DE1132365B - Analog-Digitalwandler zur Umwandlung eines Drehwinkelwertes in einen binaeren Zahlenwert mittels Rotationsschalter - Google Patents
Analog-Digitalwandler zur Umwandlung eines Drehwinkelwertes in einen binaeren Zahlenwert mittels RotationsschalterInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03M—CODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
- H03M1/00—Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
T15121 IXc/42m
ANMELDETAG: 6. MAI 1958
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 28. JUNI 1962
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 28. JUNI 1962
Die Erfindung betrifft einen Analog-Digitalwandler zur Umwandlung eines Drehwinkelwertes in einen
binären Zahlenwert mittels Rotationsschalter.
Ziffernrechenmaschinen finden wegen ihrer hohen Genauigkeit und Anpassungsfähigkeit bei der Lösung
verschiedener Aufgaben in der modernen Wissenschaft und Technik eine stets wachsende Anwendungsmöglichkeit. Bei· der automatischen Steuerung von
Produktions-, Meß- und anderen Prozessen stößt jedoch die volle Ausnutzung solcher Rechenmaschinen
auf Schwierigkeiten, weil die Umwandlung von analogen, stetig veränderlichen Größen in entsprechende
Zahlenwerte nicht mit genügender Genauigkeit erfolgt.
Bisher bekannte Verfahren erfordern genau geteilte lineare oder kreisförmige Skalen, was auch bei
Anwendung der genauesten Produktionsverfahren die Endgenauigkeit der Umwandlung auf etwa 0,03%
(fünfzehn Dualziffern) beschränkt. Dabei ist die Herstellung einer mit einer solchen Genauigkeit
arbeitenden Vorrichtung sehr kostspielig, und die Vorrichtung selbst ist sehr groß, die minimale Länge
ihrer Skala beträgt 1000 mm.
Bekannte Wandler benutzen zum Verhindern der Vieldeutigkeit bei dem Übergang hauptsächlich zwei
Methoden:
a) Ausgang aus dem Wandler im symmetrischen Kode (Gray-code, Cyclic code),
b) der Wandler hat zwei bis vier mit Elektronenröhren oder Relais umschaltbare Bürsten je nach
Größenordnung.
Die Lösung nach a) ist unvorteilhaft, denn es ist notwendig, einen Zusatzdekoder zum stehenden
Konverter zwecks Umsetzung einer Zahl in einen normalen binären Kode anzuschließen. Die Lösung b)
erfordert weitere Elektronenröhren, Transistoren oder Relais für den Dekoder, und zwar so viele, wie der
Konverter binäre Stellen besitzen soll oder wie bei einem bekannten Wandler eine doppelte Anzahl von
Dioden.
Es wurden bereits Versuche gemacht, um die Zweideutigkeiten in den bekannten Wandlern zu
beseitigen. Zu diesem Zweck wurden Wandler mit fotoelektrischer Ablesung verwendet.
Einen Ausgang mit dem direkten binären Kode weist ein bekannter Wandler auf, bei welchem zur
Beseitigung der Fehler beim Übergang Zusatzelemente benutzt werden. Weitere bekannte Wandler
haben ein Relais je Größenordnung oder ein Relais, einen Transistor und eine Diode je Größenordnung
oder vier Bürsten und zwei in den Wandler eingebaute Dioden je Größenordnung.
Analog-Digitalwandler zur Umwandlung eines Drehwinkelwertes in einen binären
Zahlenwert mittels Rotationsschalter
Anmelder: TESLA, närodni podnik, Prag
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Spreer, Patentanwalt,
Göttingen, Groner Str. 37
Zdenek Fixa,
Vsenory, Dobrichovice (Tschechoslowakei), ist als Erfinder genannt worden
Keiner der bekannten Wandler hat einen direkten Ausgang ohne Zusatzelemente,wie Relais, Elektronenröhren
oder Dioden usw. Die Zahl dieser Elemente ist
as relativ hoch, ein bis zwei Elemente pro Größenordnung.
Das Wesen der Erfindung, welche sich auf einen Analog-Digitalwandler zur Umwandlung der Werte
eines Drehwinkels in einen im dualen System ausgedrückten Zahlenwert mittels Rotationsschalter
bezieht, besteht darin, daß die Größe des abzutastenden Eingangswinkels direkt bzw. über Umsetzungsgetriebe
die Winkellage der Bürste des ersten Rotationsschalters beeinflußt, wobei eine Reihe von Rotationsschaltern folgt, von denen jeder
zwei Bürsten besitzt, die mit einer geraden Anzahl von gegeneinander isolierten leitenden Segmenten
zusammenarbeiten und hintereinander derart angeordnet sind, daß die Anzahl der umgeschalteten
Segmente jedes einzelnen Schalters in einer Zeiteinheit doppelt so groß ist wie die Anzahl der umgeschalteten
Segmente des unmittelbar nachfolgenden Schalters, wobei an zwei Segmente eines jeden
Schalters eine positive bzw. negative Spannung angeschlossen ist und an zwei weitere, mit diesen Segmenten
benachbarte Segmente der Ausgang und inverse Ausgang des unmittelbar vorangehenden Schalters
angeschlossen ist und die Bürsten eines jeden Schalters, die gegeneinander um zwei Segmente verstellt sind,
den Ausgang bzw. den inversen Ausgang aus diesem Schalter in Richtung zum unmittelbar darauffolgenden
Schalter vermitteln.
209 617/210
Jeder dieser Rotationsschalter entspricht einer Dualziffer der gewünschten Ausgangszahl. Durch
Anwendung von zwanzig Rotationsschaltern dieser Art kann also eine zwanzigstellige duale Zahl
erreicht werden, was einer Genauigkeit, die höher als ΙΟ"6 (0,001 %o) ist, für den gesamten Meßbereich
entspricht. Die Zahl der erreichten Ziffern kann jedoch für andere Gesamtdrehungszahlen der Konvektorwelle
beliebig gesteigert werden.
Segment usw. Eines der Segmente ist mit dem Ausgang des Schalters der Größenordnung n, — 1 verbunden.
An das unmittelbar in der durch den Pfeil bezeichneten positiven Richtung nachfolgende Segment
ist eine negative Spannung angeschlossen. An das unmittelbar vorangehende Segment ist eine
positive Spannung angeschlossen, und an das diesem Segment vorangehende Segment ist der inverse Ausgang
aus dem Schalter der Größenordnung η — 1
Berm Übergang von einem niedrigeren auf einen 10 angeschlossen. An die Bürsten, deren mittlerer
höheren Zahlenwert wurde bei der Ausbildung des erfindungsgemäßen Wandlers von den folgenden
Eigenschaften der dualen Zahlen Gebrauch gemacht:
1. Ändert sich in der Größenordnung (n — 1) der 1S
Wert von 0 auf 1, dann ändert sich der Wert in der Größenordnung η nicht.
a) Bei jeder ungeradzahligen Änderung bleibt der Wert in der Größenordnung« gleich 0.
b) Bei jeder geradzahligen Änderung bleibt der Wert in der Größenordnung « gleich 1.
2. Ändert sich in der Größenordnung (« — 1) der
Wert von 1 auf 0, ändert sich der Wert gleichzeitig in der Größenordnung«.
a) Bei jeder ungeradzahligen Änderung ist der Zustand der Größenordnung η in inverser Beziehung
zum Zustand in der Größenordnung (« - 1).
b) Bei jeder geradzahligen Änderung ist der Zustand der Größenordnung η identisch mit
dem Zustand in der Größenordnung (n — 1).
35
Die Erfindung soll nun an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erklärt werden.
Fig. 1 zeigt einen Rotationsschalter der Größenordnung « gemäß der Erfindung mit vier Segmenten;
Fig. 2 zeigt ebenfalls einen Rotationsschalter der Größenordnung «, jedoch mit sechzehn Segmenten;
Fig. 3 zeigt beispielsweise eine erfindungsgemäße Schaltung mit mehreren Rotationsschaltern.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, wird der Ausgang des Rotationsschalters der Größenordnung « — 1
einem der Segmente des Rotationsschalters der Größenordnung « und der inverse Ausgang aus dem
Schalter der Größenordnung « — 1 dem gegenüberliegenden Segment des Schalters der Größenordnung
« zugeführt. Mit den übrigen zwei Segmenten ist eine positive bzw. negative Spannung verbunden.
Der Ausgang aus dem Schalter der Größenordnung «, welcher dem Schalter der unmittelbar höheren
Größenordnung « + 1 zugeführt wird, ist an eine Bürste angeschlossen, während an die zweite Bürste
dieses Schalters der inverse Ausgang der Größenordnung « angeschlossen ist. Die positive Drehrichtung
ist durch den Pfeil bezeichnet.
Fig. 2 zeigt, daß die Anzahl der Segmente des Rotationsschalters ein Vielfaches von Vier sein kann.
Der dargestellte Schalter der Größenordnung « besitzt sechzehn Segmente. Die einzehien Segmente des
Schalters sind stets über vier Segmente durchgeschaltet, d. h. das erste, fünfte, neunte und dreizehnte
Segment; das zweite, sechste, zehnte und vierzehnte Winkel dem doppelten Abstand der Segmente
gleicht, ist der Ausgang bzw. der inverse Ausgang aus dem Schalter der Größenordnung « in Richtung
zum Schalter der Größenordnung η + 1 angeschlossen.
Die gegenseitige mechanische Verbindung der einzelnen Schalter ist derart ausgeführt, daß die
Anzahl der umgeschalteten Segmente des Schalters der Größenordnung « zweimal größer ist als bei dem
Schalter « + 1. Dies kann entweder durch Verwendung von Schaltern mit gleicher Anzahl von
Segmenten und einer Geschwindigkeitsübersetzung von 1 : 2 zwischen benachbarten Schaltern oder
durch unmittelbare mechanische Verbindung zwischen benachbarten Schaltern, bei denen die Anzahl
der Segmente im Verhältnis von 2 : 1 steht, erzielt werden. Außerdem können diese zwei Lösungen auf
verschiedene Weise untereinander kombiniert werden.
Eine Reihe von derart mechanisch und elektrisch verbundenen Schaltern ermöglicht die Umwandlung
eines durch Drehung einer Welle gegebenen Wertes in eine duale Zahl, wobei diese Reihe durch einen
ersten Schalter und ein Widerstandsnetz gemäß Fig. 3 derart ergänzt wird, daß die Änderung des Zustandes
des direkten und inversen Ausganges aus dem Schalter der nullten Größenordnung genau gleichzeitig
erfolgt.
Der in Fig. 3 dargestellte Wandler arbeitet wie folgt:
Die Schalter F0, V\, V2 usw. sind durch Übersetzungen,
die kein Schlüpfen zulassen, derart mechanisch miteinander verbunden, daß zwei Umdrehungen
des Schalters F3, vier Umdrehungen des Schalters F2, acht Umdrehungen des Schalters F1
usw. auf eine Umdrehung des Schalters F4 entfallen.
Der Schalter F0 bildet einen einfachen Kontakt,
welcher zwischen den Punkten χ und y der zwischen den Schaltern Vq und Fj angeordneten Widerstandsbrücke geschaltet ist. Diese Brücke wird mit einer
Gleichspannung, gegebenenfalls auch mit einer Wechselspannung ES, die erdsymmetrisch ist, gespeist.
Die Widerständet, B der Brücke werden derart gewählt, daß zwischen den Punkten u und ν der
Brücke bei geöffnetem Schalter Vq eine Spannung der Größe e liegt, deren Polarität oder Phase mit
Bezug auf die Polarität oder Phase der Spannung E umgekehrt ist.
Dieser Zustand drückt aus, daß sich in der nullten Größenordnung der Zahl die Ziffer 0 befindet. Beim
geschlossenen Schalter F0, also bei einem Kurzschluß zwischen den Punkten χ und y, befindet sich
zwischen den Ausgangspunkten u und ν eine Spannung von gleicher Größe e, aber mit derselben Polarität
(Phase) wie die Spannung E. Diese Eigenschaft der Brücke kann erzielt werden, wenn die Wertet, B
und C die folgende Gleichung erfüllen:
2 B2 - C2 + 2 AB + AC + BC = 0.
(Zum Beispiel A = 20 kß; B = 50kß; C = 126kß.)
Der Wert der Ausgangsspannung ist dann
„ c C-A-B
C + A + B
(im Beispiel e = 0,286 £). Den Punkten, die in Fig. 1
und 2 mit + und — bezeichnet sind, muß eine Spannung mit diesem Wert zugeführt werden. Um
keine besondere Spannungsquelle vorsehen zu müssen, werden an die sechs Widerstände, aus denen die
Brücke besteht, drei weitere Widerstände angeschlossen, die einen Widerstandsspannungsteiler D,
F, D bilden. Dadurch wird diese Spannung e aus der Speisespannung E abgeleitet.
Dieser Spannungsteiler wird derart berechnet, daß die folgende Beziehung gilt
.F _ C-A-B
2D +F C+A+B
einen Teil eines Wandlers, die eine Winkellage der Welle durch eine siebenstellige binäre Zahl mit
einer Genauigkeit von etwa 2,8° gibt.
Durch Verbindung einer weiteren, ähnlich ange-5 ordneten Gruppe, deren Bürsten jedoch von den
Wellenumdrehungen in einem Übersetzungsverhältnis 1 : 64 abhängig sind, kann eine genaue
Angabe über Umdrehungszahlen 0 bis 63 erreicht werden. Der Rotationsschalter V0 wird nicht benutzt.
ίο Die Bürsten des Rotationsschalters V6 der ersten
Gruppe werden mit den Segmenten des Rotationsschalters V\ der zweiten Gruppe anstatt mit den
Ausgangspunkten u, ν der Brücke, welche bei der zweiten Gruppe wegfällt, verbunden.
Die Gruppen des zweiten Types können beliebig zugefügt werden, und dadurch wird auch der Bereich
des Wandlers auf höhere Umdrehungszahlen erweitert.
(im betrachteten Beispiel wählt man z. B. F = 64 kü,
D = 80 kfl).
Die binäre Ausgangszahl kann dann abgegriffen werden, entweder von den Ausgängen 0, 1, 2 usw.,
wo ein negativer Spannungswert die Ziffer 0 in der betreffenden Größenordnung und ein positiver Spannungswert
die Ziffer 1 ausdrückt, oder von den Ausgängen 0, 1, 2 usw. in inverser Form.
Eine Änderung der Eingangsgröße, d. h. eine Winkeländerung einer Welle, eines Hebelmechanismus
usw., beeinflußt direkt oder über Getriebe die Winkeländerung der Bürste des ersten Rotationsschalters V0. Zweck dieses Rotationsschalters V0 ist
es, die Wechselschaltung seiner Bürste mit dem Segment 0 oder mit dem Segment 1 zu sichern.
Dabei kann jedes dieser Segmente entweder 180° oder einen beliebigen ganzen Teil von 180° auf dem
Schalter einnehmen. Die Unterteilung der einzelnen Rotationsschalter ist von der mechanischen Konstruktion
abhängig und wird gewöhnlich als ganze Potenz von 2 gewählt, 21, 22, 23 usw. Man kann für
die nullte Größenordnung 26 = 64 wählen. Dadurch entsteht ein Wandler, welcher die Lage der Eingangswelle
in eine Zahl mit einer Genauigkeit von 1 : 128 der Umdrehung überführt. Es ist also möglich, einen
überführenden Winkel in Zahlform von einer Genauigkeit 2,8° abzutasten. Eine feinere Unterteilung
könnte durch eine besondere Konstruktion, z. B. durch Vergrößerung des Durchmessers des Rotationsschalters,
oder Verkleinerung der Bürstenabmessungen od. dgl. erreicht werden.
Wenn für die nullte Größenordnung ein Rotationsschalter mit hundertachtundzwanzig Kontakten verwendet
wird, so muß auch der Rotationsschalter der ersten Ordnung im Falle der direkten Verbindung
mit dem Rotationsschalter hundertachtundzwanzig Kontakte besitzen. Diese Kontakte sind ähnlich
wie in der Fig. 2, wo zur Vereinfachung nur sechzehn Kontakte eingezeichnet sind, durchgeschaltet. Der
weitere Rotationsschalter V2 ist in derselben Weise
durchgeschaltet, jedoch wird die Zahl der Umschaltkontakte auf vierundsechzig herabgesetzt. F3
ist mit zweiunddreißig Kontakten, F4 mit sechzehn Kontakten usw. bis V6 mit vier Kontakten versehen.
Aus den Rotationsschaltern F0 bis F6 wird eine
mechanische Einheit, z. B. durch gedruckte Schaltungen gebildet, deren Bürsten direkt in Abhängigkeit
von dem Eingangswinkel kontrolliert werden. Diese Anordnung der Rotationsschalter V0 bis F6 bildet
Claims (5)
1. Analog-Digitalwandler zur Umwandlung eines Drehwinkelwertes in einen binären Zahlenwert mittels Rotationsschalter, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Größe des abzutastenden Eingangswinkels direkt bzw. über Umsetzungsgetriebe die Winkellage der Bürste des ersten
Rotationsschalters beeinflußt, dem eine Reihe von Rotationsschaltern folgt, von denen jeder
zwei Bürsten besitzt, die mit einer geraden Anzahl von gegeneinander isolierten, leitenden
Segmenten zusammenarbeiten und hintereinander derart angeordnet sind, daß die Anzahl
der umgeschalteten Segmente jedes einzelnen Schalters in einer Zeiteinheit doppelt so groß
ist wie die Anzahl der umgeschalteten Segmente des unmittelbar nachfolgenden Schalters, daß
an zwei Segmente eines jeden Schalters eine positive bzw. negative Spannung angeschlossen
ist und an zwei weitere, mit diesen Segmenten benachbarte Segmente der Ausgang und inverse
Ausgang des unmittelbar vorangehenden Schalters angeschlossen ist und die Bürsten eines jeden
Schalters, die gegeneinander um zwei Segmente verstellt sind, den Ausgang bzw. den inversen
Ausgang aus diesem Schalter in Richtung zum unmittelbar darauffolgenden Schalter vermitteln.
2. Analog-Digitalwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsschalter mit der gleichen Anzahl von Segmenten
durch eine mechanische Übersetzung derart hintereinandergeschaltet sind, daß die Drehgeschwindigkeit
der Arme eines jeden Schalters gleich der halben Drehgeschwindigkeit der Arme des unmittelbar vorangehenden Schalters ist.
3. Analog-Digitalwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Arme aller
Rotationsschalter mit der gleichen Geschwindigkeit drehen und daß jeder Schalter die doppelte
Anzahl von Segmenten des unmittelbar nachfolgenden Schalters aufweist.
4. Analog-Digitalwandler na-.'h Anspruch 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, da£ Jar Rotationsschalter der niedrigsten Größenordnung, welcher
lediglich einen Arm aufweist, mit dem Rotationsschalter der nächst höheren Größenordnung
über ein Widerstandsnetz verbunden ist, welches als nicht abgeglichene Brücke ausgebildet ist,
und der erste Rotationsschalter zwischen zwei symmetrische Punkte geschaltet ist, die zwei
gegenüberliegende Zweige der Brücke in zwei ungleiche Teile teilen.
5. Analog-Digitalwandler nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß je einer von
zwei gegenüberliegenden Scheitern der Brücke an je eines von zwei gegenüberliegenden Segmenten
des unmittelbar folgenden Rotationsschalters angeschlossen ist, an die beiden anderen
Scheitel der Brücke ein Spannungsteiler geschaltet ist, von welchem die den beiden anderen Segmenten
des Schalters zugeführte Spannung abgeleitet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»The Institution of Electrical Engineers«, Vol. 103,
»The Institution of Electrical Engineers«, Vol. 103,
Part B, S. 42 bis 51, H. 7, Januar 1956;
»Instruments and Automation«, Vol. 29, H. 6,
»Instruments and Automation«, Vol. 29, H. 6,
Juni 1956, S. 1109 bis 1117.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 209 617/210 6.62
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET15121A DE1132365B (de) | 1958-05-06 | 1958-05-06 | Analog-Digitalwandler zur Umwandlung eines Drehwinkelwertes in einen binaeren Zahlenwert mittels Rotationsschalter |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET15121A DE1132365B (de) | 1958-05-06 | 1958-05-06 | Analog-Digitalwandler zur Umwandlung eines Drehwinkelwertes in einen binaeren Zahlenwert mittels Rotationsschalter |
| GB15817/58A GB883709A (en) | 1958-05-16 | 1958-05-16 | A device for converting an angle of rotation into a binary number |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1132365B true DE1132365B (de) | 1962-06-28 |
Family
ID=25999278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET15121A Pending DE1132365B (de) | 1958-05-06 | 1958-05-06 | Analog-Digitalwandler zur Umwandlung eines Drehwinkelwertes in einen binaeren Zahlenwert mittels Rotationsschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1132365B (de) |
-
1958
- 1958-05-06 DE DET15121A patent/DE1132365B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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