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DE1132937B - Einrichtung an einer Blattfernschreibmaschine oder aehnlichen Maschine zur Abkuerzung des Weges des Typentraegers - Google Patents

Einrichtung an einer Blattfernschreibmaschine oder aehnlichen Maschine zur Abkuerzung des Weges des Typentraegers

Info

Publication number
DE1132937B
DE1132937B DES53178A DES0053178A DE1132937B DE 1132937 B DE1132937 B DE 1132937B DE S53178 A DES53178 A DE S53178A DE S0053178 A DES0053178 A DE S0053178A DE 1132937 B DE1132937 B DE 1132937B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
paper roll
roller
line
type carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES53178A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Bauder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES53178A priority Critical patent/DE1132937B/de
Publication of DE1132937B publication Critical patent/DE1132937B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/18Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00 of receivers
    • H04L13/186Page printing; tabulating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Handling Of Continuous Sheets Of Paper (AREA)

Description

  • Einrichtung an einer Blattfernschreibmaschine oder ähnlichen Maschine zur Abkürzung des Weges des Typenträgers Fernschreib- und ähnliche Maschinen sind im allgemeinen auf ein Normalformat von z. B. 210 mm Breite ausgerichtet. Will man mit diesen Maschinen breitere Papierbogen beschriften, so ergeben sich bei Verwendung von in der Zeilenrichtung zu verschiebenden Papierträgern, z. B. Schreibwalzen, Schwierigkeiten beim Wagenvorschub in der Zeile wegen der großen zu beschleunigenden Massen.
  • Bei Verwendung eines in der Zeile wandernden Typenträgers hingegen sind anomal lange Führungs# schienen und bei Femschreibmaschinen entsprechend lange übertragungsschienen erforderlich. In allen Fällen ist bei Benutzung von Einrichtungen für den selbsttätigen Wagenrücklauf die Zeit für den Wagenrücklauf unverhältnismäßig groß, was bei Fernschreib-und Kontrollschreibmaschinen in Fernsetzanlagen zu Störungen Anlaß geben kann. Noch weit schwieriger werden die Verhältnisse bei Betrieb solcher Maschinen mit besonders hoher Schreibgeschwindigkeit.
  • Diese Nachteile werden bei gleichzeitiger Verringerung der für die Relativverschiebung zwischen Typenträger und Papierträger in der Zeilenrichtung während des Schreibbetriebes erforderlichen Zeit bei selbsttätig steuerbaren Blattfernschreib- oder ähnlichen Maschinen mit in der Zeilenrichtung verschiebbarem Typenträger durch eine gegenläufige Bewegbarkeit des Aufzeichungsträgers zur Abkürzung des Weges des Typenträgers vermieden.
  • Bei einer Maschine der genannten Art mit gegenüber dem Normalformat (z. B. 210 mm betragender Papierbreite) größerer Papierbreite kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsforin der Erfindung eine einer normalen, im Vergleich zur maximalen Zeilenlänge geringeren Zeilenlänge entsprechende Schaltweglänge für den Typenträger oder den Aufzeichnungsträger vorgesehen sein. Der maximale zusätzlicheWeg des gegenläufig bewegten Organs entspricht dann dem Unterschied zwischen der maximalen tatsächlichen Zeilenlänge und der Zeilenlänge bei normaler Papierbreite.
  • Bei einer Maschine mit einem als Walze ausgebildeten Papierträger ist gemäß einer Ausführungsform der Erfindung die Papierwalze über eine zur Walze konzentrisch angeordnete Gewindespindel antreibbar. Dabei kann die Papierwalzenrückzugfeder als innerhalb der Papierwalze liegende Druckschraubenfeder ausgebildet sein, die sich einerseits an einem vorzugsweise geschlitzten Führungszylinder für die Papierwalze und andererseits an einem Innenflansch der Papierwalze abstützt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform einer Vorschubeinrichtung in der Zeile für eine Fernschreibmaschine perspektivisch, Fig. 2 eine zweite Ausführungsform einer Schreibwalze für eine Fernschreibmaschine in der Zeilenanfangsstellung, Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 2 in der Zeilenendstellung und Fig. 4 einen Schnitt durch Fig. 2 längs der Linie IV-IV samt Klemmvorrichtung für das Papier auf der Walze.
  • In Fig. 1, in der nur die für die Erfindung wesentlichen Teile schematisch dargestellt sind, ist die Papierwalze einer Fernschreibmaschine mit 1 bezeichnet und das Papierblatt mit 2. Die Einrichtung für den Zeilenvorschub des Papierblattes ist der Einfachheit halber nicht dargestellt.
  • Für den Vorschub des schematisch angedeuteten Typenhebelkorbes 3 in Zeilenrichtung ist eine Gewindespindel 4 vorgesehen, die über eine Vorschubklinke 5, eine Halteklinke 6 und ein Klinkenrad 7 antreibbar ist. Für den gleichzeitigen Vorschub der Papierwalze 1 in Zeilenrichtung sind eine Vorschubklinke 8, eine Halteklinke 9 und eine Verzahnung 10 auf der Welle 11 der Papierwalze vorgesehen.
  • Diese Anordnung ist in der Zeilenanfangsstellung gezeichnet dargestellt. Nach jedem Typenanschlag wird der Typenhebelkorb 3 beispielsweise um 1, 8 mm nach rechts verschoben und gleichzeitig die Papierwalze in der entgegengesetzten Richtung um 0,8 mm nach links verstellt. Die Anschlagstelle der Typenhebel wandert auf diese Weise im Verlauf des Ab- drucks einer Zeile von a nach b, und das in der Anfangsstellung bei c stehende Zeilenende gelangt im gleichen Zeitraum von dieser Stelle aus ebenfalls an die Stelle b. Die Vorschubklinken. 8 und 5 sind dabei in beliebiger bekannter Weise miteinander gekuppelt und ebenso auch die Halteklinken 9 und 6. Für den Wagenrücklauf werden sämtliche Klinken ausgehoben, und eine Feder 12 zieht den Typenhebelkorb 3 in die gezeichnete Anfangsstellung zurück, während eine Feder 13 für die Rückführung der Papierwalze in die gezeichnete Ausgangsstellung sorgt.
  • Bei der Anordnung nach Fig. 2 und 3 ist der Typenhebelkorb 3 in Fig. 2 und 3 jeweils nur schematisch angedeutet. Die zugehörige Anschlagstelle für die Type ist jeweils durch einen auf die Schreibwälze gerichteten Pfeil gekennzeichnet. Die Schreibwalze 21 ist in diesem Fall hohl ausgebildet. Sie ist an ihrem linken Ende auf einem hohlen Führungszylinder 22 gelagert, der mit dem Maschinengehäuse fest verbunden ist. Schreibwalze und Führungszylinder 22 sind von einer koaxial angeordneten Gewindespindel 23 durchdrungen, die über ein Klinkenrad 24 in ähnlicher Weise antreibbar ist wie die Gewindespindel 4 nach Fig. 1 für den Typenhebelkorb. Die Gewindespindel 23 ist an den Stellen 23 a und 23 b im Maschinengehäuse axial verschiebbar gelagert. Auf ihr ist am rechten Ende ein hohler Führungszylinder 25 drehbar gelagert, der unter Vernüttlung eines mit ihm fest verbundenen Zahnrades 26 einerseits als Lagerstelle für das rechte Ende 21 a der Schreibwalze und andererseits zur Verdrehung der Schreibwalze beim Zeilenvorschub dient. Er ist zu diesem Zweck an der Stelle 25a geschlitzt, und es greift in diesen Schlitz ein Ansatz 21 b der Schreibwalze ein. Zwischen dem als Innenflansch ausgebildeten Ende der Schreibwalze 21 a und einem Ansatz 22 a des freien Endes des Führungszylinders 22 ist eine Druckschraubenfeder 27 eingespannt, die einerseits zur Walzenrückführung aus der Zeilenendstellung in die Zeilenanfangsstellung und andererseits zum Spielausgleich für den Schreibwalzenantrieb dient. Dieser Antrieb zur Verschiebung der Schreibwalze in der Zeilenrichtung erfolgt von der Gewindespindel 23 aus über eine im Führungszylinder 22 längsverschiebb#ar, aber unverdrehbar gehalterte Spindelmutter 28, die mit ihren Schlitzen 22 b und 22 c des Führungszylinders 22 durchdringenden Ansätzen über einen Federring 29 auf den Innenflansch 21 c am linken Ende der Sehreibwalze, 21 einwirkt.
  • Das Gewinde der Spindel 23 ist dabei so gestaltet, daß die Mutter 28 die Spindel 23 beim Wagenrücklauf in die in Fig. 2 dargestellte Ausgangsstellung zurückzudrehen vermag.
  • InderZeilenanfangsstellungistdieDruckschraubenfeder 27 nur wenig gespannt. Die Typenanschlagstelle befindet sich, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist an der Stelle a, während das Zeilenende auf der Schreibwalze die Stellung c innehat. Es sei angenommen, daß die Zeile 260 mm lang ist, der Typenhebelkorb nach dem Abdruck jedes Schriftzeichens einen Weg von 1,8 mm und die Papierwalze jeweils einen Weg von 0,8 mm zurücklegen, und zwar der Typenhebelkorb von links nach rechts und die Schreibwalze von rechts nach links. Auf diese Weise nehmen in der in Fig. 3 gezeichneten Endstellung sowohl die Anschlagstelle des Typenhebelkorbes als auch das Zeilenende auf der Schreibwalze die Stellung b ein. Die Druckschraubenfeder 27 ist in dieser Stellung am meisten gespannt. Sie veranlaßt nach Freigabe des Klinkenrades 24 durch die zugeordneten, nicht dargestellten, aber wiederum mit der Vorschubeinrichtung für den Typenhebelkorb zusammenwirkenden Vorschub- und Halteklinken die Rückkehr der Papierwalze in die in Fig. 2 dargestellte Zeilenanfangsstellung.
  • Wie Fig. 4 zeig' ist die übliche Papierwanne 30, die die Schreibwalze teilweise umgibt unter Zwischenfügen von Rollen 31, 32, 33 auf der Schreibwalze aufgeklemmt. Sie besteht aus Federstahl und hat einen nach unten in eine Führungsrifle des Maschinengestells hineinragenden Führungsansatz 30a. Dieser verhindert ein Mitverschwenken der Papierwanne beim Zeilenvorschub.
  • Vorzugsweise werden die Vorschubverhältnisse zwischen dem Typenträger und dem Papierträger so gewählt, daß, wie bei der Anordnung nach Fig. 2 für das Hochformat DIN A 4, der Typenträger stets maximal den der schmalsten üblicherweise vorkommenden Papierbeite zugeordneten Weg, z. B. 180 mm (# Zeilenlänge), zurückgelegt und der Papierträger den zusätzlichen Weg, z. B. für eine Blattbreite von 297 mm einen Weg von 80 mm und für eine solche von 420 mm einen Weg von 180 mm. Dabei beträgt der Teilvorschub je Schriftzeichen für den Typenträger 1,8 mm bzw. 1,3 mm und der für den Papierträger 0,8 mm bzw. 1,3 mm, und es ergeben sich Zeilenlängen von 260 mm bzw. 360 mm.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung an einer Blattfernschreibmaschine oder einer Kontrollschreibmaschine in Fernsetzanlagen mit in der Zeilenrichtung verschiebbarem Typenträger, gekennzeichnet durch eine gegenläufige Bewegbarkeit des Aufzeichnungsträgers zur Abkürzung des Weges des Typenträgers.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekenweichnet durch eine einer normalen, im Vergleich zur maximalen Zeilenlänge geringeren Zeilenlänge entsprechende Schaltweglänge für den Typenträger oder den Aufzeichnungsträger. 3. Einrichtung nach Ansprach 1 und 2 mit einem als Walze ausgebildeten Papierträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Papierwalze(21) über eine zur Walze konzentrisch angeordnete Gewindespindel (23) antreibbar ist. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Papierwalzenrückzugsfeder als innerhalb der Papierwalze Regende Druckschraubenfeder (27) ausgebildet ist, die sich einerseits an einem geschlitzten Führungszylinder (22) für die Papierwalze und andererseits an einem Innenflansch (21a) der Papierwalze abstützt. 5. Einrichtung nach Ansprach 3 und 4, gekennzeichnet durch eine, in dem mit dem Maschinengehäuse fest verbundenen geschlitzten Führungshohlzylinder (22) für das eine Papierwalzenende unverdrehbar geführte Vorschubrautter (28) und einen das andere Papierwalzenende axial führenden, bei Zeilenvorschub die Verdrehung der Papierwalze bewirkenden, auf der Gewindespindel gelagerten zweiten Hohlzylinder (25). In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 46 045; Zeitschrift »Fernmeldepraxis«, 1958, S. 505 bis 518.
DES53178A 1957-04-17 1957-04-17 Einrichtung an einer Blattfernschreibmaschine oder aehnlichen Maschine zur Abkuerzung des Weges des Typentraegers Pending DE1132937B (de)

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Family

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH46045A (de) * 1908-08-20 1910-01-17 Auto Press Company Druckpresse

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH46045A (de) * 1908-08-20 1910-01-17 Auto Press Company Druckpresse

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