DE1131627B - Gesickte Kopf- oder Fussplatte fuer Grubenstempel - Google Patents
Gesickte Kopf- oder Fussplatte fuer GrubenstempelInfo
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- DE1131627B DE1131627B DESCH28771A DESC028771A DE1131627B DE 1131627 B DE1131627 B DE 1131627B DE SCH28771 A DESCH28771 A DE SCH28771A DE SC028771 A DESC028771 A DE SC028771A DE 1131627 B DE1131627 B DE 1131627B
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/50—Component parts or details of props
- E21D15/54—Details of the ends of props
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Gesickte Kopf- oder Fußplatte für Grubenstempel Die Erfindung bezieht sich auf eine großflächige Kopf- oder Fußplatte, die einfach herzustellen und leicht ist, aber trotzdem ein großes Tragvermögen hat.
- Um das Eindringen der Grubenstempel in das Liegende bzw. Hangende zu verhindern, hat man bereits die Köpfe und Füße der Grubenstempel mit Auflagen versehen, deren Querschnitte meistens nur unwesentlich größer waren als das jeweilige Stützelement. Um die hierbei über den Stempelquerschnitt etwas hinausragenden Platten zu versteifen, hatte man die Randzonen der Platten im Verlauf der Außenkanten, ähnlich einer Umbördelung, gesickt.
- Es hatte sich aber gezeigt, daß derartige Platten ein Eindringen der Grubenstempel in das Hangende bzw. Liegende nicht verhindern konnten, da sie flächenmäßig noch zu klein waren, wobei trotzdem noch die Außenkanten der Sicken (Umbördelungen) sich nach außen und zuletzt zur entgegengesetzten Seite wegdrückten.
- Nach einem weiteren bekannten Vorschlag wurden dann bei Grubenstempeln und speziell bei Wanderpfeilern die Köpfe oder Füße dieser Stützelemente mit großflächigen Auflagen versehen, die wesentlich größer waren als die Querschnitte der jeweiligen Stützelemente.
- Gerade für Wanderpfeiler, die gegenüber normalen Grubenstempeln wesentlich höheren Belastungen unterworfen sind, ist es wichtig, bei großflächiger Unterstützung des Hangenden oder Liegenden die Kopf- oder Fußplatten so stark zu machen, daß sie ohne wesentliche Verformungen den gestellten Forderungen gerecht werden. Die bei Wanderpfeilern auftretenden maximalen Belastungen liegen im Durchschnitt bei über 50 t.
- Bei der Verstärkung der Kopf- oder Fußplatten ist es wichtig, zu berücksichtigen, daß die Platten nicht zu schwer werden, da die Stützelemente sonst kopflastig werden und das Setzen der Stützelemente dann Schwierigkeiten bereitet.
- Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Kopf- oder Fußplatte zu schaffen, die großflächig das Gebirge unterstützen. kann und deren die Platte bildenden Blechteile gesickt sind, wobei die Sicken von den Außenkanten der Platte ausgehen und vor dem zentrisch angeordneten Auflager für den Kopf oder Fuß des Stützelements enden.
- Günstig ist hierbei, die Sicken, die von den Außenkanten der Deckplatte ausgehen, zu deren Mittellinien hin in einem Winkel zu neigen. Durch diese schräg zu den Mittellinien der Deckplatte laufenden Sicken genügen wenige Sicken, um eine große Steifigkeit der Platten zu erzielen. Die Versteifung der Platte wird aber nur dann voll wirksam, wenn der Auslauf der Sicken an dem Auflager für den Kopf des Stützelements eine Stützung erfährt. Hierzu können beispielsweise zwischen dem Sickenauslauf und dem Auflager Rundstäbe vorgesehen sein; die Auflager können auch so ausgebildet sein, daß sie mit der Schweißnaht, mit der sie an der Deckplatte angeheftet sind, die notwendige Stützung ergeben.
- Statt der Rundstäbe kann um das Auflager mit seiner kugeligen Grundfläche ein Stützkragen vorgesehen sein, der dann die erforderliche Stützung übernehmen kann.
- Bei Kopf- oder Fußplatten, die mehr als 50 t Belastung aufnehmen müssen, genügen die Sicken in der Deckplatte nicht. Hier wird es notwendig, von den Kanten der Deckplatte aus zu den Außenkanten des Stützkragens hin dünne Stegbleche anzuordnen. Statt der Deckplatte werden hierbei die Stegbleche gesickt.
- An Hand der Zeichnungen soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf eine gesickte Deckplatte, Fig. 2 einen Schnitt 1-I gemäß Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt II-II gemäß Fig. 1, Fig. 4 eine Draufsicht auf eine gesickte Deckplatte mit einer anderen Stempelkopfauflage als Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt III-111 gemäß Fig. 4, Fig. 6 einen Schnitt IV-IV gemäß Fig. 4, Fig. 7 die Ansicht einer Kopf- oder Fußplatte mit gesickten Stegblechen, Fig. 8 einen Schnitt V-V gemäß Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt VI-VI gemäß Fig. B.
- Mit 10 ist die Deckplatte einer Kopf- oder Fußplatte bezeichnet, die mit Sicken 11 versehen ist. Als Auflager für den Stempelkopf dient ein Auflager 12 mit den Ausnehmungen 1.3 für die Kronen des Stempelkopfes. Da der Auslauf der Sicken bei Belastung der Deckplatte 10 ein Abknicken begünstigt, sollen die Rundstäbe 14 die Steifigkeit der Kopf- oder Fußplatte erhöhen.
- Eine andere Ausführungsform des Auflagers für den Stempelkopf zeigen Fig. 4 und 5. Zur Abstützung des Sickenauslaufes dienen hierbei der fest mit dem Auflager 12 verbundene Stützkragen 15 sowie die Schweißnaht 16.
- Bei höheren Belastungsfällen als 50 t kann die Kopf- oder Fußplatte mit besonderen Stegblechen 17 ausgerüstet sein. Diese Stegbleche, die von der Außenkante der Deckplatte 10 zu den Außenkanten der Stützkragen 15 laufen, sind in diesem Falle mit den Sicken 18 versehen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Kopf- oder Fußplatte für Grubenstempel mit großflächiger Deckplatte, deren Blechteile gesickt sind und mit einem zentrisch angeordneten Auflager zur Aufnahme und Führung des Stempelkopfes, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicken (11) von jeder Außenkante der Deckplatte (10) ausgehend vor dem Auflager (12) für den Stempelkopf oder -fuß enden.
- 2. Kopf- oder Fußplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Außenkanten der Deckplatte (10) ausgehenden Sicken (11) zu den Mittellinien der Deckplatte (10) hin in einem Winkel geneigt sind.
- 3. Kopf- oder Fußplatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Auslauf der Sicken (11) und dem Stempelauflager (12) Stützflächen (14, 15, 16) angeordnet sind.
- 4. Kopf- oder Fußplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Deckplatte (10) und den Stützkragen (15) des Stempelauflagers (12) verbindenden Stegbleche (17) gesickt sind.
- 5. Kopf- oder Fußplatte nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicken (18) zu der größeren Plattenachse parallel verlaufen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 716 755; französische Patentschriften Nr. 801821, 1170 562; belgische Patentschrift Nr. 522132.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH28771A DE1131627B (de) | 1960-11-15 | 1960-11-15 | Gesickte Kopf- oder Fussplatte fuer Grubenstempel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH28771A DE1131627B (de) | 1960-11-15 | 1960-11-15 | Gesickte Kopf- oder Fussplatte fuer Grubenstempel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1131627B true DE1131627B (de) | 1962-06-20 |
Family
ID=7431217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH28771A Pending DE1131627B (de) | 1960-11-15 | 1960-11-15 | Gesickte Kopf- oder Fussplatte fuer Grubenstempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1131627B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE522132A (de) * | ||||
| FR801821A (fr) * | 1935-03-11 | 1936-08-19 | Charbonnages De Beeringen Sa D | étançon de mine |
| DE716755C (de) * | 1939-06-20 | 1942-02-05 | Paul Arthur Scholz | Grubenstempel |
| FR1170562A (fr) * | 1957-04-02 | 1959-01-15 | Piedroit pour mines |
-
1960
- 1960-11-15 DE DESCH28771A patent/DE1131627B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE522132A (de) * | ||||
| FR801821A (fr) * | 1935-03-11 | 1936-08-19 | Charbonnages De Beeringen Sa D | étançon de mine |
| DE716755C (de) * | 1939-06-20 | 1942-02-05 | Paul Arthur Scholz | Grubenstempel |
| FR1170562A (fr) * | 1957-04-02 | 1959-01-15 | Piedroit pour mines |
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