DE1131299B - Elektrischer OElschalter - Google Patents
Elektrischer OElschalterInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/72—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid having stationary parts for directing the flow of arc-extinguishing fluid, e.g. arc-extinguishing chamber
- H01H33/75—Liquid-break switches, e.g. oil-break
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- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
Es sind Ölschalter bekannt mit einer in Öl eingetauchten hängenden Löschkammer und mit einer
hierin angeordneten Lichtbogenkammer mit einem Längskanal, in dem an seinem oberen Ende ein fester
Kontakt angeordnet ist und durch dessen unteres Ende ein beweglicher Kontakt eingeführt werden kann, und
mit einer Öffnung in der Außenwand der Löschkammer, so daß diese unter Bildung eines Druckspeicherraumes
stets bis zu einer bestimmten Höhe mit Öl gefüllt ist. Die Lichtbogengase erhöhen während des
ersten Teils eines Unterbrechungsvorganges den Gasdjruck
in einem geschlossenen Raum über dem Ölspiegel in der Löschkammer. Bei einem bestimmten
Abstand zwischen den Kontakten des Schalters werden eine oder mehrere Auslaßöffnungen für das Öl
unter dem geschlossenen Raum durch den beweglichen Kontakt des Schalters freigegeben, so daß das
Öl unter diesem Raum durch die Öffnungen gegen den Lichtbogen hinausgedrängt wird. Ist dabei der Gasdruck
im geschlossenen Raum nicht hoch genug, was beim Unterbrechen von geringen Strömen vorkommt,
so kann ein Versuch, den Strom, bei seinem ersten Nulldurchgang zu unterbrechen, mißglücken, weil der
Ölstrom gegen den Lichtbogen nicht stark genug ist. Bei hohen Spannungen kann das Unterbrechen sogar
völlig mißglücken, d. h. der Lichtbogen zwischen den offenen Kontakten des" Schalters stehenbleiben.
Nach der Erfindung ist die Löschkammer in mindestens zwei Längsräume aufgeteilt, die am oberen
Ende der Löschkammer miteinander über den gemeinsamen Druckspeicherraum in Verbindung stehen^
und in der Wand der Lichtbogenkammer entlang des Längskanals Einlaß- und Auslaßspalte paarweise gestapelt
angeordnet und mit Rückschlagventilen versehen sind, derart, daß Öl nur durch diese Spalte von
dem Längskanal durch einen Einlaßspalt zu dem einen Raum bzw. von dem anderen Raum durch einen
Auslaßspalt zurück zum Längskanal strömen kann.
Um einen Ölstrom gegen den Lichtbogen aus mindestens zwei Richtungen auf derselben Höhe zu
halten, so daß der Lichtbogen zentriert gehalten wird, können erfindungsgemäß mehrere axial abgegrenzte
Räume benutzt werden, z. B. vier an Stelle von zweien. Dabei stehen alle Räume am oberen Ende der Löschkammer
miteinander in Verbindung, und zwischen dem Kanal und jedem Raum werden Spalte nur der
einen oder der anderen Art abwechselnd angeordnet.
Der feste Kontakt ist vorzugsweise düsenförmig ausgebildet, damit der Druck in der Lichtbogenkammer
bei sehr langen Bögen nicht zu hoch wird, oder er ist in einer Ausweitung in dem einen Ende des
Kanals angeordnet, so daß ein Teil der Unter-
Anmelder:
Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget, Västeräs (Schweden)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Missling, Patentanwalt,
Gießen, Bismarckstr. 43
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 15. Mai 1959 (Nr. 4660)
Schweden vom 15. Mai 1959 (Nr. 4660)
Haakon Forwald, Ludvika (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
brechungsgase frei aus der Löschkammer heraus und durch oder um den festen Kanal strömen kann. ■
Die erfindungsgemäße Löschkammer hat den besonderen Vorteil, daß bei einem Kurzschluß während
„, eines normalen Unterbrechungsverlaufs eine Explosion
der Löschkammer dadurch verhindert wird, daß die Gase um den Lichtbogen herum sich durch eine
■ Mehrzahl von Einlaßspalten längs des Lichtbogens
ausdehnen können. Gleichzeitig wird ein hoher Druck im gasgefüllten Raum über dem Ölspiegel in der
Löschkammer erzeugt, der beim nächsten Nulldurchgang des Stromes einen Öllöschstrom durch die Auslaßspalte
gegen den Lichtbogen treibt.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 vertikale
Schnitte A-A bzw. B-B einer Löschkammer, die, wie aus Fig. 3, Schnitt C-C ersichtlich ist, in vier Räume
aufgeteilt ist.
In Fig. 1 bezeichnet 1 eine in Öl eingetauchte Löschkammer. Sie ist mit einer inneren Lichtbogenkammer
versehen, die einen Kanal 2 durch die Kammer 1 bildet. In einem Ende des Kanals 2 ist der feste Kontakt
4 in einer Ausweitung 3 angeordnet. Der bewegliche Kontakt 5 kann in den Kanal 2 durch das andere
Ende des Kanals in den festen Kontakt eingeführt werden. Längs des Kanals sind mit Rückschlagventilen
versehene Einlaßspalte 6 und Auslaßspalte 7 angeordnet. In der Wand der Löschkammer sind am unteren
und am oberen Teil Ölöffnungen 9 und 10 angeordnet.
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In Fig. 2 bezeichnet 11 eine der Wände, die den Raum zwischen der Außenwand der Löschkammer
und der Innenwand der Lichtbogenkammer unterteilen. In der gezeigten Ausführungsform endet die
Wand 11 wenig unter dem Ölspiegel in der Löschkammer. Über dem Ölspiegel befindet sich ein geschlossener
ringförmiger Raum 14.
Fig. 3 zeigt, wie die Löschkammer durch vier Wände 11 in vier Räume aufgeteilt ist, die mit 12
und 12' bzw. 13 und 13' bezeichnet sind. Diese Räume stehen am oberen Ende der Löschkammer miteinander
in Verbindung.
Die Arbeitsweise der Löschkammer ist folgende: Wenn der Schalter geöffnet wird, entsteht ein Lichtbogen
zwischen den Kontakten, der Gas erzeugt. Das Gas bildet eine Blase um den Lichtbogen und verdrängt
das Öl, das zusammen mit einer gewissen Menge von Gas durch die Einlaßspalte 6 in die Räume
12 und 12' gepreßt wird. Die Auslaßspalte 7 sind bei diesem Stadium des Unterbrechungsverlaufs durch die
Rückschlagventile 8 geschlossen. Wenn Öl und Gas in die Räume 12 und 12' gepreßt wird, steigt der
Ölspiegel im ringförmigen Raum 14, und Luft und Gas in diesem Raum werden komprimiert.
Wenn der Unterbrechungsstrom sich dem Nullwert nähert, nimmt der Druck in der Gasblase um den
Lichtbogen herum ab, und das Öl in den Räumen 13 und 13' wird von dem Gasdruck in dem ringförmigen
Raum 14 durch die Auslaßspalte 7 gegen den Lichtbogen gepreßt. Dadurch werden die Einlaßspalte 6
geschlossen. Sollte der Lichtbogen bei diesem ersten Unterbrechungsversuch nicht gelöscht werden, werden
die Einlaßspalte 6 wieder geöffnet, da der Strom im Lichtbogen steigt. Das Gas im ringförmigen Raum 14
wird wieder komprimiert, und ein neuer Versuch, den Strom zu unterbrechen, findet statt, bevor der bewegliche
Kontakt wegen der Länge des Kanals 2 Zeit
gehabt hat, diesen zu durchlaufen. Die erfindungsgemäße Löschkammer hat den weiteren Vorteil, daß
das öl im Raum 13 und 13' während des Unterbrechungsverlaufs sich nicht mit Gasblasen mischt, so
daß reines Öl gegen den Lichtbogen gepreßt und eine größere Löschwirkung erreicht wird.
In der offenen Lage des Schalters wird die Löschkammer wieder mit öl gefüllt, das durch die Öffnung 9
hineinströmt. Damit das Öl unter dem ringförmigen Raum 14 nach einer Unterbrechung immer bis zu derselben
Höhe steigt, ist die Löschkammer mit Ölöffnungen 10 versehen.
Claims (4)
1. Elektrischer Ölschalter mit einer in Öl eingetauchten hängenden Löschkammer und mit
einer hierin angeordneten Lichtbogenkammer mit einem Längskanal, in dem an seinem oberen
Ende ein fester Kontakt angeordnet ist und durch dessen unteres Ende ein beweglicher Kontakt
eingeführt werden kann, und mit einer Öffnung in der Außenwand der Löschkammer, so daß
diese unter Bildung eines Druckspeicherraumes stets bis zu einer bestimmten Höhe mit Öl gefüllt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Löschkammer (1) in mindestens zwei Längsräume (12,
13) aufgeteilt ist, die am oberen Ende der Löschkammer miteinander über den gemeinsamen
Druckspeicherraum (14) in Verbindung stehen, und daß in der Wand der Lichtbogenkammer
entlang des Längskanals (2) Einlaß- (6) und Auslaßspalte (7) paarweise gestapelt angeordnet und
mit Rückschlagventilen (8,8') versehen sind, derart, daß Öl nur durch diese Spalte von dem
Längskanal (2) durch einen Einlaßspalt (6) zu dem einen Raum (12) bzw. von dem anderen
Raum (13) durch einen Auslaßspalt (7) zurück zum Längskanal (2) stömen kann.
2. Ölschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Löschkammer in mehr als zwei Räume aufgeteilt ist, die alle am oberen
Ende der Löschkammer miteinander verbunden sind, und daß zwischen dem Kanal und jedem
Raum Spalte nur der einen oder der anderen Art abwechselnd angeordnet sind.
3. Ölschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der feste Kontakt düsenförmig ausgebildet ist.
4. Ölschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Kontakt in einer
Ausweitung in dem einen Ende des Kanals angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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