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DE1131035B - Vorrichtung fuer die Schlagreisspruefung von Papier und aehnlichen Werkstoffen - Google Patents

Vorrichtung fuer die Schlagreisspruefung von Papier und aehnlichen Werkstoffen

Info

Publication number
DE1131035B
DE1131035B DEB34701A DEB0034701A DE1131035B DE 1131035 B DE1131035 B DE 1131035B DE B34701 A DEB34701 A DE B34701A DE B0034701 A DEB0034701 A DE B0034701A DE 1131035 B DE1131035 B DE 1131035B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
lever
test
test specimen
lifting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB34701A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Klaus-Ju Muehlenbein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erwin Behn Verpackungsbedarf GmbH
Original Assignee
Erwin Behn Verpackungsbedarf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erwin Behn Verpackungsbedarf GmbH filed Critical Erwin Behn Verpackungsbedarf GmbH
Priority to DEB34701A priority Critical patent/DE1131035B/de
Publication of DE1131035B publication Critical patent/DE1131035B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/30Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying a single impulsive force, e.g. by falling weight
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2203/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N2203/003Generation of the force
    • G01N2203/0032Generation of the force using mechanical means
    • G01N2203/0039Hammer or pendulum

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Vorrichtung für die Schlagreißprüfung von Papier und ähnlichen Werkstoffen Zur Durchführung der Schlagreißprüfung von Papier und ähnlichen Werkstoffen werden Vorrichtungen benutzt, bei denen ein streifenförmig ausgebildeter Prüfling durch ein Fallgewicht schlagartig beansprucht und aus der gegen die Schwerkraft geleisteten Hub arbeit eines Gewichtes auf den Zerreißwiderstand geschlossen wird. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird der Prüfkörper zwischen einer ortsfesten Einspannstelle und einer mit einem Gewichtspendel in der Nähe des Drehpunktes verbundenen rollenförmigen Einspannstelle angeordnet.
  • Die Prüfung wird so durchgeführt, daß das Gewichtspendel auf eine vorgegebene Höhe angehoben und dann fallengelassen wird. Aus der gegen die Schwerkraft aufgebrachten Hubarbeit des Pendelgewichtes nach dem Zerreißen des Prüfkörpers, das etwa beim Nulldurchgang des Pendels eintritt, wird auf die Zerreißarbeit geschlossen. Hierbei erfolgt die Beanspruchung des Prüfkörpers in seiner Längsrichtung.
  • In der Praxis tritt aber sehr häufig der Fall auf, daß Papier beispielsweise für Verpackungszwecke oder ähnliche Werkstoffe einer schlagartigen Belastung ausgesetzt sind, welche etwa senkrecht zur Oberfläche angreift. Diese Beanspruchungsart des Prüfkörpers läßt sich mit der bekannten Vorrichtung nicht realisieren.
  • Weiterhin sind Vorrichtungen zur Schlagreißprüfung bekannt, bei denen ein frei fallendes, an der Berührungsfläche mit dem Prüfkörper abgerundetes Gewicht senkrecht auf den horizontal angeordneten Prüfkörper aufschlägt. Hierbei wird aus der Anzahl der Schläge, welche zum Durchreißen des Prüfkörpers führen, auf die Festigkeit geschlossen. Eine unmittelbare Bestimmung der Zerreißarbeit ist nicht möglich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung für die Schlagreißprüfung von Papier oder ähnlichen Werkstoffen, bei der ein streifenförmig ausgebildeter Prüfling durch ein Fallgewicht schlagartig beansprucht und aus der gegen die Schwerkraft geleisteten Hub arbeit eines Gewichtes auf den Zerreißwiderstand geschlossen wird, mit einfachen Mitteln so auszubilden, daß auch bei senkrechter Einwirkung der Belastung eine exakte Ermittelung des Zerreißwiderstandes bei einmaliger Schlagbeanspruchung ermöglicht wird. Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung ein Hebel angeordnet, dessen einer Hebelarm eine an sich bekannte Rolle bzw. ein Rollenpaar für die Aufnahme des in an sich bekannter Weise schlaufenförmig ausgebildeten Prüflinks trägt und dessen anderer Hebelarm sich gegen das Hubgewicht abstützt. Der Prüfschlag wird bei der Vorrichtung nach der Erfindung ebenfalls durch ein unten abgerundetes, frei fallendes Fallgewicht ausgeführt, während zum Halten des Prüfkörpers wie bei der bekannten Vorrichtung rollenförmige Halteglieder benutzt werden.
  • Durch diese Ausbildung unter Zusammenfassung teilweise an sich bekannter Mittel wird eine große Meßgenauigkeit erreicht, die es insbesondere auch erlaubt, nicht nur einzelne Schlagreißprüfungen durchzuführen, sondern auch eine Reihe solcher aufeinanderfolgend am selben Prüfling, um dadurch desen Ermüdungsfestigkeit festzustellen. Die Halterung des Prüflings mittels Rollen ermöglicht es, geringen, in ihm auftretenden Spannungs- und Dehnungsänderungen zunächst nachzugeben, so daß die Zerreißbeanspruchung bis zuletzt gleichmäßig über die ganze Breite des Prüflings ausgeübt wird und das falsche Ergebnisse liefernde Einreißen von einer Seite des Prüflings her verhindert ist.
  • Es ist zweckmäßig, in an sich bekannter Weise die Vorrichtung mit einer Skala zum Ablesen der Steighöhe des Hubgewichtes zu versehen oder mit photoelektrischen Mitteln zum Betätigen einer Anzeige-oder Druckeinrichtung auszugestalten. Die Führung des Fallgewichtes kann pendelnd ausgebildet werden, um es stets in gleicher Weise und unbeeinflußt von Reibungen oder Klemmungen niederfallen zu lassen.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung erlaubt nicht nur sehr genaue und von Fehlerquellen weitgehendst unbeeinflußte Prüfungen durchzuführen, sondern sie benutzt auch einfache Mittel, so daß ihre Anfertigung und ihr Betrieb geringe Kosten verursachen.
  • Wesentlich ist bei ihr, daß jeder Schlag von Metall auf Metall vermieden ist und die ausgeübte Schlagwirkung ausschließlich unmittelbar auf das Prüfstück wirksam wird.
  • DieAbbildungen stellen schematisch Ausführungsbeispiele der Erfindung dar, und zwar zeigen Abb. 1 eine solche dynamische Meßvornchtung, Abb. 2 eine andere Ausführungsform der Prüflingshalterung und Abb. 3 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel des Hubgewichtes und dessen Lagerung.
  • Ein zu prüfender Papierstreifen 10 ist zu einem Ring zusammengeklebt, der an eine Rolle 11 gehängt ist, welche an einem Arm eines in einem Lager 12 drehbaren Hebels 13 drehbar gelagert ist.
  • Der andere Arm dieses Hebels legt sich ohne merklichen Druck gegen ein Hubgewicht 14, das an einem in einem Lager 15 drehbaren Pendel befestigt ist und mit einem Zeiger 16 vor der ortsfesten Skala 17 spielt.
  • Längs einer ortsfesten Führung 23 ist ein durch eine Halteeinrichtung 24 arretierbares Fallgewicht 25 senkrecht ohne merkbaren Widerstand gleitbar. Es ist unten zylindrisch abgerundet. Wird die Halteeinrichtung 24 gelöst, so fällt es frei hinab und schlägt mit seiner unteren Rundung in die Biegung des Papierstreifenringes 10. An einer Skala 26 kann die Fallhöhe abgelesen werden.
  • Diese Fallhöhe, das Fallgewicht oder beide Größen werden so lange vergrößert, bis der Papierstreifen durchgerissen ist. Beim Aufschlag des Fallgewichtes wird nun der Hebel 13 plötzlich gedreht, wobei er das Hubgewicht 14 um das Lager 15 gegen die Schwerkraft anhebt. Dieser Hubweg wird an der Skala 17 abgelesen. Hieraus bzw. aus der Hubhöhe proportionalen Hub energie wird die dynamische oder Schlagreißfestigkeit des Papiers ermittelt.
  • Soll festgestellt werden, ob ein Papier eine bestimmte Schlagreißfestigkeit besitzt, so kann dies dadurch geschehen, daß ermittelt wird, ob der Zeiger 16 bis zu einem bestimmten Skalenteil ausschlägt. Zu diesem Zweck ist an ihm eine Platte 18 vorgesehen, und auf einer mit der Skala 17 gleichachsigen Bogenschiene 19 sind Fotozellen 20 verstellbar angeordnet, von denen Leitungen 21 zu einer Anzeige- oder Registriereinrichtung 22 führen. Das Überdecken der unteren Fotozelle durch die Platte 18 gibt an, daß das Papier mindestens die Schlagreißfestigkeit hat, die der Einstellung der unteren Zelle entspricht. Wird auch die zweite Fotozelle überdeckt, so zeigt dies an, daß die dynamische Festigkeit des Papiers größer ist als sie durch die Einstellung der oberen Zelle festgelegt ist. Je nach Einstellung der beiden Fotozellen kann mit großer Genauigkeit ermittelt werden, innerhalb welchen Meßintervalles die dynamische Festigkeit der Werkstoffprobe liegt. Das beim Durchreißen des Papierstreifens 10 niederfallende Gewicht 25 wird in dem Kasten 27 aufgefangen.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung weist den Vorteil auf, daß bei dem Schlagreißen an keiner Stelle Metall auf Metall schlägt oder stößt, so daß eine lange Lebensdauer ohne Nachlassen der Meßfeinheit gewährleistet ist. Dies wird, wie oben beschrieben, dadurch erreicht, daß der Hebell3, der das Hubgewicht 14 bewegt, dieses schon vor der Messung leicht berührt, wodurch ein harter Schlag vermieden wird, da nur ein plötzliches Anschieben stattfindet.
  • Führt das Zusammenfügen (z. B. Kleben oder Klammern) des Prüfstreifens zu einem Ringe zu Schwierigkeiten, so wird die bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 veranschaulichte Halterungsweise gewählt. Hier sind beide Enden des Prüfstreifens 30 um Rollen 31 gelegt, die am Hebel 33 drehbar gelagert sind, welcher in einem Lager 32 ruht.
  • Die beiden Enden des Streifens 30 sind sodann in Klemmen 34 festgeklemmt, die gleichfalls am Hebel 33 sitzen. Diese Klemmstellen sind durch die Rollen 31 teilweise entlastet; die Schlagreißspannung kann sich daher nur im abgeschwächten Maße auf sie auswirken.
  • Bei dem in Abb. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel schiebt der Hebelarm 41 mit seiner Spitze 42, die auch durch eine vertikale oder horizontale Schneide ersetzt werden kann, eine Hubrolle 43 auf den eine schiefe Ebene bildenden, beispielsweise dreikantig prismatischen, Laufschienen 44 aufwärts.
  • Die Steighöhe der Rolle 43 kann an einer Skala 45 abgelesen werden. Die hierbei auftretende rollende Reibung wird durch die Eichung des Gerätes berücksichtigt, die z.B. mit einem Dynamometer erfolgen kann. Die Skala 45 ist geradlinig. Die Rolle 43 kann auch Kugelform haben.
  • Die Führungsstange 23 ist vorzugsweise pendelnd aufgehängt, um insbesondere während des Fallens des Gewichtes 25 eine stets vertikale Lage zu gewährleisten, wodurch ein Verklemmen des Gewichtes vermieden wird.

Claims (5)

  1. PATENTANsPRÜcHE: 1. Vorrichtung für die Schlagreißprüfung von Papier und ähnlichen Werkstoffen, bei der ein streifenförmig ausgebildeter Prüfling durch ein Fallgewicht schlagartig beansprucht und aus der gegen die Schwerkraft geleisteten Hub arbeit eines Gewichtes auf den Zerreißwiderstand geschlossen wird, gekennzeichnet durch einen Hebel (13.
    33, 41), dessen einer Hebelarm eine an sich bekannte Rolle (11) bzw. ein Rollenpaar (31) für die Aufnahme des in an sich bekannter Weise schlaufenförmig ausgebildeten Prüflings trägt und dessen anderer Hebelarm sich gegen das Hubgewicht (14, 43) abstützt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Skala (17, 45) zum Ablesen der Steighöhe des Hubgewichtes (14, 43).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine photoelektrische Vorrichtung (20), die eine Anzeige- bzw. Druckeinrichtung (22) für die Ermittlung der Steighöhe des Hubgewichtes betätigt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fallgewicht (25) an der auf den Prüfling einwirkenden Seite in bekannter Weise abgerundet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führung (23) für das Fallgewicht (25) pendelnd aufgehängt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 200 853, 839 875; französische Patentschriften Nr. 763 208, 871 974; britische Patentschrift Nr. 637306.
DEB34701A 1955-03-01 1955-03-01 Vorrichtung fuer die Schlagreisspruefung von Papier und aehnlichen Werkstoffen Pending DE1131035B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE200853C (de) *
FR763208A (fr) * 1933-10-30 1934-04-26 Dunlop Rubber Co Procédé et appareil d'essai de fils extensibles
FR871974A (fr) * 1941-05-06 1942-05-23 Machine à éprouver les cartons compacts et ondulés et matériaux à contexture ligneuse ou friable
GB637306A (en) * 1947-03-19 1950-05-17 W & R Balston Ltd Improvements in apparatus for testing the bursting strength of papers and other sheet material
DE839875C (de) * 1949-10-21 1952-05-26 Gyula Dr Bekk Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Widerstandes von Papier oder sonstigem blattfoermigem Material

Patent Citations (5)

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