DE1129666B - Behaelter fuer fluessiges Bohnerwachs od. dgl. aus elastischem Material - Google Patents
Behaelter fuer fluessiges Bohnerwachs od. dgl. aus elastischem MaterialInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description
- Behälter für flüssiges Bohnerwachs od. dgl. aus elastischem Material Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter für flüssiges Bohnerwachs od. dgl. aus elastischem Material, vorzugsweise Kunststoff, dessen Inhalt durch Zusammendrücken des Behälters über eine halsartige Mündung ausgespritzt oder gesprüht werden kann.
- Vor allem auf dem Gebiet der Mittel für die Fußbodenpflege, z. B. flüssigen Bohnerwachses sowie flüssiger Lösungen zum Putzen und zum Polieren überhaupt, hat man auf dem Markt das Fehlen eines nicht zu kleinen Behälters als nachteilig empfunden, dessen Handhabung trotz seines Gewichtes möglichst einfach ist und der außerdem die Möglichkeit bietet, nicht nur als Vorratsbehälter für leichtflüssige Stoffe, sondern auch für pasten- und puderartige Stoffe zu dienen.
- Zwar ist ein Behälter mit einer henkelartigen Handhabe bekannt, der bequem mit einer Hand gehalten werden kann. Da - dieser jedoch aus einem unelastischen Material besteht, kann er nur relativ dünnflüssige Stoffe aufnehmen, die beim Kippen des Behälters ohne weiteres herauslaufen.
- Bekannt sind andererseits auch Flaschen aus elasti=~ schem Kunststoff, aus denen der Inhalt durh Zu-- -sammendrücken herausgepreßt werden kann. Jedoch haben diese Behälter, wenigstens wenn es sich um größere handelt, den Nachteil, daß man beide Hände benötigt, um die Flasche zu halten und zugleich den Inhalt herauszupressen. Ihre Handhabung ist also relativ umständlich.
- Durch die Erfindung werden die obigen Nachteile beseitigt. Das wird dadurch erreicht, daß das Innere des Behälters in an sich bekannter Weise mit einem Hohlgriff in Verbindung steht, der, etwas als dünnwandiges, elastisches Rohr gestaltet, durch seine Zusammendrückbarkeit als Balg für den Behälterinhalt dient.
- Ein solcher Behälter kann bequem in einer Hand gehalten werden, und zwar auch dann, wenn er verhältnismäßig groß ist, wobei ein Druck auf den hohlen Haltegriff genügt, um den Behälterinhalt in gewünschter Menge auszuspritzen.
- Eine besonders zweckmäßige und die Handhabung erleichternde Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Behälters ergibt sich dann, wenn die Achse der halsartigen Behältermündung zur Behälterachse geneigt verläuft.
- In der Zeichnung sind zwei bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Fig. 1 zeigt, von der Seite gesehen und darunter in Draufsicht nach SchnittlinieA-A, einen zylindrischen Behälter mit Hohlgriff zum Herauspumpen des Inhaltes; -- Fig. 2 zeigt ebenfalls in Seitenansicht und in einem Schnitt nach LinieB-B einen flachen, kanisterähnlichen Körper mit etwas höherliegendem Hohlgriff; Fig. 3 ist eine Ansicht des mit einer Hand festgehaltenen Behälters gemäß Fig. 1 in Gebrauchslage.
- Der Körper des flaschenartigen Behälters 1, der eine beliebige Form, z. B. eine zylindrische gemäß Fig. 1 oder eine flache, rechteckige entsprechend Fig. 2 haben kann, weist auf einer Seite einen annähernd parallel zur Körperachse verlaufenden oder leicht nach vorn geneigten Hohlgriff 2 auf, der aus einem Stück mit dem Körper selbst hergestellt ist und offen in das Innere desselben mündet, so daß er vom Inhalt des Behälters durchströmt werden kann.
- Der flaschenartige Behälter weist einen Hals 3 auf, der vorzugsweise schräg zur Behälterachse ausgerichtet ist. Als Abschluß für die Halsöfinung dient im vorliegenden Fall ein Zapfen 4 mit mittlerem Ansatz 5, der seinerseits mittels einer Kappe 6 verschlossen werden kann. Der Zapfen 4 ist axial durchbohrt, wobei der lichte Durchmesser dieser Bohrung je nach der Beschaffenheit des Inhaltes und der Art der gewünschten Streuung gewählt wird. In Inneren des Zapfens 4 kann eine Zuleitung vorgesehen sein, um ein Gemisch aus Luft und Flüssigkeit zerstäuben zu können.
- Der Hohlgriff 2 kann dadurch vervollständigt werden, daß man längs seiner gegen den Körper 1 hin gerichteten Wand zwecks besserer Anpassung an die Hand einige Querwellen vorsieht. Bei den Beispielen gemäß Fig. 1 und 2 ist für die Anbringung eines an den Enden zusammengeklebten Etiketts,- welches den Körperl umschließt, am Körperl ein leicht vertiefter Sitz 7 entsprechend der Höhe des Etiketts vorgesehen.
- Der Gebrauch der erfindungsgemäßen, mit einem flüssigen oder eventuell auch puderförmigen Stoff gefüllten Verpackung ist denkbar einfach. Der Behälter bzw. die Flasche wird mit einer Haud am Hohlgriff 2 gefaßt und, wie aus Fig. 3 ersichtlich, horizontal oder leicht nach vorn geneigt gehalten. Die Austrittsöffnung ist dadurch schräg nach unten gerichtet, wenn es sich z. B. um flüssiges Bohnerwachs handelt, das auf dem Fußboden dosiert verteilt werden soll. Wenn man den Hohlgriff 2 mit derselben Hand, mit der er gehalten wird, auch zusammendrückt, wird die Flüssigkeit oder die Luft, je nachdem der Behälter ganz oder teilweise gefüllt ist, aus dem Hohlraum des Griffes verdrängt. Im Behälter entsteht somit ein Ueberdruck, wodurch der Behälterinhalt über die mehr oder weniger feine Austrittsbohrung ausgepreßt und verspritzt wird. Durch mehr oder weniger festes Zusammenpressen des Hohlgriffes kann man die heraus spritzende Menge nach Wunsch regulieren.
- Es hat sich gezeigt, daß besonders bei der Ausführungsform nach Fig. 2, also bei einer flachen, kanisterartigen Form, die Wände des aus dünnem Plastikmaterial bestehenden Behälters durch den Druck der Flüssigkeit, besonders bei größeren Behältern, sich ausbauchen, wenn keine Versteifung vorgesehen ist, so daß eine schlecht aussehende Deformation entsteht. Durch Verlegung des Hohlgriffes etwas nach oben und zur Mitte des Behälters, wie aus Fig. 2 ersichtlich, hat man durch die erfindungsgemäße Ausbildung gleichzeitig die Möglichkeit, einen die beiden Hauptwände zusammenhaltenden Steg zu bilden, wodurch der besagte Nachteil behoben wird, ohne daß die Wandstärke des Körpers zwecks Versteifung erhöht werden müßte.
- Vom Grundgedanken der Erfindung ausgehend, erscheint es durchaus möglich, den Hohlgriff in zwei flügelartig an den Behälter angesetzte Hälften zu unterteilen, mit einem gewissen Abstand zwischen den beiden Hälften. Von der Seite aus gesehen, würde der Behälter seine Form annähernd beibehalten, nur im Grundriß und von hinten würde man einen Unterschied erkennen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Behälter für flüssiges Bohnerwachs od. dgl. aus elastischem Material, vorzugsweise Kunststoff, dessen Inhalt durch Zusammendrücken des Behälters über eine halsartige Mündung ausgespritzt oder -gesprüht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere des Behälters (7) in an sich bekannter Weise mit einem Hohlgriff (2) in Verbindung steht, der, als dünnwandiges, elastisches Rohr od; dgl. gestaltet, infolge seiner Zusammendrückbarkeit als Balg zum Pumpen des Behälterinhalts dient.
- 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der halsartigen Behältermündung zur Behälterachse geneigt verläuft.
- 3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlgriff in zwei flügelartig an den Behälter angesetzte, in einem gewissen Abstand voneinander angeordnete Hälften unterteilt ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 768 984, 1742953,1716929.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1129666X | 1958-12-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1129666B true DE1129666B (de) | 1962-05-17 |
Family
ID=11431535
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES63465A Pending DE1129666B (de) | 1958-12-03 | 1959-06-15 | Behaelter fuer fluessiges Bohnerwachs od. dgl. aus elastischem Material |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1129666B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3441172A1 (de) * | 1984-11-10 | 1986-05-22 | Barnängen Deutschland GmbH, 5020 Frechen | Flasche |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1716929U (de) * | 1955-11-02 | 1956-02-16 | Jos Sauerwald Soehne | Bohnerwachskleinpackung. |
| DE1742953U (de) * | 1956-10-04 | 1957-04-11 | Gruenol Chem Fab C Luchtenberg | Verkaufsbehaelter. |
| DE1768984U (de) * | 1958-02-27 | 1958-06-19 | Werifa Walter A Bormann | Dose fuer kaffee, tee od. dgl. |
-
1959
- 1959-06-15 DE DES63465A patent/DE1129666B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1716929U (de) * | 1955-11-02 | 1956-02-16 | Jos Sauerwald Soehne | Bohnerwachskleinpackung. |
| DE1742953U (de) * | 1956-10-04 | 1957-04-11 | Gruenol Chem Fab C Luchtenberg | Verkaufsbehaelter. |
| DE1768984U (de) * | 1958-02-27 | 1958-06-19 | Werifa Walter A Bormann | Dose fuer kaffee, tee od. dgl. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3441172A1 (de) * | 1984-11-10 | 1986-05-22 | Barnängen Deutschland GmbH, 5020 Frechen | Flasche |
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