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DE1138116B - Schaltungsanordnung fuer eine tastengesteuerte Wechselsprechanlage mit gleichberechtigten Sprechstellen fuer Einzel- und/oder Konferenzgespraeche - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine tastengesteuerte Wechselsprechanlage mit gleichberechtigten Sprechstellen fuer Einzel- und/oder Konferenzgespraeche

Info

Publication number
DE1138116B
DE1138116B DEST16693A DEST016693A DE1138116B DE 1138116 B DE1138116 B DE 1138116B DE ST16693 A DEST16693 A DE ST16693A DE ST016693 A DEST016693 A DE ST016693A DE 1138116 B DE1138116 B DE 1138116B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
call
station
circuit arrangement
button
intercom
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST16693A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Ulrich Knauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST16693A priority Critical patent/DE1138116B/de
Publication of DE1138116B publication Critical patent/DE1138116B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/56Arrangements for connecting several subscribers to a common circuit, i.e. affording conference facilities

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für eine tastengesteuerte Wechselsprechanlage mit gleichberechtigten Sprechstellen 5 für Einzel- und/oder Konferenzgespräche Die Erfindung betrifft eine Wechselsprechanlage mit Linienwahl zwischen gleichberechtigten, je nur mit einem einzigen elektroakustischen Wandler ausgerüsteten Sprechstellen für Einzel- und/oder Konferenzgespräche und mit Anrufkontrolle bei der rufenden Sprechstelle sowie mit Anrufidentifizierung an der gerufenen Sprechstelle.
  • Es sind verschiedene derartige Anlagen bekannt, die aber jeweils unterschiedliche Nachteile aufweisen. Bei einer bekannten Anlage sind die Verstärker und die zur Steuerung benötigten Schaltmittel zentral angeordnet, so daß sich eine einfache Leitungsführung ergibt. Es läßt sich jedoch ohne erheblichen Aufwand in der Sprechstelle und in der zentralen Einrichtung nicht erreichen, daß von jeder beliebigen Sprechstelle aus wahlweise Einzel- oder Konferenzgespräche aufgebaut werden können. Andere bekannte Anlagen verwenden wiederum ein getrenntes. Sprech- und Signalisierungsnetz. Dabei ist für den Ruf und die Rufrückmeldung pro Sprechstelle je eine eigene Signalader erforderlich.
  • Weiterhin sind folgende Einzelmerkmale bekannt, die Sprechstellen nur mit einem elektroakustischen Wandler auszurüsten und diesen mehrfach auszunutzen, die angerufene Sprechstelle wahlweise abhörsicher oder abhörbar zu schalten, die Gesprächssteuerung nur durch den Rufenden durchzuführen, für die Anlage eine Anrufkontrolle, einen akustischen Anruf und eine optische Sprechstellenidentifizierung vorzusehen sowie die zur Steuerung erforderlichen Spannungen wie die Sprechwechselströme auf einer zweiadrigen Verbindungsleitung zu übertragen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Wechselsprechanlage aufzubauen, bei der die gesamte Steuerung und Signalisierung sowie der Sprechverkehr nur über eine zweiadrige Verbindungsleitung erfolgt. Dabei werden teilweise bekannte Einzelmerkmale mitverwendet und der gesamte Betriebsablauf direckt durch Tastenkontakte gesteuert. Die Anordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen zu den einzelnen Sprechstellen im Ruhezustand einer Sprechstelle über Kontakte von Linientasten mit den zugeordneten Anruf-Identifiziereinrichtungen und einem allen Anruf-Identifiziereinrichtungen gemeinsamen Anlaßwiderstand eines Rufgenerators verbunden und der akustische Wandler über weitere Kontakte der Linientasten an den Ausgang des Rufgenerators angeschlossen sind und daß nach Auswahl einer gewünschten Sprechstelle in der rufenden Sprechstelle der Anlaßwiderstand des Rufgenerators vom Kontakt dieser Linientaste kurzgeschlossen, der elektroakustische Wandler in den Sprechstromkreis umgeschaltet und bei Betätigen der Sprechtaste die Versorgungsspannung der rufenden Sprechstelle über eine Anruf-Kontrolleinrichtung an die Verbindungsleitung zu der gerufenen Sprechstelle geschaltet sind. Eine derartige Wechselsprechanlage weist darüber hinaus noch den Vorteil auf, daß bei Konferenzgesprächen jede beliebige Sprechstelle, auch eine angerufene, weitere Sprechstellen auffordern. kann, an der Konferenz teilzunehmen. Da der Verstärker der Sprechstelle nur als Sprechverstärker verwendet wird, benötigt die Sprechstelle keinen Ruhestrom. Ein weiterer Vorteil der Wechselsprechanlage nach der Erfindung liegt darin, daß die Sprechtaste der Sprechstelle gleichzeitig auch als Ruftaste verwendet wird. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Anlage nach der Erfindung ist für Einzelgespräche eine Anordnung derart getroffen, daß bei Anlagen nur für Einzelgespräche (Fig. 2) zur Verstärkerumschaltung eine rastende Betriebstaste und eine lose Sprechtaste vorgesehen sind, daß die Umschaltung des .elektroakustischen Wandlers sowohl durch die Linientastenkontakte als auch die Sprech- und/oder Betriebstastenkontakte erfolgt und daß bei Betätigung der Betriebstaste die Ortsbatterie der rufenden Sprechstelle über die Anruf-Kontrolleinrichtung an die Verbindungsleitung zu der ausgewählten Sprechstelle gelegt wird. Dadurch wird erreicht, daß der Verstärker einer Sprechstelle zur Verstärkung der abgehenden und ankommenden Sprechwechselströme verwendet wird und daß die Gesprächssteuerung, nur von der rufenden Sprechstelle allein erfolgt, während die gerufene- Sprechstelle nur durch die Betätigung der der aufleuchtenden Anruflampe entsprechenden Linientaste den Sprechstromkreis durchschaltet. Schaltungseinzelheiten können den Unteransprüchen entnommen werden.
  • Die Erfindung wird nun an Hand von Ausführungsbeispielen näher .erläutert, wobei in Fig. 1 eine Anlage für Einzel- und/oder Konferenzgespräche und in Fig. 2 eine Anlage nur für Einzelgespräche aufgezeigt wird.
  • Die Wirkungsweise der Anlagen läßt sich am einfachsten erklären, wenn man die verschiedenen Betriebszustände betrachtet. Zunächst wird in Fig. 1 wiedergegebene Anlage für Einzel- und/oder Konferenzgespräche erläutert.
  • Ruhezustand der Sprechstelle Im Ruhezustand der Sprechstelle ist der Verstärker SVr abgeschaltet. Der Rufgenerator RG liegt an der Versorgungsspannung UB, er kann jedoch nicht schwingen, da im Basiskreis des Schwingtransistors keine Öffnungsspannung liegt. Der elektroakustische Wandler W liegt als Anruforgan über die in Reihe geschalteten Ruhekontakte LT 14 ... LT n 4 der Linientasten im Ausgang des Rufgenerators.
  • An der einen Ader a1, a2 ... an der Verbindungsleitungen zu den verschiedenen Sprechstellen liegen über die Ruheseite eines weiteren Linientastenkontaktes LT 11. . . LT n l die Anruf-Identifizierungseinrichtung Gl1-All, G12-A12 und Gl n Al n. Alle Identifizierungseinrichtungen führen über den gemeinsamen Anlaßwiderstand R für den Rufgenerator auf eine Kontaktanordnung der Linientasten LT 12 . . . LT 2, LT 13 ... LT n 3, die alle anderen Adern b l, b 2 ... b h der Verbindungsleitungen zusammenhalten. Ruf einer Sprechstelle Will nun eine Sprechstelle eine andere Sprechstelle rufen, dann wird die entsprechende Linientaste betätigt. Dadurch wird schon der elektroakustische Wandler vom Ausgang des. Rufgenerators abgetrennt und als Lautsprecher an die ausgewählte Leitung gelegt. Der in der a-Ader betätigte Kontakt der Linientaste LT 11... LT n 1 trennt die Anruf-Identifizierungseinrichtung für die ausgewählte Sprechstelle ab. Die in der b-Ader betätigten Kontakte der Linientaste LT 12 ... LT n 2, LT 13 ... LT n 3 schalten nur die Verbindungsleitung der gewünschten Sprechstelle auf den Sprechstromkreis der rufenden Sprechstelle. Gleichzeitig wird in der rufenden Sprechstelle der Anlaßwiderstand kurzgeschlossen und alle Anruf-Identifizierungseinrichtungen abgeschaltet, so daß diese Sprechstelle nicht mehr angerufen werden kann. Beim Betätigen der Sprechtaste SpT in der rufenden Sprechstelle wird nun stets der Minuspol der Versorgungsspannung UB über die Anruf-Kontrolleinrichtung AKL-G1-Dr an die a-Ader und der Pluspol direkt an die b-Ader der Verbindungsleitung zu der gewünschten Sprechstelle gelegt.
  • Anruf in der gewünschten Sprechstelle Ist die gewünschte Sprechstelle nicht belegt, dann sind sämtliche Kontakte der Linientasten in Ruhestellung. Es ist daher für die über die Verbindungs-Leitung der rufenden Sprechstelle ankommende Rufspannung ein Stromkreis über die zugeordnete Anruf-Identifizierungseinrichtung Gl n-Al n und den Anlaßwiderstand R in der gewünschten Sprechstelle geschlossen. Die Anrufkontrollampe AkL in der rufenden und die Anruflampe AL n in der gerufenen Sprechstelle leuchten auf. An dem Anlaßwiderstand entsteht ein Spannungsabfall, der den Schwingtransistor des Rufgenerators in der gerufenen Sprechstelle öffnet. Der Generator schwingt, und über den elektroakustischen Wandler wird ein akustisches Anrufsignal erzeugt. Die rufende Sprechstelle erkennt am Aufleuchten der Anrufkontrollampe, daß die gewünschte Sprechstelle nicht belegt ist. Die gerufene Sprechstelle erkennt am Aufleuchten der Anruflampe, welche Sprechstelle anruft.
  • Herstellung der Gesprächsverbindung und Gesprächsabwicklung In der gerufenen Sprechstelle wird die der anrufenden Sprechstelle zugeordnete Linientaste betätigt und damit der Sprechstromkreis zu dieser Verbindungsleitung durchgeschaltet. Der elektroakustische Wandler der gerufenen Sprechstelle wird auch als Lautsprecher an die Leitung gelegt, so daß nun beide Sprechstellen in der Stellung »Hören« zusammengeschaltet sind. In der gerufenen Sprechstelle werden durch das Melden alle Anruf-Identifizierungseinrichtungen und der Anlaßkreis für den Rufgenerator unwirksam geschaltet. In der rufenden Sprechstelle wird die Meldung der gerufenen Sprechstelle am Erlöschen der Anrufkontrollampe erkannt.
  • Die Gesprächsabwicklung sieht nun vor, daß jeweils die sprechende Stelle ihre Sprechtaste SpT betätigt und damit ihren Verstärker einschaltet (Kontakt SpT 1), den elektroakustischen Wandler als Mikrophon (mittels .Kontakt SpT 2) an den Verstärkereingang legt und somit in die Stellung »Sprechen« übergeht. Dieser Betriebszustand kann durch eine Belegtlampe BI angezeigt werden. Beim Loslassen der federnden Sprechtaste geht die Sprechstelle automatisch wieder in die Stellung »Hören« über.
  • Das Gespräch wird dadurch beendet, daß alle am Gespräch beteiligten Sprechstellen ihre Linientasten wieder zurückstellen und die Sprechstellen in den Ruhezustand versetzen. Ruf einer belegten Sprechstelle Die Auswahl der Sprechstelle erfolgt wieder über die entsprechende Linientaste. Da die gerufene Sprechstelle bereits ein Gespräch führt, sind ihre Anruf-Identifizierungseinrichtungen und ihr Anlaßstromkreis für den Rufgenerator durch Linientastenkontakte bereits abgeschaltet, so daß beim Betätigen der Sprechtaste in der rufenden Sprechstelle für die Anruf-Kontrolleinrichtung kein Stromkreis zustande kommt. Die Anrufkontrollampe leuchtet nicht auf und zeigt der rufenden Sprechstelle an, daß die angerufene Sprechstelle besetzt ist.
  • Konferenzgespräch Werden in einer Sprechstelle mehrere Linientasten betätigt, dann wird die Rufspannung der rufenden Sprechstelle gleichzeitig auf alle Verbindungsleitungen der gewünschten Sprechstellen gegeben. Die gerufenen Sprechstellen schalten ihren Sprechstromkreis zu der rufenden Sprechstelle durch und sind dort durch die betätigten Kontakte der Linientasten parallel geschaltet, so daß alle Sprechstellen am Gespräch beteiligt sind. Die jeweils sprechende Stelle gibt dann bei Betätigung ihrer Sprechtaste die Sprechwechselströme über den eigenen Verstärker an alle Sprechstellen, die angeschaltet sind. Jede am Gespräch beteiligte Sprechstelle hat die Möglichkeit, neue Sprechstellen an das Gespräch anzuschalten, nachdem, über die entsprechende Linientaste und Sprechtaste eingeleitet, der Aufruf zur Teilnahme erfolgt ist. Anrufsperre Will eine Sprechstelle durch Anrufe nicht gestört werden, dann können durch Betätigung einer besonderen Anrufsperrtaste ASpT die Anruf-Identifizierungseinrichtungen für alle angeschlossenen Sprechstellen und der Anlaßkreis für den eigenen Rufgenerator unwirksam geschaltet werden. Der Ruf einer auf diese Weise gesperrten Sprechstelle wird in der rufenden Sprechstelle als besetzt gekennzeichnet, da die Anrufkontrollampe nicht aufleuchtet.
  • Die in Fig. 2 gezeigte Anlage unterscheidet sich von der Anlage nach Fig. 1 nur dadurch, daß die Funktionen der Sprechtaste nach Fig. 1 von zwei getrennten Tasten, einer rastenden Betriebstaste BT und einer federnden Sprechtaste SpT, übernommen werden. Die Ruf- und Anrufstromkreise sind wie in Fig. 1. Der Unterschied besteht nur in der Gesprächsabwicklung. Es genügt, wenn die rufende Sprechstelle ihre rastende Betriebstaste betätigt, damit den Verstärker einschaltet, Rufspannung an die gewünschte Leitung legt und den Wechselverkehr des Verstärkers vorbereitet. Abhängig von der Stellung der Sprechtaste in der rufenden Sprechstelle dient der Verstärker als Sende- oder Empfangsverstärker. Nach der Meldung der gerufenen Sprechstelle (BT- und entsprechende LT-Taste betätigt) entfällt für diese Sprechstelle eine zusätzliche Bedienung während des Gesprächs.
  • In Fig. 2 ist außerdem noch gezeigt, daß die Kontaktreihen LT 13 ... LT n 3 bzw. LT 14 ... LT n 4 der Fig.1, die die Umschaltung des elektroakustischen Wandlers und den Kurzschluß des Anlaßkreises für den Rufgenerator bewirken, vorzugsweise so ausgebildet werden, daß jeweils nur ein Kontakt LTg 1 bzw. LTg2 vorgesehen ist, der mit allen Linientasten mechanisch so gekoppelt ist, daß bei der Betätigung einer beliebigen Linientaste dessen Kontakte umgelegt werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für Wechselsprechanlagen mit Linienwahl zwischen gleichberechtigten, je nur mit einem einzigen elektroakustischen Wandler ausgerüsteten Sprechstellen für Einzel-und/oder Konferenzgespräche und mit Anrufkontrolle bei der rufenden Sprechstelle sowie mit Anrufidentifizierung an der gerufenen Sprechstelle, dadurch gekennzeichnet, daß a) die Verbindungsleitungen (a 1, b 1, . . . a n, b n) zu den einzelnen Sprechstellen (1... n) im Ruhezustand einer Sprechstelle über Kontakte (LT 11, LT 12.... LT n 1, LT n 2) von Linientasten mit den zugeordneten Anruf-Identifiziereinrichtungen (Gl 1, AL 1, . . . Gl n, AL n) und einem allen Anruf-Identifiziereinrichtungen gemeinsamen Anlaßwiderstand (R) eines Rufgenerators (RG) verbunden sind und der akustische Wandler (W) über weitere Kontakte (LT 14 ... LT n 4) der Linientasten an den Ausgang des Rufgenerators (RG) angeschlossen ist und daß b) nach Auswahl einer gewünschten Sprechstelle (z. B. 1, Kontakte der entsprechenden Linientaste LT 1 betätigt) in der rufenden Sprechstelle der Anlaßwiderstand (R) des Rufgenerators (RG) vom Kontakt (LT 13) dieser Linientaste kurzgeschlossen, der elektroakustische Wandler (W) in den Sprechstromkreis umgeschaltet (mittels Kontakt LT 14) und bei Betätigen der Sprechtaste (SpT 1) die Versorgungsspannung (UB) der rufenden Sprechstelle über eine Anruf-Kontrolleinrichtung (AkL, Gl, Dr) an die Verbindungsleitung (a 1, b l) zu der gerufenen Sprechstelle geschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anlagen nur für Einzelgespräche (Fig.2) zur Verstärkerumschaltung eine rastende Betriebstaste (BT) und eine lose Sprechtaste (SpT) vorgesehen sind, daß die Umschaltung des elektroakustischen Wandlers (W) sowohl durch die Linientastenkontakte (LT" -2) als auch die Sprech- und/oder Betriebstastenkontakte (SpT 3, BT 2) erfolgt und daß bei Betätigung der Betriebstaste (BT 1) die Ortsbatterie (UB) der rufenden Sprechstelle über die Anruf-Kontrolleinrichtung an die Verbindungsleitung zu der ausgewählten Sprechstelle gelegt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer belegten Sprechstelle durch Kontakte (LT 12 ... LT n 2, LT 13 ... LT n 3) die Anruf-Identifizierungseinrichtungen (AL 1, Gl 1, .. . AL n, GL n) für alle angeschlossenen Sprechstellen unterbrochen und der Anlaßwiderstand (R) für den Rufgenerator kurzgeschlossen sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anruf-Kontrolleinrichtung und die Anruf-Identifizierungseinrichtungen bei der Zusammenschaltung mehrerer Sprechstellen durch Gleichrichter (G1, Gl1... Gl n) entkoppelt sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein an einer Sprechstelle vorgesehener Verstärker (SVr) nur zur Verstärkung der abgehenden Sprechwechselströme dient (Fig. 1).
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein an einer Sprechstelle vorgesehener Verstärker in Abhängigkeit von der Stellung der Betriebs- und/oder Sprechtaste zur Verstärkung der ankommenden und abgehenden Sprechwechselströme dient (Fig.2).
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Sprechstelle Anruf-Kontrolleinrichtung und Sprechstromkreis durch eine Sperrdrossel (Dr) und einen Trennkondensator (C) gegeneinander entkoppelt sind. B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine besondere Anrufsperrtaste (ASpT) die Sprechstelle für Anrufe gesperrt wird.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle die durch Linientasten ausgewählten Sprechstellen bei Betätigung der Sprechtaste (SpT) gleichzeitig angesprochen werden. In Betracht gezogene Druckschriften: »Elektroakustik«, Bd. III, von Herbert P e t z o 1 d t , Leipzig; 1952, S. 74, Abb. 143D; S. 27/28.
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