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DE1131262B - Aufsprechverstaerker zur magnetischen Aufzeichnung frequenzmodulierter Fernsehsignale - Google Patents

Aufsprechverstaerker zur magnetischen Aufzeichnung frequenzmodulierter Fernsehsignale

Info

Publication number
DE1131262B
DE1131262B DES72277A DES0072277A DE1131262B DE 1131262 B DE1131262 B DE 1131262B DE S72277 A DES72277 A DE S72277A DE S0072277 A DES0072277 A DE S0072277A DE 1131262 B DE1131262 B DE 1131262B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
recording
chain
frequency
magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES72277A
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Hempen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES72277A priority Critical patent/DE1131262B/de
Publication of DE1131262B publication Critical patent/DE1131262B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/76Television signal recording
    • H04N5/91Television signal processing therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Aufsprechverstärker zur magnetischen Aufzeichnung frequenzmodulierter Fernsehsignale Die Erfindung betrifft einen Aufsprechverstärker zur magnetischen Aufzeichnung frequenzmodulierter Fernsehsignale. Die magnetische Aufzeichnung von Fernsehsignalen konnte bisher erst nach Einführung eines Frequenzmodulationsverfahrens in befriedigender Weise durchgeführt werden. Bei einem bekannten Verfahren wird im Bereich von 4,75 bis 6,8 MHz mit einem Hub von 2,05 MHz ein Fernsehsignal aufgezeichnet, dessen obere Übertragungsgrenze bei 3 bis 5 MHz liegt. Zur Speicherung dieses Signals ist ein Übertragungsbereich zwischen 0,5 und 8 MHz erforderlich; dementsprechend müssen die Verstärker für diese Bandbreite ausgelegt werden. Die Prinzipschaltung eines bekannten Aufsprechverstärkers für diesen Frequenzbereich ist in Fig. 1 dargestellt. Hierbei stellt der Magnetkopf M, der sowohl zur Aufzeichnung als auch zur Wiedergabe benutzt wird, zusammen mit der Anodenkapazität Ca der Röhre V; einen Schwingungskreis dar, dessen Resonanzfrequenz etwa bei 6 MHz liegt. Dadurch tritt im Übertragungsbereich ein Phasensprung auf, der sich insbesondere bei Schwarz-Weiß-Sprüngen störend bemerkbar macht. Man kann die Resonanzfrequenz durch andere Bemessung der Induktivität des Kopfes M und der Speisedrossel Ls in höhere Frequenzlagen verschieben. Durch die hierzu erforderliche Verringerung der Windungszahl des Magnetkopfes M wird jedoch ein höherer Aufsprechstrom erforderlich. Auch sinkt die abgegebene Spannung bei Verwendung dieses Kopfes zur Abtastung. Ferner wird die Frequenzabhängigkeit der Kopfinduktivität und der Kopfströme vergrößert, so daß gleichzeitig die Gefahr besteht, daß bei höheren Frequenzen eine Sättigung des Kernes erfolgt, durch welche ebenfalls die Aufzeichnung gestört wird.
  • Die oben geschilderten Schwierigkeiten werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß der Verstärker als Kettenverstärker vorzugsweise mit zwei Röhren ausgebildet i,#i und daß der Magnetkopf eine der Induktivitäten des Kettenleiters darstellt. Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der beidseitig durch ohmsche Widerstände abgeschlossene Kettenleiter im Anodenkreis der Verstärkerröhren angeordnet ist, deren Anodenkapazität die Querkapazität des Kettenleiters bildet, während eine der beiden Induktivitäten durch den Magnetkopf gebildet ist. Durch diese Verstärkerschaltung liegt die Resonanz bzw. Grenzfrequenz um den Faktor 2 höher als bei der oben besprochenen bekannten Schaltung. Auch steigt der Kopfstrom mit der Frequenz nicht an, sondern sinkt ab; was im Falle einer magnetischen Aufzeichnung erwünscht ist. Ferner wirken sich Streuungen der Eigenschaften der Magnetköpfe nicht so stark aus bzw. sie lassen sich leicht kompensieren. Die bei der bekannten Schaltung auftretenden Einschwingvorgänge infolge der verhältnismäßig niedrig liegenden Kopfresonanz sind bei dem Verstärker gemäß der Erfindung völlig vermieden.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß bei Verwendung mehrerer Magnetköpfe, z. B. einer an sich bekannten Anordnung mit vier rotierenden Magnetköpfen, mehrere Induktivitäten des Kettenleiters eines Verstärkers durch Magnetköpfe gebildet werden.
  • Eine Prinzipschaltung des Verstärkers gemäß der Erfindung zeigt Fig. 2.
  • Das Signal aus der Quelle Q wird hier in einen Kettenleiter eingespeist, der aus den Gitterkapazitäten Cg der Röhren R2 und V3, der Induktivität L9 und den beiden Widerständen Z9 gebildet wird, wobei der eine Widerstand Zq durch den Innenwiderstand Ri der Quelle Q ersetzt wird. Der Anodenkreis der Röhren V2 und V3 enthält einen durch die Abschlußwiderstände Z" beidseitig abgeschlossenen Kettenleiter, dessen Querkapazitäten teilweise durch die Anodenkapazitäten Ca der Röhren V2 und V3 teilweise durch die beiden Kondensatoren Cä oder Zuleitungskapazitäten gebildet wird. Die beiden zugehörigen Induktivitäten bestehen einerseits aus der Spule La und andererseits aus der Induktivität des Magnetkopfes M.
  • Der Kettenleiter des Verstärkers kann auch um weitere Induktivitäten und Kapazitäten vergrößert werden, wodurch sich die Möglichkeit ergibt, z. B. bei einer rotierenden Magnetkopfanordnung, wie sie bei einem bekannten Verfahren angewendet wird, mehrere Köpfe aus einem Kettenverstärker zu speisen. Bei vier rotierenden Köpfen dürfte die Verwendung von zwei Kettenverstärkern, die jeweils zwei Köpfe speisen und abwechselnd in Betrieb sind, vorteilhaft sein.
  • Grundsätzlich läßt sich auch ein Kettenverstärker nach der Erfindung mit einer Röhre aufbauen. Ein Schaltungsbeispiel hierfür zeigt Fig. 3. Hierbei ergeben sich jedoch kleinere Kapazitäten beim Kettenleiter sowie das Erfordernis einer Röhre größerer Leistung im Vergleich zu der Schaltung nach Fig. 2.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Aufsprechverstärker zur magnetischen Aufzeichnung frequenzmodulierter Fernsehsignale, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker als Kettenverstärker vorzugsweise mit zwei Röhren ausgebildet ist und daß der Magnetkopf eine der Induktivitäten des Kettenleiters darstellt.
  2. 2. Aufsprechverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der beidseitig durch ohmsche Widerstände abgeschlossene Kettenleiter im Anodenkreis der Verstärkerröhren angeordnet ist, deren Anodenkapazität die Querkapazität des Kettenleiters bildet; während eine der beiden Induktivitäten durch den Magnetkopf gebildet ist.
  3. 3: Aufsprechverstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung mehrerer Magnetköpfe, z: B. einer an sich bekannten Anordnung mit vier rotierenden Magnetköpfen, mehrere Induktivitäten des Kettenleiters eines Verstärkers durch Magnetköpfe gebildet werden.
  4. 4. Aufsprechverstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung von vier rotierenden Magnetköpfen zwei abwechselnd in Betrieb befindliche Kettenvierstärker vorgesehen sind, die je zwei Magnetköpfe speisen.
DES72277A 1961-01-30 1961-01-30 Aufsprechverstaerker zur magnetischen Aufzeichnung frequenzmodulierter Fernsehsignale Pending DE1131262B (de)

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Family

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DE (1) DE1131262B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229580B (de) * 1963-08-30 1966-12-01 Ampex Schaltung zur Kompensation der durch die Resonanz der Schaltung eines Magnetwandlerkopfes bewirkten Verzerrung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229580B (de) * 1963-08-30 1966-12-01 Ampex Schaltung zur Kompensation der durch die Resonanz der Schaltung eines Magnetwandlerkopfes bewirkten Verzerrung

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