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DE1133204B - Elektromagnetisch geschaltetes Zahnraederwechselgetriebe - Google Patents

Elektromagnetisch geschaltetes Zahnraederwechselgetriebe

Info

Publication number
DE1133204B
DE1133204B DEG22713A DEG0022713A DE1133204B DE 1133204 B DE1133204 B DE 1133204B DE G22713 A DEG22713 A DE G22713A DE G0022713 A DEG0022713 A DE G0022713A DE 1133204 B DE1133204 B DE 1133204B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
shift rods
rod
idle
shift
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG22713A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Kreidler
Erich Mueller
Norbert Riedel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Magna PT BV and Co KG
Original Assignee
Getrag Getriebe und Zahnradfabrik Hermann Hagenmeyer GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Getrag Getriebe und Zahnradfabrik Hermann Hagenmeyer GmbH and Co filed Critical Getrag Getriebe und Zahnradfabrik Hermann Hagenmeyer GmbH and Co
Priority to DEG22713A priority Critical patent/DE1133204B/de
Publication of DE1133204B publication Critical patent/DE1133204B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D21/00Systems comprising a plurality of actuated clutches
    • F16D21/02Systems comprising a plurality of actuated clutches for interconnecting three or more shafts or other transmission members in different ways
    • F16D21/04Systems comprising a plurality of actuated clutches for interconnecting three or more shafts or other transmission members in different ways with a shaft carrying a number of rotatable transmission members, e.g. gears, each of which can be connected to the shaft by a clutching member or members between the shaft and the hub of the transmission member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
    • F16H3/083Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts with radially acting and axially controlled clutching members, e.g. sliding keys
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H63/00Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
    • F16H63/02Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
    • F16H63/08Multiple final output mechanisms being moved by a single common final actuating mechanism
    • F16H63/16Multiple final output mechanisms being moved by a single common final actuating mechanism the final output mechanisms being successively actuated by progressive movement of the final actuating mechanism
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H63/00Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
    • F16H63/02Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
    • F16H63/30Constructional features of the final output mechanisms
    • F16H2063/3093Final output elements, i.e. the final elements to establish gear ratio, e.g. coupling sleeves or other means establishing coupling to shaft
    • F16H2063/3096Sliding keys as final output elements; Details thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Elektromagnetisch geschaltetes Zahnräderwechselgetriebe Die Erfindung bezieht sich auf ein Zahnräderwechselgetriebe mit zwei oder mehr Schaltstangen, die wechselweise durch Elektromagnete auf einer mittleren Leerlaufstellung in danebenliegende Einschaltstellungen gebracht werden können.
  • Damit bei solchen Getrieben von jedem Gang in den Leerlauf und aus dem Leerlauf in jeden beliebigen Gang geschaltet werden kann, ist gemäß einem älteren ein Getriebe mit Ziehkeilschaltung betreffenden Vorschlag vorgesehen, auf jeder Schaltwelle höchstens zwei schaltbare Räder vorzusehen, so daß jeder Ziehkeil auf seiner Leerlaufstellung nach der einen Richtung in eine Schaltstellung und nach der anderen Richtung in die andere Schaltstellung von zwei achsgleich hintereinander angeordneten Elektromagneten bewegt wird.
  • Die Stellung des Magnetkerns in der Mitte der beiden Magnetspulen ist die Leerlaufstellung des Ziehkeiles. Um den Ziehkeil aus einer Schaltstellung in die Leerlaufstellung zu bewegen, muß diejenige Magnetspule, die beim Einschalten des Ganges nicht geschaltet worden war, so lange unter Strom gesetzt werden, bis der Magnetkern die Mittelstellung und demzufolge der Ziehkeil die Leerlaufstellung erreicht hat. 1-herzu sind Kontakte notwendig, die das zeitgerechte Abschalten der den Ziehkeil in die Leerlaufstellung zurückziehenden Spule bewirken; solche Kontakte sind jedoch nicht immer erwünscht.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist gemäß dem älteren Vorschlag zwischen je zwei Schaltmagneten ein Leerlaufmagnet vorgesehen.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls Getriebe, bei denen für jede Schaltstange maximal zwei Schaltstellungen vorgesehen sind, und zwar zu beiden Seiten einer mittleren Leerlaufstellung, wobei in an sich bekannter Weise ein zusätzlicher Elektromagnet zum Rückstellen der Schaltstangen in die Leerlaufstellung vorhanden ist. Nach der Erfindung sind einerseits an den Schaltstangen, andererseits an einem mit dem Anker des Elektromagneten für die Leerlaufschaltung verbundenen Schaltglied Anschläge vorhanden, die als Mitnehmer zusammenwirken, indem zwei Anschläge an jeder Schaltstange einen Anschlag am Schaltglied des Leerlaufmagneten umfassen oder umgekehrt, und zwar mit einem beidseitigen Spiel, das dem halben Schaltweg zwischen der Leerlaufstellung und einer Einschaltstellung entspricht.
  • Die erfindungsgemäße Rückstellung einer von zwei oder mehr Schaltstangen aus der Einschaltstellung in die Leerlaufstellung mittels eines einzigen zusätzlichen Elektromagneten kann so bewirkt werden: die Achse des zusätzlichen Elektromagneten verläuft parallel und mittig zwischen den Schaltstangen und die den Anker dieses Magneten tragende, axial versehiebliche Stange ist mit rechtwinklig abstehenden Armen versehen, von denen je einer in eine Aussparung der Schaltstangen hineinragt, wobei die Länge dieser Aussparungen jeweils gleich ist der Dicke der Arme zuzüglich einem beiderseitigen axialen Spiel, das dem halben Schaltweg der die Gänge einschaltenden Magnete zwischen der Leerlaufstellung und einer Einschaltstellung entspricht.
  • Bei einer anderen Ausführungsmögliehkeit verläuft die Achse des zusätzlichen Elektromagneten im rechten Winkel zur Achsrichtung der Schaltstangen. Die den Anker dieses Magneten tragende axial verschiebliche Stange wird bei stromlosem Elektromagneten von einer Rückstellfeder in ausgerückter Stellung gehalten. Die von dem Magnetanker in der einen, von der Feder in der anderen Richtung zu verschiebende Stange wirkt über ein Keilgetriebe auf eine achsparallel und mittig zu den Getriebeschaltstangen angeordnete, axial verschiebliche Rückstellstange, welche ihrerseits mit Armen in Aussparungen der Schaltstangen eingreift. Das axiale Spiel zwischen den Armen der Schaltstange und den Aussparungen der Schaltstangen ist beiderseits gleich dem halben Schaltweg der Einschaltmagnete bzw. der Schaltstangen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung in Anwendung auf Getriebe an sich bekannter Art dargestellt, bei denen die Schaltstangen Ziehkeile sind. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Getriebe nach der Linie 14 in Fig. 2, Fig. 2 einen Querschnitt dazu, Fig. 2 a eine Teilansicht dazu in Richtung des Pfeiles A, Fig. 3 den Längsschnitt durch eine Leerlaufschalteinrichtung eines Dreiwellengetriebes in einer zu Fig. 1 und 2 unterschiedlichen Anordnung, Fig. 4 einen Querschnitt dazu, Fitg. 5 ein Mehrwellengetriebe, bei dem der Leerlaufmagnet nicht parallachsig zu den Schaltmagneten, wie bei den Ausführungen nach Fig. 1 bis 4, sondern im rechten Winkel zu den Achsen der Schaltmagnete angeordnet ist.
  • Das Getriebe nach Fig. 1 und 2 hat beispielsweise drei Wellen 1, 2 und 3 mit je zwei Schaltstellen in jeder Welle und einer zwischen den beiden Schaltstellen liegenden Leerlaufstellung. 1 soll die treibende Welle, 2 eine Zwischenwelle und 3 die getriebene Welle sein. Die Anordnung dieser Wellen im Dreieck ist aus Fig. 2 ersichtlich. In Fig. 1 sind nur die Ziehkeile und die Schaltmagnete für die Antriebswelle 1 und die Zwischenwelle 2 dargestellt. Der Ziehkeil 4 in der Welle 1 hat zwei Schaltköpfe4a und 4b, die in an sich bekannter Weise mittels ihrer konischen Auflaufflächen die Kugeln 5, die in Radialbohrungen der Welle gelagert sind, nach außen drücken und dadurch, daß die Kugeln 5 in die Taschen 6 eines der beiden schaltbaren Räder 7 und 8 eintreten, das betreffende Rad mit der Welle 1 kuppeln. Der Ziehkeil 9 der Welle 2 hat ebenfalls zwei Köpfe 9 a und 9 b, die über Kugeln 5 eines der schaltbaren Räder 10 oder 11 mit der Welle 2 kuppeln. Die Schalteinrichtung in der Welle 3 entspricht denen in den Wellenl und 2. Die freien Enden der Ziehkeilwellen sind jeweils mit dem Kein eines Elektromagneten verbunden, und zwar ist der Magnetkern 12 am Ziehkeil 9 und der Magnetkein 13 am Ziehkeil 4 befestigt. Die Magnetanker 12, 13 sind in den Schaltmagneten 14 und 15 bezw. 16 und 18 axial verschieblich. Der Magnet 14 kuppelt in eingeschaltetem Zustand das schaltbare Rad 11, der Magnet 15 das Rad 10 mit der Welle 2, der Magnet 16 das Rad 8 und der Magnet 18 das Rad 7 mit der Welle 1.
  • In der Zeichnung (Fig. 1) stehen alle Ziehkeile in Leerlaufstellung und die Magnetkerne 12 und 13 stehen demgemäß in der Mitte ihrer beiden Schaltmagnete 14, 15 bzw. 16, 18.
  • Der dritte Ziehkeil 28 in Fig. 2 soll in der Welle 3 angeordnet sein; er ist in Fig. 1 nicht dargestellt. Wirkungsweise und Anordnung entsprechen aber denen der in Fig. 1 sichtbaren Ziehkeile 4 und 9. Zwischen den Radsälzen und den Schaltmagneten weisen die Schäfte der Ziehkeile 4, 9 und 28 je eine Aussparung 4 c, 9 c und 28 c auf. Die Ziehkeilschäfte sollen weiterhin Schaltstangen genannt werden, weil das Getriebe nicht als Ziehkeilgetriebe mit parallelen Ziehkeilen ausgeführt zu sein braucht, vielmehr kann in gleicher Weise ein Getriebe mit Wechselkupplungen oder ein Getriebe mit Schieberädern oder irgendein anderes Getriebe, das durch mehrere parallele Schaltstangen umschaltbar ist, geschaltet werden.
  • In jede Aussparung 4 c, 9 c usw. einer Schaltstange 4, 9 usw. ragt das Ende je eines Armes, z. B. 19, 20, 21 in Fig. 2. Die Arme gehen speichenförmig von einer Nabe 22 aus, die auf einer parallel zu den Schaltstangen axial verschieblichen Stange 23 befestigt ist. Bei 24 ist die Stange 23 im Gehäuse der Schaltmagnete 14, 15, 16, 18 gelagert. An dem über die Schaltmagnete hinausragenden freii-n Ende dieser Stange 23 ist der Magnetkern 25 eines zusätzlichen Schaltmagneten 26 befestigt, mit dessen Hilfe alle Schaltstangen in ihre mittleren Leerlaufstellungen zurückgestellt werden können. Die Arme 19, 20 und 21 stehen in der Leerlaufstellung nach Fig. 1 in der Mitte der Aussparungen 4 c, 9 c usw.
  • Die Länge L der Aussparungen 4 c, 9 c der Schaltstangen sind bemessen nach der Dicke D der Schaltarme zuzüglich eines beiderseitigen Spieles s12, das dem halben Schaltweg der Schaltmagnete entspricht. Der Schaltweg ist mit s bezeichnet (s. Fig. 1).
  • Wird beispielsweise der Schaltmagnet 15 unter Strom gesetzt, dann bewegt der Magnetkern 12 die Schaltstange 9 nach rechts, so daß das Zahnrad 10 mit der Welle 2 gekuppelt wird. Nachdem die Schaltstange 9 die erste Hälfte ihres Einschaltweges zurückgelegt hat, legt sich die linke Wange der Aussparung 9 c an die linke Wange des Leerlaufschaltarmes 20 an. Während des restlichen Einschaltweges der Schaltstange9 wird der Leerlaufschaltarm20 und mit ihm die Stange 23 und der Magnetkern 25 n-üt nach rechts verschoben. Der Magnetkern 25 wird also bei der Schaltbewegung der Schaltstange 9 nach rechts aus seiner Spule 26 herausgezogen. Solange die Schaltstange 9 sich in Schaltstellung befindet, liegt die linke Wange der Aussparung 9 c an der linken Wange des Leerlaufschaltarmes 20 an. Es liegt also für die folgende Rückschaltung auf Leerlauf eine formschlüssige Verbindung zwischen der Schaltstange 9 und dem Rückstellmagneten 25, 26 vor.
  • Soll in den Leerlauf zurückgeschaltet werden, dann wird die Leerlaufspule 26 unter Strom gesetzt, wodurch der Magnetkern 25 in seine Mittelstellung innerhalb der Spule 26 gezogen wird. Bei dieser Bewegung wird die Schaltstange 9 aus ihrer Schaltstellung zur Hälfte zurückgezogen. Die weitere Rückstellung der Schaltstange 9 nach links in die in der Zeichnung dargestellte Mittelstellung kann durch irgendeine Hilfskraft erfolgen, z. B. durch die von den Radtaschen 6 radial nach innen gedrückten Kugeln 5, die auf die konische Schaltfläche des Ziehkeilkopfes 9 a wirken und dadurch den Ziehkeil 9 in die Mittelstellung bringen, so daß dann auch der Leerlaufschaltarm 20 wieder, wie in Fig. 1 dargestellt, in der Mitte der Aussparung 9 c steht. Eine andere Möglichkeit, die zweite Hälfte der Rückstellbewegung an den Schaltstangen zu bewirken, ist in Fig. 2 a dargestellt. Die Schaltstangen sind paarweise durch Joche miteinander gekoppelt, also die Stange 28 mit den Stangen 4 und 9, die Stange 4 mit den Stangen 28 und 9 und die Stange 9 mit den Stangen 28 und 4. Ist nun die Schaltstange, welche zuletzt eingeschaltet war, durch Betätigen des Rückstellmagneten 25, 26 zur Hälfte zurückgezogen worden, so wird diese Rückstellbewegung spätestens dann vollendet, wenn eine andere Schaltstange durch Betätigen eines der Einschaltmagneten eingerückt wird, weil die eingerückte Schaltstange (z. B. 4) die beiden anderen Schaltstangen (z. B. 28 und 9) über die genannten Joche vollends ausrückt. Die Joche sind in Fig. 2 strichpunktiert eingezeichnet. In Fig. 2 a ist eines der Joche in Mittelstellung voll, in ausgelenkter Stellung gestrichelt eingezeichnet.
  • Soll an Stelle des Rades 10 das schaltbare Rad 11 mit der Welle 2 gekuppelt werden, dann wird der Magnet 14 unter Strom gesetzt und es spielt sich der oben beschriebene Vorgang in umgekehrter Richtung ab. Das gleiche geschieht beim Schalten der Magnete 16 oder 18 an der Welle 1 oder beim Schalten der nicht dargestellten Magnete an der Welle 3.
  • Die Fig. 3 und 4 zeigen eine andere Anordnung des Leerlaufschaltmagneten. In der Ausführung nach Fig. 1 und 2 sind die Leerlaufschaltarme 19, 20, 21 zwischen dem Getriebe und den Schaltmagneten 14, 15, 16, 18 angeordnet. Die Schaltmagnete befinden sich zwischen dem Leerlaufschaltmagneten 26 und den Leerlaufschaltarmen 19, 20, 21. Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4, die ebenfalls ein Getriebe mit drei Wellen zeigen, sitzen der Leerlaufschaltmagnet 26 und die Leerlaufschaltarme 19, 20, 21 an der Nabe 22 axial unmittelbar hintereinander. Dadurch wird die den Magnetkem 25 und die Leerlaufschaltarme tragende Stange 27, die der Stange 23 der Ausführung nach Fig. 1 entspricht, wesentlich kürzer und kann besser gelagert werden. Die Schaltmagnete sind in Fig. 3 nicht dargestellt und von der Schaltstange 4 für die Welle 1 und der Schaltstange 28 für die Welle 3 sind nur die freien Enden mit den Aussparungen 4 c und 28 c dargestellt.
  • Eine weitere Anordnungsmöglichkeit für den Schaltmagneten zeigt Fig. 5 in schematischer Darstellung. Die beiden Schaltstangen 51 und 52 mit den Magnetkernen 54 und 53 werden von den beiden Magnetpaaren 55, 56 und 57, 58 betätigt. Jede Schaltstange hat eine Aussparung 51 c bzw. 52 c, in die die Leerlaufschaltarme 61 a und 61 b der Nabe 61 hineinragen. Die Leerlaufschaltarme sind auf der Rückstellstange 60 befestigt, die bei 69 gelagert ist. Die Leerlaufschaltstange 60 weist einen keilförmigen Schlitz 62 auf, in den ein Keil 63 hineinragt, der an einer bei 65 gelagerten Stange 64 befestigt ist. Eine RücksteRfeder 66 ist bestrebt, den Keil 63 aus dem Schlitz 62 herauszuziehen. Ferner ist an der Stange 64 ein Magnetkern 70 befestigt, der den Keil 63 bei eingeschalteter Magnetspule 71 entgegen der Wirkung der Feder 66 in die gestrichelte Stellung in den Schlitz 62 hineinzieht. Die Wirkungsweise dieser Leerlaufschalteinrichtung ist folgende: Wird beispielsweise durch Einschalten der Schaltspule 55 die Schaltstange 51 nach links geschoben, dann bewegt nach Zurücklegen des halben Schaltweges die sich an den Leerlaufschaltarm 61 a anlegende Wange der Aussparung 51 c die Leerlaufschaltwelle 60 in der gleichen Richtung, bis sich die eine Flanke ihres Schlitzes 62 an den Keil 63 anlegt, der, wie in der Zeichnung dargestellt, unter der Wirkung der Feder 66 in der ausgerückten Lage steht. Soll nun die Schaltstange 51 wieder in die Leerlaufstellung zurückgeschaltet werden, dann wird die Spule 71 unter Strom gesetzt. Sie zieht entgegen der Wirkung der Feder 66 den Magnetkern 70 und damit den Keil 63 nach unten. Durch die schräge Flanke des Keiles 63 wird bei dieser Bewegung die Leerlaufschaltwelle 60 nach rechts geschoben, bis der Keil 63 die gestrichelt eingezeichnete Stellung erreicht hat. In dieser Lage ist die Schaltstange 51 zur Hälfte aus der Schaltstellung herausgezogen. Die zweite Hälfte der Rückstellbewegung erfolgt wieder in der Weise, wie es oben bereits beschrieben worden ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zahnräderwechselgetriebe mit zwei oder mehr Schaltstangen, die wechselweise durch Elektromagnete aus einer mittleren Leerlaufstellung in danebenliegende Einschaltstellungen gebracht werden können, wobei ein zusätzlicher Elektromagnet zum Rückstellen aller Schaltstangen in die Leerlaufstellung vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits an den Schaltstangen, andererseits an einem mit dem Anker des Elektromagneten für die Leerlaufschaltung verbundenen Schaltglied Anschläge vorhanden sind, die als Mitnehmer zusammenwirken, indem zwei Anschläge an jeder Schaltstange einen Anschlag am Schaltglied des Leerlaufmagaeten umfassen, oder umgekehrt, und zwar mit einem beidseitigen Spiel, das dem halben Schaltweg zwischen der Leerlaufstellung und einer Einschaltstellung entspricht.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des das Rückstellen der Schaltstangen in die Leerlaufstellung bewirkenden zusätzlichen Elektromagneten (26) parallel und mittig zwischen den Schaltstangen (4, 9, 28) verläuft, und die den Anker (25) dieses Magneten (26) tragende, axial verschiebliche Stange (23) mit rechtwinklig abstehenden Armen (19, 20, 21) versehen ist, von denen je einer in eine Aussparung (4 c, 9 c, 28 c) der Schaltstangen (4, 9, 28) hineinragt, wobei die Länge (L) dieser Aussparungen (4 c ... ) der Dicke (D) der Arme (19, 20, 21) zuzüglich des beiderseitigen Spieles (s12) entsprechend dem halben Schaltweg der Schaltmagneten (14, 15, 16, 18 ... ) gleich ist. 3. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des das Rückstellen der Schaltstangen in die Leerlaufstellung bewirkenden zusätzlichen Elektromagneten (71) im rechten Winkel zur Achsrichtung der parallelen Schaltstangen (51, 52) verläuft, und die den Anker (70) dieses Magneten tragende, axial verschiebliche Stange (64), die bei stromlosem Elektromagneten (71) von einer Rückstellfeder (66) in ausgerückter Stellung gehalten wird, über ein Keilgetriebe (63, 62) eine achsparallel und mittig zu den Schaltstangen (51, 52) angeordnete, axial verschiebliche Rückstellstange (60) in die Leerlaufstellung rückstellen kann, daß ferner die Rückstellstange (60) mit Armen (61 a, 61 b) mit einem beidseitigen Spiel (s12) in Aussparungen (51c, 52 c) der Schaltstangen (51, 52) eingreift.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 108 633; USA.-Patentschrift Nr. 1115 877.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1255527B (de) * 1964-09-14 1967-11-30 William Clarence Nathan Hopkin Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer Motorraeder

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1115877A (en) * 1913-11-26 1914-11-03 Charles R Underhill Gear-shifting mechanism.
GB108633A (en) * 1917-01-22 1917-08-16 Arthur Nolan Chenoweth Automatic Change Speed Gearing for Motor Vehicles.

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