DE1131852B - Verfahren und Vorrichtung zum Biegen und Haerten laenglicher Glasscheiben - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Biegen und Haerten laenglicher GlasscheibenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Biegen von Glasscheiben für Kraftwagen in Formen mit
einem nahezu flachen Hauptteil und einem Endteil, der um eine schräg zur Längsachse des Hauptteils
liegende Achse gebogen ist, und das Härten so gebogener Scheiben, solange sie von der Biegebearbeitung
her noch warm sind.
Neuerdings haben sich Mehrzweck-Kraftwagen in ihrer Form insofern geändert, als die gehärteten Seitenscheiben
am hinteren Ende auch einen nach der Rückseite des Fahrzeuges hin umgebogenen, mit ihr
aus einem einzigen Stück bestehenden Teil enthalten. Da die Rückwand des Fahrzeuges in schrägem Winkel
nach oben verläuft, muß der rückwärtige Teil der Seitenfenster mit ungleichen Krümmungen um eine
Achse gebogen sein, die schräg zur Längsachse des Scheiben-Hauptteils liegt, der nach dem Einbau in
einer senkrechten Ebene längs einer Seite des Fahrzeugs verläuft. Es ist deshalb nötig, die Glasscheiben
so zu biegen, daß sie eine sogenannte konische Krümmung mit verschiedenen Krümmungsradien
bilden anstatt der als modifizierte zylindrische Krümmungen mit ungleichen Krümmungsradien
bekannten ellipsoidartigen Krümmungen, die man bislang für durchgehend gekrümmte Rundsicht- oder
»Panoramae-Windschutzscheiben und -Rückfenster benutzt hat.
Ein bekanntes Verfahren zum Biegen und Härten derartiger langgestreckter Glasscheiben besteht darin,
die Glasscheiben auf hintereinanderliegende Biegeformen in schräger Lage mit dem zu biegenden Teil
nach oben zu legen und die die Scheiben tragenden Formen über einen geradlinigen Laufweg parallel zu
der Längsachse der Scheibe durch die heiße Atmosphäre eines Tunnel-Biegeofens zu fahren. Sobald die
Glasscheiben in der Ofenatmosphäre genügend weich geworden sind, klappt ein besonderer beweglicher Abschnitt
der Form nach oben in die Schließstellung der Form und führt so die gewünschte konische Biegung
herbei. Die gebogenen Scheiben mußten dann einer Härtebehandlung in besonderen Härteeinrichtungen
ausgesetzt werden, in denen Düsen zum Aufblasen eines Härtemittels (Kaltluft) in verwickelter konischer
Anordnung angebracht waren.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Massenherstellung solcher gebogener und gehärteter
rückwärtiger Seitenfenster zu ermöglichen, die in erster Linie für Rückfenster gedacht sind, wobei von
beiden Seitenfenstern Endteile gegenüber einem mittleren Hauptteil der Seitenfenster umgebogen sind, und
die Benutzung von Spezialeinrichtungen mit geringer Leistungsfähigkeit zur Herstellung solcher Spezial-Verf
ahren und Vorrichtung zum Biegen
und Härten länglicher Glasscheiben
und Härten länglicher Glasscheiben
Anmelder:
Pittsburgh Plate Glass Company,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. W. Beil, A. Hoeppener
und Dr. H. J. Wolff, Rechtsanwälte,
Frankfurt/M.-Höchst, Antoniterstr. 36
und Dr. H. J. Wolff, Rechtsanwälte,
Frankfurt/M.-Höchst, Antoniterstr. 36
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. Mai 1959 (Nr. 814 081)
V. St. v. Amerika vom 18. Mai 1959 (Nr. 814 081)
Lee Ralph Robinson, Tarentum, Pa. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gegenstände überflüssig zu machen, die nur vorübergehend gefragt sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Biegen langgestreckter Glasscheiben in eine Gestalt
mit einem praktisch flachen Hauptteil und einem Endteil, der um eine schräg zur Längsachse des Hauptteiles
liegende Achse herumgebogen ist, wobei man flache, entsprechend zugeschnittene Glasscheiben in
der gewünschten Biegestellung auf eine formgebende Auflagefläche legt, beide dann auf einer geradlinigen
Bewegbahn zwecks Erweichung des Glases durch eine heiße Ofenatmosphäre führt, und die durch Erwärmung
erweichten Scheiben zum leichteren Anlegen an die formgebende Auflagefläche einer Biegekraft aussetzt,
wobei in dem zum Biegen benutzten Ofen die Temperatur quer zur Förderrichtung der Glasscheiben
verschieden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die ursprünglich in einer waagerechten Ebene befindlichen
Glasscheiben während des Biegens derart orientiert werden, daß die schräge Biegeachse parallel zu der
linearen Bewegbahn der Scheiben liegt.
Wenn die Scheiben anschließend an das Biegen noch gehärtet werden, indem man die Oberflächen der
gebogenen Scheiben von beiden Seiten her der Einwirkung von Kühlmittelströmen aussetzt, die von zwei
einander gegenüberliegenden Düsengruppen auf die Glasscheiben gerichtet werden, schließen die Düsen-
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gruppen in bekannter Weise einen gekrümmten Hohlraum ein, in dem sich die gebogenen Glasscheiben
befinden. Nach der Erfindung sind die Glasscheiben dabei während der Härtung in derselben Weise wie
während des Biegevorganges orientiert, d. h., die Glasscheiben liegen dabei so, daß ihre schrägen Biegeachsen
parallel zu der geradlinigen Bewegungsrichtung liegen.
Dadurch, daß man die schräge Lage der Glasscheiben im Verhältnis zu ihren Längsachsen beibehält,
nachdem die Scheiben konisch gebogen worden sind, zeigen die gebogenen Scheiben einen Aufriß, der rechtwinklig
zu der geradlinigen Bewegungsbahn liegt und dem elliptischen Querschnitt des zwischen den Härtedüsen
gebildeten freien Raumes entspricht. Deshalb sind alle Teile der Glasoberflächen praktisch ebenso
weit von den Austrittsstellen der auf sie treffenden Ströme des Härtemittels entfernt wie alle anderen
Teile der gebogenen Glasscheiben von den entsprechenden Düsenmündungen um den ganzen gekrümmten
freien Raum herum zwischen den beiden in Abständen voneinander liegenden Düsengruppen. Bei den
bisher bekannten Verfahren, bei denen die Düsen in konischer Anordnung liegen mußten, war die Ausrichtung
der einzelnen Düsen zur Erreichung richtiger Überschneidungen ihrer Kreisbahnen während ihrer
Hin- und Herbewegungen gegenüber dem Glas äußerst verwickelt und schwierig zu erreichen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung folgt nunmehr noch eine nähere Erläuterung für ein Ausführungsbeispiel
an Hand der beiliegenden Zeichnungen, die einen Teil der Beschreibung darstellen. Hierbei
zeigt
Fig. 1 eine Längsdraufsicht (teilweise im Schnitt, doch größtenteils nur schematisch gezeigt) einer Vorrichtung
nach der Erfindung zum Biegen und Härten von Glasscheiben;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht einer zum Biegen in einem Biegeofen bestimmten Glasscheibe, gesehen
nach einem Schnitt entlang den Linien II-II in Fig. 1;
Fig. 3 ist die Draufsicht auf eine nach der Erfindung
gebogene Glasscheibe;
Fig. 4 ist die Seitenansicht der in Fig. 4 gezeigten
Glasscheibe.
In den Zeichnungen ist 10 eine Beladestation, wo entsprechend
zugeschnittene Glasscheiben 11 auf Biegeformen 12 gelegt werden, die jeweils auf einem Schlitten
14 mit offenem Rahmen angebracht sind; dieser Schlitten hat diagonal verlaufende Stützstäbe 15 innerhalb
des Rahmens, die die Biegeform 12 tragen; wie das zu geschehen hat, wird weiter unten noch
genauer beschrieben.
Ein Rollenförderer 16 führt von der Beladestation 10 durch einen Tunnelofen 18 mit einer Härtezone 20
und den Kühlzonen 22 nach der Entladestation 24. Jeder Schlitten 14 für eine Form 12 hat in Abständen
voneinander angebrachte, zueinander parallele Kufen 26, die auf den Rollen des Rollenförderers 16 laufen.
Die in Abständen voneinander angebrachten Kufen 26 an jedem Schlitten 14 sind an ihren vorderen und hinteren
Enden durch profiliert gebogene Verbindungsschienen 27 starr miteinander verbunden.
Der Ofen 18 ist ein Tunnelofen mit Einlaß- und Ausgangstoren, die durch einen Zeitschalter von selbst
betätigt werden; dieser wird entsprechend dem Durchlauf der Schlitten 14 durch den Biegeofen 18 gesteuert.
Da diese Steuervorrichtung nicht einen Teil der Erfindung bildet, wird sie hier nicht näher beschrieben.
Obere und untere Heizkörper 28 und 30 sind nebeneinanderliegend so angebracht, daß sie jeweils Gruppen in ihrer Längsrichtung nebeneinanderliegender
Heizkörper oberhalb und unterhalb des Weges der Scheiben durch den Ofen bilden, den die Schlitten 14
auf dem Rollenförderer 16 durchlaufen. Die Heizkörper 28 und 30 strahlen ihre Wärme auf die auf den
Formen 12 liegenden Glasscheiben 11 aus; diese Formen 12 ihrerseits liegen schräg auf den Schlitten 14,
ίο wie in Abb. 1 gezeigt. Jeder der oberen Heizkörper 28
und jeder der unteren Heizkörper 30 wird für sich reguliert, so daß sich ein Beheizungsschema mit ungleicher
Temperaturverteilung ergibt, das sich quer zu dem Weg der Glasscheiben im Biegeofen 18 verändert.
In jeder Heizkörpergruppe wird mindestens einer der oberen Heizkörper 29 und einer der unteren Heizkörper
31, der in einer senkrechten Ebene auf den oberen Heizkörper 29 angerichtet ist, stärker mit Energie versorgt
als die anderen Heizkörper derselben Gruppe.
um möglichst viel Energie in einer einzigen in der
Längsrichtung des Glases verlaufenden Linie auszustrahlen, die durch die in einer senkrechten Ebene
liegenden Heizkörper 29 und 31 bestimmt wird. Die zusätzlichen Heizkörper 29 und 31 sind auf Linien
ausgerichtet, die parallel zu denjenigen Linien verlaufen, die die Glasscheiben auf ihrem Weg durch den
Ofen 18 durchlaufen, so daß diese Heizkörper 29 und 31 Bereiche besonders kräftiger Strahlung beheizen,
die diejenigen Teile der Glasscheiben bestrahlen sollen,
die am stärksten von oben und unten entlang derjenigen Biegeachsen gebogen werden sollen, die schräg
zu der Längsachse der länglichen Glasscheiben liegen. Die Formen, auf denen die Glasscheiben gebogen
werden, bestehen aus üblichen mehrteiligen rahmenartigen zusammengebauten Schienen, die zwei gegeneinander
schwenkbare Abschnitte bilden. Jeder Abschnitt hat hochkant angebrachte Randschienen, die
so gelocht sind, daß das Härtemittel hindurchtreten kann, nachdem es zum Abkühlen die Glasscheiben
beaufschlagt hat. Die Oberseiten der Formenschienen können anstatt gelocht oder zusätzlich dazu geriffelt
oder eingekerbt sein.
Die besondere Bauart der hier gezeigten Form besteht aus einem Formabschnitt 32 mit Auflagern oder
umgekehrten U-Eisen 33, die am Boden des Formabschnitts in seitlichen Abständen paarweise angebracht
sind und so weit nach unten reichen, daß sie lose auf den zum Schlitten 14 gehörenden diagonalen
Stützstäben 15 ruhen. Sie müssen deshalb lose aufsitzen, um ein Verziehen der Formen durch verschieden
starke thermische Ausdehnungen oder Schrumpfungen der Form und des Schlittens bei den Temperaturschwankungen
zu verhüten, die während des Biegens auftreten. Mit andern Worten, die Auflager 33
sind an der Biegeform befestigte Teile, die zusammen mit den Stützeinrichtungen für die Form, nämlich den
Stäben 15, dazu da sind, damit die Form 12 in einem schrägen Winkel zu den Kufen 26 für den Schlitten in
einer durch die Kufen 26 und die gebogenen Verbindungsschienen 27 bestimmten, praktisch waagerechten
Ebene innerhalb des Rahmens und über der Tragfläche des Schlittens gehalten wird, die von den in Abständen
voneinander liegenden parallelen Kufen 26 bestimmt wird.
Die schräge Lage der Form gegenüber dem Schlitten kann man auch dadurch erreichen, daß die Stützstäbe
parallel zu den Kufen angebracht und die Auflager 33 an den entgegengesetzten Seiten der Form
paarweise schräg zueinander angeordnet werden. Die schräge Linie zwischen einem derartigen Auflagerpaar
muß dabei praktisch parallel zu der schrägen Achse der schärfsten Krümmung verlaufen.
Der hochklappbare Formenabschnitt 36 ist an dem Formenabschnitt 32 mit an dem letzteren befestigten
Scharnieren 40 angelenkt. Mit Gegengewichten versehene Hebelarme 42 sind an dem Formenabschnitt 36
befestigt.
Die Härtevorrichtung besteht aus Gruppen von oberen und unteren Düsen oder Schlitzen bekannter
Art, die einander gegenüberliegen und einander angepaßte zylindrische Oberflächen bilden, deren Achsen
parallel zur Bewegungsbahn der Glasscheiben liegen, so daß ein gekrümmter Hohlraum um die gebogenen
Glasscheiben herum von den Düsengruppen oder Schlitzen eingeschlossen wird.
Es sind ferner Einrichtungen vorhanden, um den Düsen gleichmäßige Schwingbewegungen auf geschlossenen
zueinander parallelen Kreisbahnen über die elliptischen Flächen ober- und unterhalb des gekrümmten
freien Raumes zu erteilen.
Die in Fig. 3 und 4 gezeigte Glasscheibe 11 besteht aus einem praktisch flachen Hauptteil 60 und einem
Endteil 62, der eine konische Krümmung mit ungleichen Krümmungsradien gegenüber dem Hauptteil 60
hat. Diese Krümmung mit ungleichen Krümmungsradien verläuft um eine Achse 64-64, die schräg über
der Scheibe liegt, wobei auch alle Punkte schärfster Krümmung auf Linien schräg zur Scheibenlängsachse
liegen.
Nach der Erfindung befestigt man die Biegeform 12 so auf dem Fahrgestell 14, daß die darauf liegende
flache Glasscheibe 11 unter einem Winkel zu dem Laufweg eingespannt ist, den die Scheibe auf dem
Förderer 16 zurücklegt. Insbesondere liegt die Glasscheibe so, daß die über den Punkten schärfster Krümmung
liegende Achse 64-64 parallel zu dem geradlinigen Laufweg 56 zu liegen kommt und auf die Linie
der höchsten Temperatur im Ofen ausgerichtet ist, die durch die Lage der Heizelemente 29 und 31 gegeben
ist; diese werden in der Weise mit Energie versorgt, daß sie eine Linie höchster Heizstärke ergeben, die
parallel zu der Bewegungsbahn 56 verläuft.
Wenn die Formenabschnitte die geschlossene Stel- 45«
lung der Form eingenommen haben, in der die Glasscheiben durch gleichzeitige Einwirkung von Biegekräften
infolge Erweichung und mechanischen Kräften eine konische Krümmung erhalten haben, liegen
die Scheiben auf der Oberfläche eines Zylinders, dessen Achse parallel zur Bewegungsbahn der Glasscheiben
liegt und der einen elliptischen Querschnitt zeigt. Hieraus folgt, daß, wenn die Glasscheiben die Härtezone
20 erreichen, sie auch dort im Aufriß einer elliptischen Kurve entsprechen. Diese fällt genau mit dem
gekrümmten freien Raum zwischen den oberen und unteren Düsenkörpern und Flügelkästen. Wenn die
Ströme des Härtemittels von beiden Seiten her aus einer Anzahl einander gegenüberliegender, mit Zwischenräumen
angebrachter Düsen gegen die Flächen der gebogenen Glasscheiben gerichtet werden, so werden
die verschiedenen Teile beiderseits der gebogenen Glasscheiben gleich stark abgeschreckt, und die Scheiben
werden auf beiden Seiten überall gleichmäßig gehärtet, ohne daß man hierfür eine verwickelte Anordnung
der Düsen zum Ausgleich der konischen Krümmung der gebogenen Scheibe anzubringen hat.
Claims (2)
1. Verfahren zum Biegen langgestreckter Glasscheiben in eine Gestalt mit einem praktisch
flachen Hauptteil und einem Endteil, der um eine schräg zur Längsachse des Hauptteiles liegende
Achse herumgebogen ist, wobei man flache Glasscheiben in der gewünschten Biegestellung auf
eine formgebende Auflagefläche legt, auf einer geradlinigen Bewegungsbahn zwecks Erweichung
des Glases durch eine heiße Ofenatmosphäre führt, die durch Erwärmung erweichten Scheiben
zum leichteren Anlegen an die formgebende Auflagefläche einer Biegekraft aussetzt, wobei in dem
zum Biegen benutzten Ofen die Temperatur quer zur Förderrichtung der Glasscheiben verschieden
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die ursprünglich in einer waagerechten Ebene befindlichen Glasscheiben
während des Biegens derart orientiert werden, daß die schräge Biegeachse parallel zu
der linearen Bewegungsbahn der Scheiben liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Glasscheiben anschließend an das Biegen dadurch gehärtet
werden, daß man die Oberflächen der gebogenen Scheiben von beiden Seiten her der Einwirkung
von Kühlmittelströmen aussetzt, die von zwei einander gegenüberliegenden Düsengruppen
auf die Glasscheiben gerichtet werden, wobei diese Düsengruppen einen gekrümmten Hohlraum
einschließen, in dem sich die gebogenen Glasscheiben befinden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Glasscheiben während der Härtung in derselben Weise wie während des Biegevorganges
orientiert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 20i 610/113 6.62
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