeschoben und durch eine Mutter gegen den Schienenfuß gepreßt ist, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte an ihrer Unterseite im Schnitt senkrecht zur Schiene, von der Längsmitte des Schlitzes ausgehend, nach beiden Seiten keilförmig verstärkt ist.
  3. 3. Schienenbefestigung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite der Klemmplatte in Einbaustellung von der Schiene weg schräg abwärts geneigt ist.
  4. 4. Schienenbefestigung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz in der als Unterlage dienenden Platte an seinen Enden Erweiterungen zum Durchstecken der Köpfe der Schraubenbolzen aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 45 741, 521209; österreichische Patentschrift Nr. 41041; USA.-Patentschriften Nr. 1069 484, 1833 375, 2252515.
DEM42878A 1958-10-25 1959-09-26 Seitenverstellbare Schienenbefestigung Pending DE1138804B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1138804X 1958-10-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1138804B true DE1138804B (de) 1962-10-31

Family

ID=3686080

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM42878A Pending DE1138804B (de) 1958-10-25 1959-09-26 Seitenverstellbare Schienenbefestigung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1138804B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE45741C (de) * A. BOLZANO, Königl. Betriebs-Ingenieur bei den Staatsbahnen in Augsburg Schienenbefestigung aufHolzschwellen
AT41041B (de) * 1908-03-09 1910-02-25 Franz Benque Betoneisenquerschwelle.
US1069484A (en) * 1913-02-15 1913-08-05 Charley M Smith Metallic tie.
DE521209C (de) * 1926-02-14 1931-03-19 John Given Snyder Metalltrogquerschwelle
US1833375A (en) * 1931-05-16 1931-11-24 Robert N Schumann Concrete railroad tie
US2252515A (en) * 1938-09-10 1941-08-12 Landis Paul Rail fastening means

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