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DE1138561B - Magnettongeraet mit seitlich einschiebbarer Kassette, in der die flanschlosen Bandwickel um eine gemeinsame Achse schwenkbar sind - Google Patents

Magnettongeraet mit seitlich einschiebbarer Kassette, in der die flanschlosen Bandwickel um eine gemeinsame Achse schwenkbar sind

Info

Publication number
DE1138561B
DE1138561B DET9846A DET0009846A DE1138561B DE 1138561 B DE1138561 B DE 1138561B DE T9846 A DET9846 A DE T9846A DE T0009846 A DET0009846 A DE T0009846A DE 1138561 B DE1138561 B DE 1138561B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
tape
magnetic
flangeless
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET9846A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Goetze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET9846A priority Critical patent/DE1138561B/de
Publication of DE1138561B publication Critical patent/DE1138561B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/04Magazines; Cassettes for webs or filaments
    • G11B23/08Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends
    • G11B23/087Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends using two different reels or cores
    • G11B23/08707Details
    • G11B23/08778Driving features, e.g. belt

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • Magnettongerät mit seitlich einschiebbarer Kassette, in der die flanschlosen Bandwickel um eine gemeinsame Achse schwenkbar sind Es sind Magnettongeräte bekannt, bei denen die beiden Bandwickel in einer in das Gerät einschiebbaren Kassette gelagert sind. Bei einem solchen Gerät, bei dem die Köpfe und die Antriebsrollen fest eingebaut sind, ist die Kassette beispielsweise so ausgebildet, daß die Köpfe bei eingeschobener Kassette am Tonband anliegen und daß die Antriebsrolle mit dem zwischen den Bandwickeln verlaufenden Tonband inAntriebsverbindung ist. Bei diesem bekannten Gerät sorgt eine weitere Antriebsrolle dafür, daß der Aufspulwickel beim Einschieben mit dieser über Zwischenglieder in Antriebsverbindung kommt, so daß das angetriebene Band ohne Schleifenbildung aufgewickelt wird. Die beiden Bandwickel sind in der Kassette fest gelagert und beanspruchen daher relativ viel Platz. Ferner ist bei dieser bekannten Anordnung der Aufwand an Umlenk- sowie Andruckrollen in der bisher bekannten Weise sehr groß, so daß solche Kassetten nicht nur sehr umfangreich, sondern auch relativ teuer werden. Auch ist es bei diesem Gerät erforderlich, beim Herausziehen der Kassette aus dem Gerät die Bandwickel festzuhalten, um ein selbsttätiges Abwickeln des Tonbandes zu verhindern.
  • Es sind auch Magnettongeräte mit in der Kassette fest gelagerten Wickelachsen bekannt, bei denen die Antriebsrolle bzw. bei Vor- und Rücklauf die Antriebsrollen auf im Gerät gelagerten Schwenkhebeln angeordnet sind. Die Antriebsrollen werden beim Einschieben der Kassette entgegen einer auf sie einwirkenden Federkraft von dem Wickel aus einer durch Anschläge bedingten Ruhelage in die Arbeitsstellung gebracht.
  • Diese Geräte haben den Nachteil, daß zur Unterbringung eines großen Wickelvorrates und damit bei gegebener Bandgeschwindigkeit zur Erzielung einer langen Wiedergabedauer wegen der Spulenflanschen, deren Ausdehnung dem maximalen Wickeldurchmesser entspricht, viel Raum benötigt wird. Da die Bandwickel und das Band bei aus dem Gerät entfernter Kasette nicht oder nur geringfügig über die Begrenzungslinien der Kassette hinaustreten sollen, ist es erforderlich, daß die Antriebsrolle bei eingeschobener Kassette weit in diese eindringen muß. Diese Eigenschaft zusammen mit der Anordnung der Umlenkrollen in der Nachbarschaft des ebenfalls in die Kassette eindringenden Magnetkopfes bedingt, daß nahezu eine ganze Längsseite der Kassette offen und daher zugänglich ist. Da die Wickel lose auf ihren Achsen gelagert sind, erfolgt erst beim Einsetzen der Kassette in das Gerät ein straffes Aus- ; spannen des Magnetogrammträgers durch die Antriebsrollen. Beim Herausziehen der Kassette ist der Magnetogrammträger nicht mehr ausgespannt und verläuft lose von Wickel zu Wickel. Er ist daher Beschädigungen ausgesetzt.
  • Es ist ferner bekannt, in einer auf ein Magnettongerät auflegbaren Kassette federnde, gegen die Bandwickel liegende Stifte vorzusehen, die beim Auswechseln der Bandwickel eine solche Lage einnehmen, daß bei erneutem Auflegen der Kassette jeweils nur der leere Bandwickel mit der Antriebsachse in Verbindung kommen kann. Diese Stifte liegen daher immer, also auch während des Abspielvorganges, an den Bandwickeln an und bewirken deshalb neben ihrer eigentlichen Aufgabe auch, daß sich die Bandwickel bei Nichtbetrieb nicht selbsttätig drehen können. Diese bekannte Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die Stifte immer auf dem Tonband schleifen, was für die Lebensdauer des Tonbandes unvorteilhaft ist.
  • Es ist auch bereits eine seitlich in das Magnetband einschiebbare Kassette vorgeschlagen worden, bei der die in der Wickelebene verschiebbaren flanschlosen Spulen bei Nichtbetrieb durch Einwirkung einer Federkraft von innen gegen die einen Schlitz aufweisende Wandung an der Schmalseite der Kassette eingedrückt werden und bei der bei Betrieb die Aufwickelspule von der Kassettenwandung abgehoben wird, indem die in dem Tonbandgerät vorgesehene Antriebsrolle gegen die Bandoberfläche der Aufwickelspule unter Druck anliegt. Die beiden Magnetbandspulen sind dabei an Armen drehbar gelagert, welche um einen gemeinsamen Drehpunkt schwenkbar sind. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß nur eine einzige Antriebsachse benötigt wird; weil die Antriebsrolle an dem Bandwickel selbst anliegt. Außerdem ist die Bedienung vereinfacht, weil die Kassette nicht von oben aufgesteckt, sondern von der Seite eingeschoben wird, so daß keine zusätzliche Bedienungsvorschrift für das Andrücken der Antriebsrolle erfüllt zu werden braucht, wie es bei auflegbaren und teilweise auch einschiebbaren Kassetten bisher erforderlich war.
  • Die Erfindung geht aus von einem Magnettongerät mit seitlich einschiebbarerKassette, in der die flanschlosen Bandwickel, deren Achsen an je einem Hebel befestigt sind, um eine zwischen ihnen angeordnete gemeinsameAchse schwenkbar sind, wobei dieWickel bei nicht eingeschobener Kassette mittels Federkraft gegen Anschläge innerhalb der Kassette gedrückt werden und beim Einschieben der Kassette mindestens der Aufspulwickel unmittelbar gegen eine gerätefeste Antriebsrolle gedrückt und dabei von dem Anschlag abgehoben wird. Gemäß der Erfindung sind die Achsen der flanschlosen Wickelkerne an den Enden eines Verbindungsstückes befestigt, das in der Mitte die gemeinsame Achse trägt, die in in der Kassette befindlichen Schlitzen oder Nuten verschiebbar gelagert ist, und das Verbindungsstück steht unter dem Einfluß einer einzigen Feder. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß während der ganzen Laufdauer ein annähernd gleichmäßiger Druck auf beide Spulen ausgeübt wird.
  • Die Abbildungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Abb. 1 zeigt die erfindungsgemäße Kassette und Abb.2 ein Magnettongerät mit eingeschobener Kassette.
  • In Abb. 1 ist die mit 1 bezeichnete Kassette als aus durchsichtigemWerkstoffbestehend angenommen. Man sieht die beiden Bandwickel 2 und 3, die in zu beiden Seiten der Bandwickel angeordneten Verbindungsstücken 4 gelagert sind. Diese Verbindungsstücke 4 sind mit zwei Achsstümpfen 5 versehen, die in Schlitzen 6 (oder Nuten) in den Wänden der Kassette verschiebbar gelagert sind. Es ist hier keine durchgehende Achse 5 verwendet, weil der jeweils voll gewickelte Bandwickel über die Mitte der Verbindungsstücke 4 hinausragt. Die Verbindungsstücke 4 sind in diesem Beispiel als Platinen ausgebildet, die die Form eines Parallelogramms haben, um ein Verkanten beim Entlanggleiten an den Wänden der Kassette zu vermeiden. Man könnte die Verbindungsstücke zu diesem Zweck auch kreuzförmig ausbilden. Eine Feder 7 ist einerseits mittels der Schraube 8 an der Kassette befestigt und drückt andererseits gegen den an den Verbindungsstücken 4 befestigten Stift 9, der zugleich zur Verbindung der beiden Platinen 4 zwecks Versteifung des verschiebbaren Teils der Kassette dient. Unter dem Einfluß der Kraft der Feder 7 werden die beiden Bandwickel 2 und 3 gegen die Anschläge 10 und 11 gedrückt, wenn die Kassette aus dem Gerät herausgezogen ist.
  • Nach dem Einschieben der Kassette in Richtung des rechts dargestellten Pfeiles in das Magnettongerät bis zu den Anschlägen 12 und 13 legt sich der Band-Wickel 2 gegen die Antriebsrolle 14 an und wird gleichzeitig vom Anschlag 10 abgehoben. Ist auch noch eine Rolle 15 vorgesehen, die z. B. zum Rückspulen dienen kann, so legt sich diese gegen den Bandwickel 3 an, der dabei von dem Anschlag 11 abgehoben wird. Die Rollen 14 und 15 werden zweckmäßigerweise mit Flanschen versehen, damit das Band gleichmäßig auf die flanschlosen Wickelkerne aufgewickelt wird. Um die Kassette nicht entsprechend breit ausbilden zu müssen, ist sie mit entsprechenden Ausschnitten versehen.
  • Es ist zweckmäßig, die Antriebsrollen 14 und 15, wie dargestellt, in der Bewegungsrichtung der Achsen der Wickel anzuordnen, damit nach dem Herausnehmen der Kassette das Band gespannt bleibt. Die Anschläge 10 und 11 müssen dann etwas seitlich angeordnet werden.
  • Nach eingeschobener Kassette gleitet das Magnettonband 16 in bekannter Weise an den beiden Köpfen 17 und 18 vorbei, von denen der eine der Aufnahme-und Wiedergabekopf und der andere der Löschkopf ist.
  • Zwischen den beiden Köpfen ist noch eine Kontaktrolle 19 dargestellt, die in bekannter Weise mit dem metallisierten Ende des Magnettonbandes einen Stromkreis schließt. Dieser Stromkreis löst z. B. ein Schnappschloß, welches beim Einschieben der Kassette einschnappt. Nach dem selbsttätigen Lösen des Schnappschlosses drückt eine nicht dargestellte Feder die Kassette etwas aus dem Gerät heraus, so daß der Benutzer darauf aufmerksam gemacht wird, daß das Band abgespielt ist. Bei zweispurigen Aufnahmen kann dann die Kassette herumgedreht wieder eingeschoben werden. Zu diesem Zweck ist sie symmetrisch gebaut. Die Riffelung 20 auf der rechten Seite der Kassette deutet eine Mulde zum Anfassen der Kassette an.
  • Abb. 2 zeigt eine vorteilhafte Ausführungsform eines Magnettongerätes für die erfindungsgemäße Kassette. Zur Bedienung dieses Gerätes braucht kein Deckel hochgehoben zu werden, sondern es wird lediglich die Kassette 1 eingeschoben und der z. B. mit dem Lautstärkeregler 21 gekuppelte Netzschalter betätigt. Das Gerät ist dann auf Wiedergabe geschaltet, ohne daß hierfür eine Taste betätigt zu werden braucht. Wird Aufnahme gewünscht, so wird die Taste A gedrückt. Zum Anhalten wird die Taste »Halt« betätigt und zum Rückspulen die mit einem Pfeil versehene Taste. Mit 22 ist ein zur Aussteuerungskontrolle dienendes magisches Auge bezeichnet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Magnettongerät mit seitlich einschiebbarer Kassette, in der die flanschlosen Bandwickel, deren Achsen an je einem Hebel befestigt sind, um eine zwischen ihnen angeordnete gemeinsame Achse schwenkbar sind, wobei die Wickel bei nicht eingeschobener Kassette mittels Federkraft gegen Anschläge innerhalb der Kassette gedrückt werden und beim Einschieben der Kassette mindestens der Aufspulwickel unmittelbar gegen eine gerätefeste Antriebsrolle gedrückt und dabei von dem Anschlag abgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der flanschlosen Wickelkerne an den Enden eines Verbindungsstückes (4) befestigt sind, das in der Mitte die gemeinsame Achse (5) trägt, die in in der Kassette befindlichen Schlitzen (6) oder Nuten verschiebbar gelagert ist und daß das Verbindungsstück unter dem Einfluß einer einzigen Feder (7) steht.
  2. 2. Magnettongerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (4) aus zwei zu beiden Seiten der Bandwickel (2, 3) befindlichen Platinen besteht, die gegebenenfalls zur Versteifung an einer oder mehreren Stellen fest miteinander verbunden sind.
  3. 3. Magnettongerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen an den Wänden der Kassette gleitend anliegen und so breit sind, daß eine Verkantung vermieden ist.
  4. 4. Magnettongerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (7) ellipsenförmig ist und außerhalb des Verbindungsstückes (4) innerhalb der Kassette an den Seiten der Bandwickel (2, 3) verläuft und an zwei gegenüberliegenden Punkten (8, 9) einerseits an der Kassette und andererseits an der Seite des Verbindungsstückes (4) befestigt ist, die dem zwischen den beiden Bandwickeln verlaufenden Band benachbart ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 371326, 340 512, 702 345; deutsche Auslegeschrift Nr. 1001013; deutsche Patentanmeldung G 10536 IX a/ 42g (bekanntgemacht am 15. 4. 1954); USA.-Patentschrift Nr. 2 560 234; britische Patentschrift Nr. 707 ä55.
DET9846A 1954-08-14 1954-08-14 Magnettongeraet mit seitlich einschiebbarer Kassette, in der die flanschlosen Bandwickel um eine gemeinsame Achse schwenkbar sind Pending DE1138561B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4385331A (en) 1979-09-15 1983-05-24 Basf Aktiengesellschaft Tape cartridge assembly and tape transport apparatus for use therewith

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