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DE1130840B - Druckluftbremseinrichtung, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents

Druckluftbremseinrichtung, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge

Info

Publication number
DE1130840B
DE1130840B DEW29555A DEW0029555A DE1130840B DE 1130840 B DE1130840 B DE 1130840B DE W29555 A DEW29555 A DE W29555A DE W0029555 A DEW0029555 A DE W0029555A DE 1130840 B DE1130840 B DE 1130840B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
line
valve
direct
driver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW29555A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Buesing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Bremsen GmbH
Original Assignee
Westinghouse Bremsen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Bremsen GmbH filed Critical Westinghouse Bremsen GmbH
Priority to DEW29555A priority Critical patent/DE1130840B/de
Publication of DE1130840B publication Critical patent/DE1130840B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/26Compressed-air systems
    • B60T13/266Systems with both direct and indirect application, e.g. in railway vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

  • Druckluftbremseinrichtung, insbesondere für Schienenfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckluftbremseinrichtung, insbesondere für Schienenfahr-zeuge, mit je einem Führerbremsventil zur Beeinflussung der direkten und der indirekten Bremsung des Zuges und mit einem Lastwechselhahn zum überwachen einer die Kraft der Abbremsung an den Steuerventilen der einzelnen Wagen beeinflussenden Lastwechselleitung.
  • In den Führerständen der mit derartigen Bremsanlagen ausgerüsteten Fahrzeuge befinden sich je ein gesondertes Führerbremsventil für die direkte und die indirekte Bremseinrichtung und außerdem noch ein Lastwechselhahn zur Be- und Entlüftung der durch den Zug geführten Lastwechselleitung, die entsprechend dem Beladungszustand der angehängten Fahrzeuge be- oder entlüftet wird.
  • Es sind Druckluftbremseinrichtungen der genannten Gattung bekannt, bei denen zwischen dem Hauptluftbehälter und dem Führerbremsventil für die direkte Bremsung eine vom Druck in der Lastwechselleitung überwachte Ventileinrichtung angeordnet ist, die den in die direkte Bremsleitung einsteuerbaren Höchstdruck regelt, wodurch bei direkter, ebenso wie bei indirekter Bremsung ein dem Beladungszustand der angehängten Wagen entsprechender Druck in die Bremszylinder eingespeist wird.
  • Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß der Lokführer bei Betriebsbremsungen mittels direkter Bremse jedesmal den durch den Lastwechselhahn eingestellten Beladungszustand beachten muß, da die Ventileinrichtung zwischen dem Führerbremsventil und Hauptluftbehälter nur den dem Beladungszustand entsprechenden Maximaldruck auf das Führerbremsventil für die direkte Bremsung zur Einwirkung gelangen läßt, wodurch der für Betriebsbremsungen zur Verfügung stehende Regelbereich bei jedem Lastwechsel des Zuges verändert wird. Das heißt, daß beispielsweise bei der Verwendung eines stellungs- bzw. wegabhängigen Fübrerbremsventils zum Erreichen einer gleichen Bremswirkung bei vollem und leerem Beladungszustand des Zuges unterschiedliche Handhebelstellungen erforderlich sind, so daß die richtige Betätigung des Führerbremsventils für die direkte Bremsung bei Laständerung der Aufmerksamkeit des Lokführers überlassen wird.
  • Sinngemäß gilt das gleiche für Führerbremsventile mit zeitabhängiger Betätigung.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, diesen Nachteil der bekannten Bremseinrichtung zu beheben und eine Einrichtung zu schaffen, bei der die weg- bzw. zeitabhängige Bedienung des Führerbremsventils für die direkte Bremsung bei den unterschiedlichen Beladungszuständen gleich ist.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zwischen dem Führerbremsventil für direkte Bremsung und der Zugleitung für die direkt wirkende Bremse ein vom Druck in der Lastwechselleitung überwachter, an sich bekannter Druckübersetzer zur Regelung des in die direkte Bremsleitung einsteuerbaren Druckes angeordnet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig.1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Druckluftbremseinrichtung und Fig.2 einen schematischen Schnitt durch einen nach Fig. 1 verwendeten Druckübersetzer.
  • Von dem durch einen nicht dargestellten Luftpresser mit Druckluft beaufschlagten Hauptluftbehälter 1 führt eine Leitung 2 zu einem Lastwechselhahn 3. Eine von der Leitung 2 abzweigende Leitung 4 ist an dem Führerbremsventil 5 für die indirekte Bremse angeschlossen, während die mit der Leitung 4 in Verbindung stehende Leitung 8 zu einem an sich bekannten Druckübersetzer 9 führt. An dem Druckübersetzer 9 sind außerdem die Lastwechselleitung 10, die Zugleitung 11 für die direkt wirkende Bremse und die Verbindungsleitung 12 mit Behälter 12a zu einem Führerbremsventil 7 angeschlossen, wobei letzteres über eine Leitung 6 mit der Leitung 4 verbunden ist. Mit 13 ist die Zugleitung für die indirekt wirkende Bremseinrichtung bezeichnet.
  • Nach Fig. 2 ist die Kammer 14 des Druckübersetzers 9 über die Leitung 8 mit dem Hauptluftbehälter 1 verbunden, während eine an die direkte Bremsleitung 11 angeschlossene Kammer 15 durch ein mit einem Ventilrohr 16 fest verbundenes Ventil 16a von der Kammer 14 getrennt ist. Eine Feder 17 drückt das Ventil 16 a auf seinen Sitz. Ein einen Ventilsitz 18 tragender Ventilstößel 19 ist mit zwei unterschiedlich großen Membrankolben 20 und 21 fest verbunden. In der dargestellten Abschlußstellung schließt der Ventilsitz 18 die Kammer 15 von ihrer Entlüftung durch die Bohrung 22 des Ventilrohres 16 ab. Eine Kammer 23 oberhalb des größeren Membrankolbens 20 ist durch eine Öffnung 24 mit der Kammer 15 verbunden, während eine Kammer 25 unterhalb des Membrankolbens 20 durch ein Umschaltventil 26, das an die Lastwechselleitung 10 angeschlossen ist, einmal mit der Atmosphäre und zum anderen mit einer Kammer 27 unterhalb des kleineren Membrankolbens 21 in Verbindung gebracht werden kann. Die Kammer 27 ist über die Leitung 12 an das Führerbremsventi17 für die direkteBremsung angeschlossen.
  • Bei unbeladenem Zug werden die nicht dargestellten, an den einzelnen Wagen angebrachten Steuerventile durch Beaufschlagen der Lastwechselleitung 10 mittels des Lastwechselhahnes 3 in an sich bekannter Weise auf geringere Bremskraft eingestellt. Gleichzeitig wird das Umschaltventil 26 des Druckübersetzers 9 mit dem in der Lastwechselleitung 10 wirkenden Druck beaufschlagt, wobei es derart umschaltet, daß die Kammer 25 mit der Atmosphäre in Verbindung gebracht wird.
  • Das Einleiten der direkten oder indirekten Bremsungen erfolgt in bekannter und daher nicht weiter zu beschreibender Weise durch Betätigen der entsprechenden Führerbremsventile 7 oder 5. Bei der direkten Bremsung des leeren Zuges und damit belüfteter Lastwechselleitung 10 wird vom Führerbremsventil7 ein entsprechender Bremssteuerdruck über Leitung 12, Behälter 12a in die Kammer 27 des Druckübersetzers 9 eingespeist, wodurch der Membrankolben 21 und der Ventilstößel 19 nach oben bewegt werden und das Ventil 16a öffnen. Damit kann die Druckluft vom Hauptluftbehälter 1 über die Leitungen 4 und 8, Kammern 14 und 15 in die direkte Bremsleitung 11 strömen. Der sich nun in den Kammern 15 und 23, bedingt durch das Größenverhältnis der beiden Membrankolben 20 und 21, aufbauende bei jedem Steuerdruck des Führerbremsventils 7 entsprechend reduzierte Bremszylinderdruck bewegt den Membrankolben 20 nach unten und bringt damit den Druckübersetzer 9 in die dargestellte Abschlußstellung. Beim Lösen der Bremsen werden die Kammer 27 und die Leitung 12 über das Führerbremsventil7 entlüftet, wodurch sich der Membrankolben 21 nach unten bewegt und den Ventilsitz 18 vom Ventilrohr 16 abhebt. Die direkte Bremsleitung 11 wird damit über die Kammer 15, das Ventilrohr 16 und die Bohrung 22 ins Freie entlüftet. Bei beladenem Zug ist die Lastwechselleitung 10 entlüftet, wodurch das Umschaltventil 26 des Druckübersetzers 9 die Kammer 27 mit der Kammer 25 verbindet, so daß lediglich der große Membrankolben 20 von dem eingespeisten Bremssteuerdruck beeinflußt wird. Damit wird in die direkte Bremsleitung 11 ein dem Bremssteuerdruck entsprechender Druck eingespeist, dessen Bremswirkung dem vollbeladenen Zug angepaßt ist. Die sonstige Funktion der Anordnung entspricht der, wie für den unbeladenen Zug beschrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckluftbremseinrichtung, insbesondere für Schienenfahrzeuge mit je einem Führerbremsventil zur Beeinflussung der direkten und der indirekten Bremsung des Zuges und mit einem Lastwechselhahn zum Überwachen einer die Kraft der Abbremsung an den Steuerventilen der einzelnenWagen beeinflussenden Lastwechselleitung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Führerbremsventil (7) für direkte Bremsung und der Zugleitung (11) für die direkt wirkende Bremse ein vom Druck in der Lastwechselleitung (10) überwachter, an sich bekannter Druckübersetzer (9) zur Regelung des in die direkte Bremsleitung (11) einsteuerbaren Druckes angeordnet ist.
DEW29555A 1961-02-27 1961-02-27 Druckluftbremseinrichtung, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge Pending DE1130840B (de)

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