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DE1134171B - Heizoel auf Erdoelbasis - Google Patents

Heizoel auf Erdoelbasis

Info

Publication number
DE1134171B
DE1134171B DEB63711A DEB0063711A DE1134171B DE 1134171 B DE1134171 B DE 1134171B DE B63711 A DEB63711 A DE B63711A DE B0063711 A DEB0063711 A DE B0063711A DE 1134171 B DE1134171 B DE 1134171B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixture
additive
percent
weight
oil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB63711A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Champagnat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BP PLC
Original Assignee
BP PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BP PLC filed Critical BP PLC
Publication of DE1134171B publication Critical patent/DE1134171B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/20Organic compounds containing halogen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

  • Heizöl auf Erdölbasis Die Erfindung bezieht sich auf Heizöle aus Erdöl, die einen wesentlichen Anteil an Rückstandsheizöl enthalten. Dieser Heizöltyp kann aus einem Rückstand, der von einem wachshaltigen Rohöl erhalten wurde, hergestellt werden. Gewöhnlich ist es. notwendig, den Rückstand mit einem Gasöl zu verdünnen, um ein Heizöl zu erhalten, dessell Viskosität auf den vorgeschriebenen Wert eingestellt ist, Heizöle dieser Art können sowohl wachsartige Materialien als- auch Asphaltene enthalten,. und- ihre Stockpunkte liegen .häufig zu hoch, um sie bei niedrigen Temperaturen lagern und leicht pumpen zu können. Einige ähnliche Heizöle, die aus naplithenischen Rohölen hergestellt werden, weisen diesen -Nachteil nicht auf.
  • .Es sind viele Zusatzstoffe bekannt, die den Stockpunkt von Schmierölen- und wächshaltigen Gasölen erniedrigen, aber diese #Zusätze habeiq keinerlei nennenswerte Wirkung auf -den. Stockpunkt von Rückstandsheizölen, wahrscheinlich -weil die letzteren Asphaltene enthalten, die in Schmierölen und Gasölen nicht vorhanden sind. Rückstandsheizöle sind viel billiger als Schmieröle, und es ist unerwünscht, den Preis beispielsweise durch Verwendung.eine§ teuren Zusatzmittels oder eines Zusatzmittels, das bei der wirksamen Konzentration teuer ist, zu 6ghöhen. Gegenstand der Erfindung sind Heizöle, die ein Zusatzmittel enthalten, 'das die genannten Nachteile nicht aufweist.
  • Die Heizöle gemä3 der Erfindung bestehen im wesentlichen aus einem Basis'öl'und einer geiingän Menge eines darin gelösten Zusätzstoffes. Der Zusatzstoff besteht aus einem oder mehreren Diestern, die aus 1 Molteil eines Glykols oder Polyglykols mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen im Molekül und 2 Molteilen eines Gemisches von 1. einer chlorierten Fettsäure und 2. einer gesättigten Fettsäure mit wenigstens 10, vorzugsweise wenigstens 18 Kohlenstoffatomen im Molekül oder einer Mischung solcher Säuren oder einer solchen Mischung, die einen geringen Anteil umgesättigter und/oder unverseifbarer Säuren enthält, gebildet wurden, wobei das Molverhältnis von 1. zu 2. einen Wert von 1 % bis 2 hat und vorzugsweise äquimolekulare Anteile -verwendet werden und das Basisöl ein Heizöl aus Erdöl mit einem Gehalt von vorzugsweise 20 bis 80 Gewichtsprozent eines Destillationsrückstandes ist. Vorzugsweise wird eine chlorierte Fettsäure der Formel C1C. Hp ." C 0 0 H verwendet, wobei n eine ganze Zahl von mehr als 0 und weniger als 11 ist, insbesondere Monochloressigsäure. Bevorzugt werden Zusatzstoffe, die aus Monoäthylen# glykol, Diäthylenglykol, Triäthylenglykol und Propylenglykol hergestellt sind, z. B. der Diester, der aus einem molekularen Anteil Diäthylenglykol und zwei molekularen Aiiteilen einer äquimolekularen Mischung von Monochloressigsäure und Wollfettstearin gebildet ist.
  • Die Heizöle gemäß der Erfindung enthalten vorzugsweise 0,01 bis 1 Gewichtsprozent, z. B. etwa 0,1 bis 0,3 Gewichtsprozent, des Zusatzstoffes.
  • Rückstandsheizöle auf Erdölbasis enthalten gewöhnlich etwa 20 bis 80 Gewichtsprozent eines Destillationsrückstandes, der entweder ein Vakuumrückstand oder ein Rückstand der Atmoshpärendestillation sein kann. Zuweilen werden Mischungen beider Rückstandstypen verwendet. Es ist auch möglich, die meisten Erdölkohlenwasserstoffe einzubeziehen, z. B. Rückstände aus Krack- und Reformierverfahren, vorausgesetzt, daß die Viskosität und der Flammpunkt der Endmischung den Vorschriften entsprechen. Häufig enthält die Mischung nur Destillationsrückstände und Gasöl, wobei die genaue Zusammensetzung vom Rohöl, den -Verarbeitungsbedingungen usw. abhängt. Üblich sind jedoch Mischungen aus a) etwa 50 Gewichtsprozent Väkuumrückstand und etwa 50 Gewichtsprozent Gasöl und b) etwa 70 Gewichtsprozent Rückstand der Atmosphärendestillation und etwa 30 Gewichtsprozent Gasöl. Alle diese Rückstandsheizöle ergeben zufriedenstellende Stockpunkte, wenn sie als Basisöl in den Heizölen gemäß der Erfindung verwendet werden.
  • Nachstehend werden einige Heizöle gemäß der Erfindung als Beispiel beschrieben. Alle diese Heizöle enthalten das gleiche Zusatzmittel, nämlich einen Ester, der durch Umsetzung von einem molekularen Anteil Diäthylenglycol mit zwei molekularen Anteilen eines äquimolekularen Gemisches von Monochloressigsäure und eines Wollfettstearins, das folgende Kennzahlen aufweist:
    Säurezahl ............... 145 mg K 0 H/g
    Verseifungszahl .......... 158 mg K 0 H/g
    Schmelzpunkt ........... WC
    Jodzahl ................. 38
    Unverseifbare Anteile ..... 18(1/0
    hergestellt worden ist. Dieser Diester wird als Zusatzstoff zur Herstellung von drei Heizölmischungen verwendet. Beispiel 1 Das Basisöl ist eine Mischung von 53 Gewichtsprozent Sahara-Vakuumrückstand und 47 Gewichtsprozent eines MittelestzGasöls. Das Basisöl hat folgende Kennzahlen: Dichte bei 150C ......... 0,889 Kinematische Zähigkeit bei 200C ................. 45,9 Centistokes Schwefelgehalt ........... 0,9"/o Gehalt an Asphaltenen ... 0,45010 Stockpunkt .............. -3'C Eine Heizöhnischung wird hergestellt, indem 0,2 Gewichtsprozent des Zusatzstoffs zum#Basisöl gegeben Weiden. Der-Stockpunkt des Heizöls ist in Tabelle 1 angegeben.
    Tabelle 1
    Menge des Zusatzstoffs, Ge-
    wichtsprozent . . . . . > ...... . . 0 0,2
    Stockpunkt, ' C .............. -3 -24
    Beispiel 2 Das Basisbl besteht aus einer Mischung von 29,3 Gewichtsprozent Sahara-Vakuumrückstand, 22,111/0 Mittelost-Vakuumrückstand und 48,6 Gewichtsprozent Mittelost-Gasöl. Es hat folgende Kennzahlen:
    Dichte bei WC .......... 0,891
    Kinematische Zähigkeit bei
    20"C ................. 43,6 Centistokes
    Schwefelgehalt ........... 1,43'D/,
    Gehalt an Asphaltenen .... 0,980/()
    Stockpunkt .............. -30C
    Eine Heizölmischung wird hergestellt, indem 0,2 Gewichtsprozent des Zusatzmittels zu diesem Basisöl ge. geben werden. Der Stockpunkt des Heizöls ist in Tabelle 2 angegeben.
    Tabelle 2
    Menge des Zusatzmittels, Ge-
    wichtsprozent .............. 0 0,2
    Stockpunkt, 'C .............. -3 -15
    Beispiel 3 Das Basisöl besteht aus einer Mischung von 300/,) Gabon-Vakuumrückstand und 700/, Gabon-Gasöl. Es hat folgende Kennzahlen: Dichte bei 150C .......... 0,885 Kinematische Zähigkeit bei 200C . * ... 39,7 Centistokos Schwefelie'#ali ' * . 0,700/" Gehalt an Asphaltenen .. .. 0,70 0/0 Stockpunkt .............. +3'C Eine Heizölmischung wird hergestellt indem 0,2 Gewichtsprozent des Zusatzmittels diesem Basisbl zu-,gemischt werden. Das erhaltene Heizöl hat den in Tabelle 3 genannten Stockpunkt.
    Tabelle 3
    Menge des Zusatzmittels, Ge-
    wichtsprozent .............. 0 0,2
    Stockpunkt, 'C ......... ». ... +3 -18

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Heizöl auf Erdölbasis mit einem Gehalt von vorzugsweise 20 bis 80 Gewichtsprozent eines Destillationsrückstandes und einem geringen Anteil eines darin gelösten Zusatzstoffes, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzstoff aus Diestern, die aus 1 Molteil eines Glykols oder Polyglykols mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen je Molekül und 2 Molteilen einer Mischung aus 1) einer chlorierten Fettsäure, vorzugsweise der Formel CIC,»H2eC0OH, in der n eine Zahl größer als 0 und unter 11 bedeutet, insbesondere Monochloressigsäure, und 2) einer gesättigten Fettsäure mit mindestens 10, vorzugsweise mindestens 18 Kohlenstoffatomen je Molekül oder einer Mischung solcher Säuren, gegebenenfalls mit einem geringeren Anteil ungesättigter oder nicht verseifbarer Säuren, insbesondere Wollfettstearin, im Molverhältnis von 1) zu 2) von 1: :1/2 bis 2, vorzugsweise etwa 1 : 1,gebildet worden sind, besteht, und im Heizöl vorzugsweise in einer Konzentration von 0,01 bis 1, insbesondere 0,05 bis 0,03 Gewichtsprozent vorliegt.
  2. 2. Heizöl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzstoff ein Diester des Monoäthylen-, Diäthylen-, Triäthylen- oder Propylenglykols, insbesondere der aus 1 Molteil Diäthylenglykol und 2 Molteilen einer äquimolekularen Mischung von Monochloressigsäure und Wollfettsterain gebildete Diester ist.
DEB63711A 1960-08-22 1961-08-18 Heizoel auf Erdoelbasis Pending DE1134171B (de)

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