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DE1138651B - Lenkvorrichtung fuer Hubwagen und andere engkurvende Fahrzeuge mit Achsschenkeln - Google Patents

Lenkvorrichtung fuer Hubwagen und andere engkurvende Fahrzeuge mit Achsschenkeln

Info

Publication number
DE1138651B
DE1138651B DEY117A DEY0000117A DE1138651B DE 1138651 B DE1138651 B DE 1138651B DE Y117 A DEY117 A DE Y117A DE Y0000117 A DEY0000117 A DE Y0000117A DE 1138651 B DE1138651 B DE 1138651B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering
tie rod
steering device
wheel
holding pieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEY117A
Other languages
English (en)
Inventor
Bronislaus Ignatius Ulinski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yale and Towne Manufacturing Co
Original Assignee
Yale and Towne Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yale and Towne Manufacturing Co filed Critical Yale and Towne Manufacturing Co
Priority to DEY117A priority Critical patent/DE1138651B/de
Publication of DE1138651B publication Critical patent/DE1138651B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Lenkvorrichtung für Hubwagen und andere engkurvende Fahrzeuge mit Achsschenkeln Die Erlmdung betrifft eine Lenkvorrichtung für flubwagen und andere engkurvende Fahrzeuge mit Achssehenkeln.
  • Bei Hubwagen ist es wichtig, daß die gelenkten Räder um einen großen Winkel schwenkbar sind, um mit dem Hubwagen Kurven mit möglichst kleinem Radius befahren zu können, und daß die Räder trotz der großen von diesen aufzunehmenden Lasten leicht gelenkt werden können, ohne daß bei der Bewegung des Hubwagens übermäßige Kräfte auf die Lenkvorrichtuno, ausgeübt werden. Es ist ferner wichtig, daß die für die Lenkung erforderlichen Teile zur überwachung und etwaigen Reparatur leicht zugänglich sind und außerdem mög .,lichst wenig Raum erfordern, da Hubwagen gedrungener Bauart sein, d. h. möglichst geringe Abmessungen haben sollen.
  • In Verfolgung dieser Ziele ist es bereits bei Transportfahrzeugen bekannt, den Achsschenkel eines gelenkten Rades derart anzuordnen, daß die Anschlußteile zur Befestigung der Faustachse und eines Lenkhebels innerhalb der Radfelge des zu lenkenden Rades liegen, wodurch eine leichte Betätigung der Lenkung erzielt wird, da hierdurch der Achsschenkelbolzen - und damit die Drehachse zwischen Faustachse und Rad - und der Drehpunkt des Rades am Boden in vertikaler Richtung weitgehend ausgefluchtet sind. Bei dem bekannten Transportfahrzeug ist hierbei jedes einzelne Rad mit einem besonderen Lenkhebel versehen, der mit dem Achsschenkel aus einem Stück besteht und konzentrisch zum Achsschenkelbolzen an den Achsschenkel anschließt. Zur Lenkung eines mit derartig ausgebildeten Rädern versehenen Fahrzeuges ist es folglich erforderlich, an dem Lenkhebel eines jeden einzelnen Rades ein besonderes Betätigungsorgan vorzusehen, wodurch die zur Lenkung benötigten Teile viel Raum einnehmen, so daß eine derartige Lenkung für Hubwagen nicht verwendbar ist.
  • Ziel der Erfindung ist es demgegenüber, unter Beibehaltung einer leichten Betätigung der Lenkung eine solche Lösung zu schaffen, bei der zwei auf beiden Seiten einer Lenkachse angeordnete Räder zwecks möglichst geringen Raumbedarfes unter Verwendung einer ungeteilten Spurstange und ohne Benutzung besonderer Spurstangenhebel trotzdem sehr große Lenkausschläge ausführen können.
  • Dies wird für Hubwagen und andere engkurvende Fahrzeuge mit Achsschenkeln, welche innerhalb der Radfelgen angeordnete Anschlußteile zur Befestigung der Faustachse und eines Lenkorgans aufweisen, erfindun-saemäß dadurch erreicht, daß die Enden der ungeteilten Spurstange bei großen Lenkausschlägen über die Anschlußflansche für die Faustachse und Achssehenkelbolzen hinweg bewegbar sind.
  • Besonders vorteilhaft ist es hierbei zur Erzielung möglichst großer Lenkausschläge, wenn man die Gelenkbolzen der Spurstange in an sich bekannter Weise weiter nach außen, d. h. zum Radinneren, als die Achsschenkelbolzen anordnet und die Enden der Spurstange in ebenfalls an sich bekannter Weise von den Achsschenkelbolzen weggebogen ausbildet.
  • Um die erfindungsgemäß ausgebildeten und angeordneten Achsschenkel beidseitig verwendbar zu machen, was hinsichtlich Lagerhaltung von Ersatzteilen und leichter Montage und Demontage sehr günstig ist, ist es zweckmäßig, symmetrisch beidseitig der oberen Anschlußflansche für die Faustachse Flansche mit Bohrungen zur Aufnahme der Gelenkbolzen der Spurstange anzuordnen und die Achsschenkel symmetrisch beidseitig oberhalb der oberen Anschlußflansche für die Faustachse mit Bohrungen zu versehen, welch letztere zum Befestigen von die Spurstangen,-elenkbolzen aufnehmenden Haltestücken dienen sollen. Eine sehr stabile Konstruktion ergibt sich, wenn die Spurstangengelenkbolzen die Enden der Spurstange, wie an sich bekannt, und wenigstens teilweise die seitlichen Flansche der Achsschenkel und die Haltestücke durchsetzen. Hierbei empfiehlt es sich, die Ausbildung derart zu treffen, daß die untere Flächd? der Haltestücke höher angeordnet ist als die obere Fläche der Spurstange, so daß diese zwischen den Haltestücken und den oberen Anschlußflanschen für die Faustachse bewegt werden kann.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn man eines der Haltestücke, als Lenkhebel ausbildet, weil hierdurch eine sehr einfache und raumsparende Ausgestaltung der Lenkachse weiterhin gefördert wird, insbesondere dann, wenn man den Lenkhebel über das zugehörige Rad nach außen in an sich bekannter Weise gekröpft ausbildet, wie dies in ähnlicher Weise bei das gesamte Rad tragenden Achsteilen bereits bekannt ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Lenkvorrichtung gemäß der Erfindung an einem Hubwagenrahmen, Fig. 2 einen Grundriß, Fig. 3 einen Aufriß der Lenkvorrichtung, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 und 6 Querschnitte nach Linie 5-5 bzw. 6-6 der Fig. 3, Fig. 7 einen senkrechten Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 2 und Fig. 8 eine schaubildliche Ansicht eines Achsschenkels gemäß der Erfindung.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Rahmen für Hubwagen hat Seitenschienen 10 und 11 und einen quergerichteten plattenförmigen Rahmenteil 12, der in dem dargestellten Beispiel das rückwärtige Endstück des Hubwagens ist. Die beiden zu lenkenden Räder 13 und 14 sind durch die Ausbildung der Lenkvorrichtung gemäß der Erfindung verhältnismäßig nahe den Außenseiten der Seitenschienen 10 und 11 angeordnet, wie aus Fig. 1 und 3 klar hervorgeht. Die Räder 13 und 14 haben an der Außenseite Naben 15 und Felgen 16, die sich ziemlich weit nach innen erstrecken und dadurch einen verhältnismäßig großen freien Raum an der Innenseite beider Räder bilden.
  • Die Räder 13 und 14 sind an einer Faustachse 17 aufgehängt, die ziemlich dicht über dem Boden und in verhältnismäßig großem Abstand unter den Seitenschienen 10 und 11 des Rahmens angeordnet ist, wie am besten in Fig. 3 zu sehen ist. Zur Anbringung der Faustachse 17 ist das plattenförmige Querstück 12 des Rahmens mit einer nach unten gerichteten mittleren Verlängerung 18 versehen, in welcher ein Zapfen 19 in der Längsmittelachse des Hubwagens befestigt ist, wie Fig. 2 und 3 zeigen. Die Faustachse 17 hat ein Lager, mit dem sie auf dem Zapfen 19 gelagert und um diesen schwenkbar ist, wenn die Räder 13 und 14 sich über unebenen Boden bewegen. Die Faustachse 17 ist auf dem Zapfen 19 mittels einer Endplatte 20 gesichert, die an dem Zapfen 19 mit Schrauben 21 befestigt ist. Die Faustachse 17 liegt also auf der einen Seite des unteren Teils 18 der Rahmenendplatte 12, wodurch der auf dem Hubwagen verfügbare Raum besonders wirksam ausgenutzt wird, wie später beschrieben wird. Die Faustachse 17 hat seitlich des Lagers 19, 20 Stützflächen mit dem Rahmenteil 12, 18, die vorzugsweise von Vorsprüngen bzw. Ansätzen 22 der Faustachse 17 gebildet sind, wie vor allem Fig. 2 zeigt. Durch diese Ansätze 22 fängt das Rahmenquerstück 12, 18 die von den Rädern 13 und 14 bei Unebenheiten der Fahrbahn auf die Faustachse 17 ausgeübten Stöße ab und verhindert dadurch Biegungsbeanspruchungen des Zapfens 19.
  • Die Räder 13 und 14 sind mit der Faustachse 17 über je einen Achsschenkel 23 bzw. 24 verbunden. Diese Achsschenkel 23 und 24 stimmen genau überein, so daß nur einer von ihnen, und zwar der Achsschenkel 24, näher beschrieben wird. Auf der einen Seite des Achsschenkels 24 ist ein Achsstück 25 (Fig. 3 und 7) vorgesehen, das Kugel- oder Rollenlager 26 und 27 trägt, auf welchen das Rad 14 umläuft. Das äußere Ende des Achsstückes 25 ist mit Gewinde zum Aufschrauben eines Halteringes 28 (Fig. 7) versehen. Auf der anderen Seite hat der Achsschenkel 24 zwei Flansche 29 und 30 mit in senkrechter Richtung fluchtenden öffnungen 31 und 32 zur Aufnahme von KugeloderRollenlagern33und34. DasEndederFaustachse 17 hat einen in ihr mittels eines Keils 36 (Fig. 7) befestigten Achsschenkelbolzen 35, dessen überstehende Enden in den Lagern 33 und 34 gelagert sind. Der Achsschenkel 24 ist daher zusammen mit dem an ihm montierten Rad 14 um den Achsschenkelbolzen 35 der Faustachse 17 zwecks Lenkung des Rades 14 drehbar.
  • Die Faustachse 17 kann nahe den Enden Vorsprünge 37 (Fig. 2) aufweisen, die als Anschläge dienen, um die Drehbewegung der Achsschenkel 23 und 24 um die Achssehenkelbolzen 35 zu begrenzen. Der obere und untere Flansch 29 und 30 jedes Achsschenkels 23 bzw. 24 ist so ausgebildet, daß der Achsschenkelbolzen 35 innerhalb des Rades 13 bzw. 14 liegt, wie aus Fig. 2 und 3 hervorgeht. Dadurch ist zusammen mit anderen, später erläuterten Einzelheiten in an sich bekannter Weise eine besonders leichte Lenkung der Räder 13 und 14 möglich.
  • Um von den Lagern 33 und 34 der Achsschenkelbolzen 35 Schmutz und Wasser fernzuhalten, ist gemäß Fig. 7 die Faustachse 17 an beiden Enden an der Ober- und Unterseite mit konisch abgesetzten Flächeil 38 gegenüber den Sitzflächen der Lager 33 und 34 versehen. Die abgesetzten Flächen 38 sind von nachgiebigen Dichtungsringen 40 umgeben, welche die Lager 33 und 34 abdichten. Die Dichtungsringe 40 haben vor der Anbringung einen etwas kleineren Durchmesser als die abgesetzten Flächen 38, so daß sie sich fest gegen die Flächen 39 der Lager andrücken und diese sowie den Achsschenkelbolzen 35 sicher abdichten, obwohl diese Teile wegen ihrer besonders tiefen Lage besonders stark Schmutz und Feuchtigkeit ausgesetzt sind.
  • Die Achsschenkel 23 und 24 sind durch eine ungeteilte Spurstange 41 verbunden. Zu diesem Zweck hat jeder der beiden Achsschenkel beidseitig des Achsschenkelbolzens, 35 bzw. des Flansches 29 seitliche Flansche 42, welche Verlängerungen des oberen Flansches 29 sind und Bohrungen 43 und 44 aufweisen, wie am besten in Fig. 8 dargestellt ist. Die Bohrungen 43 und 44 dienen als Lager für Gelenkbolzen 50 und 52 für die Enden 53 und 53a der Spurstange 41. Der Gelenkbolzen 50 oder 52 in der Bohrung 43 oder 44 ist, wie aus Fig. 2, 3 und 4 hervorgeht, gegenüber dem Achsschenkelbolzen 35 in Längsrichtung des Hubwagens versetzt und näher zum Innern des Rades angeordnet. Zum Zusammenwirken mit den Bohrungen 43 und 44 kann ein kombiniertes Lenk- und Haltestück 45 verwendet werden, wie es in den Fig. 3 und 6 dargestellt ist, oder ein -einfaches Haltestück 46 entsprechend oder ähnlich Fig. 5. Zur Verbindung des rechten Endes 53 der Spurstange 41 mit dem Achsschenkel 24 ist in der Anordnung nach Fig. 2, 3 und 6 das kombinierte Lenk- und Haltestück 45 vorgesehen. Ein Teil des Haltestückes 45 liegt waagerecht dem oberen Ende des Achsschenkels 24 an und ist an diesem durch Schraubenbolzen 47 befestigt, die in symmetrisch beidseitig des Achschenkelbolzens 35 in dem Achsschenkel 24 vorgesehene Gewindebohrungen 48 eingeschraubt sind. Das Haltestück 45 hat ferner eine Bohrung 49 entsprechend der Bohrung 43 des Achsschenkels 24 für einen Gelenkbolzen 50 der Spurstange 41, wie aus Fig. 6 hervorgeht.
  • Der linke Achsschenkel 23 ist ebenfalls mit symmetrisch angeordneten Schraubenbolzen 47 (Fig. 3 und 5) versehen, aber in diesem Falle dienen die Schraubenbolzen zur Befestigung des einfachen Haltestückes 46. Dieses Haltestück liegt waagerecht dem oberen Teil des Achsschenkels 23 an und entspricht insoweit einem Teil des Lenk- und Haltestückes 45. Auch ist das Haltestück 46 mit einer Bohrung 51 versehen, die mit der Bohrung 44 in dem Achsschenkel 23 fluchtet.
  • Ein Gelenkbolzen 52 dient zur Verbindung des Haltestückes 46 mit dem linken Ende 53 a der Spurstange 41. Die Achsschenkel 23 und 24 sind folglich beidseitig verwendbar, was zusammen mit der einfachen Bauart der Faustachse 17 sehr wesentlich ist, da hierdurch die Radaufhängung und die Lenkvorrichtung besonders leicht montiert und die Einzelteile bei Bedarf leicht ausgewechselt werden können.
  • Wie schon erwähnt, sind die Gelenkbolzen 50 und 52 der Spurstange 41 vor bzw. hinter den Achsschenkelbolzen 35 der Faustachse 17 anaeordnet. Aus der beschriebenen Anordnung ist ersichtlich, daß die Spurstange 41 sich frei oberhalb des oberen Flansches 29 jedes Achsschenkels 23 bzw. 24 bewegen kann. Auch das Lenk- und Haltestück 45 und das Haltestück 46 für die Gelenkbolzen der Spurstange 41 sind im Ab- stand oberhalb der Flansche 29 angeordnet, wie aus Fig. 5, 6 und 7 hervorgeht. Ferner sind die Enden 53 und 53 a der Spurstange 41 gegenüber deren Mittelteil so abgebogen bzw. versetzt, daß die Spurstange 41 mit den Radfelgen 16 der Räder 13 und 14 auch bei scharfen Lenkausschlägen der Räder nicht in Berührung kommt, wie insbesondere Fig. 2 zeigt. Jedes Ende 53 und 53 a der Spurstange 41 kann sich folglich über die Lager der Achsschenkelbolzen 35 und in den Raum zwischen dem Flansch 29 und dem kombinierten Lenk- und Haltestück 45 oder Haltestück 46 an dem zugehörigen Achsschenkel 23 bzw. 24 bewegen. Es ist daher mög glich, die Räder 13 und 14 um besonders große Winkel einzuschlagen und außerdem die Räder besonders leicht und mit verhältnismäßig geringen, auf die Lenkvorrichtung ausgeübten Kräften zu lenken. Dies ist ohne Verwendung von besonderen, viel Raum erfordernden Spurstangenhebeln erreicht.
  • Die Spurstange 41 ist ziemlich dicht oberhalb der Faustachse 17 angeordnet und dem unteren Teil 18 des Rahmenendstückes 12 nahe benachbart. Hierdurch und durch die verhältnismäßig tiefe Lage der Faustachse 17 und der Spurstange 41 kann eine Lenkvorrichtung verwendet werden, die besonders wenig Platz am Hubwagen auch in vertikaler und Längsrichtung des Hubwagens erfordert.
  • Zur Bewegung des kombinierten Lenk- und Haltestückes 45 und damit zur Lenkung der Räder 13 und 14 ist ein Lenkarm 54 am Lenk- und Haltestück 45 vorgesehen, wie am besten Fig. 3 zeigt. Dieser Lenkarm 54 hat eine zunächst nach innen und sodann nach oben und außen gebogene Form und greift durch den Zwischenraum zwischen Rad 14 und Rahmen-Seitenschiene 11. Der aufwärts gerichtete Teil des Lenkarmes 54 erfordert sehr wenig kaum für seine Bewegung, weil er größtenteils in der Lenkachse des betreffenden Rades liegt. Der äußere Endteil 55 des Lenkarmes 54 liegt über dem Rad 14. Zur Bewegung des Lenkarmes 54 dient eine Lenkvorrichtung 56, die in Fig. 1 dargestellt ist. Diese Vorrichtung 56 kann beliebiger Art sein, so daß es sich erübrigt, ihre Einzelheiten zu beschreiben. Die Lenkvorrichtung weist den üblichen Lenkstockhebel 57 auf, der mit dem äußeren Ende 55 des Lenkarmes 54 durch eine Lenkschubstange 58 außerhalb des Hubwagenrahmens verbunden ist. Dadurch ist es möglich, mit der Lenkvorrichtung 56 die Räder mit Mitteln zu verstellen, die keinen Platz innerhalb des Hubwagens erfordern und nicht nach innen von oben oder unten in den Rahmen vorragen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Lenkvorrichtung für Hubwagen und andere engkurvende Fahrzeuge mit Achssehenkeln, welche innerhalb der Radfelgen angeordnete Anschlußteile zum Befestigen der Faustachse und eines Lenkorgans aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (53 und 53 a) der ungeteilten Spurstange (41) bei großen Lenkausschlägen über die Anschlußflansche (29) für die Faustachse (17) und Achssehenkelbolzen (35) hinweg bewegbar sind.
  2. 2. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkbolzen (50 und 5Z) der Spurstange (41) in an sich bekannter Weise weiter nach außen, d. h. zum Radinneren, als die Achsschenkelbolzen (35) angeordnet und die Enden (53 und 53 a) der Spurstange (41) in ebenfalls an sich bekannter Weise von den Achsschenkelbolzen (35) weggebogen sind. 3. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß symmetrisch an beiden Seiten der oberen Anschlußflansche (29) für die Faustachse (17) Flansche (42) mit Bohrungen (43 und 44) zur Aufnahme der Gelenkbolzen (50 und 52) der Spurstange (41) zwecks beidseitiger Verwendbarkeit der Achsschenkel (23 und 24) angeordnet sind. 4. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsschenkel (23 und 24) zwecks beidseitiger Verwendbarkeit symmetrisch beidseitig oberhalb der oberen Anschlußflansche. (29) für die Faustachse (17) Bohrungen (48) aufweisen, die zur Befestigung von die Spurstang gengelenkbolzen (50 und 52) aufnehmenden Haltestücken (45 und 46) dienen. 5. Lenkvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurstangengelenkbolzen (50 und 52) die Enden (53 und 53 a) der Spurstange (41), wie an sich bekannt, und wenigstens teilweise die seitlichen Flansche (42) der Achsschenkel (23 und 24) und die Haltestücke (45 und 46) durchsetzen. 6. Lenkvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Fläche der Haltestücke (46; 45, 54, 55) höher angeordnet ist als die obere Fläche der Spurstange (41), so daß diese zwischen den Haltestücken (46; 45, 54, 55) und den oberen Anschlußflanschen (29) für die Faustachse (17) beweglich ist. 7. Lenkvorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Haltestücke (45 bzw. 46) als Lenkhebel (45, 54, 55) ausgebildet ist. 8. Lenkvorrichtung nach Ansprach 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenkhebel (45, 54, 55) über das zugehörige Rad (14) nach außen in an sich bekannter Weise gekröpft ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentsähriften Nr. 868 256, 652 179, 470 128, 161409; schweizerische Patentschriften Nr. 240 701, 34 324; französische Patentschriften Nr. 953 736, 817 360; USA.-Patentschriften Nr. 2453417, 2389712, 1856787.
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