DE1138107B - Transistor-Verstaerker - Google Patents
Transistor-VerstaerkerInfo
- Publication number
- DE1138107B DE1138107B DEW25024A DEW0025024A DE1138107B DE 1138107 B DE1138107 B DE 1138107B DE W25024 A DEW25024 A DE W25024A DE W0025024 A DEW0025024 A DE W0025024A DE 1138107 B DE1138107 B DE 1138107B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- transistors
- amplifier
- push
- amplifier stage
- pull
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims description 7
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 4
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 3
- 230000004044 response Effects 0.000 description 3
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 2
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 2
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 2
- 230000032683 aging Effects 0.000 description 1
- 230000006866 deterioration Effects 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 1
- 230000001052 transient effect Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/32—Modifications of amplifiers to reduce non-linear distortion
- H03F1/3223—Modifications of amplifiers to reduce non-linear distortion using feed-forward
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/30—Single-ended push-pull [SEPP] amplifiers; Phase-splitters therefor
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/45—Differential amplifiers
- H03F3/45071—Differential amplifiers with semiconductor devices only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Nonlinear Science (AREA)
- Amplifiers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Transistor-Verstärker und insbesondere galvanisch gekoppelte lineare Gegentakt-B-Verstärker.
Niederfrequenz-Verstärker in Gegentaktschaltung werden eingesetzt, um höhere Leistungen bei geringer
Verzerrung zu erhalten. Es ist bekannt, daß die Verwendung von zwei Transistoren entgegengesetzten
Leitfähigkeitstyps, im folgenden als komplementäre Transistoren bezeichnet, bei Gegentaktverstärkern erhebliche
Vorteile bietet, da keine teuren Bauteile, wie Transformatoren, erforderlich sind.
Durch Wahl einer bestimmten Schaltung kann ein Transistor-Gegentaktverstärker sowohl zur Spannungsverstärkung
als auch zur Stromverstärkung benutzt werden. Wegen der guten Anpassung des Ver-Stärkerausgangs
beispielsweise an dem kleinen Eingangswiderstand einer Übertragungsleitung und des
ausgezeichneten Frequenzgangs eines gegengekoppelten Verstärkers ist die Kollektorbasisschaltung in solchen
Fällen vorteilhaft. Diese Schaltung kann mit der Anodenbasisschaltung bei Elektronenröhren verglichen
werden. Das Eingangssignal wird dabei an die Basis und der Ausgang an den Emitter angeschaltet,
während der Kollektor im Ein- und Ausgang liegt. Die Schaltung liefert eine gute Stromverstärkung bei
einer Spannungsverstärkung von etwa eins.
Die Verwendung von galvanisch gekoppelten Verstärkern ist vorteilhaft, wenn eine einwandfreie Wiedergabe
von Signalen kleinen wie auch großen Pegels mit Frequenzen bis herab zu Gleichspannung gefordert
wird. Bei galvanischer Kopplung eines Gegentakt-Transistor-Verstärkers
treten jedoch ähnliche Probleme auf wie bei galvanisch gekoppelten Röhrenverstärkern,
nämlich Aufrechterhaltung der richtigen Gittervorspannung, Vermeidung von UnStabilitäten und Erreichung
befriedigender Einschwingvorgänge. Die Lösung dieser Schwierigkeiten erfordert komplizierte und
teure Eingangsschaltungen, die unwirtschaftlich sind und sich im Dauerbetrieb nicht bewähren.
Gegentakt-Transistor-Verstärker allgemein ergeben zwar in B- oder C-Betrieb gute Wiedergabe bei hohem
Wirkungsgrad, aber es tritt dabei eine unerwünschte Erscheinung auf, daß nämlich bei kleinen Signalen
die Verstärkung Null wird, weil die Kennlinie für die Ausgangsspannung in Abhängigkeit von der Eingangsspannung
in der Nähe des Überganges von positiven zu negativen Spannungen ein »Loch« aufweist,
so daß Signale kleiner Spannung verlorengehen. Das ist aber bei Sprachübertragungsanlagen unzulässig,
da dort eine einwandfreie Wiedergabe im Gesamtbereich gefordert wird. Durch A- oder AB-Betrieb
des Verstärkers kann dieses »Loch« in der
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Fecht, Patentanwalt,
Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 8. April 1958 (Nr. 727 194)
V. St. v. Amerika vom 8. April 1958 (Nr. 727 194)
Dennis Bryan James, Far Hills, N. J. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Kennlinie stark verkleinert werden, der Wirkungsgrad und die Aussteuerungsfähigkeit werden jedoch
kleiner.
Es ist auch eine Anzahl von Möglichkeiten bekannt, um bei Gegentakt-B-Verstärkern das Loch in der
Kennlinie zu vermeiden oder zu verkleinern. So kann beispielsweise der Generatorwiderstand genügend
hoch gemacht werden, eine geeignete Vorspannung vorgesehen werden oder eine starke Gegenkopplung
angewendet werden.
Wenn jedoch auch Gleichstromsignale verstärkt werden sollen und der Verstärker dazu galvanisch gekoppelt
wird, führen diese Maßnahmen nicht zum Ziel, insbesondere dann nicht, wenn bei hohen Ausgangsleistungen
und kleinem Außenwiderstand zusätzlich noch sehr hohe Anforderungen an die Linearität des
Verstärkers gestellt werden.
Bei direkter galvanischer Kopplung des Verstärkereingangs ist der Eingangswiderstand sehr klein, weil
keine äußere Basis-Emitter-Vorspannung vorhanden ist und der Spannungsabfall am Innenwiderstand der
Basis-Emitter-Strecke vom Eingangssignal aufgebracht werden muß. Eine wirksame Gegenkopplung
zur Entzerrung der Verstärkerkennlinie ist dann nicht mehr möglich, weil der Gegenkopplungskreis durch
den kleinen Eingangswiderstand überlastet wird. Darüber hinaus kann sich auch der Gegenkopplungsfaktor
bei den vorliegenden Impedanzverhältnissen beim Austausch von Transistoren oder Änderung der Transistorparameter
auf Grund von Alterung oder Temperaturschwankungen sehr stark ändern.
Die Erfindung will diese Schwierigkeiten überwinden. Sie empfiehlt dazu, daß bei einem galvanisch
Ϊ09 677/219
gekoppelten linearen Gegentakt-B-Verstärker mit komplementären Transistoren das Eingangs- und Ausgangssignal
der Leistungs- oder Nutzverstärkerstufe außerdem jeweils die Transistoren einer Differenzverstärkerstufe
steuern, deren Ausgangssignal, über eine komplementäre Gegentakthilfsverstärkerstufe verstärkt,
denselben LastwMerstand wie die Nutzverstärkerstufe speist.
In ihrer weiteren Ausbildung empfiehlt die Erfindung, daß die Transistoren der Nutzverstärkerstufe
und der Hilfsverstärkerstufe in Kollektorbasisschaltung betrieben werden,"lind[daß'die.Transistoren der
Differenzverstärkerstufejemittergekoppelt sind.
Bei einem solchen Verstärker kann das Eingangssignal galvanisch an den Verstärker angekoppelt werden
und es wird eine gute Stromverstärkung aller Eingangssignale bei sehr kleinen Verzerrungen erzielt.
Wenn Verbraucher mit hohem Innenwiderstand versorgt werden sollen, reicht die Leistung der aus
der Differenzverstärkerstufe und der Hilfsverstärkerstufe bestehenden Korrekturstufe allein aus. Das folgt
aus der Tatsache, daß die Sättigungsspannung der Transistoren von der Belastung abhängt. Bei Verbrauchern
mit Meinem Innenwiderstand kann die Korrekturstüfe allein nicht mehr die erforderliche Leistung
ohne unzulässige Überlastung der Transistoren abgeben, und es wird deshalb die Leistungsstufe zugeschaltet.
Wenn sehr große Eingangssignale auftreten, die wegen der unterschiedlichen Ansprechzeit der beiden
Verstärkerstufen die Gegentakttransistoren blockieren und große Ströme ziehen können, kann es zur Erhöhung
der zulässigen Eingangsspannung und damit der maximal zulässigen Ausgangsleistung des Verstärkers
von Vorteil sein, einen kleinen Widerstand in Reihe mit jedem Emitter der Gegentakttransistorpaare zu
schalten.
Zur Anpassung des Verstärkers an kapazitive Belastungen empfiehlt die Erfindung außerdem, eine Induktivität
in die Ausgängsleitung zu schalten, um die Belastung des Verstärkers zu verringern. Dabei wird
zusätzlich eine Spannungsverstärkung von etwa zwei erreicht.
Diese und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in Verbindung mit den Zeichnungen
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 das Prinzipscjialtbild eines Transistorverstärkers
gemäß der Erfindung,
Fig. 2 die Kennlinie der Leistungsstufe des in Fig. 1 gezeigten Verstärkers,
Fig. 3 die gleiche Kennlinie der Korrekturstufe des in Fig. 1 gezeigten Verstärkers und
Fig. 4 die Kennlinie des vollständigen in Fig. 1 gezeigten Verstärkers. .,
In Fig. 1 ist als Äusführungsbeispiel zur Veranschaulichung
der Betriebsbedingungen der Verstärker 10 in der gemeinsamen Sammelschiene eines bestimmten
Fernsprechnetzes gezeigt.
Die Signalquelle und der Verbraucher bestehen hier aus einer Induktivität 1, einem Sendegatter 2, einem
Speicherkondensator 3, einem Löschgatter 4, einem Empfangsgatter 5, einem Leitungsgatter 6, einem Filter
7 und einem Verbraucherwiderstand 8, der den Empfänger darstellt. Die Information wird während
eines bestimmten Zeitabschnittes, in dem die gemeinsame Sammelschiene an ein entsprechendes Teilnehmerpaar
angeschlossen ist, über die Induktivität 1 auf den Speicherkondensator 3 übertragen. Das gespeicherte
Signal wird dann vom Verstärker 10 verstärkt und über das Empfangsgatter 5 der Sammelschiene
und das Leitungsgatter 6 zu den Teilnehmern gegeben. Das Löschgatter 4 wird dann betätigt, um jegliches
Restsignal vom Speicherkondensator 3 zu entfernen und die Abtastung· anderer Teilnehmer zur Übertragung
über die gemeinsame Schiene während folgender Zeitabschnitte vorzubereiten. Für eine solche Übertragung
über nennenswerte Entfernungen sind Verstärker erforderlich, die eine getreue Wiedergabe aller
Signalpegel und Frequenzen bei fühlbarer Verstärkung gewährleisten.
Die Basiselektroden 13 und 17 sind über die Leitung 20 an eine Eingangsklemme des Verstärkers
galvanisch angekoppelt. Der positive Pol einer Batterie 21 liegt am Kollektor 12 des Transistors 11 und
der negative Pol einer Batterie 22 liegt am Kollektor 16 des Transistors 15. Die Emitterelektroden 14 und
18, die als Ausgangselektroden bei der Kollektorbasisschaltung arbeiten, sind über die Leitung 24 und den
Widerstand 25 an den Verbraucher angeschlossen. Die Kollektorelektroden 12 und 16 sind Eingangsund
Ausgangskreis des jeweiligen Transistors gemeinsam.
Wird eine negative Eingangsspannung an die Basiselektroden 13 und 17 gegeben, fließt ein verstärkter
Strom durch den Verbraucher in die Emitterelektrode 18 des pnp-Transistors 15, wenn die übliche Stromrichtung
in Richtung auf negatives Potential angenommen wird, während vom npn-Transistor kein Strom
in den Verbraucher fließt. Wenn positives Potential an die Basiselektroden 13 und 17 gelegt wird, fließt
ein verstärkter Strom von der Emitterelektrode 14 des Transistors 11 in den Verbraucher, während der Transistor
15 nicht leitet.
Fig. 2 zeigt die Eingangs-Ausgangs-Kennlinie der Leistungsstufe des Verstärkers 10. Die gestrichelte
Linie gibt den gewünschten Kennlinienverlauf wieder. Da keine Basis-Emitter-Vorspannung bei der hier benutzten
galvanischen Kopplung vorhanden ist, muß der Spannungsabfall am Innenwiderstand der Basis-Emitter-Strecke
vom Eingangssignal aufgebracht werden. Die schraffierte Fläche in Fig. 2 gibt den Spannungsbedarf
der Basis-Emitter-Strecke an. Dadurch entstehen für kleine Eingangssignale keine Ausgangssignale.
In Fig. 2 ist dieser Bereich als »Anlaufstrom-Bereich« gekennzeichnet, und die Arbeitspunkteineinstellung
liegt in der Nähe des C-Betriebes. Ein solches »Loch« in der Kennlinie verhindert eine einwandfreie
Wiedergabe, und die sich hieraus ergebenden Verzerrungen verbieten die Verwendung des Verstärkers
beispielsweise bei der besprochenen Fernsprechschaltung. Diese Verzerrungen könnten dadurch wesentlich
herabgedrückt werden, daß die Leistungsstufe auf den A- oder AB-Betrieb eingestellt wird. Die
sich hieraus ergebende Verschlechterung des Wirkungsgrades auf Grund der höheren Gleichstrombelastung
und auch die erhöhten Schwierigkeiten für die galvanische Kopplung läßt eine solche Einstellung
jedoch unpraktisch erscheinen. Bei Einstellung in A- oder AB-Betrieb können außerdem große Eingangssignale die beiden in Serie liegenden Transistoren 11
und 15 blockieren, wobei große Ströme gezogen werden, die wegen der hohen Verlustleistung in den Transistoren
unerwünscht sind.
Erfindungsgemäß wird die Leistungsstufe des Verstärkers
10 in B-Betrieb betrieben oder, besser, fast im C-Betrieb. Die sich hierbei ergebenden Verzer-
rungen, die durch den Anlauf Strombereich verursacht werden, werden durch Einsatz einer Korrekturstufe
kompensiert. Die Korrekturstufe enthält ein zweites Paar komplementärer Transistoren 31 und 35, die
von einem Differenzverstärker mit den pnp-Transistören 41, 45, 51 gespeist werden.
Die Transistoren 31 und 35 besitzen also ebenfalls entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp und werden auch
in der gleichen Weise wie die Transistoren 11 und 15 der Leistungsstufe in der Kollektorbasisschaltung be- ίο
trieben. Die Gegentaktschaltung der Transistoren 31 und 35 arbeitet im C-Betrieb mit Gegenkopplung
über die Leitung 36 vom Ausgang auf einen Eingang des Differenzverstärkers an der Basis des Transistors
45. Der Differenzverstärker selbst arbeitet in A-Betrieb. Die Verstärkung des Transistors 45, der das
Gegenkopplungssignal von den Transistoren 31, 35 erhält, vermeidet durch Anwendung der bekannten
Gegenkopplung alle Verzerrungen dieser Stufe. Das Eingangssignal steht an der Basis des Transistors 41,
der als Emitterfolger arbeitet und das Signal mit kleinem Quellwiderstand an den Emitter des Transistors
45 gibt. Der Transistor 45 liefert die Differenz zwischen den angelegten Signalen und gibt sie in verstärkter
Form über die Leitung 46 an die Basiselektroden der Transistoren 31 und 35 ab. Der Differenzverstärker
benötigt im Emitterkreis der Transistoren 41 und
46 einen hohen Widerstand gegen Erde. Vorteilhafterweise wird dazu der Transistor 51 so geschaltet, daß
der gewünschte hohe Widerstand bei konstantem Strom vorhanden ist. Der Kollektor des Transistors
51 liegt an den Emittern der Transistoren 41 und 45 und die Basis-Emitter-Strecke des Transistors 51 wird
positiv vorgespannt.
Die beiden Eingangssignale an den Basiselektroden der Transistoren 41 und 45 sind bei den meisten Eingangssignalen
im wesentlichen gleich, und während dieser Zeit wird von der Korrekturstufe nur ein kleines
Ausgangssignal abgegeben. Im Anlaufstrombereich der Leistungsstufe erhält der Transistor 45 jedoch
kein Gegenkopplungssignal, während am Eingang des Transistors 41 ein Signal steht. In diesem
Fall liefert der Differenzverstärker daher eine Spannung und speist die Transistoren 31 und 35. Die komplementären
Transistoren 31 und 35 der Hilfsverstärkerstufe
liefern eine zusätzliche Verstärkung des Differenzsignals, so daß insgesamt die gleiche Verstärkung
wie bei der Leistungsstufe erreicht wird.
Die Kennlinie der Korrekturstufe ist in Fig. 3 gezeigt. Der in Α-Betrieb arbeitende Differenzverstärker
ist in seiner Leistungsabgabe durch die zulässige Verlustleitung der Transistoren begrenzt, wodurch der
Strom, den die Transistoren 31 und 35 an den Verbraucher abgeben können und damit die Ausgangsspannung
der Korrekturstufe bei einem gegebenen Verbraucherwiderstand vorgegeben ist. Vorteilhafterweise
wird deshalb das von der Korrekturstufe in Verbindung mit der Leistungsstufe zu verstärkende
Differenzsignal in Grenzen gehalten, so daß die Transistoren gegen mögliche Beschädigung in Folge zu
hoher Leistungsabgabe geschützt sind. Bei höheren Verbraucherwiderständen kann jedoch die Leistungsabgabe
der Korrekturstufe allein ausreichen.
Bei Zusammenschaltung der Korrekturstufe und der Leistungsstufe ergibt sich die Kennlinie der Fig. 4,
die eine gleichmäßige und getreue Wiedergabe in einem weiten Signalbereich gewährleistet.
Bei ungewöhnlich großen Eingangssignalen ist es möglich, daß die Gegentakttransistoren blockieren
und große Ströme ziehen, da die Ansprechzeiten der beiden Verstärkerstufen verschieden sind. Dabei wird
eine obere Grenze der Ausgangsleistung des Gesamtverstärkers erreicht. Die Signalspannung, bei der diese
Erscheinung auftritt, kann dadurch erhöht werden, daß ein kleiner Widerstand mit jedem Emitter der
Transistoren 11, 15, 31 und 35 in Reihe geschaltet wird, die den gemeinsamen Abschlußwiderstand 25,
der in Fig. 1 gezeigt ist, ersetzen.
Bei kapazitivem Verbrauch kann der Widerstand auch durch eine Induktivität ersetzt werden, durch
die die Transistorverlustleistung verringert und eine nennenswerte Spannungsverstärkung erreicht wird.
Claims (4)
1. Galvanisch gekoppelter linearer Gegentakt-B-Verstärker mit komplementären Transistoren,
dadurch gekennzeichnet, daß Eingangs- und Ausgangssignal der Leistungs- oder Nutzverstärkerstufe
(11, 15) außerdem jeweils die Transistoren (41, 45) einer Differenzverstärkerstufe
steuern, deren Ausgangssignal, über eine komplementäre Gegentakthilfsverstärkerstufe (31,35) verstärkt,
denselben Lastwiderstand wie die Nutzverstärkerstufe speist.
2. Gegentaktverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren der
Nutzverstärkerstufe (11, 15) und der Hilfsverstärkerstufe (31, 35) in Kollektorbasisschaltung
betrieben werden, und daß die Transistoren der Differenzverstärkerstufe (41,45) emittergekoppelt
sind.
3. Gegentaktverstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anschluß einer
kapazitiven Last dieser eine Induktivität vorgeschaltet wird.
4. Gegentaktverstärker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Emitterzuleitungen der Transistoren der Nutz- und der Hilfsverstärkerstufe jeweils ein
kleiner Widerstand eingeschaltet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1131188;
R. F. Shea, »Transistor Audio Amplifiers«, 1955, S. 163 bis 188;
»Transistors I«, RCA-Lab., 1956, März, S. 500 und 527 bis 530;
»Wireless World«, 1956, November, S. 529 bis 532.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© ?09 677/219 10.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US727194A US2994832A (en) | 1958-04-08 | 1958-04-08 | Transistor amplifier |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1138107B true DE1138107B (de) | 1962-10-18 |
Family
ID=24921708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW25024A Pending DE1138107B (de) | 1958-04-08 | 1959-02-12 | Transistor-Verstaerker |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2994832A (de) |
| BE (1) | BE577329A (de) |
| DE (1) | DE1138107B (de) |
| FR (1) | FR1221489A (de) |
| NL (1) | NL237518A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1192266B (de) * | 1963-03-15 | 1965-05-06 | Fernseh Gmbh | Anordnung zur Unterdrueckung von Stoersignalen auf unsymmetrischen Verbindungsleitungen |
| DE102014003232A1 (de) | 2014-03-05 | 2015-09-10 | Drazenko Sukalo | Hocheffiziente ultra-lineare A-Klasse-Ausgangsstufe |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3180147A (en) * | 1961-05-31 | 1965-04-27 | Tyer & Co Ltd | Instrument for the measurment of temperature |
| US3502996A (en) * | 1964-02-12 | 1970-03-24 | Howard S Martin | Amplifying system embodying a two-terminal power amplifier |
| US3371286A (en) * | 1964-08-27 | 1968-02-27 | United Aircraft Corp | Stabilized direct-coupled push-pull amplifier |
| US4593251A (en) * | 1981-06-29 | 1986-06-03 | Smith Randall C | Power amplifier capable of simultaneous operation in two classes |
| US4532476A (en) * | 1981-06-29 | 1985-07-30 | Smith Randall C | Power amplifier capable of simultaneous operation in two classes |
| CA1180775A (en) * | 1981-06-29 | 1985-01-08 | Randall C. Smith | Power amplifier capable of simultaneous operation in two classes |
| US4737901A (en) * | 1984-02-24 | 1988-04-12 | Pacific Power Source Corp. | High efficiency power source for reactive loads |
| US4739281A (en) * | 1986-08-28 | 1988-04-19 | Solid State Micro Technology For Music, Inc | Analog buffer amplifier |
| NL8901725A (nl) * | 1989-07-06 | 1991-02-01 | Philips Nv | Versterkerschakeling. |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1131188A (fr) * | 1954-08-27 | 1957-02-18 | Thomson Houston Comp Francaise | Amplificateur stabilisé à transistrons |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE470453A (de) * | 1942-11-16 | |||
| US2485538A (en) * | 1947-05-26 | 1949-10-18 | Maas Rowe Electromusic Corp | Electronic means providing tremolo for electrically operated musical instruments |
| US2855468A (en) * | 1952-11-15 | 1958-10-07 | Rca Corp | Transistor stabilization circuits |
| US2789164A (en) * | 1954-03-01 | 1957-04-16 | Rca Corp | Semi-conductor signal amplifier circuit |
| BE542279A (de) * | 1954-10-25 | |||
| BE545669A (de) * | 1955-03-02 |
-
0
- NL NL237518D patent/NL237518A/xx unknown
-
1958
- 1958-04-08 US US727194A patent/US2994832A/en not_active Expired - Lifetime
-
1959
- 1959-02-12 DE DEW25024A patent/DE1138107B/de active Pending
- 1959-04-03 BE BE577329A patent/BE577329A/fr unknown
- 1959-04-07 FR FR791401A patent/FR1221489A/fr not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1131188A (fr) * | 1954-08-27 | 1957-02-18 | Thomson Houston Comp Francaise | Amplificateur stabilisé à transistrons |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1192266B (de) * | 1963-03-15 | 1965-05-06 | Fernseh Gmbh | Anordnung zur Unterdrueckung von Stoersignalen auf unsymmetrischen Verbindungsleitungen |
| DE102014003232A1 (de) | 2014-03-05 | 2015-09-10 | Drazenko Sukalo | Hocheffiziente ultra-lineare A-Klasse-Ausgangsstufe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2994832A (en) | 1961-08-01 |
| BE577329A (fr) | 1959-07-31 |
| NL237518A (de) | |
| FR1221489A (fr) | 1960-06-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE927932C (de) | Schaltung fuer einen sehr kleinen Transistor-Verstaerker | |
| DE2836914C2 (de) | ||
| DE1042028B (de) | Gegentaktverstaerker mit zwei Transistoren entgegengesetzten Leitfaehigkeitstyps | |
| DE1138107B (de) | Transistor-Verstaerker | |
| DE2638801A1 (de) | Kleinsignaltransistorverstaerker | |
| DE4212666C2 (de) | Steuerbarer Verstärker zur linearen Verstärkung eines breitbandigen Signals unter Verwendung einer externen Steuerspannung | |
| DE959561C (de) | Negativer Impedanzwandler mit Transistoren | |
| DE3108617A1 (de) | "verstaerkungssteuerschaltung" | |
| DE3319292C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Rauschverminderung | |
| DE2623245B2 (de) | Halbleiterverstärker | |
| DE1034699B (de) | Schaltung zur selbsttaetigen Pegelregelung in Traegerfrequenz-Telefoniesystemen | |
| DE2711912C3 (de) | NF-Leistungsverstärker | |
| DE2707870C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Verstärkungssteuerung | |
| DE10128570B4 (de) | Verbesserte Anstiegsgeschwindigkeit in Verstärkerschaltungen | |
| DE1487567A1 (de) | Elektrische Schaltung mit fallender Strom-Spannungskennlinie | |
| EP0676099B1 (de) | Schaltungsanordnung für einen integrierten ausgangsverstärker | |
| DE1033261B (de) | Mehrstufiger Transistorverstaerker fuer Wechselstroeme mit Stabilisierung der Transistorarbeitspunkte | |
| DE1093416B (de) | Schaltungsanordnung fuer amtsgespeiste Fernsprechteilnehmerapparate mit Transistor-Sprechverstaerker | |
| DE3439116A1 (de) | Verstaerkerschaltung | |
| DE2657589C2 (de) | Dämpfungsfreier elektronischer Schalter | |
| DE1090266B (de) | Verstaerkeranordnung | |
| DE2838038A1 (de) | Einspeiseeinheit mit hohem ausgangsseitigen innenwiderstand | |
| DD141383A5 (de) | Sendeverstaerker fuer fernsprechanlagen | |
| US3439280A (en) | Circuit arrangement for the regulation of dynamics of electrical signals | |
| AT211379B (de) | Gegentaktverstärker mit Transistoren |