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DE1137715B - Klammer aus federndem Draht - Google Patents

Klammer aus federndem Draht

Info

Publication number
DE1137715B
DE1137715B DEB37051A DEB0037051A DE1137715B DE 1137715 B DE1137715 B DE 1137715B DE B37051 A DEB37051 A DE B37051A DE B0037051 A DEB0037051 A DE B0037051A DE 1137715 B DE1137715 B DE 1137715B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
legs
clip
leg
stack
clamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB37051A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Besnier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1137715B publication Critical patent/DE1137715B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F1/00Sheets temporarily attached together without perforating; Means therefor
    • B42F1/02Paper-clips or like fasteners
    • B42F1/04Paper-clips or like fasteners metallic
    • B42F1/08Paper-clips or like fasteners metallic of round cross-section, e.g. made of wire

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Klammer aus federndem Draht Die Erfindung bezieht sich auf eine Klammer aus federndem Draht, insbesondere zum Zusammenhalten von Papieren, Textilien od. dgl. Eine solche der Erfindung zugrunde liegende Klammer wird von zwei bei gelöster Klammer im Abstand voneinander sich kreuzenden Schenkeln und von einem diese verbindenden Bogenteil gebildet, wobei der Klemmdruck beim Aufklemmen auf einen zusammenzuschließenden Stapel zwischen den Schenkeln durch Verdrehen des Bogenteils erzeugt wird.
  • Bei dieser bekannten Klammer wird jedoch der Klemmdruck im Bereich der Kreuzungsstelle der beiden Schenkel ausgeübt. Die frei auslaufenden Schenkelenden wirken daher nicht aufeinander ein. Sie haben bei gelöster Klammer an der Kreuzungsstelle auch nur einen geringen gegenseitigen Abstand. Dadurch besteht beim Aufschieben die Gefahr, daß die mit der Kreuzungsstelle in Berührung kommenden Ränder des zusammenzuschließenden Stapels beschädigt werden, zumal wenn es sich hierbei um dünne Durchschlagpapiere handelt. Außerdem wird dadurch das Zusammenschließen eines Stapels erschwert.
  • Durch die Erfindung soll daher die bekannte Klammer mit den bereits erläuterten Merkmalen so weitergebildet werden, daß die Klammer leicht auf den zusammenzuschließenden Stapel aufschiebbar ist und der Klemmdruck ausschließlich nur von den freien Schenkelenden ausgeübt wird.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß jeder Schenkel bei gelöster Klammer etwa an der Kreuzungsstelle der beiden Schenkel aus der äußeren, von dem jeweiligen Schenkel und dem Bogenteil gebildeten Begrenzungsebene durch einen Knick um ein vorbestimmtes Maß herausgebogen ist, derart, daß bei einem um etwa 180° verdrehten Bogenteil die frei auslaufenden Enden der Schenkel teilweise übereinanderliegen und deren Knickstellen im Bereich der Kreuzungsstelle einen vorbestimmten gegenseitigen Abstand aufweisen. Durch diese Ausgestaltung wird der Klemmdruck nicht nur von den Schenkelenden erzeugt und die am Rand des. Stapels liegende Kreuzungsstelle der Schenkel vom Klemmdruck frei gelassen, sondern an der Kreuzungsstelle entsteht sogar ein vergrößerter Abstand zwischen den Schenkeln. Infolgedessen kann der Rand des Stapels beim Aufschieben der Klammer nicht beschädigt werden, zumal durch das Ausknicken der Schenkel deren freie Enden weit voneinander gespreizt sind. Außerdem wird jede Schenkellänge als Hebelarm voll ausgenutzt, so daß ein kräftiger elastischer Klemmdruck erzeugt werden kann. Insgesamt gewährleistet somit die Klammer gemäß der Erfindung einen erheblichen Fortschritt.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht einer lose auf einen Stapel von Papieren aufgesetzten, jedoch noch nicht gespannten Klammer, Fig. 2, 4, 6 und 8 je eine Seitenansicht der Klammer nach Fig. 1 bei einer Verdrehung des Bogenteiles um etwa 0, 90, 135 und 180°, Fig. 3, 5, 7 und 9 die Draufsicht auf die Klammer nach den Fig. 2, 4, 6 und 8, Fig. 10 eine Ansicht der Klammer nach Fig. 1, jedoch mit einem um 180° verdrehten Bogenteil, Fig. 11a bis 11 f je einen Querschnitt durch die auf einen Stapel aufgeschobene Klammer in sechs aufeinanderfolgenden Stellungen der Schenkel beim Verdrehen des Bogenteils von Null bis 180°, Fig. 12 und 13 je eine den Fig. 1 und 10 entsprechende Seitenansicht der mit einem Etikett versehenen Klammer eines zweiten Ausführungsbeispieles, Fig.14 eine Ansicht der Klammer nach Fig.13. Fig.15 eine Seitenansicht der mit einem Etikett versehenen Klammer eines dritten Ausführungsbeispielen, Fig. 16 eine Ansicht der Klammer nach Fig.15. Fig. 17 eine der Fig. 8 entsprechende Seitenansicht der auf eine Gardinenstange aufgefädelten Klammer eines vierten Ausführungsbeispielen und Fig.18 eine Ansicht einer Anzahl Klammern nach Fig.17 als Träger eines Vorhanges.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen nach den Fig.1 bis 18 wird jede Klammer aus einem federnden Stahldraht oder einem anderen geeigneten Werkstoff, z. B. aus einem plastischen Werkstoff, hergestellt, -der eine elastische Biegsamkeit aufweist. Jede Klammer wird von zwei Schenkeln 2 und 3 gebildet, die durch einen ringförmigen Bogenteil l miteinander verbunden sind und an ihren freien Enden zu Ösen 4 und 5 umgebogen sein können, die, wie Fig. 1 zeigt, etwas übereinandergreifen. Dabei wird jede Klammer in bekannter Weise so- gebogen, daß die Schenkel bei gelöster Klammer sich im Abstand kreuzen, so daß von den Schenkeln beim Verdrehen des Bogenteils 1 um etwa 180° ein Klemmdruck auf einen zwischen die Schenkel eingebrachten Stapel 6 aus Papierblättern, Textilien od. dgl. ausgeübt wird.
  • Um zu erreichen, daß die Schenkel zum leichten Aufschieben der Klammer auf einen Stapel im gelösten Zustand weit auseinandergespreizt sind, werden die Schenkel jeder Klammer etwa von ihrer Kreuzungsstelle aus durch einen Knick nach außen abgebogen. Dadurch wird zugleich noch der weitere Vorteil erzielt, daß bei einem um 180° verdrehten Bogenteil die frei auslaufenden Enden der Schenkel übereinanderliegen und an den Knickstellen im Bereich der Kreuzungsstelle einen vorbestimmten gegenseitigen Abstand aufweisen. Der Klemmdruck wird mithin nur von den freien Enden der Schenkel ausgeübt, so daß die Druckstelle bei einem zusammengeschlossenen Stapel verhältnismäßig weit vom benachbarten Rand des Stapels sich befindet.
  • Die Klammer wird in folgender Weise benutzt: In der Ausgangsstellung nach Fig.1 bis 3 und 11 a werden die zusammenzuklammernden Blätter 6 zwischen die Schenkel 2 und 3 der Klammer geschoben. Dazu lassen die Schenkel einen kleinen Raum zwischen sich und den Außenflächen des Stapels 6 frei, wie dies Fig.11 a zeigt. Dann dreht man den Bogenteil 1 von links nach rechts um ungefähr 90°, so daß die Schenkel 3 und 4 zur Berührung mit den Oberflächen der Blätter 6 gebracht werden (s. Fig. 4, 5 und 11 b).
  • Wenn man diese Bewegung des Bogenteiles 1 fortsetzt, bis eine Drehung von etwa 135° ausgeführt ist (Fig. 6, 7 und 11 c), beginnen die Schenkel sich gegeneinander zu verlagern. Dabei gleiten sie längs der Außenfläche der Blätter 6 und beginnen eine Drehbewegung um sich selbst (Fig.11 d etwa 155° und Fig.11 e etwa 165°).
  • Bei etwa 165° dreht sich plötzlich der Bogenteil 1 infolge der Elastizität des Klammermaterials; die Schenkel der Klammer drehen sich um sich selbst (etwa 180°) und legen sich umgekehrt zu ihrer Anfangsstellung übereinander, wie Fig. 8 bis 10 und Fig. 11 f zeigen. Dabei drücken die Endösen 4 und 5 der Schenkel 2 und 3 (s. Fig. 8) kräftig auf die Oberflächen der Blätter 6 und pressen diese kräftig zusammen.
  • Eine halbe Umdrehung des Bogenteils im umgekehrten Sinne führt die Klammer in die Ausgangsstellung zurück; die Blätter sind dann wieder frei.
  • Um die Klammerwirkung auf den zusammenzuschließenden Stapel zu vergrößern, können die Schenkel 2 und 3 noch zusätzlich zu ihrer Spreizung in Form eines umgekehrten V wellenförmig gestaltet werden, so daß auch der Teil der Blätter, auf den sich die Klammer auffegt, leicht wellenförmig wird.
  • In der Ausführungsform nach Fig.12 bis 14 ist der Bogenteil 1 a doppelt gewunden. Daran. schließen sich, wie vorstehend, die Schenke12 und 3 an, die entsprechend durch Ösen 4 und 5 oder durch anders geformte Enden begrenzt sind. Der Bogenteil 1 a kann auch von drei oder mehr Windungen gebildet werden, um die Elastizität der Klammer zu vergrößern.
  • Zwischen die Windungen des doppelten Bogenteiles kann man ein Etikett 7 schieben, das dort festgehalten wird. Auf diese Weise kann die Klammer zugleich zum Kennzeichnen des zusammengeschlossenen Stapels oder auch zur Angabe von Preisen benutzt werden. Man kann den Bogenteil auch zum Aufhängen des Stapels benutzen.
  • Wenn die Klammer zur Aufnahme eines Gegenstandes von größerer Dicke bestimmt ist, besonders zur Aufnahme eines Gegenstandes in Form einer Stange von beliebigem Querschnitt, ist es vorteilhaft, den Schenkeln eine etwas abweichende Form zu geben, wie z. B. eine solche in Fig.15 und 16 dar= gestellt ist. Bei dieser Ausführungsform sind die Schenkel 2 und 3 mit je einer Verlängerung 2 a und 3 a versehen. Diese Verlängerungen sind in einem gewissen Abstand von den Schenkeln 2 und 3 parallel zu diesen zurückgebogen. Infolgedessen erhält jeder Schenkel zwei Berührungspunkte auf der Stange.
  • In der Ausführungsform nach Fig.17 und 18 wird die Klammer zum Aufhängen von Vorhängen vorgeschlagen. Hierzu ist jedoch der Bogenteil 1 zu der Hauptebene der Schenkel um 90° verdreht. Der Bogenteil ist über eine Gardinenstange 9 geschoben, die in Fig.17 im Querschnitt und in Fig.18 in Ansicht dargestellt ist; die Schenkel tragen einen Vorhang 10, der zwischen den Schenkeln durch Drehen des Bogenteiles, wie vorstehend beschrieben, vor dem Auffädeln auf die Gardinenstange sehr leicht befestigt oder, z. B. für die Reinigung, wieder gelöst werden kann. Auch als Wäscheklammer kann die Klammer nach der Erfindung benutzt werden. Sie bietet somit eine vielseitige Verwendungsmöglichkeit und gewährleistet ein einwandfreies Festhalten der zu zusammenzuschließenden Teile.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Klammer aus federndemDraht, insbesondere zum Zusammenhalten von Papieren, Textilien od. dgl., bestehend aus zwei bei gelöster Klammer im Abstand sich kreuzenden Schenkeln und einem diese verbindenden, beim Aufklemmen auf den Stapel durch Verdrehen den Klemmdruck zwischen den Schenkeln erzeugenden Bogenteil, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schenkel (2 bzw. 3) bei gelöster Klammer etwa an der Kreuzungsstelle der beiden Schenkel aus der äußeren, von dem jeweiligen Schenkel und dem Bogenteil (1) gebildeten Begrenzungsebene durch einen Knick um ein vorbestimmtes Maß herausgebogen ist, derart, daß bei einem um etwa 180° verdrehten Bogenteil die frei auslaufenden Enden der Schenkel teilweise übereinanderliegen und deren Knickstellen im Bereich der Kreuzungsstelle einen vorbestimmten gegenseitigen Abstand aufweisen. 2. Klammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelenden zu einer Schlaufe (Fig.15, 16) gebogen sind. 3. Klammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogenteil zu einer mehrfach gewundenen Spirale (Fig. 12 bis 14) gebogen ist. 4. Klammer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogenteil um etwa 90° gegenüber der Schenkelebene (Fig.17, 18) gedreht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr.186 567, 93 307.
DEB37051A 1954-12-30 1955-09-02 Klammer aus federndem Draht Pending DE1137715B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1137715X 1954-12-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1137715B true DE1137715B (de) 1962-10-11

Family

ID=9640817

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB37051A Pending DE1137715B (de) 1954-12-30 1955-09-02 Klammer aus federndem Draht

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1137715B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284938B (de) * 1963-10-25 1968-12-12 Besnier Jean Klammer zum Festhalten von blattartigen Gegenstaenden

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH93307A (fr) * 1920-10-18 1922-03-01 Colombani Colomban Pince-attache élastique.
CH186567A (de) * 1939-02-16 1936-09-30 Schaefer Friedrich Klammer aus federndem Draht, insbesondere für Papierwaren und Textilien.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH93307A (fr) * 1920-10-18 1922-03-01 Colombani Colomban Pince-attache élastique.
CH186567A (de) * 1939-02-16 1936-09-30 Schaefer Friedrich Klammer aus federndem Draht, insbesondere für Papierwaren und Textilien.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284938B (de) * 1963-10-25 1968-12-12 Besnier Jean Klammer zum Festhalten von blattartigen Gegenstaenden

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