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DE1138627B - Einaeugige Spiegelreflexkamera mit Objektivverschluss - Google Patents

Einaeugige Spiegelreflexkamera mit Objektivverschluss

Info

Publication number
DE1138627B
DE1138627B DEZ7138A DEZ0007138A DE1138627B DE 1138627 B DE1138627 B DE 1138627B DE Z7138 A DEZ7138 A DE Z7138A DE Z0007138 A DEZ0007138 A DE Z0007138A DE 1138627 B DE1138627 B DE 1138627B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
lever
ring
shutter
mirror
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ7138A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Hahn
Edgar Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ7138A priority Critical patent/DE1138627B/de
Publication of DE1138627B publication Critical patent/DE1138627B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

  • Einäugige Spiegelreflexkamera mit Objektiwerschluß Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Objektivverschluß, bei welcher unmittelbar nach einer Aufnahme, d. h. ohne vorheriges erneutes Verschlußspannen, eine Weiterbeobachtung des aufgenommenen Motivs oder die Beobachtung eines anderen Motivs durchführbar sein soll.
  • Es ist eine einäugige Spiegelreflexkamera bekannt, bei der der Spiegel nach erfolgtem Verschlußablauf zwecks Weiterbeobachtung des: Sucherbildes durch das Wirksamwerden eines Kraftspeichers sofort wieder in die Beobachtungsstellung zurückgeschwenkt wird. Unter gleichzeitiger Verwendung einer Blenr denvorwahleinrichtung wird die vor der Aufnahme voll geöffnet gehaltene und während der Aufnahme auf den vorgewählten Wert verkleinerte Blende durch den in die Beobachtungslage zurückgeschwenkten Spiegel wieder voll geöffnet. Da die bekannte Kamera die vorstehend angegebenen Mittel zur Weiterbeobachtung unmittelbar nach der Aufnahme nur in Verbindung mit :einem Schlitzverschluß offenbart, ist eine brauchbare Lösung für Spiegelreflexkameras mit Objektivvenschluß, die einer zusätzlichen Steuerung der Verschlußscktoren bedürfen, hierdurch nicht unterbreitet.
  • Des weiteren sind Objektivverschlüsse bekannt, deren Verschlußsektoren sowohl bei gespanntem als auch entspanntem Verschlußwerk zur sogenannten Zwischenbeobachtung zu öffnen sind.. Ein Hinweis auf eine Verbindung mit einäugigen Spiegelreflexkameras zwecks Weiterbeobachtung unmittelbar nach durchgeführter Aufnahme ist damit noch nicht gegeben.
  • Schließlich ist eine einäugige Spiegelreflexkamera mit gekuppeltem Filmtransport und Verschlußaufzug bekannt, welche mit einer Einrichtung zur automatischen Rückführung des Spiegels in die Beobachtungsstellung unmittelbar nach der Aufnahme ausgestattet ist. Nachteilig bei dieser Kamera ist indessen, der Aufwand, der hinsichtlich der Anzahl der Bauelemente und hinsichtlich des Platzbedarfs getrieben wird. Die bekannte Kamera benötigt für die sowieso erforderlichen Steuerungsvorgänge einer einäugigen Spiegelreflexkamera einen dem Kameramechanismus hinzuzufügenden Getriebekasten, der aus Zahnrädern, Kurvenscheiben., Hebeln, Federn und Wellen besteht, die mit einem beim Spannen der Kamera mitgespannten Kraftspeicher verbunden sind, um bei Kameraauslösung die üblichen Spiegel-, Blenden- und Verschlußsektorenbewegungen ausführen zu können. Um nun auch noch dem Erfordernis. der selbsttätigen Spiegelrückkehr nebst Lichtschutzklappensteuerung nach der Aufnahme zu genügen, sind dem erwähnten Getriebe noch weitere Bauelemente entsprechender Art (Kurvenscheiben, Hebel, Federn) angefügt worden, wodurch der Aufwand an Schaltmitteln sowie der Platzbedarf noch größer geworden sind.
  • Durch die Erfindung werden die Nachteile der bekannten Kamera vermieden. Durch sie wird eine einäugige Spiegelreflexkamera geschaffen, die sämtliche Funktionen dieses Kameratyps einschließlich der automatischen Rückkehr von Spiegel und Lichtschutzklappe nach der Aufnahme in die Beobachtungsstellung sowie der selbsttätigen Wiederöffnung der Verschlußsektoren durchzuführen gestattet, ohne eines wesentlichen Mehraufwandes an Schaltmitteln oder einer Vergrößerung des Raumes für deren Unterbringung zu bedürfen. Die Erfindung geht dabei von einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit zur Zwischenbeobachtung offenzustellendem Objektivverschluß, dessen Sektoren in gespanntem und in, urgespanntem Verschlußzustand zu öffnen sind, aus, wobei diese Kamera auch mit einer Steuervorrichtung versehen ist, welche in Abhängigkeit vom Spannen und Auslösen der Kamera die für die Aufnahmebereitschaft und zur Aufnahme durchzuführenden Vorgänge, wie Spiegel-, Verschluß- und Blendenstellen, bewirkt, sowie im Anschluß an den Belichtungsvorgang den in Aufnahmestellung befindlichen Spiegel in seine Beobachtungsstellung zurückkehren und die Verschlußsektoren sich öffnen läßt. Die Erfindung besteht darin, daß als Steuervorrichtung ein um die optische Achse drehbarer Ring Verwendung findet.
  • Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung findet als Steuervorrichtung ein beim Verschlußaufzug einen Hinlauf und bei Betätigung des Auslösers einen Rücklauf ausführender Ring Verwendung.
  • Um die zwecks Durchführung der selbsttätigen Spiegelrückkehr und der selbsttätigen Wiederöffnung der Verschlußsektoren nach erfolgter Aufnahme vorgesehenen Kraftspeicher entsprechend zu betätigen, weist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der steuernde Ring Mittel zum Spannen der Kraftspeicher beim Verschlußaufzug und Mittel zu deren Wirksamwerden nach Verschlußablauf auf.
  • Zwecks zusätzlicher Betätigung der Verschlußsektoren weist der Steuerring Steuermittel auf, welche bewirken, daß die Verschlußsektoren nach Verschlußablauf in Zusammenwirken mit -dem dazugehörigen, nach Verschlußablauf in Tätigkeit gesetzten Kraftspeicher selbsttätig wieder geöffnet werden.
  • Eine besonders einfache und vorteilhafte Lösung ist erfindungsgemäß dadurch gegeben, daß als Steuervorrichtung ein im Verschlußgehäuse vorhandener, beim Verschlußspannen einen Hinlauf und bei Auslösung einen Rücklauf ausführender Steuerring Verwendung findet, der beim Verschlußspannen und beim Auslösen die bekannten Öffnungs- und Schließbewegungen der Verschlußsektoren und Blendenlamellen bewirkt, und d aß dieser Ring mit zusätzlichen Mitteln zum Spannen und Entriegeln von Kraftspeichern zum Zwecke zusätzlicher Sektorenöffnung nach Verschlußaublauf und zusätzlicher Spiegel- und gegebenenfalls Lichtschutzklappenrückführung in die Beobachtungslage nach Verschlußäblauf versehen ist. Wesentlich bei der Laufbewegung dieses Ringes ist, daß die Rücklaufbewegung über die Verschlußauslösestellung hinausgeht; dieser überschüssige Drehweg wird zur Durchführung der zusätzlichen Kamerasteuervorgänge ausgenutzt.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist der Steuerring mit Steuervorsprüngen, Steuernocken, Mitnehmern, Hebeln u. dgl. versehen, welche in Zusammenwirken mit Verschlußteilen und Spann- und Klinkenhebeln beim Hinlauf des Steuerringes nach dem öffnen der Verschlußsektoren das Spannen und Verriegeln der Kraftspeicher in der Spannstellung und beim Rücklauf, nach erfolgter Verschlußauslösung und durchgeführter Aufnahme, das Entriegeln der Kraftspeicher und damit die Wiederöffnung der Verschlußsektoren und die erneute Rückführung von Spiegel und Lichtschutzklappe in die Beobachtungslage bewirken. Am Steuerring ist in bekannter Weise ein Steueranschlag für die Steuerung der Verschlußsektoren angebracht, der beim Hinlauf des Steuerringes (Verschlußaufzugsrichtung) den Verstellbolzen für die Verschlußsektoren in diejenige Stellung mitnimmt, die der öffnungslage der Sektoren entspricht. Beim Rücklauf des Steuerringes wird zunächst dieser Stellbolzen durch den Steueranschlag selbst oder eine eine Gabel mit ihm bildende Feder in die Schließlage mitgenommen, aus der er bei weiterer Rücklaufbewegung des Steuerringes durch den ersten inzwischen frei gewordenen Kraftspeicher wieder in die Öffnungslage der Sektoren zurückbewegt wird.
  • Um dies zu erreichen, ist in besondrerer erfindungsgemäßer Ausgestaltung am Steuerring ein Spannhebel für den vorzugsweise aus einer Feder bestehenden ersten Kraftspeicher vorgesehen, .der bewirkt, daß die Feder bei der Hinlaufbewegung des Steuerringes gespannt wird und in ihrer Spannstellung verriegelt wird. Hierzu dient nach weiterem, folgenden Merkmalen der Erfindung ein um eine gehäusefeste Achse-drehbarer Klinkenhebel, in dessen Wirkungsbereich der Spannhebel im Verlauf bzw: am Ende der Hinlaufbewegung des Steuerringes gelangt und verklinkt wird. Der Steuerring ist mit einem Steuernocken für die Entklinkung des ersten Kraftspeichers versehen, der am Ende der Rücklaufbewegung wirksam wird und die Verklinkung aufhebt. Der damit wirksam werdende erste Kraftspeicher läßt den mit ihm verbundenen Spannhebel vorschnellen und den in seinen Laufbereich hineinragenden Stellbolzen für die Sektorensteuerung erfassen, wodurch dieser wieder in die Öffnungsstellung gedrückt wird.
  • Zur Durchführung der zusätzlichen Spiegelrückführung bzw. auch der zusätzlichen Rückführung der Lichtschutzklappe in die Beobachtungsstellung ist nach der bevorzugten Ausführungsform ein weiterer Spannhebel vorgesehen, der zweckmäßig beim Verschlußaufzug (Hinlauf des Steuerringes) von einem Schaltelement (Hebel, Kurve) des Verschlußaufzugs-und Spiegelsteuerungsgetriebe so ausgelenkt wird, daß der auch hier vorzugsweise aus einer Feder bestehende Kraftspeicher gespannt wird. An Stelle des vom Verschlußaufzugs- und Spiegelsteuerungsgetriebe gesteuerten Schalthebels kann auch ein am Steuerring angeordnetes Mittel (Vorsprung, Hebel, Rolle od. dgl.) zur Betätigung des Spannhebels oder zum unmittelbaren Spannen des zweiten Kraftspeichers vorgesehen sein. Durch einen mit diesem Spannhebel zusammenarbeitenden Klinkenhebel wird der zweite Spannhebel in der erforderlichen Spannstellung der Feder verklinkt, so d@aß auch dieser Kraftspeicher als einsatzbereit zu erachten ist. Beim Rücklauf, und zwar ungefähr am Ende der Rücklaufbewegung des Steuerringes, wird dieser zweite Kraftspeicher zur Betätigung freigegeben. Zu diesem Zwecke ist ein weiterer Steuernocken am Steuerring vorgesehen, der nach Verschl'ußablauf, also unmittelbar nach durchgeführterter Aufnahme, die Verklinkung des zweiten Spannhebels mit seinem Verklinkungshebel aufhebt, wodurch der zweite Spannhebel in Drehung versetzt wird und dabei die mit ihm getriebemäßig verbundenen Teile, Spiegel und gegebenenfalls Lichtschutzklappe; wieder in die Beobachtungsstellung zurückbringt.
  • Zur Steuerung der Blendenlamellen ist auf dem Steuerring ein Mitnehmerbolzen vorgesehen, der mit einem mit dem Blendenstellkäfig verbundenen Blendenstellhebel zusammenarbeitet. Dieser Blendenstellhebel ist mit einer Feder verbunden, die ihn in Richtung der kleinstmöglichen Blendenöffnung zu ziehen sucht. In den Laufbereich des Blendenstellhebels ragt ein Anschlag des Blendenvorwahlringes.
  • Diese Teile sind so zueinander angeordnet, daß beim Hinlauf des Ringes (Verschlußaufzugsrichtung) der Blendenstellhebel vom auf dem Steuerring angebrachten Mitnehmerbolzen auf die der größten Blendenöffnung entsprechende. Stellung bewegt wird. Vorgewählt mag eine bestimmte kleinere Blende sein, d. h. also, der Anschlag des Vorwahlringes mag irgendeine Zwischenstellung einnehmen. Beim Rücklauf des Steuerringes folgt der Blendenstellhebel unter dem Zuge der Feder dem zurückweichenden Mitnehmerbolzen, bis Anschlag am Vorwahlring stattfindet. Das bedeutet also, daß die Blende in der Vorwahlstellung stehenbleibt. Der Steuerring läuft ganz ab, wobei die erzielte Endlage seines Mitnehmerbolzens diejenige der kleinsten Blendenöffnung darstellt. Der Vorwahiring ist in seinen Stehbewegungen so gerastet, daß der anschlagende Blendenstellhebel die Vorwahlstellung nicht überwinden kann. Von Hand kann aber in der gegebenen Situation bei abgelaufenem Verschluß jede Blende, falls gewünscht, nach überwindung der Rastungen eingestellt werden. Diese Merkmale der Erfindung werden an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten, Ausführungsbeispieles näher erläutert, wobei die Fig. 1 die Lage der für die Erfindung wesentlichen Kamerateile bei gespanntem Verschluß, die Fig. 2 die Lage der Teile im Moment der Verschlußauslösung und die Fig. 3 die Lage der Teile nach der Verschlußauslösung zeigen.
  • In den Figuren bedeutet 1 den Betätigungsknopf für den Filmtransport und den Verschlußaufzug, der in bekannter Weise in seinem Mittelteil den Verschlußauslöseknopf trägt. 2 bis 5 ist eine Getriebekette, über welche in Abhängigkeit von der Betätigung von 1 ein im Verschlußgehäuse untergebrachter Steuerring 6 für die Steuerung der Verschlußsektoren und der Blendenlamellen gedreht werden kann. Dieser Steuerring 6 ist an sich bekannt; er diente bislang lediglich der Öffnung der Verschlußsektoren und der Blendenlamellen zugleich mit dem Verschlußspannen (Hinlauf des Steuerringes 6) und der Schließung der Verschlußsektoren sowie der Schließung der Blendenlamellen auf die vorgewählte Öffnung unmittelbar vor der Verschlußauslösung (Rücklauf des Steuerringes 6). Nach der in den Figuren dargestellten vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung dient dieser Steuerring 6 darüber hinaus als wesentliche Steuervorrichtung für die Durchführung der beabsichtigten und erfindungsgemäß erzielten zusätzlichen weiteren Kamerafunktionen, nämlich der Öffnung der Verschlußsektoren und dem Wiederzurückbringen von Lichtschutzklappe und Spiegelklappe in die Beobachtungsstellung nach dem Verschlußablauf.
  • 7 ist der Stellbolzen für die Steuerung der Verschlußsektoren. In der oberen Stellung von 7 sind die Verschlußsektoren geöffnet, in der mit 7 a bezeichneten unteren Stellung sind sie dagegen geschlossen. 8 ist ein Steueransatz am Steuerring 6. Er ist abgewinkelt oder abgekröpft, um lediglich den Steilbolzen 7 mitzunehmen, an andere, in seiner Laufbahn liegende Teile jedoch nicht anzuschlagen. 15 ist ein um eine gehäusefeste Achse 16 drehbarer Winkelhebel. Um seine Achse 16 ist eine mit ihrem einen Ende an dem Stellbolzen 7 anliegende Feder 9 gelegt, deren anderes Ende bei 15a festgemacht ist. 17 ist ein auf dem Steuerring 6 befindlicher Mitnehmer. An dem Winkelhebel 15 ist eine als Kraftspeicher für die zusätzliche Sektorenöffnung wirkende Feder 18 festgemacht, deren anderes Ende am Gehäuse festgelegt ist. Mit dem Winkelhebel 15 arbeitet ein um 14 drehbarer Klinkenhebel 12 zusammen, der durch eine Feder 13 mit seinem Ansatzstück 12a gegen den Rand des Steuerringes 6 gezogen wird. Während das eine Ende der Feder 13 an dem Klinkenhebel 12 festgemacht ist, ist das andere Ende der Feder an einem gehäusefesten Punkt 19 gelegt.
  • Der Steuerring 6 weist einen Steuernocken 10 auf, der bei entsprechender Stellung des Steuerringes 6 mit dem Klinkenhebel 12 zusammentrifft und diesen aus seiner Verklinkungsstellung mit dem Winkelhebel 15 heraushebt. Des weiteren ist ein Steuernocken 11 vorgesehen, der dazu bestimmt ist, bei entsprechender Stellung des Steuerringes 6 mit einem weiteren Klinkenhebel 29 zusammenzuarbeiten, der noch näher erwähnt werden wird.
  • Mit 54 ist ein Stück eines Blendenkäfigringes dargestellt, welcher einen Stellhebel 55 aufweist. Dieser Stellhebel steht unter der Wirkung einer Feder 58, deren anderes Ende bei 57 festgemacht ist. Auf dem Steuerring 6 befindet sich ein Mitnehmer 56 für den Blendenstellhebel 55. Mit 52 ist ein Stück eines Blendenvorwahlringes angedeutet, welcher einen als Anschlag für den Blendenstellhebe155 dienenden Ansatz 53 aufweist. Während, die Stellung 52a, 53 a dieses Blendenvorwahlringes einer vorgewählten Blende von der beispielsweisen Öffnung 5, 6 entspricht, soll die bei 52, 53 dargestellte Lage diejenige der größten angenommenen Blendenöffnung von 2,8 sein.
  • Der Steuerring 6 steht unter Wirkung einer Feder 59, deren eines Ende bei 61 auf dem Steuerring befestigt und deren anderes Ende bei 60 gehäusefest angeordnet ist. 20 bis 24 ist die Au,slöseeinrichtung. Der um 21 drehbare Hebel 20 hat eine auf dem Außenrand des Steuerringes 6 laufende Fläche 20 a und eine an einer Fläche des um 23 drehbaren Hebels 22 anliegende Fläche 20 b. An einer weiteren Fläche des letztgenannten Hebels 22 greift der Auslösehebel 24 an. Gesteuert wird diese an sich bekannte Auslöseeinrichtung durch einen Steuernocken 26 am Steuerring 6.
  • Mit 27 ist ein um 28 drehbarer Winkelhebel bezeichnet, der durch einen vom Aufzug und Spiegel-und Lichtklappenbetätigungsgetriebe gesteuerten He-bel 25 oder eine entsprechende Kurvenscheibe betätigt wird. An Stelle des vom Aufzugs- und Spiegelsowie Lichtschutzklappengetriebe gesteuerten Hebels 25 kann auch ein am Steuerring 6 angeordnetes Mittel (Vorsprung, Hebel, Rolle od. dgl.) zur Betätigung des Hebels 27 zwecks Spannens des Kraftspeichers 50 treten. Während der Hebel 25 ungefähr am einen Ende des Winkelhebels 27 angreift, dient das. andere Ende 27 a als Verklinkungsorgan mit dem bereits erwähnten, um die Achse 30 drehbaren Verklinkungshebel29. Dieser Verklinkungshebe129 wird mittels einer Feder 31, deren eines Ende an 29 angreift, während das andere Ende gehäusefest ist, gegen den Rand des Steuerringes 6 gezogen, so daß eine entsprechende sichere Verklinkverbindung zwischen 27 a und 29 a stattfindet. Der Winkelhebel 27= ist der Träger einer als Kraftspeicher für die zusätzliche Rückführung von Lichtschutzklappe und Spiegel in die Beobachtungslage dienenden Feder 50, deren anderes Ende gehäusefest ist. 34 und 35 sind der Spiegel- und Lichtklappensteuerung dienende, um die Achse 36 drehbare Winkelhebel, die einerseits von Hebeln oder entsprechenden Kurven 32, 33 des Aufzugs- und Spiegel-und Lichtschutzklappensteuergetriebes gesteuert werden und andererseits auf die der Betätigung von Lichtschutzklappe 48 und Spiegel 49 dienenden, um 41 bzw. 42 drehbaren Hebel 39 bzw. 40 einwirken. Die Wirkverbindung von den letztgenannten Hebeln 39, 40 auf :die zu bewegenden Teile Lichtschutzklappe 48 und Spiegel 49 erfolgt über die Drehzapfenlager 46 und 47. Diese Anordnung ist an sich bekannt; sie wird so gesteuert, daß stets die richtige Aufeinanderfolge in der Schließbewegung von Lichtschutzklappe 48 und der Schwenkbewegung des Spiegels 49 gewährleistet ist. 51 ist ein die Abwärtsbewegung des Spiegels 49 begrenzender Anschlag.
  • Der Winkelhebel 27 ist mittels der Bolzen 43, 44 mit den Doppelhebeln 34, 35 in Triebverbindung gebracht. Zwischen dem Winkelhebel 27 und den Hebeln 39, 40 für die Steuerung von Lichtschutzklappe 48 und Spiegel 49 sind Federn 37, 38 vorgesehen, welche in der zugleich mit Verschlußaufzug herbeigeführten Lage der Teile 35, 36, 27, 39, 40, 48 und 49 (Beobachtungslage bei aufgezogenem Verschluß) gespannt sind, so daß sie unmittelbar vor einer Aufnahme ein Emporschnellen der freigegebenen Teile Spiegel und Lichtschutzklappe in, die obere Aufnahmestellung bewirken können. Nach der Aufnahme, d. h. also nach Verschlußablauf und bei nach Entklinkung von 27 wirksam werdender Feder 50 sind dagegen die Federn 37, 38 wirkungslos. Beim Zurückbringen der Teile Lichtschutzklappe 48 und Spiegel 49 in die Beobachtungslage unmittelbar nach der Aufnahme wird somit die volle Zugkraft der Feder 50 wirksam.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Beim Drehen des Aufzugsknopfes 1 dreht sich über die Getriebekette 2 bis 5 und seine Umfangsverzahnung der Steuerring 6 im Uhrzeigersinne. Diese Richtung ist die Spannrichtung des Verschlusses. Wie die Fig. 1 erkennen läßt, ist dabei durch den Steueransatz 8 der Stellbolzen 7 für die Verschlußsektoren in die obere Lage gebracht worden, in welcher die Verschlußsektoren voll geöffnet sind. Dasselbe ist bezüglich der Lage der Blendenlamellen festzustellen. Bei der vorausgesetzten Bewegung im Uhrzeigersinne ist durch den Mitnehmer 56 der Blendenstellhebel 55 auf volle Blendenöffnung gebracht worden.
  • Bei der Drehung des Steuerringes 6 im Uhrzeigersinne ist außerdem der mit der Feder 18 verbundene Winkelhebel 15 durch den Mitnehmer 17 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt worden, wodurch die Feder 18 gespannt worden ist. Am Schluß der Bewegung des Winkelhebels 15 ist dieser in die Klinke des Klinkenhebels 12 eingefallen, wodurch die Feder 18 als in ihrer Spannstellung verriegelt anzusehen ist.
  • Bei der vorausgesetzten Betätigung des Aufzugsknopfes 1 sind des weiteren über das Aufzugs- und Steuergetriebe für Spiegel- und Lichtschutzklappe die Hebel oder Kurven 32, 33 und 25 in der beigegebenen Pfeilrichtung ausgelenkt worden. Das bedeutet zunächst, daß über die Hebel 34; 35, 39 und 40 die Lichtschutzklappe 48 und der Spiegel 49 in ihre Beobachtungsstellung gebracht sind und daß zum anderen der Hebel 27 im U'hrzeigersinn gedreht wurde. Dadurch wird die als Kraftspeicher für die Rückführung von Spiegel und Lichtschutzklappe nach der Auslösung dienende Feder 50 ausgezogen und dieselbe durch das Einfallen des Hebelendes 27a in die Verklinkungsnase 29a in gespanntem Zustand verriegelt. Nach Beendigung des Verschlußaufzuges wird der Steuerring 6 in entsprechender Drehlage festgehalten.
  • Bei der Verschlußauslösung wird der Steuerring 6 zum Rücklauf freigegeben und läuft in entgegengesetztem Richtungssinn, also entgegen dem Uhrzeigersinn, wieder ab. Zunächst wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich, durch das dem Stellbolzen 7 anliegende Federende 9 dieser Stellbolzen mit in die untere Stellung genommen, wodurch die Verschlußsektoren geschlossen werden. Des weiteren wird auf Grund des zurückweichenden Mitnehmers 56 der Blendenstellhebel 55 durch die Feder 58 so lange nachgestellt, i bis er an den Anschlag 53 des Blendenvorwahlringes 52 angelangt ist. Dieser Blendenvorwahlring ist natürlich gerastet, um bei diesem Anschlag den nötigen Widerstand gegen weitere Verstellung zu gewährleisten. Der Steuerring 6 läuft so weit ab, daß die endlich erreichte Stellung des Mitnehmers 56 derjenigen der kleinsten Blendenöffnung entspricht. Über das Getriebe für die Verschlußaufzugsteuerung und die Steuerung von Lichtschutzklappe und Spiegel werden die Hebel oder Kurven 32, 33 so weit zurückgeführt, daß Spiegel und Lichtschutzklappe in die Aufnahmestellung gelangen können. Gleichzeitig ist auch der Hebel oder die Kurve 25, die an dem einen Hebelende des Winkelhebels 27 anlag, durch dieses Getriebe zurückgeführt worden.
  • Der gegen die Fläche 20 a des Hebels 20 anlaufende Steuernocken 26 des Steuerringes 6 bewirkt die Auslenkung der Hebelverbindung 20, 22, durch welche der Auslösehebel 24 .in Pfeilrichtung aus seiner Lage herausbewegt wird und die Verschlußauslösung herbeiführt.
  • Nach Verschlußauslösung (s. Fig. 3) läuft der Steuerring 6 :noch um so viel weiter, daß durch diese seine letztlich verbleibende Drehbewegung die beiden Federn 18 und 50 ausgelöst und die nach Verschlußablauf durchzuführenden Vorgänge, wie Zurückbringen von Lichtschutzklappe und Spiegel in die Beobachtungsstellung und Wiederöffnung der Verschlußsektoren durchgeführt werden können. Die Entsperrung der Feder 18 geschieht dadurch., daß der Steuernocken 10 auf die Gleitfläche des Klinkenhebels 12 aufläuft und diesen aus seiner Verklinkungss,tellung heraushebt. Die nun wirksam werdende Feder 18 zieht den Hebel 15 nach oben, wodurch der Stehbolzen 7 aus seiner Stellung 7 a in die obere Stellung gedrückt und die Sektoren auf diese Weise geöffnet werden. Die Entsperrung der Feder 50 wird durch den Steuernocken 11 bewirkt, welcher sich unter die Gleitfläche des Klinkenhebels 29 schiebt und dadurch die Ve:rklinkung zwischen 27a und 29a aufhebt. Da die Hebel bzw. Kurvenstücke 32, 33 und 25, wie bereits dargelegt, durch das bei Betätigung des Auslösers zurücklaufende Aufzugs- bzw. Steuerungsgetriebe für die Lichtschutzklappe und die Spiegelklappe zurückgesteuert worden sind, kann. der bei 27 a entsperrte Winkelhebel 27 dem Zuge der Feder 50 folgen und die angelenkten Hebelmechanismen 34, 35, 39, 40 in die die Beobachtungslage von Lichtschutzklappe und Spiegelklappe herbeiführende Stellung herunterdrücken.
  • An Stelle des Steuerringes 6 könnten die beschriebenen Steuervorgänge auch vom Sektorenhaltering des, Verschlusses durchgeführt werden. Dieses hätte aber d!en Nachteil, daß dadurch ein Einfluß auf die Zeitbildung des Verschlusses ausgeübt würde, der vermieden werden soll.
  • Es stellt ein besonders vorteilhaftes Merkmal der Erfindung dar, daß die nach der Verschlußauslösung sich wiederöffnenden Blendenlamellen selbsttätig auf denjenigen Blendenöffnungswert geführt werden, der vorgewählt war, d. h. also, mit dem die Aufnahme durchgeführt worden war. Der Kamerabenutzer kann auf diese Weise zunächst einmal die bei der Aufnahme vorherrschend gewesenen Tiefenschärfenve.rhältnisse kontrollieren und die damit gesammelten Erfahrungen bei der Vornahme weiterer Belichtungen nutzbringend auswerten. Daneben ist es ohne weiteres möglich, durch Verstellen des gerasteten Blendenvorwahlringes von Hand jede beliebige Blendengröße einzustellen. Nach durchgeführtem Verschlußaufzug wird dann in bekannter Weise die Blende selbsttätig auf volle Öffnung gebracht.
  • Die Feder 9 zwischen dem Sektorenstellbolzen 7 und dem Winkelhebel 15 einerseits und die Federn 37 und 38 zwischen dem Winkelhebel 27 und den Steuerhebeln 41, 42 für Lichtschutzklappe 48 und Spiegel 49 sind zweckmäßig so angeordnet, daß beim Wirksamwerden der Kraftspeicher 18 bzw. 50 ein Gegeneinanderwirken von Federn und Kraftspeicher nicht erfolgen kann. Beim Wirksamwerden der Kraftspeicher und bei dem Stattfinden der entsprechenden Steuerbewegungen der Hebel 15 bzw. 27 laufen vielmehr die Federn 9, 37 und 38 leer und sind daher wirkungslos. Auf diese Weise wird eine Herabminderung der Wirkung der Kraftspeicher 18 bzw. 50 zur Zeit ihres Tätigwerdens vermieden.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einäugige Spiegelreflexkamera mit zur Zwischenbeobachtung offenzustellendem Objektivverschluß, dessen Sektoren in gespanntem und in ungespanntem Verschlußzustand zu öffnen sind, und einer Steuervorrichtung, die in Abhängigkeit vom Spannen und Auslösen der Kamera die für die Aufnahmebereitschaft und zur Aufnahme durchzuführenden Vorgänge, wie Spiegel-, Verschluß-und Blendenstellen, bewirkt, sowie im Anschluß an den Belichtungsvorgang den in Aufnahmestellung befindlichen Spiegel in seine Beobachtungsstellung zurückkehren und die Verschlußsektoren sich öffnen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuervorrichtung ein um die optische Achse drehbarer Ring Verwendung findet.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuervorrichtung ein beim Verschlußaufzug einen Hinlauf und bei Betätigung des Verschlußauslösers einen Rücklauf ausführender Ring Verwendung findet.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 2, bei der Kraftspeicher zur selbsttätigen Spiegelrückkehr und zum selbsttätigen Wiederöffnen der Verschlußsektoren nach erfolgter Aufnahme vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der steuernde Ring Mittel zum Spannen der Kraftspeicher beim Verschlußaufzug und Mittel zu deren Wirksamwerden nach Verschlußablauf aufweist.
  4. 4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerring Steuermittel zur zusätzlichen Betätigung der Verschlußsektoren aufweist, derart, daß die Verschlußsektoren nach Verschlußablauf in Zusammenwirken mit dem dazugehörigen, nach Verschlußablauf in Tätigkeit gesetzten Kraftspeicher selbsttätig wieder geöffnet werden.
  5. 5. Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuervorrichtung ein im Verschlußgehäuse vorhandener, beim Verschlußspannen einen Hinlauf und bei Auslösung einen Rücklauf ausführender Steuerring (6) Verwendung findet, der beim Verschlußspannen und beim Auslösen die bekannten Öffnungs- und Schließbewegungen der Verschlußsektoren und Blendenlamellen bewirkt, und daß dieser Ring mit zusätzlichen Mitteln zum Spannen und Entriegeln von Kraftspeichern zum Zwecke zusätzlicher Sektorenöffnung nach Verschlußablauf und zusätzlicher Spiegel- und gegebenenfalls Lichtschutzklappenrückführung in die Beobachtungslage nach Verschlußablauf versehen ist.
  6. 6. Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerring (6) beim Rücklauf eine über die Verschlußauslösung hinaus erfolgende Drehbewegung ausführt und daß dieser Bewegungsüberschuß zur Entriegelung der Kraftspeicher und der damit erfolgenden Steuerung der zusätzlichen Kameravorgänge (zusätzliches Wiederöffnen der Sektoren nach Verschlußablauf und zusätzliches Wiederzurückführen von Spiegel und gegebenenfalls Lichtschutzklappe in die Beobachtungslage nach Verschlußablauf) ausgenutzt wird.
  7. 7. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerring (6) einen um eine Achse (16) schwenkbaren Winkelhebel (15) trägt, der mit einer als ersten Kraftspeicher dienenden Feder (18) verbunden ist und so mit einem Anschlag (17) des Steuerringes zusammenwirkt, daß bei der Hinlaufbewegung des Steuerringes (6) die Feder gespannt und in der Spannstellung verriegelt wird. B.
  8. Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem als Spannhebel wirkenden Winkelhebel (15) ein Klinkenhebel (12) zugeordnet ist, in dessen Rasteinschnitt der Hebel (15) ungefähr am Ende der Hinlaufbewegung dies Steuerringes (6) einfällt.
  9. 9. Kamera nach Anspruch 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerring (6) einen Steuernocken (10) für die Entriegelung des Kraftspeichersfür die zusätzliche Sektorenöffnung und einen Steuernocken (11) für die Entriegelung des Kraftspeichers für die zusätzliche Spiegel- und gegebenenfalls Lichtschutzklappenrückführung aufweist.
  10. 10. Kamera nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Rücklaufbewegung des Ringes der Sektorenstellbolzen (7) zunächst durch eine Feder (9) in die Schließstellung(7a) gebracht wird - und daß nach erfolgter Verschlußauslösung die, Feder (18) durch den Steuernocken (10) entriegelt wird, worauf der Winkelhebel (15) den Sektorenstellbolzen (7) wieder in die Offenstellung bewegt.
  11. 11. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Spann- und Verriegelungsorgan für den zweiten Kraftspeicher (50) dienender Winkelhebel (27) vorgesehen ist und daß ein vom Verschlußaufzug und Spiegelsteuerungsgetriebe gesteuertes Hebel- oder Kurvenelement (25) vorgesehen ist, das beim Verschlußspannen den Winkelhebel (27) in die Spann- und Verriegelungsstellung für die Kraftspeicher (50) bewegt.
  12. 12. Kamera nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß dem Winkelhebel (27) ein Klinkenhebel (26) zugeordnet ist, in dessen Rasteinschnitt der Winkelhebel (27) ungefähr am Ende der Hinlaufbewegung des Steuerringes (6) einfällt.
  13. 13. Kamera nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ungefähr am Ende der Rücklaufbewebaung des Steuerringes (6) die Verklinkung zwischen den Hebeln (25 und 27) durch einen Steuernocken (11) des Steuerringes. (6) aufgehoben wird, worauf der Winkelhebel (27) nach vorherigem Zurücktreten des Hebel- oder Kurvenelementes (25) den Spiegel und gegebenenfalls auch die Lichtschutzklappe wieder in die Beobachtungslage bringt.
  14. 14. Kamera nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerring (6) einen Mitnehmerbolzen (56) für den mit dem beweglichen Blendenkäfigring verbundenen Blendenstellhebel (55) aufweist, wobei dieser durch eine Feder in Richtung auf kleinste Blendenöffnung gezogen wird und mit einem Anschlag eines Blendenvorwählringes zusammenarbeitet.
  15. 15. Kamera nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendenvorwahlring in seinen einzelnen Blendenvorwahlstellungen durch ausreichende Reibung oder Rastungen festgelegt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 942 061.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1191222B (de) * 1962-12-31 1965-04-15 Elbe Kamera Gmbh Ausloesevorrichtung fuer Spiegelreflexkameras

Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942061C (de) * 1951-12-11 1956-04-26 Voigtlaender Ag Einaeugige Spiegelreflexkamera mit gekuppeltem Filmtransport und Verschlussaufzug

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