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DE1134601B - Hydropneumatische Federung fuer Fahrzeuge - Google Patents

Hydropneumatische Federung fuer Fahrzeuge

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Publication number
DE1134601B
DE1134601B DES61082A DES0061082A DE1134601B DE 1134601 B DE1134601 B DE 1134601B DE S61082 A DES61082 A DE S61082A DE S0061082 A DES0061082 A DE S0061082A DE 1134601 B DE1134601 B DE 1134601B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
hydropneumatic suspension
seat
suspension according
return
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES61082A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Suspa Federungstechnik GmbH
Original Assignee
Suspa Federungstechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Suspa Federungstechnik GmbH filed Critical Suspa Federungstechnik GmbH
Priority to DES61082A priority Critical patent/DE1134601B/de
Publication of DE1134601B publication Critical patent/DE1134601B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/06Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid
    • F16F9/08Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid where gas is in a chamber with a flexible wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Hydropneumatische Federung für Fahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine hydropneumatische Federung für Fahrzeuge, bei der Druckflüssigkeit vermittels des Verdrängerkolbens einer starren Flüssigkeitskammer über ein Rückschlagventil auf ein Gas- bzw. Luftpolster wirkt, das aus einem mit Gas bzw. Luft gefüllten, geschlossenen Sack aus elastischem Stoff, wie Gummi, Kunststoff od. dgl., besteht, und von einer anderen starren Flüssigkeitskammer umschlossen ist, wobei das mit einem Rückschlagglied aus elastischem Stoff, z. B. Gummi, versehene Rückschlagventil einen den Abiluß von Druckflüssigkeit aus dieser anderen Flüssigkeitskammer verzögernden Verbindungskanal aufweist.
  • Es ist bei solchen hydropneumatischen Fahrzeugfederungen insbesondere bereits bekannt, ein als Gummimembran ausgebildetes und mit einer engen zentralen Bohrung versehenes Dichtglied, das den Durchlaßquerschnitt in Abhängigkeit vom Schließdruck der auf den beiden Seiten am Ventil sich befindenden Luft verengt. Der Verengungsfall besteht aber nur bei geringem Druckunterschied der Ventilseiten. Falls ein wesentlicher Druckunterschied besteht, soll das Dichtglied den Luftdurchlaß verhüten.
  • Die Erfindung hat im Gegensatz zum Bekannten die Aufgabe, insbesondere auch in diesem Falle nicht einen Verschluß, sondern einen Durchlaß, insbesondere einen entsprechend gedrosselten Durchlaß herbeizuführen.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird bei Federungen der eingangs geschilderten Art dadurch gelöst, daß der Verbindungskanal in der Sitzfläche des Rückschlagventils so angeordnet ist, daß sein Durchlaßquerschnitt über, in den Verbindungskanal in Abhängigkeit vom Schließdruck der Flüssigkeit eintauchende Oberflächenteile des Rückschlaggliedes verengt wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Rückschlagglied eine Oberfläche von ebenmäßiger Kugelform auf, und der Verbindungskanal ist an der Sitzfläche des Ventildurchlasses beispielsweise in Form von mindestens einer radialen Nut angebracht.
  • Bei Zunahme des vom Luftpolster auf die Druckflüssigkeit ausgeübten Druckes wird die aus weichem Gummi bestehende Kugel zusammengedrückt, und es werden Teile ihrer Oberfläche in die putenförmigen Kanäle hineingepreßt, wodurch diese im Querschnitt verkleinert werden, so daß die Dämpfung der Federung vergrößert wird.
  • Eine zweckmäßige Maßnahme besteht darin, daß die Rückschlagkugel über einen siebartig gelochten, halbkugelförmigen Käfig lose am Sitz des Ventils zentral gehaltert ist.
  • An Stelle des Kugelventils kann auch ein Scheibenventil vorgesehen werden. In diesem Fall ist der Verbindungskanal am scheibenförmigen Rückschlagglied in Form von mindestens einer Durchbohrung angebracht. Das scheibenförmige Rückschlagglied ist hierbei auf einem am Ventil befestigten Bolzen axial verschiebbar angeordnet. Dieser Bolzen weist an seinem freien Ende einen Bund auf, der die axiale Bewegung der Ventilscheibe begrenzt. Konzentrisch zu diesem Bolzen sind mehrere Öffnungen im Ventilsitz vorgesehen, um die Druckflüssigkeit von der Druckflüssigkeitskammer in den Ventilraum und umgekehrt gelangen zu lassen. Damit aber beim Nachlassen des Druckes auf die hydropneumatische Federung nur eine geringe Menge von Druckflüssigkeit aus dem Ventilraum in die Druckflüssigkeitskammer zurückfließen kann, weist die Ventilscheibe die vorstehend beschriebene Durchbohrung auf. Es ist jedoch möglich, daß die Ventilscheibe auf dem Ventil eine Stellung einnimmt, in der die Durchbohrung mit einer entsprechenden Öffnung des Ventilsitzes nicht fluchtet, sondern neben zwei solcher Öffnungen zu liegen kommt. In diesem Falle würde ein Zurückfließen von Druckflüssigkeit aus der Ventilkammer in die Druckflüssigkeitskammer völlig unterbunden sein. Um auch in diesem Falle ein Zurückfließen von Druckflüssigkeit aus der Ventilkammer in die Druckflüssigkeitskammer zu ermöglichen, mündet die Durchbohrung in einen Ringkanal, über den die im Ventilsitz angeordneten Durchlaßöffnungen miteinander verbunden sind. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine hydropneumatische Federung gemäß der Erfindung, Fig. Z den Querschnitt nach der Linie II-11 der Fig. 1, Fig. 3 die Draufsicht auf den Käfig des Kugelventils von Fig. 1, Fig. 4 den Ventilteil nach Fig. 1 mit einem Scheibenventil, Fig. 5 den Schnitt nach der Linie V-V von Fig. 4, Fig. 6 das Schnittbild des in Fig. 1 dargestellten Kugelventils in größerem Maßstab, Fig.7 die Draufsicht auf das Kugelventil nach Fig. 6, Fig. 8 den Schnitt durch das in Fig. 4 dargestellte Scheibenventil in größerem Maßstab, Fig. 9 die Draufsicht auf das Scheibenventil nach Fig. 8, Fig. 10 einen Schnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel der hydropneumatischen Federung. Die in Fig. 1 dargestellte hydropneumatische Federung weist den nach oben hin offenen Zylinder 1 auf, dessen Stirnseite mit einer Hängeöse 2 versehen ist. In den Zylinder 1 ist das rohrförmige Gehäuse 3 eingesetzt, das am unteren Ende durch die Scheibe 4 und am oberen Ende durch den Deckel 5 flüssigkeitsdicht geschlossen ist, der die Hängeöse 6 besitzt. Innerhalb des Gehäuses 3 befindet sich koaxial und im Abstand von der Gehäusewand die zylindrische Kammer 7. In ihr ist der Luftsack 8 an- ; geordnet, der aus Gummi oder elastischem Kunststoff besteht. über einen an dem Luftsack 8 befestigten Rohrstutzen 9, der durch eine entsprechende Bohrung des Deckels 5 nach außen geführt ist, kann Luft in den Sack 8 gedrückt werden. Der Rohr- , stutzen 9 kann über ein Ventil und eine Leitung mit einem Kompressor od. dgl. verbunden sein, so daß auch während der Fahrt der Luftdruck im Luftsack 8 verändert und damit die Polsterwirkung des Luftsackes der Wagenbelastung und dem Straßenzustand angepaßt werden kann. Durch den ebenfalls durch den Deckel 5 hindurchgeführten Rohrstutzen 10 kann das Öl in die Kammer 7 eingefüllt bzw. nachgefüllt werden.
  • Die Wand der Kammer 7 ist durch das Rohr- 5 stück 11 bis an die Scheibe 4 verlängert. Das Rohrstück ist unten mit der Scheibe 4 verschweißt, vorzugsweise angeschweißt und oben mit der Kammer 7 über die topfförmige Muffe 12 verschraubt. Der Ring 7' stützt die Kammer 7 am oberen Ende.
  • Die Kammer 7 weist Öffnungen 13 und das Verlängerungsrohr 11 Öffnungen 14 auf für den Durchlaß des Öles.
  • In die Öffnung 18 der Scheibe 4 ist das Kugelventil 16 geschraubt, das in den Fig. 6 und 7 in größerem Maßstab dargestellt ist. An dem oberen Ende der Öffnung 19 weist das Kugelventil 16 die kugelige Fläche 20 auf. Gegebenenfalls kann diese Ventilfläche kegelig ausgebildet sein. Diese Kugelfläche 20 besitzt vier putenförmige Kanäle 21. Die Kugel 22 bedeckt die Öffnung 19. Die Kugel 22 besteht aus Gummi oder einem elastischen Kunststoff. Sie ist von dem Käfig 23 umgeben, der aus einem elastischen Kunststoff bestehen kann und in die Ringnut 24 eingesetzt ist.
  • An Stelle des Kugelventils 16 kann, wie in Fig. 4 dargestellt, ein Scheibenventil 25 verwendet werden. 5 Das Scheibenventil 25 ist in die Bohrung 26 der der Scheibe 7 entsprechenden Scheibe 27 eingesetzt. Es wird durch die überwurfmutter 28 gehaltert. Mittels der Gberwurfmutter 28 bzw. der Mutter 29 nach Fig. 1 sowie der Beilegscheibe 30 ist der topfförmig ausgebildete Stulpring 31 an der Scheibe 27 bzw. an der Scheibe 4 (Fig. 1) befestigt. Den öldurchfluß ermöglicht bezüglich der überwurfmutter 28 die zentrale Bohrung 32 und im Ventil 25 kreisförmig angeordnete Öffnungen 33 (Fig. 8). Auf dem zentralen Bolzen 34 ist die bei 35 gelochte Ventilscheibe 36 geführt, deren Hub durch den Bund 37 des Bolzens 34 begrenzt ist. Die Ventilscheibe 36 besitzt exzentrisch eine einzige Bohrung 38, deren radialer Abstand von der Ventilachse gleich dem Radialabstand der Öffnungen 33 ist. Eine Ringnut 39 verbindet die Öffnungen 33 untereinander. Zwischen dem Ventil 25 und der Scheibe 27 ist die Dichtung 40 angebracht.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen hydropneumatischen Federung ist folgende: Wird infolge einer in axialer Richtung wirkenden Kraft die Ölkammer 17 zum Ventil hin verschoben, dann wird das in der Ölkammer 17 befindliche Öl durch die Öffnung 18 und die Öffnung 19 des Ventils 16 gedrückt und die Kugel 22 von der Sitzfläche 20 abgehoben; das Öl kann durch die Öffnungen 41 des Käfigs 23 in die Ventilkammer 42 und von dort durch die Öffnungen 14 in den Ringraum 15 und durch die Öffnungen 13 in die Kammer 7 gelangen, in der es auf den Luftsack 8 einwirkt, wobei die vom Öl übertragene Kraft sein Volumen vermindert. Beim Nachlassen der axialen Kraft dehnt sich die komprimierte Luft und der Luftsack wieder aus und drückt das Öl auf dem angegebenen Weg zurück in die Ventilkammer 42, in der es auf die Kugel 22 einwirkt. Die Kugel 22 wird hierbei auf die Sitzfläche 20 gepreßt. Hierbei werden Oberflächenteile der Kugel in die putenförmigen Kanäle 21 hineingedrückt, und es werden diese nun nur noch allein bestehenden Verbindungskanäle entsprechend dem Schließdruck im Querschnitt verengt. Es wird somit die benötigte Dämpfung erreicht.
  • Durch das in den Fig. 4, 8 und 9 dargestellte Scheibenventil wird eine gleiche Dämpfungswirkung erzielt, wie dies aus der Figurenbeschreibung und der Zeichnung ohne weiteres verständlich ist.
  • Bei dem in der Fig. 10 dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydropneumatischen Federung ist der Luftsack zweiteilig ausgebildet. Er besteht aus zwei etwa halbkugelförmigen Teilen 43 und 44, die durch einen starren Ring 45 zusammengehalten werden. Die Ölkammer 54 besitzt obenseitig einen zylinderförmigen Fortsatz 59, der durch die Scheibe 60 nach außen abgeschlossen und in dem der Kolben 61 der Kolbenstange 62 geführt ist, deren Ende die Aufhängeösen 63 aufweist. An dem übergang des Teils 54 der Ölkammer zu dem Fortsatz 59 ist das erfindungsgemäße Kugelventil 64 angebracht. Die Sitzfläche 73 für die unterseitig angeordnete Kugel 22 aus elastischem Stoff ist kegelig ausgebildet und weist bei 74 die nutenförrnigen radialen Kanäle auf. Die Wirkungsweise dieses Beispiels entspricht der der schon beschriebenen Beispiele. Die aus den Teilen 43, 44, 45 und 54 gebildete hydropneumatische Federung ist nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hydropneumatische Federung für Fahrzeuge, bei der Druckflüssigkeit vermittels des Verdrängerkolbens einer starren Flüssigkeitskammer über ein Rückschlagventil auf ein Gas- bzw. Luftpolster wirkt, das aus einem mit Gas bzw. Luft gefüllten, geschlossenen Sack aus elastischem Stoff, wie Gummi, Kunststoff u. dgl., besteht, und von einer anderen starren Flüssigkeitskammer umschlossen ist, wobei das mit einem Rückschlagglied aus elastischem Stoff, z. B. Gummi, versehene Rückschlagventil einen den Abfluß von Druckflüssigkeit aus dieser anderen Flüssigkeitskammer verzögernden Verbindungskanal aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal in der Sitzfläche des Rückschlagventils so angeordnet ist, daß sein. Durchlaßquerschnitt über, in den Verbindungskanal (21,38) in Abhängigkeit vom Schließdruck der Flüssigkeit eintauchende Oberflächenteile des Rückschlaggliedes (22, 36) verengt wird.
  2. 2. Hydropneumatische Federung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagglied (22) eine Oberfläche von ebenmäßiger Kugelform aufweist, und daß der Verbindungskanal an der Sitzfläche des Ventildurchlasses beispielsweise in Form von mindestens einer radialen Nut (21) angebracht ist.
  3. 3. Hydropneumatische Federung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagkugel (22) über einen siebartig gelochten, halbkugelförmigen Käfig (23) lose am Sitz des Ventils (16, 64) zentral gehaltert ist.
  4. 4. Hydropneumatische Federung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal am scheibenförmigen Rückschlagglied (36) in Form von mindestens einer Durchbohrung (38) angebracht ist.
  5. 5. Hydropneumatische Federung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbohrung (38) in einen Ringkanal (39) mündet, über den mehrere im Ventilsitz angeordnete Durchlaßöffnungen (33) miteinander verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 886 249, 910 989; deutsche Auslegeschrift Nr. 1013 975; USA.-Patentschriften Nr. 2 521074, 2 571279, 2620182.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2417026A1 (fr) * 1978-02-09 1979-09-07 Mercier J Accumulateur hydropneumatique a volume variable

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DE1013975B (de) * 1956-02-25 1957-08-14 Walter Hunger Fahrzeugwerke Hydropneumatische Federung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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