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DE1130320B - Polierscheibe - Google Patents

Polierscheibe

Info

Publication number
DE1130320B
DE1130320B DEB33467A DEB0033467A DE1130320B DE 1130320 B DE1130320 B DE 1130320B DE B33467 A DEB33467 A DE B33467A DE B0033467 A DEB0033467 A DE B0033467A DE 1130320 B DE1130320 B DE 1130320B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
abrasive
blank
blanks
polishing
folded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB33467A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Eugene Hendrickson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saint Gobain Abrasives Inc
Original Assignee
Norton Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Norton Co filed Critical Norton Co
Priority to DEB33467A priority Critical patent/DE1130320B/de
Publication of DE1130320B publication Critical patent/DE1130320B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D13/00Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor
    • B24D13/02Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery
    • B24D13/04Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery comprising a plurality of flaps or strips arranged around the axis
    • B24D13/045Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery comprising a plurality of flaps or strips arranged around the axis comprising flaps not covering the entire periphery of the wheel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D13/00Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor
    • B24D13/02Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery
    • B24D13/04Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery comprising a plurality of flaps or strips arranged around the axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Polierscheibe Die Erfindung bezieht sich auf Polierscheiben mit nachgiebigem Schleifkranz zum gleichmäßigen Bearbeiten von Werkstücken, insbesondere mit unregelmäßig geformten Oberflächen. Bei einer bekannten Art solcher Polierscheiben sind je ein oder mehrere mit Schleifmittel versehene Zuschnitte aus blattförmigem Fasermaterial U-förmig um zwischen zwei Stirnflanschen hintereinander angeordnete achsparallele Haltebolzen herumgelegt. Während diese Zuschnitte flach sind, kommen gemäß der Erfindung in Längsrichtung wellenförmig gefaltete Zuschnitte zur Verwendung, die im Bereich des um den Haltebolzen liegenden Längsmittelstreifens frei von Schleifmittelbelag sind.
  • Das Weglassen des Schleifmittelbelages und des Bindemittels an einem Längsmittelstreifen im Bereich der Biegestelle der U-Faltung ermöglicht es, die einzelnen Polierstreifen dichter, also in größerer Anzahl auf die Haltebolzen zu packen, ohne gleichzeitig dadurch auf eine wirksame Durchlüftung verzichten zu müssen. In der Tat hat sich gezeigt, daß eine wirksame Selbstreinigung und Durchlüftung sowie Selbsteinstellung der wirksamen Polierstreifenkanten bei niedrigem Anpreßdruck die Folge der erfindungsgemäßen Fältelung sind. Diese vorteilhaften Eigenschaften, die sich auch in einer verhältnismäßig geringen Erwärmung des Werkstückes und der Polierscheibe selbst zeigen, können noch dadurch gefördert werden, daß zwischen jeder wellenförmigen Falte des Zuschnittes zusätzlich ein schleifmittelfreier Stoffstreifen lose eingelegt wird. Dadurch werden nebeneinanderliegende, mit Schleifmittel bedeckte Flächenvoneinander getrennt und ein Reiben oder Scheuern, das mit einem Verlust an Schleifmittel verbunden ist, verhindert. Ferner können, um das Anschmiegen der Polierelemente an das Werkstückprofil zu erleichtern, die rechteckigen Zuschnitte für die Polierstreifen senkrecht zu ihren Längsseiten verlaufende Perforationsschlitze aufweisen. Die Fältelung von Polierelementen aus blattförmigem Werkstoff für Polierscheiben ist an sich zwar bekannt, jedoch nicht mit in Achsrichtung hintereinanderliegenden Faltenkanten, sondern mit in Umfangsrichtung hintereinanderliegender Anordnung. Die vorteilhaften Wirkungen der erfindungsgemäßen Fältelung und Blattanordnung werden damit nicht erreicht, und die Montage derartiger Polierelemente, ebenso die Ausbildung ihrers Trägers, ist vielfach umständlicher und kostspieliger.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Draufsicht eines teilweise mit Schleifmittel bedeckten Zuschnittes vor dem Falten nach den gestrichelten Linien, Fig. 2 eine Seitenansicht des nach Fig. 1 gefalteten Zuschnittes, Fig. 3 eine Draufsicht des in Fig. 2 gezeigten gefalteten Zuschnittes, wobei sich benachbarte Faltungen teilweise überlappen, Fig. 4 eine Vorderansicht eines zusammengesetzten mehrteiligen Polierrades, das gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, Fig. 5 einen senkrechten Teilschnitt, der im wesentlichen nach der Linie 5-5 durch Fig. 4 gelegt ist und bauliche Einzelheiten der Nabe des Polierrades zeigt, auf dem die gefalteten Schleifzuschnitte angebracht werden, Fig. 6 in vergrößertem Maßstab die Ansicht eines gefalteten, mit einem Schleifmittel bedeckten Zuschnittes, längs der Strecke 6-6 (Fig. 4) des Radumfanges gesehen, und veranschaulicht die zahlreichen Randkantenteile und den Faltenverlauf in Achsrichtung, Fig. 7 eine abgeänderte Ausführungsform eines Polierzuschnittes und veranschaulicht die Anordnung einer Reihe von Schlitzen, die das Biegen der Polierelemente erleichtern, Fig. 8 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht einer abgeänderten Zuschnittsform, bei der sich die benachbarten Faltungen vollständig überlappen, Fig. 9 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, die zeigt, daß die Breite des gefalteten Zuschnittes der Fig.8 der Breite einer Falte entspricht, Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines Scheibenkernes, Fig. 11 eine perspektivische Teilansicht eines Schleifelements auf einem Rohr des Scheibenkernes. In den einzelnen Figuren der Zeichnungen bezeichnet 20 einen Zuschnitt aus Fasermaterial, wie beispielsweise Papier, Gewebe od. dgl. Ein Überzug 21 aus einem körnigen, mineralischen Stoff, wie beispielsweise Schmirgel oder einem anderen Schleifmittel, ist auf den Zuschnitt aufgetragen und mittels Klebstoff befestigt. Die Flächen des Zuschnittes können ein- und beidseitig mit Schleifkorn bedeckt sein. Wie in Fig.1 und 3 dargestellt, wird der Schleifmittelüberzug, wie weiter unten auseinandergesetzt wird, längs eines Streifens 19 fortgelassen oder entfernt, der sich in der Mitte über eine oder beide Flächen des Zuschnittes 20 erstreckt. Dieser unbedeckte Mittelteil verringert die Gesamtdicke eines jeden Zuschnittes im Bereich der Befestigungsfalte gegenüber der Gesamtdicke des übrigen Teiles eines jeden Zuschnittes. Dieser Aufbau ermöglicht daher bei einem jeden Haltestab die Anbringung mehrerer Lagen Schleifblätter.
  • Bei der in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten bevorzugten Ausführungsform wird der mit einem Schleifmittel bedeckte Zuschnitt 20 längs der gestrichelten Linien 22 gefältelt. Diese gefältelte Anordnung ist hierbei so, daß die eine Falte eine benachbarte Falte teilweise überlappt, wodurch ein gefalteter Zuschnitt von einer Breite gebildet wird, die kleiner als die des ungefalteten Zuschnittes ist. Nach dieser Fältelung wird der Zuschnitt um sich selbst längs der Faltlinie 23 umgefaltet, die im wesentlichen in der Längsmitte des Zuschnittes verläuft. Bei dieser gefältelten und umgefalteten Anordnung weist jeder Randteil des Zuschnittes eine gewellte Kante auf (Fig. 6). Bei der bevorzugten Ausführung der Erfindung werden etwa zwei oder drei mit Schleifmittel bedeckte Zuschnitte, die auf einer oder beiden Seiten unbedeckte mittlere Streifen 19 aufweisen, stapelförmig übereinandergelegt, gemeinsam längs der gestrichelten Linien 22 (Fig.1) in Falten gelegt und anschließend der gefältelte Stapel längs der Linie 23 umgefaltet, wie dies oben für einen einzelnen Zuschnitt beschrieben worden ist, um eine Schleifeinheit zu bilden. Im allgemeinen werden zwei bis drei solcher Stapel um jeden Haltestab 34 eines Scheibenkernes 24 oder um ein Rohr herum vereinigt, das über den erwähnten Haltestab geschoben werden kann, um ein Schleifelement herzustellen.
  • Es ist zu bemerken, daß die dargestellte Nabenbauart lediglich dem Zweck der Erläuterung der Befestigung der gefalteten Elemente dient und nicht Gegenstand der Erfindung ist.
  • Wie aus Fig. 4 und 5 hervorgeht, hat die Nabe 24 Stirnplatten 25, 26, die in der Mitte bei 27 zwecks Lagerung auf einer antreibenden Welle 28 durchbohrt sind. Diese Antriebswelle hat einen abgesetzten Stummel 29, der eine Schulter 30 und einen Gewindeteil 31 hat. Ein Abstandsrohr 32 umgibt die Welle 29 und ist zwischen den beiden Stirnplatten angeordnet, wobei eine Mutter 33, die Stirnplatten und das Abstandsrohr gegen die Schulter 30 drückt.
  • An der einen Stirnplatte, beispielsweise auf der Platte 25, ist eine Gruppe von Haltestäben 34 befestigt. Diese Stäbe sind in gleichmäßigem Abstand i koaxial auf einem Teilkreis angeordnet. In der anderen Stirnplatte sind Öffnungen 35, 35 vorgesehen, welche die durchgehenden Haltestäbe gleitend aufnehmen.
  • Wie am besten aus Fig: 4 hervorgeht, ist jeder gefaltete Zuschnitt 20 schlaufenförmig um einen Haltestab herum gefaltet; wobei die Enden des Zuschnittes von gleicher Ausdehnung sind und sich radial von der Nabe nach außen erstrecken. Es werden so viele gefaltete Zuschnitte angebracht, wie Haltestäbe vorhanden sind, um eine Polierscheibe fertig herzustellen. Die gesamte Arbeitsfläche der Scheibe wird aus einer Vielzahl von Zuschnitträndern gebildet, die sich in wellenförmiger Gestalt darstellen (Fig. 6); die Wellen der gegenüberliegenden Enden verlaufen hierbei schräg in entgegengesetzten Richtungen. Bei derart gefalteter Ausbildung eines jeden Zuschnittes werden Taschen 36, 38, 39 gebildet. Die Taschen 36 und 39 liegen einander gegenüber und sind über ihre Länge vom Haltestab bis zum Scheibenumfang offen. In ähnlicher Weise sind die Taschen 37 und 38 über ihre Länge offen, verlaufen aber nach entgegengesetzten Richtungen. Während der Drehung des Polierrades verursacht die entstehende Zentrifugalkraft einen ständigen Luftstrom in radialer Richtung durch die Taschen hindurch nach der Außenseite des Rades, wodurch eine wirksame Durchlüftung verursacht wird.
  • Wenn der Umfang des sich drehenden Polierrades mit einem Werkstück 40 in Berührung kommt, das in Fig. 4 durch gestrichelte Linien angedeutet ist, werden einige der Randkanten der gefalteten Zuschnitte im allgemeinen senkrecht zu ihren ursprünglichen Stellungen abgebogen; dies ist schematisch durch Pfeile in Fig. 6 angegeben. Hierdurch wird eine Vielzahl kleiner Schleifflächen geschaffen, die an einer zu polierenden Fläche zum Angriff kommen. Diese Flächen liegen abwechselnd auf der Schleifblattvorder- oder -rückseite gemäß dem Faltenverlauf, wie bei 41 und 42 angedeutet ist. Da die ausgebogenen Teile über ihre Länge verhältnismäßig schmal sind und von dem biegsamen Hauptteil des Zuschnittes getragen werden, können sie sich selbst einstellen, um vollständig an der gekrümmten Oberfläche mit einem minimalen Berührungsdruck zum Angriff zu kommen, wobei sie sich von jedem von einer Fläche während des Poliervorganges entfernten Material selbst reinigen. Demzufolge wird die Reibungserhitzung auf ein Mindestmaß verringert und durch die beschriebene verbesserte Durchlüftungswirkung schnell verteilt. Es ist daher nur eine gelegentliche Schmierung der Schleifflächen notwendig, und die Gefahr der Glanzstellenbildung auf der Schleifkernfläche ist beseitigt.
  • Es hat sich beim Arbeiten mit einer solchen Polierscheibe gezeigt, daß .der Widerstand gegen Biegung der Randkanten von der Steifigkeit des Schleifblattmaterials abhängt. Um das Anschmiegen der Polierscheibe an die Werkstückoberfläche zu erleichtern, können Reihen von kurzen Schlitzen 43 vorgesehen sein, wie dies in Fig. 6 und 7 gezeigt ist. Im allgemeinen werden die Schlitze in den gefältelten Zuschnittsflächen und vorzugsweise an oder in der Nähe der Arbeitskante angebracht. Wenn aber der Zuschnitt verhältnismäßig steif ist, werden alsdann längere Schlitze oder Reihen von im Abstand voneinander liegenden Schlitzen vorgesehen. In jedem Fall sollen wenn Schlitze vorgesehen werden, diese an der anfänglichen Arbeitskante des gefältelten Zuschnittes beginnen. Außerdem können die Schlitze im Zuschnitt auch in versetzter Anordnung angebracht werden.
  • In Fig.8 und 9 ist eine abgeänderte Ausführung eines Zuschnittes 20 a gezeigt, der mit einem Schleifmittelüberzug 21 a versehen ist. Bei dieser Ausführung überlappen sich die Falten 44 vollständig; dabei erhält die Poliereinheit nur die Breite einer Falte. Vor der Anbringung auf einem Polierrad wird der Zuschnitt in der Mitte bei 23 a um sich selbst gefaltet. Bei dieser Ausbildung eines gefalteten Zuschnittes kann ein Polierrad von der Breite einer einzelnen Falte dadurch gebildet werden, daß ein einzelner Zuschnitt auf jeden Haltestab gesteckt wird, oder es kann auch ein Rad von irgendeiner gewünschten Breite dadurch hergestellt werden, daß mehrere gefaltete Zuschnitte nebeneinander auf einem Haltestab angeordnet werden. Bei dieser Ausbildung sind die schleifenden Arbeitsflächen 45 von den Seiten der Fältelungen abgebogen. Wie bei der vorher beschriebenen Zuschnittsform können wieder Biegeschlitze -46 vorgesehen sein. Hier werden aber die Schlitze vorzugsweise in der Mitte der Falten angebracht.
  • Fig. 10 und 11 veranschaulichen die bevorzugte Ausführungsform, wie die erfindungsgemäßen Schleifelemente mit einer Haltenabe zusammengebaut sind, wie sie in Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Die Ausbildung der Nabe ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung. Bei dieser Ausführungsform wird jedes Schleifelement, das vorzugsweise aus der gewünschten Anzahl von Schleifeinheiten 51 besteht, von denen jede aus zwei oder mehr mit Schleifmittel bedeckten Zuschnitten 20 hergestellt ist, die, wie oben auseinandergesetzt, gefältelt und um ein Füllrohr 52 gelegt sind, das leicht über den zugehörigen Haltestab 34 der Nabe 25 geschoben werden kann.
  • Die Rohre 52 bestehen aus Metall, wie beispielsweise Aluminium oder Stahl, und werden durch die ringförmigen Endflansche oder Platten 53 aus Metall oder einem Fasermaterial in ihrer Lage gehalten; jedes Ende des Rohres erstreckt sich durch diese Flansche 53 hindurch. Die Rohrenden können gleichfalls mit Flanschen versehen sein oder umgebördelt werden, wie dies bei 54 in Fig. 10 dargestellt ist, um zu verhindern, daß die Flansche 53 von den Rohren 52 abgleiten, nachdem die Schleifelemente angebracht worden sind. Eine solche Einheit, die als Füllereinheit oder Patrone bezeichnet werden soll, kann alsdann über die Stäbe 34 der Nabe 24 geschoben werden, indem man zuerst die Stirnplatte 26 entfernt. Wenn sich die Patrone in ihrer Arbeitsstellung befindet, wird der Flansch 26 wieder angebracht und in seiner Lage durch eine Mutter 33 festgespannt. Mit dieser Bauart wird das schnelle Auswechseln eines Schleifmittelsatzes auf einer Haltenabe wesentlich vereinfacht.
  • Bei Verwendung der mit Schleifmittel bedeckten Zuschnitte hat sich unter gewissen Arbeitsbedingungen gezeigt, daß es erwünscht sein kann, mit Schleifmittel nicht bedeckte Zuschnitte 47 in den Taschen vorzusehen, die aneinanderliegenden und mit Schleifmittel bedeckten Flächen voneinander zu trennen und hierdurch ein Reiben oder Scheuern mit einem hieraus folgenden Verlust an Schleifmittel zu verhindern. Solche abstandhaltenden Teile sind in Fig.6 angedeutet. Diese Vorkehrung ist in gleicher Weise bei der Ausbildung der gefalteten Zuschnitte nach Fig. 9 anwendbar.
  • Bei der Herstellung eines mit Schleifmittel überzogenen Zuschnittes mit einem mittleren unbedeckten Teil kann das Schleifmittel von diesem Teil während der Herstellung des Zuschnittes fortgelassen werden, oder es kann, wenn dies erwünscht ist, von diesem Teil eines vollständig mit Schleifmittel bedeckten Zuschnittes durch Abschleifen entfernt werden, wie dies bei der Herstellung von Verbindungsstößen eines endlosen Schleifbandes geschieht, indem man beispielsweise das Schleifmittel von diesem Teil durch Benutzung einer Schleifscheibe od. dgl. sorgfältig entfernt.
  • Mit der erfindungsgemäßen Anordnung gelingt es, ein Polierrad mit einer wirksamen Durchlüftung und guten Polierwirkung bei verhältnismäßig leichtem Anpreßdruck an die Oberfläche des zu polierenden Werkstückes herzustellen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Polierscheibe mit in Umfangsrichtung hintereinander zwischen zwei. Stirnflanschen angeordneten, achsparallelen Haltebolzen, um die je ein oder mehrere aufeinandergeschichtete, mit Schleifmittel versehene Zuschnitte aus blattförmigem Fasermaterial U-förmig herumgelegt sind, ;gekennzeichnet durch die Verwendung von in Längsrichtung wellenförmig gefalteten (22) Zuschnitten (20), die im Bereich des um den Haltebolzen (34, 52) liegenden Längsmittelstreifens (19) frei vom Schleifmittelbelag (21) sind.
  2. 2. Polierscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jeder .wellenförmigen Falte des Zuschnittes zusätzlich ein schleifmittelfreier Stoffstreifen (47) lose eingelegt ist.
  3. 3. Polierscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckigen Zuschnitte senkrecht zu ihren Längsseiten verlaufende Perforationsschlitze (43) aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 517150; USA.-Patentschriften Nr. 968 431, 1897 971, 2 015 646, 21.74 385, 2 582 506, 2 658 315.
DEB33467A 1954-11-20 1954-11-20 Polierscheibe Pending DE1130320B (de)

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