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DE1137998B - Wasserpfosten mit kegeligem Absperrkoerper - Google Patents

Wasserpfosten mit kegeligem Absperrkoerper

Info

Publication number
DE1137998B
DE1137998B DEB51592A DEB0051592A DE1137998B DE 1137998 B DE1137998 B DE 1137998B DE B51592 A DEB51592 A DE B51592A DE B0051592 A DEB0051592 A DE B0051592A DE 1137998 B DE1137998 B DE 1137998B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing ring
shut
conical
water post
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB51592A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hubert Jung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bopp and Reuther GmbH
Original Assignee
Bopp and Reuther GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bopp and Reuther GmbH filed Critical Bopp and Reuther GmbH
Priority to DEB51592A priority Critical patent/DE1137998B/de
Publication of DE1137998B publication Critical patent/DE1137998B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/36Valve members
    • F16K1/38Valve members of conical shape
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K25/00Details relating to contact between valve members and seats
    • F16K25/04Arrangements for preventing erosion, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

  • Wasserpfosten mit kegeligem Absperrkörper Es ist bekannt, daß häufig Wasserpfosten nach mehrmaliger Bedienung nicht mehr dicht schließen. Diese Störung hat verschiedene Ursachen. Zunächst werden bei Wasserpfosten große öffnungsweiten verlangt. Der erforderliche Schließdruck ist also hoch, und die Schließkräfte müssen entsprechend groß sein. Aus Unbedachtsamkeit werden die Wasserpfosten jedoch oftmals nicht genügend fest zugedreht. Es leckt daher immer eine geringe Wassermenge durch das Absperrventil, das mit der Zeit infolge Erosion der Dichtflächen gänzlich unbrauchbar wird.
  • Ferner entstehen bei einer großen Entnahme durch Wasserpfosten im angeschlossenen Verteilungsnetz hohe Durchflußgeschwindigkeiten. Dabei werden die im Laufe der Zeit abgesetzten Verunreinigungen aufgewirbelt und mitgerissen. Dieser Schmutz kommt zwischen die Dichtflächen des Absperrventils und verhindert dessen glattes Abschließen oder beschädigt es eventuell bis zur völligen Zerstörung.
  • Die meisten auf dem Markt befindlichen Wasserpfosten haben einen kegeligen Absperrkörper. Eine solche Ausführungsform hat den Vorteil, daß mit verhälnismäßig geringen Spindelkräften ein großer Schließdruck erzielt werden kann, aber auch den Nachteil einer großen Empfindlichkeit gegen Verunreinigungen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß zur Vergrößerung des Anpreßdruckes der Absperrkegel am Ventilsitz im Gehäuse gleiten muß. Bei der reibenden Bewegung werden die Dichtflächen durch die Schmirgelwirkung der zwischen ihnen eingeschlossenen feinen Schmutzteilchen beschädigt. Die so entstandenen, zunächst nur kleinen Rillen und Schleifspuren führen, wie erwähnt, bald zu größeren Schäden durch Erosion. Versuche, diesen Nachteil durch Verwendung von besonders verschleißfestem Dichtungswerkstoff für die Dichtflächen zu mildern, führten zu keinem durchschlagenden Erfolg. Bei anderen Konstruktionen wurde eine elastische Dichtung gegen einen metallischen Ventilsitz gepreßt. Beide Ausführungen haben aber nur eine begrenzte Verbesserung herbeigeführt.
  • Um die Empfindlichkeit gegen Verschmutzung zu verringern, ist auch schon von der kegeligen Dichtungsfläche bei einigen Konstruktionen abgegangen und eine nur radial oder axial wirkende Dichtungsart gewählt worden. Diese haben aber wieder den Nachteil, daß die erforderlichen Kräfte zum Schließen groß sein müssen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dichtungsart zu schaffen, die gegen Verunreinigungen wenig empfindlich ist und zugleich keine großen manuellen Kräfte zur Erreichung eines ausreichenden Schließdruckes erfordert. Die Lösung besteht bei einem Wasserpfosten mit kegeligem Absperrkörper, der in Schließstellung mit einem in der Kegelfläche angeordneten elastischen Dichtungsring am Ventilsitz anliegt, darin, daß der Dichtungsring unter Änderung seines Durchmessers am kegehgen Absperrkörper verschiebbar ist.
  • Dadurch wird der Dichtungsvorgang in zwei Phasen zerlegt. Zunächst wird nur der freie Durchtritt geschlossen, und erst danach wird durch eine getrennte Maßnahme der notwendige Anpreßdruck bewirkt. Zu diesem Zweck wird als erstes der verschiebbare kegelstumpfförmige Dichtungsring gegen den Sitz im Gehäuse geführt. Sobald der Dichtungsring mit geringem Anpreßdruck anliegt, findet keine weitere Bewegung mehr zwischen Dichtungsring und Ventilsitz statt. Um den noch erforderlichen Anpreßdruck zu erzeugen, wird der Dichtungsring anschließend radial gespreizt. Er ist deshalb aus einem elastischen Material, innenseitig ebenfalls kegelig geformt und sitzt auf einer kegeligen Auflagefläche des Absperrkörpers. Dieser ist zum Dichtungsring relativ verschieblich. Die Relativverschiebung zwischen dem Dichtungsring und seiner Auflagefläche tritt ein, wenn nach dem Anliegen der äußeren Mantelfläche des Dichtungsringes am Ventilsitz die Wasserpfostenspindel weiter bewegt wird. Die Auflagefläche des Absperrkörpers hat zweckmäßigerweise, um diesen Vorgang zu erleichtern, eine flachere Neigung als der Dichtungsring.
  • Die Auflagefläche des Dichtungsringes ist vorteilhaft gegen Störungen durch Schmutzablagerung gesichert. Bei nicht allzugroßer Verunreinigung des Wassers genügt die Anordnung von ringförmigen Fangnuten für Schmutz u. dgl. in der Auflagefläche. Bei starker Schmutzablagerung reicht dies jedoch nicht aus, sondern es wird die Auflagefläche durch beiderseits des Dichtungsringes befindliche Ringdichtungen gegen den Zutritt des strömenden Mediums abgesperrt.
  • In der Zeichnung sind erfindungsgemäß ausgebildete Wasserpfosten in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 den Abschlußteil eines Wasserpfostens im Axialschnitt, wobei links die Schließstellung und rechts die Offenstellung dargestellt ist, Fig.2 einen Ausschnitt des Absperrkörpers im Schnitt und Fig.3 eine geänderte Ausführungsform des Absperrkörpers in der Darstellung gemäß Fig. 2.
  • Das obere Gehäuse 1 des Wasserpfostens ist mit dem unteren Anschlußstutzen 2 in üblicher Weise verbunden. Im oberen Gehäuse 1 befindet sich ein als Ventilsitz dienender Ring 3, der sowohl aus Metall als auch aus einem nicht zu weichen Kunststoff bestehen kann. Der Ring 3 wird einerseits durch eine Platte 4, andererseits durch einen Schraubring 5 gehalten.
  • Die Spindel 6, die bei der Betätigung des Wasserpfostens auf- bzw. abwärts bewegt wird, trägt am unteren Ende einen strömungsgünstig ausgebildeten Absperrkörper 7 aus Metall, auf dessen konischer Auflagefläche 8 ein elastischer Dichtungsring 9 verschiebbar gelagert ist. Der Absperrkörper 7 ist durch ein Gegenstück 10, eine Unterlagscheibe 11 und eine gesicherte Mutter 12 auf der Spindel 6 befestigt. Die Spindel 6 ist in einem Hohlring 13 geführt.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Absperrvorrichtung dargestellt, die den Wasserdurchtritt zuläßt, wenn der Absperrkörper nach oben bewegt wird. Selbstverständlich kann die durch die Erfindung erreichbare Wirkung auch bei Konstruktionen erzielt werden, bei denen der Absperrkörper zum Öffnen des Durchlasses. nach unten bewegt wird.
  • Gemäß Fig. 2 weist die konische Auflagefläche 8 des Absperrkörpers 7 für den elastischen Dichtungsring 9 eine obere und eine untere ringförmige Fangnut 14 zum Abfangen feinen Schmutzes auf. Bei Vorhandensein groben Schmutzes wird zweckmäßig eine Ausführung gewählt, wie sie beispielsweise in Fig. 3 veranschaulicht ist. Hier ist zur Verhinderung des Wasserzutrittes zur Auflagefläche 8 an der oberen und an der unteren Abschlußfläche 15 des Dichtungsringes 9 je eine Dichtungsmanschette 16 angeordnet. An Stelle einer Manschette können auch andere nachgiebige Ringdichtungen verwendet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wasserpfosten mit kegeligem Absperrkörper, der in Schließstellung mit einem in der Kegelfläche angeordneten elastischen Dichtungsring am Ventilsitz anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (9) unter Änderung seines Durchmessers am kegeligen Absperrkörper (7) verschiebbar ist.
  2. 2. Wasserpfosten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der kegeligen Auflagefläche (8) für den Dichtungsring (9) ringförmige Fangnuten (14) für Schmutz od. dgl. angeordnet sind.
  3. 3. Wasserpfosten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche (8) für den Dichtungsring (9) durch beiderseits des Dichtungsringes (9) befindliche, nachgiebige Ringdichtungen, z. B. Dichtmanschetten (16), gegen das Eindringen von Schmutz od. dgl. geschützt ist.
  4. 4. Wasserpfosten nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Auflagefläche (8) für den Dichtungsring (9) am Absperrkörper (7) flacher ist als die des Dichtungsringes (9). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 609 513; schweizerische Patentschrift Nr. 186 495; USA.-Patentschriften Nr. 2 329 576, 2 481482, 2830619.
DEB51592A 1958-12-27 1958-12-27 Wasserpfosten mit kegeligem Absperrkoerper Pending DE1137998B (de)

Priority Applications (1)

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DE1137998B true DE1137998B (de) 1962-10-11

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ID=6969601

Family Applications (1)

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DEB51592A Pending DE1137998B (de) 1958-12-27 1958-12-27 Wasserpfosten mit kegeligem Absperrkoerper

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015108820A1 (de) * 2015-06-03 2016-12-08 Vag-Armaturen Gmbh Rückflussgesicherter Hydrant

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DE609513C (de) * 1931-07-25 1935-02-16 Fritz Wagner & Co Entlastetes Doppelsitzventil
CH186495A (de) * 1936-08-17 1936-09-30 Ver Armaturen Gmbh Wasserpfosten.
US2329576A (en) * 1942-01-27 1943-09-14 American Well & Prospecting Co Slush pump valve
US2481482A (en) * 1944-11-15 1949-09-13 Donald C Green Check valve
US2830619A (en) * 1954-09-20 1958-04-15 Walter C Hollander Protected valve seal

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