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DE1136245B - Vorrichtung zum Heissaufvulkanisieren von ueber die Ferse hochgezogenen Laufsohlen auf Schaefte, insbesondere von Kinderschuhen - Google Patents

Vorrichtung zum Heissaufvulkanisieren von ueber die Ferse hochgezogenen Laufsohlen auf Schaefte, insbesondere von Kinderschuhen

Info

Publication number
DE1136245B
DE1136245B DES67961A DES0067961A DE1136245B DE 1136245 B DE1136245 B DE 1136245B DE S67961 A DES67961 A DE S67961A DE S0067961 A DES0067961 A DE S0067961A DE 1136245 B DE1136245 B DE 1136245B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
die
shoes
heel
sole
vulcanization
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES67961A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Sailer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERIKA SAILER GEB GUENTER
Original Assignee
ERIKA SAILER GEB GUENTER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERIKA SAILER GEB GUENTER filed Critical ERIKA SAILER GEB GUENTER
Priority to DES67961A priority Critical patent/DE1136245B/de
Publication of DE1136245B publication Critical patent/DE1136245B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/10Producing footwear having preformed soles or heels joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by feeding or injecting plastics material between the parts to be joined
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Heißaufvulkanisieren von über die Ferse hochgezogenen Laufsohlen auf Schäfte, insbesondere von Kinderschuhen Beim Heißaufvulkanisieren von ebenen Gummisohlen auf Schuhschäfte ist es bekannt, den Schaft auf einen leistenartigen Stempel aufzuziehen, der in eine Matrize hineinbewegt werden kann, welche die Vulkanisationsmasse, die gegebenenfalls auch die Sohle bildet, enthält. Der Anwendung dieses bekannten Verfahrens auf das Herstellen von Kinderschuhen mit über die Ferse hochgezogener Laufsohle stand bisher entgegen, daß die hierfür nötigen Vorrichtungen sehr verwickelt und aufwendig wurden. Schon allein die dadurch bedingte Verteuerung der Herstellung ließ das Heißaufvulkanisierverfahren etwa für kleine Kinderschuhe mit hochgezogener Sohle nicht recht geeignet erscheinen, so daß Sohle und Schaft in diesem Fall im allgemeinen durch Kleben verbunden wurden.
  • So ist z. B. eine Vorrichtung zum Herstellen derartiger Schuhe mit über die Ferse hochgezogener Laufsohle nach dem Heißaufvulkanisierverfahren bekannt. Hierbei ist die Matrize waagerecht angeordnet, während der Stempel sich in der Senkrechten bewegt.
  • Um nun auch an dem rechtwinklig abstehenden Fersenteil der Sohle den für die Herstellung unerläßlichen Preßdruck zu erzielen, ist die Matrize in mehrere Einzelteile aufgeteilt, die durch verwickelte Einrichtungen gegeneinanderbewegt werden.
  • Bei einer anderen Vorrichtung, die zum Herstellen von Sandalen u. dgl. aus Kunstleder oder Pappe dient, ist die Sohlenplatte der Matrize waagerecht angeordnet, während die die rechtwinklig von der Laufsohle abstehenden Teile der Sandale formenden Matrizenteile seitlich auf den Stempel zu bewegt werden müssen. Hierfür sind eigene Exzenterantriebe nötig.
  • Um zu erreichen, daß die aus Sohle und Schaft bestehende Schicht sowohl entlang der Lauffläche als auch entlang des ungefähr senkrecht zu letzterer stehenden Fersenteils während des Vulkanisierens überall gleichem Preßdruck ausgesetzt wird, ist bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung die Matrize in Betriebslage gegen die Waagerechte geneigt und der Stempel annähernd senkrecht verschiebbar. Damit ist gewährleistet, daß die von dem Stempel ausgehende Preßkraft durch die Anordnung der Matrize in etwa zwei zueinander senkrecht stehende Kraftkomponenten zerlegt wird, welche über die ganze Länge des winkelförmigen Sohlenstückes bzw. der daran anschließenden Schichten aus Zwischenlage, Treibmittel und Schaft, die zwischen Stempel und Matrize angeordnet sind, einen überall gleichmäßigen Preßdruck ergeben.
  • Offensichtlich ist die neue Vorrichtung selbst sehr einfach. Sie gestattet ferner zusammen mit der durch sie sich ergebenden Vereinfachung des Arbeitsablaufes erhebliche Kosteneinsparungen beim Herstellen derartiger Kinderschuhe. Da nunmehr in einem einzigen Arbeitsgang vulkanisiert werden kann und es insbesondere nicht mehr nötig ist, einzelne Teile der Matrize oder des Stempels für sich beweglich zu machen, um beispielsweise auf den rechtwinklig abstehenden Fersenteil den nötigen Preßdruck auszuüben, ist die Vorrichtung äußerst betriebssicher und einfach zu bedienen, da naturgemäß alle Antriebsvorrichtungen für einzeln bewegliche Teile der Matrize, wie sie bisher unerläßlich waren, in Wegfall kommen.
  • Die Neigung der Matrize gegen die Betriebslage kann, wie die Erfahrung gezeigt hat, vorteilhafterweise etwa 45" betragen. Doch liegt es selbstverständlich im Rahmen der Erfindung, was eigentlich keiner weiteren Erörterung bedarf, etwa die ganze Vorrichtung, d. h. die Matrize mit dem in der angegebenen Weise auf sie zu beweglichen Stempel, in beliebiger Weise auf einem Gestell in zweckmäßiger Winkellage im Raum anzuordnen, wie es für einen vorteilhaften einfachen Arbeitsablauf nötig ist. Wesentlich ist nur, daß die Bewegungsrichtung des Stempels gegenüber der Matrize derart angeordnet ist, daß sich, wie bereits vermerkt, beim Niedergehen des Stempels längs des gesamten, die Sohle bildenden Winkelstückes der gleiche Preßdruck ergibt.
  • Die hochgezogene Laufsohle wird auf beliebige Schäfte in einem Arbeitsgang aufvulkanisiert. Der fertig vulkanisierte Schuh ist sodann in einfacher Weise aus der Matrize zu entnehmen. Stempel und Matrize können vorzugsweise derart ausgebildet sein, daß die - gegebenenfalls teilbare - Matrize und der Stempel zum Formen des Treibmittels - gegebenenfalls mit eingebetteter Versteifung - zu einer Gelenkstütze im mittleren Sohlenteil der Schuhe ausgebildet sind. Es können so mit geringen Herstellungskosten Kinderschuhe erzeugt werden, die dem Fußgelenk des Kindes eine besonders feste Stütze geben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Vorrichtung gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht und Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in Draufsicht.
  • Ein Stempel 1 ist in Form eines Fußes ausgebildet; in eine Bohrung 2 ist in bekannter Weise eine Heizpatrone einzusetzen. Der Stempel 1 ist eingepaßt in eine Matrize 3 und mit dieser zusammen unter einem Winkel zur Waagerechten angeordnet. Der Pfeil deutet die Bewegungsrichtung des Stempels 1 an. Die Matrize 3 umfaßt eine Grundplatte 4, die über eine Fläche 5 entsprechend der Schuhsohle teilweise geriffelt ist. Auf ihr sitzen zwei Seitenteile 6 und 7, die auf der einen Seite über ein Scharnier 8 miteinander beweglich verbunden sind und auf der anderen Seite durch einen Hebelverschluß 9 zusammengehalten werden. Entlang ihrer inneren, zusammenhängenden Begrenzungslinie 10 sind die Seitenteile 6 und 7 so ausgefräst, daß diese Begrenzungslinie 10 dem Rand der Schuhsohle folgt und so den seitlichen Formabschluß für das Treibmittel bildet. Der Seitenteil 6 weist einen Formteil 11 auf, der mit einer Ausfräsung 12 des Stempels 1 so gestaltet ist, daß beim Vulkanisieren das Treibmittel mit einem dazwischengelegten Versteifungsteil, beispielsweise aus Karton, für den Schuh eine Gelenkstütze in anatomisch zweckmäßiger Gestalt bildet. Mit den Seitenteilen 6 und 7 fest verbunden sind Fersenteile 13 und 14, deren symmetrische Aussparungen 15 die Form des Fersenteils der Laufsohle jeweils zur Hälfte zeigen. Handgriffe 16 dienen zum Betätigen der betriebsmäßig geheizten Matrize 3.
  • Zum Heißvulkanisieren wird der Schaft des Schuhes über den Stempel 1 gezogen. Bei geschlossenem Hebelverschluß 9 der Matrize 3 wird die Laufsohle zusammen mit dem Treibmittel auf die Fläche 5 und in die Aussparungen 15 eingelegt. Sodann wird der Stempel 1 mit dem darauf befindlichen Schaft in der Richtung des Pfeiles in die Matrize hineingedrückt.
  • Durch die besondere Schräglage der Vorrichtung drücken hierbei eine dem Fersenteil der Laufsohle entsprechende Anlagefläche 17 und eine dem Sohlenteil der Laufsohle entsprechende Fläche 18 des Stempels 1 mit gleichem Preßdruck auf das Treibmittel, die Laufsohle und den Schaft.
  • Nach beendetem Vulkanisieren kann nach Öffnen des Hebelverschlusses 9 der fertige am Stempel 1 hängende Schuh aus der Matrize 3 entnommen werden.
  • Selbstverständlich liegt es im Rahmen der Erfindung, den ganzen Bewegungsablauf der Vorrichtung beispielsweise auf pneumatischem Wege voll- oder halbselbsttätig durchführen zu lassen. So ist es auch denkbar, den fertigen Schuh durch eine besondere Vorrichtung selbsttätig aus der Vorrichtung zu entnehmen. Schließlich wäre es auch möglich, die Fersenteile 13 und 14 von den Seitenteilen 6 und 7 zu trennen, um sie mit einer besonderen Vorrichtung an den in die Matrize eingepaßten, mit dem Schaft überzogenen Stempel 1 heranzudrücken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Heißaufvulkanisieren von über die Ferse hochgezogenen Laufsohlen auf Schäfte, insbesondere von Kinderschuhen, mit einer den Sohlenumriß nachbildenden, die Vulkanisationsmasse aufnehmenden, gegebenenfalls be heizbaren Matrize, in welche ein der Fußform angepaßter leistenartiger, beheizbarer Stempel einbringbar ist, wobei die aus Sohle und Schaft bestehende Schicht während des Vulkanisierens überall gleichem Preßdruck ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize (3) in Betriebslage gegen die Waagerechte geneigt und der Stempel (1) annähernd senkrecht verschiebbar ist.
  2. 2. Matrize nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Neigung in Betriebslage ungefähr 450 beträgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 gegebenenfalls mit Matrize nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die - gegebenenfalls teilbare - Matrize (3) und der Stempel (1) zum Formen des Treibmittels - gegebenenfalls mit eingebetteter Versteifung - zu einer Gelenkstütze im mittleren Sohlenteil der Schuhe ausgebildet sind. ~~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 167277, 1770 655.
DES67961A 1960-04-07 1960-04-07 Vorrichtung zum Heissaufvulkanisieren von ueber die Ferse hochgezogenen Laufsohlen auf Schaefte, insbesondere von Kinderschuhen Pending DE1136245B (de)

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Publications (1)

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DE1136245B true DE1136245B (de) 1962-09-06

Family

ID=7499939

Family Applications (1)

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DES67961A Pending DE1136245B (de) 1960-04-07 1960-04-07 Vorrichtung zum Heissaufvulkanisieren von ueber die Ferse hochgezogenen Laufsohlen auf Schaefte, insbesondere von Kinderschuhen

Country Status (1)

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DE (1) DE1136245B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1167277A (en) * 1915-03-22 1916-01-04 Edward J Wilks Machine for forming shoes.
US1770655A (en) * 1928-12-31 1930-07-15 Nielsen Frederik Machine for vulcanizing rubber soles to fabric or other uppers

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1167277A (en) * 1915-03-22 1916-01-04 Edward J Wilks Machine for forming shoes.
US1770655A (en) * 1928-12-31 1930-07-15 Nielsen Frederik Machine for vulcanizing rubber soles to fabric or other uppers

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