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DE1132196B - Schaltungsanordnung zur Verhinderung des Auftretens eines Potentials stoerender Polaritaet an einer Sprechader waehrend des Rufs in Fernsprechanlagen einschliesslich Vorfeldeinrichtungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Verhinderung des Auftretens eines Potentials stoerender Polaritaet an einer Sprechader waehrend des Rufs in Fernsprechanlagen einschliesslich Vorfeldeinrichtungen

Info

Publication number
DE1132196B
DE1132196B DET20253A DET0020253A DE1132196B DE 1132196 B DE1132196 B DE 1132196B DE T20253 A DET20253 A DE T20253A DE T0020253 A DET0020253 A DE T0020253A DE 1132196 B DE1132196 B DE 1132196B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
call
ringing
disruptive
polarity
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET20253A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Ruppricht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET20253A priority Critical patent/DE1132196B/de
Publication of DE1132196B publication Critical patent/DE1132196B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
    • H04M19/04Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone the ringing-current being generated at the substations
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/24Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange for two-party-line systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Verhinderung des Auftretens eines Potentials störender Polarität an einer Sprechader während des Rufs in Fernsprechanlagen einschließlich Vorfeldeinrichtungen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Verhinderung des Auftretens eines Potentials störender Polarität an einer Sprechader während des Rufs in Fernsprechanlagen einschließlich Vorfeldeinrichtungen, bei der ein durch eine Gleichrichterdiode überbrückter Kondensator in Reihe mit dem Rufstromkreis geschaltet ist.
  • In der Fernsprechvermittlungstechnik ist es bekannt, das Umpolen der Speisespannung als Kriterium für eine Schaltfunktion, z. B. für die Auslösung einer bestehenden Verbindung zu benutzen. Es ist daher erforderlich, das Auftreten einer Spannung der der Speisespannung entgegengesetzten Polarität während des normalen Sprechverkehrs unbedingt zu verhindern. Dementsprechend darf auch beim Ruf keine positive Spannungsspitze auf der normalerweise negativen a-Ader auftreten, denn diese würde beispielsweise die Auslösung der aufgebauten Verbindung bewirken. Obgleich die Erfindung in vorteilhafter Weise für Fernsprechvermittlungen angewendet werden kann, werden im folgenden die Verhältnisse an dem Beispiel des Zweieranschlusses näher erläutert, weil bei diesem noch gewisse Erschwerungen auftreten. Bei den Zweieranschlüssen nämlich ermöglichen in die Ader der gemeinsamen Anschlußleitung eingeschaltete Diodengleichrichter die Auswahl der Teilnehmer und deren Geheimverkehr mit dem Amt durch entsprechende Polung der Betriebsspannung. Die Unterscheidung der beiden Teilnehmer beim abgehenden Ruf und während des Sprechens erfolgt dabei in zufriedenstellender Weise, ohne daß dabei die Anschaltung der Erde als dritte Ader für die übertragung der Schaltkriterien notwendig wäre. Es kann jedoch die für einen Teilnehmer bestimmte Rufspannung bei dem anderen, dem nicht zu rufenden, Unzuträglichkeiten wie Anschlagen des Weckers oder Knattern im Fernhörer hervorrufen.
  • Bekanntlich ist in den heute üblichen Vermittlungsämtern beim Ruf eines Teilnehmers an der a-Ader des Leitungswählerausgangs die Rufwechselspannung in Reihe mit der Amtsbatterie geschaltet. Die Amtsbatteriespannung soll bei Zweieranschlüssen den Diodengleichrichter der einen Teilnehmerstelle offen, den der anderen Teilnehmerstelle gesperrt halten. Diese Bedingung wäre auch während des Rufs einwandfrei erfüllt, wenn der Spitzenwert der Rufwechselspannung kleiner als die Batteriespannung wäre. Wenn aber die Rufwechselspannung effektiv 90 V und die Batteriegleichspannung -60 V beträgt, kann die Rufspannungsamplitude zwischen -187 V und -1--67 V schwanken (Fig.4). Dadurch wird während des Rufs die Sperrung der Diode icht zu rufenden Teilnehmers bei den positiven Anteilen aufgehoben. Es entsteht dadurch Mitklingeln bzw. Anschlagen des Weckers oder Knattern im Fernhörer, falls gerade in diesem Augenblick der Handapparat abgenommen wird.
  • Ein einfaches Mittel zur Beseitigung dieser Nachteile ist die Erhöhung der Batteriespannung auf den Spitzenwert der Rufwechselspannung. Es ist bereits bekanntgeworden, eine zusätzliche Gleichspannung durch Gleichrichtung aus der Rufwechselspannung zu gewinnen und diese in Serie mit der Batteriespannung zu schalten. Hierzu wird ein Kondensator in die a-Ader des Leitungswählers eingeschaltet und mit einer Diode überbrückt, so daß die Diode für den Strom der Amtsbatterie und den negativen Rufwechsel durchlässig ist. Entsteht ein positiver Anteil der Rufspannung, so wird hierdurch der Kondensator geladen. Beim Beginn eines Rufzeichens muß also der Kondensator rasch geladen werden, damit die Spannungserhöhung möglichst schnell wirksam wird. Die erforderliche kleine Zeitkonstante macht einen kleinen Kondensator notwendig, und dies bringt eine erhebliche Schwächung des Rufwechselstroms mit sich, so daß der Wecker eines Zweierteilnehmers leiser läutet als der eines normalen Amtsteilnehmers.
  • Die Erfindung besteht darin, daß eine zweite, parallel zu den Sprechadern geschaltete Gleichrichterdiode für die Rufspannungsspitzen der störenden Polarität einen Nebenschlußweg bietet, wobei diese Rufspannungsspitzen den Kondensator aufladen, so daß die beim Ruf wirksame Batteriegleichspannung annähernd um die Spannung der störenden Spitzen erhöht wird. Der Kondensator wird während der ersten Periode des Rufwechselstromes geladen, und die Energieentnahme aus dem Rufwechselstrom während der übrigen Dauer des Rufzeichens ist klein. Bei Zweieranschlüssen fließt der Ladestrom des Kondensators nicht über den Weckerkreis des nicht zu rufenden Teilnehmers.
  • Die Erfindung wird an dem Schaltbild (Fig. 2) eines Zweieranschlusses näher erklärt. Alle hierfür nicht wesentlichen Schaltungsteile sind fortgelassen oder symbolisiert. Mit der Angabe der symbolischen Skizze der Teilnehmerstationen Tln1 und Tln2 soll nicht gesagt werden, daß diese in dieser Weise aufgebaut werden könnten und funktionieren.
  • In die beiden Teilnehmerstationen zugeordnete Ader a 1 /a 2 des Leitungswählerausgangs ist die bekannte Parallelschaltung des Kondensators C 1 und der Diode D 1 eingefügt. Um nun erfindungsgemäß den positiven Rufspannungsanteil daran zu hindern, über den Weckerkreis bzw. die Schleife der nicht zu rufenden Teilnehmerstation zu fließen, ist zusätzlich die Diode D 2 hinter der Parallelschaltung D 1, C 1 über den Leitungswählerausgang gelegt. Für die Batteriespannung, die Sprechwechselströme und den negativen Teil der Rufwechselspannung ist D 1 / C 1 durchlässig. Der positive Anteil der Rufwechselspannung lädt C 1 auf annähernd die Spitzenspannung auf und wird über D 2 zur Ader b 1 / b 2 geschlossen. Infolgedessen wird die Teilnehmerschleife von dem positiven Anteil nicht durchlaufen, die Dioden D 11, D 12 bzw. D 21,D 22 der nicht zu rufenden Teilnehmerstation werden nicht durchlässig, und die ein- ; gangs beschriebenen Unzuträglichkeiten beim Ruf treten nicht auf.
  • Wegen der überbrückung der Widerstände im Weckerstromkreis durch die Diode D 2 kann der Kondensator C 1 rasch geladen werden. Andererseits kann , er sich nur langsam über diesen Kreis entladen, daher ist der Leistungsverbrauch aus dem Rufstrom nur klein. Man kann außerdem die Entladezeitkonstante noch weiter vergrößern durch verhältnismäßig große Bemessung des Kondensators C 1, der beispielsweise einen Wert von 4 bis 8 j aufweisen kann. Es findet nur eine unwesentliche Schwächung des Rufs statt im Gegensatz zu den bisher bekannten Anordnungen.
  • Bei der logischen Anwendung der beschriebenen Erfindung auf die allgemeine Fernsprechvermittlungstechnik wird erreicht, daß nicht während des Rufs ein Schaltkriterium, z. B. die Auslösung der Verbindung, vorgetäuscht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Verhinderung des Auftretens eines Potentials störender Polarität an einer Sprechader während des Rufs in Fernsprechanlagen einschließlich Vorfeldeinrichtungen, bei der ein durch eine erste Gleichrichterd'iode (D 1) überbrückter Kondensator (C 1) in Reihe mit dem Rufstromkreis geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite, parallel zu den Sprechadern geschaltete Gleichrichterdiode (D2) für die Rufspannungsspitzen der störenden Polarität einen Nebenschlußweg bietet, wobei diese Rufspannungsspitzen den Kondensator aufladen, so daß die beim Ruf wirksame Batteriegleichspannung annähernd um die Spannung der störenden Spitzen erhöht wird: 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Zweieranschlüssen der durch die erste Gleichrichterdiode (D 1) überbrückte Kondensator (C 1) und die zweite Gleichrichterdiode (D2) in und zwischen die Sprechadern des Ixitungswählerausgangs (a 1 / a 2) geschaltet sind und während des Rufs einen Stromfluß durch die nicht zu rufende Sprechstelle verhindern. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1077 269.
DET20253A 1961-06-05 1961-06-05 Schaltungsanordnung zur Verhinderung des Auftretens eines Potentials stoerender Polaritaet an einer Sprechader waehrend des Rufs in Fernsprechanlagen einschliesslich Vorfeldeinrichtungen Pending DE1132196B (de)

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Publications (1)

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DE1132196B true DE1132196B (de) 1962-06-28

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1194917B (de) * 1963-09-25 1965-06-16 Merk Ag Telefonbau Friedrich Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-vermittlungs-Anlagen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077269B (de) * 1959-04-18 1960-03-10 Telefunken Gmbh Schaltungsanordnung fuer Zweieranschluesse

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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