DE11384C - - Google Patents
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
- F01B17/04—Steam engines
-
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- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2170/00—Steam engines, e.g. for locomotives or ships
- F01B2170/04—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
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- F01B2170/0417—To-be-deleted with administrative transfer to parent group for locomobiles driven by small motors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
1880.
Klasse 14.
H. C. HOFFMEISTER und EDMUND FRIEDRICH in MEIDLING bei WIEN. Atmosphärischer Dampfmotor mit automatischer Kesselspeisung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. März 1880 ab.
Dieser neue Motor ist vorzüglich zur Anwendung in der Kleinindustrie bestimmt.
Fig. ι zeigt einen Verticalschnitt durch den Dampferzeuger und die Maschine,
Fig. 2 eine Ansicht der Maschine und des Kühlgefäfses,
Fig. 3 einen Grundrifs der Maschine und des Kühlgefäfses,
Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch den Sockel der Maschine,
- Fig. 5 bis 10 stellen Details der Hahnsteuerung dar.
Die Maschine besteht aus dem Dampferzeuger A, dem Dampfcylinder A' mit dem
Steuerhahngehäuse A" und dem Steuerhahnkegel B, durch welchen zugleich die automatische
Speisung bewirkt wird, dem Condensationsrohr C und dem Kühlgefäfs E.
Der Dampferzeuger gehört in die Klasse der Wasserrohrkessel und ist für niedere Spannung
bestimmt. Durch automatische Speisung wird der Wasserstand fast constant erhalten. Die
Feuerung geschieht hier durch Gas, und ist zu diesem Zweck ein Bunsen'scher Brenner F
unterhalb des Rohrsystems angeordnet. Die Feuerung kann jedoch auch in einer anderen
bekannten Weise stattfinden. Die Decke c der Feuerbüchse des Dampferzeugers ist in ähnlicher
Weise, wie die Federplatten der Manometer, gewellt, so dafs sich dieselbe bei vorkommenden
Druckveränderungen mehr oder weniger ausbauchen kann. Hierdurch wird der Gaszuflufs zum Brenner F mittelst des Ventils
c', Fig. i, derart regulirt, dafs bei zu hoher Dampfspannung weniger Gas, bei zu niedriger
mehr Gas zur Verbrennung kommt. Wird jedoch Kohlenheizung oder dergleichen angewendet,
so wird durch den Druckregulator die Zufuhr der Luft regulirt, wodurch der gleiche
Zweck erzielt wird, d, Fig. 2, ist. ein Füllpfropfen,
an welchem ein Rohr angesetzt ist, das bis zum festgesetzten Wasserspiegel reicht
und dadurch beim Füllen des Dampferzeugers den richtigen Wasserstand selbst angiebt.
Der sich entwickelnde Dampf wirkt, durch Dampfrohr b in den Cylinder tretend, auf den
Kolben. Beim Hubwechsel tritt derselbe in einen kühl gehaltenen Raum, hier in das durch
ein Wassergefäfs E gekühlte Rohr C. Hierbei wird die Luft, indem sie durch ein nach aufsen
hin sich öffnendes Ventil D entweicht, aus dem Kühlrohr C ausgetrieben. Bei der Abkühlung
des Dampfes tritt eine Condensation desselben ein und es entsteht unter dem Kolben ein luftverdünnter
Raum/ welcher beim Kolbenniedergang den Luftdruck zur Wirkung kommen läfst.
Die automatische Kesselspeisung, welche durch das Condensationswasser aus dem Rohr C erfolgt,
beruht auf dem Princip der gewöhnlichen Schmierhähne mit einseitig ausgehöhltem Hahnkegel.
Der Hahnkegel B wird hier von der Maschine, da er zugleich Steuerhahnkegel ist,
betrieben. Wird in dem Abflufskanal, welcher in den Kessel mündet, ein Rohr angesetzt, welches
bis auf die festgesetzte Höhe des Wasserspiegels reicht, so hört die Speisung auf, sobald
das Wasser diese Rohrmündung erreicht und überdeckt, Fig. 10.
Da nach vorhergesagtem nur sehr wenig Wasser im Dampfkessel zu sein braucht, so
würden bei verschiedener Belastung sehr rasch bedeutende Druckdifferenzen entstehen; es mufs
deshalb am Dampferzeuger ein Druckregulator, wie solcher bereits oben beschrieben, angebracht
werden, wodurch die Heizung entsprechend verändert wird.
Fig. 5, 7 und 8 zeigen die verschiedenen Stellungen des Hahnkegels B während der
Dampfeinströmung in den Cylinder, und Fig. 6 und 9 seine Stellungen während der Speisung.
Die Maschine kann mit zwei Cylindern, unter 90 ° gekuppelt, als Zwillingsmaschine ausgeführt
werden, wodurch ein regelmäfsiger Gang gesichert ist.
Claims (4)
1. Die Anordnung des Wasserrohr-Niederdruckdampferzeugers
mit gewellter Feuerbüchsdecke, zum Zweck der Regulirung der Gaszuführung zum Brenner bezw. der Luftzuführung
zum Brennmaterial, durch ihre dem Druck entsprechende, beträchtlichere oder geringere Ausbauchung.
2. Die Gesammtanordnung des Maschinenständers, der zugleich die Wand des Dampfraums
bildet und den Dampfcylinder in sich
schliefst, wodurch ein grofser Dampfraum bei sehr kleinem Wasserraum erzielt und der
Cylinder mit einer Dampfhülle umgeben wird.
3. Die Anordnung des zugleich als Dampfvertheilungshahn dienenden, automatisch intermittirend
wirkenden Speisehahns.
4. Die Anordnung des Condensationsrohrs mit Luftventil, in welchem der Dampf zur vollständigen
Condensation gelangt, und aus welchem das condensirte Wasser durch den Speisehahn als Speisewasser dem Dampferzeuger
automatisch wieder zugeführt wird.
Die Anordnung des bis auf das normale Niveau des Wassers reichenden Speisestutzens
, wodurch das Wasserniveau im Dampferzeuger stets constant erhalten wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE11384C true DE11384C (de) |
Family
ID=288647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT11384D Active DE11384C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE11384C (de) |
-
0
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