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DE1130501B - Einrichtung fuer Regler zur Begrenzung der AEnderungsgeschwindigkeit des vorgegebenen Sollwertes - Google Patents

Einrichtung fuer Regler zur Begrenzung der AEnderungsgeschwindigkeit des vorgegebenen Sollwertes

Info

Publication number
DE1130501B
DE1130501B DES71371A DES0071371A DE1130501B DE 1130501 B DE1130501 B DE 1130501B DE S71371 A DES71371 A DE S71371A DE S0071371 A DES0071371 A DE S0071371A DE 1130501 B DE1130501 B DE 1130501B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
setpoint
controller
voltage
relay
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES71371A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Renze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES67672A external-priority patent/DE1122144B/de
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES71371A priority Critical patent/DE1130501B/de
Publication of DE1130501B publication Critical patent/DE1130501B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B1/00Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values
    • G05B1/01Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric
    • G05B1/04Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric with sensing of the position of the pointer of a measuring instrument
    • G05B1/08Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric with sensing of the position of the pointer of a measuring instrument stepwise sensing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Einrichtung für Regler zur Begrenzung der Änderungsgeschwindigkeit des vorgegebenen Sollwertes Zusatz zur Patentanmeldung S 67672 VIII b / 21 c (Auslegeschrift 1122 144) In der Hauptpatentanmeldung S 67672 VIII b / 21 c ist eine Begrenzungseinrichtung für die Anderungsgeschwindigkeit des vorgegebenen Sollwertes (Laständerungsgeschwindigkeit) mit einer Nachlaufsteuerung für den Sollwert angegeben, bei der ein Zeitrelais periodisch den Lauf des Nachlaufmotors unterbricht. Zusätzlich ist ein weiteres Zeitrelais vorgesehen, um die Unterbrechungszeit einzustellen. In vielen Fällen muß die Nachlaufgeschwindigkeit, z. B. die zulässige Laständerungsgeschwindigkeit für eine Kesselregelung während der Betriebszeit, z. B. bei gewissen extremen Lastzuständen, geändert worden. Hierzu ist mechanisch die Ablaufgeschwindigkeit des Nachlaufwerkes unmittelbar an den Relais an einem Einstellknopf zu ändern. Diese Einstellung läßt sich von einer zentralen Warte oder von der Lastverteilerstelle her nur mit erheblichem Aufwand an übertragungsgliedern durchführen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Begrenzungseinrichtung zu vereinfachen und in der Weise auszubilden, daß die Nachlaufgeschwindigkeit z. B. von der Warte aus ferneinstellbar ist.
  • Gemäß der Erfindung ist ein an sich bekanntes Kontaktwerk mit elektrisch ferneinstellbarer Kontaktschließ- und -öffnungszeit vorgesehen, das als Zeitrelais den Nachlauf des Sollwertes bestimmt. Als Kontaktwerk läßt sich vorteilhaft ein schrittweise arbeitender elektrischer Regler verwenden, der die Eigenschaft hat, seine Kontakte impulsweise zu schließen, wobei das Verhältnis der Impulszeit zur Impulspausenzeit von der als elektrische Spannung eingeführten Regelabweichtung abhängt. Eine elektrische Spannung kann als »Regelabweichung« an den Ort, an dem sich die Nachlaufeinrichtung befindet, von der Warte her übertragen werden. Mit dieser Spannung läßt sich somit in: einfacher Weise das Verhältnis der Impulszeit zur Pausenzeit, d. h. die Nachlaufgeschwindigkeit ferneinstellen.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann die Schaltimpulsfolge beim Nachlauf in der einen Richtung von der für den Nachlauf in der anderen Richtung abweichen, so daß z. B. bei ansteigender Last eine andere Nachlaufgeschwindigkeit als bei sinkender Last vorhanden ist. Diese Aufgabe tritt gelegentlich auf, wenn die Materialaufgabe für einen Ofen oder einen chemischen Prozeß geregelt werden soll.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Nach Fig. 1 ist die Nachlaufgeschwindigkeit für steigende und fallende Last gleich groß, während bei der Einrichtung nach Fig. 2 diese Geschwindigkeiten unterschiedlich eingestellt werden können.
  • Nach Fig. 1 wird der Sollwert, dessen Anderungsgeschwindigkeit begrenzt werden soll, als Widerstandswert eines einstellbaren Sollwertwiderstandes 3 in eine Brückenschaltung 2 eingeführt, in deren einem Zweig der Widerstand 3 und in deren anderem Zweig der Istwertwiderstand 6 der Nachlaufeinrichtung liegt. Die Brücke wird von einem Stromversorgungsgerät 1 gespeist, und in der Brückendiagonalen liegt ein das Brückengleichgewicht überwachendes Gerät 4, das eines der Relais 9 bzw. 10 zum Ansprechen bringt, je nachdem; in welcher Richtung das Brückengleichgewicht gestört ist. Die Relais 9 bzw. 10 schalten über ihre Kontakte 91 bzw. 101 den Nachlaufmotor 8, der über ein Getriebe den Widerstand 6 verstellt, bis die Meßschaltung abgeglichen ist. Mit einem von der gleichen Einrichtung verstellten Widerstand 7 des Sollwertstellers 5 wird die Laständerung mit der zulässigen Änderungsgeschwindigkeit z. B. an einen Regler übertragen. Nachlaufeinrichtungen der bisher beschriebenen Form sind an sich bekannt.
  • Bei der vorliegenden Einrichtung ist in den Verbindungsweg der Motoranschlüsse zur Netzphase R noch ein Kontakt 111 eingeschaltet. Dieser Kontakt ist der Ausgang eines Schrittreglers 11, in dessen Eingang 113 üblicherweise die Regelabweichung als Spannungswert eingeführt wird. Derartige Schrittregler; z. B. Fallbügelregler, elektrische Regler mit Kippverstärker od. dgl., geben im Ausgang Schaltimpulse ab, deren Impulsschema von der Größe der Regelabweichung im Eingang abhängt. Dem Eingang 113 des Reglers 11 wird nun eine an einem Widerstand 13 abgreifbare Spannung zugeführt, die von einem Konstanthalter 12 geliefert wird. Der einstellbare Widerstand 13 kann im Schaltpult der Warte oder an einer zentralen Kommandostelle angeordnet werden. Je größer mit diesem Widerstand die Spannung im Eingang 113 eingestellt wird, um so rascher folgen die Impulse des Schalters 111 aufeinander. Der Motor B kann erst laufen, wenn der Kontakt 111 schließt, d. h., die Laufgeschwindigkeit des Motors ist von dem mit Hilfe des Widerstandes 13 eingestellten Verhältnis der Impulszeit zur Impulspausenzeit abhängig.
  • Wenn nach dem Ansprechen der Relais 9 bezw.10 der Kontakt 111 geöffnet ist, beginnt der Motor 8 erst nach Ablauf der Impulspause zu arbeiten, d. h. wenn der Kontakt 111 schließt. Dies läßt sich dadurch ändern, daß beispielsweise die Spannung. an den Eingang 113 mit einem zusätzlichen Kontakt der Relais 9 bzw. 10 erst angeschlossen wird, wenn eines dieser Relais anspricht. Dann beginnt der erste Impuls des Schalters 111 unmittelbar, nachdem eines der beiden Relais 9 bzw. 10 geschaltet hat.
  • Nach Fig. 2 ist ein Schrittregler 11 mit zwei Ausgangskontakten 111 und 112 verwendet, bei dem der eine Schalter geschlossen wird, wenn die Regelabweichung positiv ist und der andere dagegen, wenn eine negative Regelabweichung auftritt. Für das Beispiel nach Fig. 2 ist angenommen, daß der Schrittregler mit einer Magnetverstärkerstufe im Eingang ausgerüstet ist, deren Eingangswicklungen mit 114 und 115 bezeichnet sind. Den beiden Wicklungen werden über einen Spannungskonstanthalter 12 und die von diesem gespeisten Potentiometerwiderstände 14 und 15 in unterschiedlicher Richtung zugeführt, deren Größe an den Potentiometerabgriffen eingestellt werden kann.
  • Der Strom in der Wicklung 114 fließt beispielsweise in Richtung des Pfeiles 16 und der in der Wickung 115 in Richtung des Pfeiles 17. Die Potentiometer 14 und 15 können wieder an einer zentralen Stelle angebracht sein.
  • Die Schaltung der Nachlaufeinrichtung bis zu den Relais 9 und 10 ist die gleiche, wie in Fig. 1 beschrieben. Die Motorwicklung des Motors 8 für die eine Drehrichtung ist jetzt jedoch über den Kontakt 92 und den Reglerausgang 112 an die Netzphase R geführt, während die Wicklung für die andere Drehrichtung über den Kontakt 101 und den Reglerausgang 111 an die Netzphase R angeschlossen ist. Sind beide Relais 9, 10 abgefallen, so liefert der Regler 11 an seinen Ausgängen 111 bzw. 112 Schaltimpulse, die davon abhängen, in welcher Eingangswicklung 114 bzw: 115 der Strom überwiegt. Diese Impulse wirken sich jedoch auf den Motor 8 nicht aus, da dessen Kontakte an den Relais 9, 10 unterbrochen sind. Um zu verhindern, daß der Regler 11 bei abgefallenen Relais 9, 10 arbeitet, können an diesen zusätzlich Kurzschlußkontakte angebracht werden, die beide Eingangswicklungen kurzschließen oder unterbrechen, wenn die Relais abfallen. Spricht das Relais 9 an, so wird über den Kontakt 91 die Eingangswicklung 114 kurzgeschlossen, die Eingangswicklung 115 ist dagegen wirksam, und der Kontakt 112 arbeitet nach einem Impulsschema, das der Größe des über den Abgriff am Potentiometer 14 eingestellten Stromes in der Wicklung 115 entspricht. Die Wicklung für den einen Drehsinn, z. B. Linkslauf des Motors 8, wird nach diesem Impulsschema eingeschaltet und der Motor läuft mit der hierdurch vorgegebenen Zeitkonstante der im Sollwertwiderstand 3 vorgegebenen Einstellung nach. Spricht das Relais 10 an, so wird über den Kontakt 102 die Eingangswicklung 115 kurzgeschlossen, und der Ausgang 111 arbeitet mit einer Impulsfolge, die von der Größe des Stromes in der Eingangswicklung 114 abhängt. Dieser Strom kann am Abgriff des Potentiometers 15 eingestellt werden. Der Motor wird jetzt in der anderen Drehrichtung über den Ausgang 111 impulsweise geschaltet, und zwar mit einer Zeitkonstanten, die der Impulsfolge des Ausganges 111 entspricht.
  • An Stelle des beschriebenen Schnittreglers können auch andere Reglertypen, beispielsweise Fallbügelregler, Relaisregler od. dgl., verwendet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung für Regler zur Begrenzung der Anderungsgeschwindigkeit des vorgegebenen Sollwertes (Laständerungsgeschwindigkeit) mit einer Nachlaufsteuerung für den Sollwert (motorischer Sollwertsteller), bei der ein Zeitrelais periodisch den Lauf des Nachlaufmotors unterbricht, nach Patentanmeldung S 67672 VIII b/21 c, dadurch gekennzeichnet, daß als Zeitrelais ein an sich bekanntes Kontaktwerk mit elektrisch ferneinstellbarer Kontaktschließ- und -öffnungszeit den Nachlauf des Sollwertes bestimmt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen elektrischen Schrittregler als Kontaktwerk mit einer festen ferneinstellbaren Spannung als »Regelabweichung« im Eingang, dessen Schaltkontakte mit einem von dieser Spannung abhängigen Verhältnis von öffnungs- zu Schließzeit den Nachlaufmotor für den Sollwert schalten.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais für die eine Laufrichtung des Nachlaufmotors eine Spannung bestimmter Größe und das Relais für die andere Laufrichtung eine Spannung anderer Größe als »Regelabweichung« auf den Schrittregler aufschaltet, derart, daß die Schaltimpulsfolge für die eine Laufrichtung von der für die andere Laufrichtung abweicht.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Schrittregler ein Regler mit Magnetverstärkereingang und mit einer nachgeschalteten Kippstufe für jede Schaltrichtung verwendet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1021025.
DES71371A 1960-03-22 1960-11-23 Einrichtung fuer Regler zur Begrenzung der AEnderungsgeschwindigkeit des vorgegebenen Sollwertes Pending DE1130501B (de)

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DES67672A DE1122144B (de) 1960-03-22 1960-03-22 Einrichtung fuer Regler zur Begrenzung der AEnderungsgeschwindigkeit des vorgegebenen Sollwertes
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Publications (1)

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DE1130501B true DE1130501B (de) 1962-05-30

Family

ID=25996025

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DES71371A Pending DE1130501B (de) 1960-03-22 1960-11-23 Einrichtung fuer Regler zur Begrenzung der AEnderungsgeschwindigkeit des vorgegebenen Sollwertes

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DE (1) DE1130501B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021025B (de) * 1954-08-03 1957-12-19 Siemens Ag Einrichtung zum Erzeugen von Rechteckimpulsen mit veraenderbarem Tastverhaeltnis

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021025B (de) * 1954-08-03 1957-12-19 Siemens Ag Einrichtung zum Erzeugen von Rechteckimpulsen mit veraenderbarem Tastverhaeltnis

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