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DE1129457B - Vorrichtung zur Gegenstromextraktion zweier nicht mischbarer Fluessigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zur Gegenstromextraktion zweier nicht mischbarer Fluessigkeiten

Info

Publication number
DE1129457B
DE1129457B DEG26690A DEG0026690A DE1129457B DE 1129457 B DE1129457 B DE 1129457B DE G26690 A DEG26690 A DE G26690A DE G0026690 A DEG0026690 A DE G0026690A DE 1129457 B DE1129457 B DE 1129457B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
openings
immiscible liquids
countercurrent extraction
liquids
mixing chambers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG26690A
Other languages
English (en)
Inventor
John Coleby
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GRAESSER Ltd R
Original Assignee
GRAESSER Ltd R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GRAESSER Ltd R filed Critical GRAESSER Ltd R
Publication of DE1129457B publication Critical patent/DE1129457B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/60Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis
    • B01F27/625Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis the receptacle being divided into compartments, e.g. with porous divisions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/04Solvent extraction of solutions which are liquid
    • B01D11/0446Juxtaposition of mixers-settlers
    • B01D11/0457Juxtaposition of mixers-settlers comprising rotating mechanisms, e.g. mixers, mixing pumps

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
G 26690 IVc/12 c
ANMELDETAG: 24. MÄRZ 1959
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 17. MAI 1962
Es sind bereits solche Vorrichtungen zur Gegenstromextraktion zweier nicht mischbarer Flüssigkeiten bekannt, die aus einem praktisch waagerechten- Behälter mit aufeinanderfolgenden Absitz- und Mischkammem und mit Ein- und Auslassen für die erwähnten zwei Flüssigkeiten versehen sind.
Nach der Erfindung soll die Extraktion mit höherem Wirkungsgrad und besserem Ausnutzungsgrad des eingenommenen Raumes als bisher bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit über lange Zeiträume erfolgen, wobei die Vorrichtung nach der Erfindung auch stark unterschiedlichen Extraktionsverfahren angepaßt werden kann. Erfindungsgemäß sollen diese Vorteile nun dadurch erreicht werden, daß jede Absitzkammer durch drei im Abstand zueinander angeordnete Trennflächen mit regelbaren Öffnungen gebildet ist und die Mischkammern enthalten Rotoren mit Schlitze aufweisenden Zylindern. Die Regelung der Öffnungen an den Trennflächen erfolgt erfindungsgemäß zweckmäßig durch von außen her verstellbare, mit den Öffnungen zusammenwirkende Verschlüsse.
Nähere Einzelheiten ergeben sich aus dem in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsbeispiel. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Extraktors längs der Linie I-I der Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilschnitt längs der Linie HI-III der Fig. 2,
Fig. 4 einen Teilschnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 2 und
Fig. 5 einen Querschnitt eines Rotors.
Der Extraktor besteht aus einem zylinderförmigen Behälter 1, der auf Winkelringen 2 gelagert ist. Die Endplatten 3, 4 werden durch Stützplatten 5, die mit den Ringen 2 durch Bolzen verbunden sind, in ihrer Lage gehalten. Bei dem Betrieb der Vorrichtung wird diese etwa mit einem Winkel von 7° zu der Waagerechten in einem mit einer Dampfbeheizung versehenen Lagegerüst angeordnet. In der Endplatte 3 ist ein Einlaß 7 an dem oberen Ende für den Einlaß der spezifisch leichteren Flüssigkeit und ein Auslaß 8 am unteren Ende für die spezifisch schwerere Flüssigkeit vorgesehen. An der Endplatte 4 befindet sich ein Auslaß 9 am oberen Ende für die spezifisch leichtere Flüssigkeit und ein Einlaß 10 an dem unten Ende für die spezifisch schwerere Flüssigkeit. Der Behälter und die Endplatten können aus rostfreiem Stahl, Kunststoff cder anderem nichtkorrodierendem Stoff hergestellt sein.
Acht Stäbell, 12,12 a befinden sich im Abstand zueinander rings um das Innere des Behälters 1 in der
Vorrichtung zur Gegenstromextraktion
zweier nicht mischbarer Flüssigkeiten
Anmelder:
R. Graesser Limited,
Sandycroft, Chester (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Seiler,
Berlin-Grunewald, Lynarstr. 1,
und Dipl.-Ing. H. Stehmann, Nürnberg 2,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 26. März 1958 (Nr. 9664)
John Coleby, Sandycroft, Chester (Großbritannien), ist als Erfinder genannt worden
Nähe des äußeren Randes. Die Stäbe 11 sind an ihren Enden in Blindlöchern in den Endplatten 3, 4, die Stäbe 12 und 12 α in Blindlöchern in der Endplatte 3 befestigt, jedoch treten sie durch die Platte 4 und durch Stopfbüchsen 13 hindurch und können vermittels der Kurbel 14 gedreht werden. Auf den Stäben 12,13 sind Zwischenstücke 15 und Unterteilungen angeordnet, die in Gruppen zu dritt vorgesehen sind mit Ausnahme der Enden der Anordnung, wo sie in Gruppen zu zweit angeordnet sind. Jede Gruppe von drei Unterteilungen weist eine mittlere Trennfläche 16 und zwei äußere Trennflächen 17 auf. Jede Endgruppe weist eine Trennfläche 16 und eine Trennfläche 17 auf. Zwischen den Trennflächen jeder Gruppe sind Zwischenstücke 18 angeordnet.
Jede Trennfläche 16 (Fig. 2) besitzt zwei an entgegengesetzten Seiten angeordnete Öffnungen 19, und jede Trennfläche 17 besitzt zwei Öffnungen 20, die zu deren der Trennfläche 16 versetzt sind. Jede Trennfläche besitzt eine Öffnung in ihrem oberen und eine in ihrem unteren Teil. Die Stäbe 12,12 a tragen Verschlüsse 21, 21a, die je nach der Einstellung die Öffnungen 19, 20 schließen können.
Eine Mittelwelle 22 quadratischen Querschnittes mit abgerundeten Endkanten wird in einer Stopfbuchse 23 in der Endplatte 3 und in einem Blindloch in der Endplatte 4 befestigt. Zwischen den durch die Gruppen
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der Trennflächen gebildeten einzelnen Mischkammern sind Rotoren 24 auf der quadratischen Welle 22 befestigt, die so mit dieser Welle 22 rotieren. Die Rotoren 24 sind durch Muffen 25 im Abstand zueinander angeordnet. Diese Muffen treten durch die Mittellöcher in den Trennflächen hindurch. Um die Muffen 25 sind Zwischenstücke 26 angeordnet, die in die Mittellöcher der Trennflächen 16 passen und die an jedem Ende drei in Aussparungen in den Mittellöchern der Trennflächen 17 eingreifende Klauen 27 aufweisen. Für die zwei Trennflächen an den Enden des Behälters sind keine Zwischenstücke vorgesehen. Jeder Rotor weist eine Platte 28 auf, die längliche Schlitze 29 für den Durchtritt der Flüssigkeiten aufweist, des weiteren Hohlzylinder 30, die im Kreis um den äußeren Umfang der Platte 28 vorgesehen sind. Jeder Zylinder 30 ist mit einem Schlitz 31 versehen.
Der Extraktor enthält etwa gleiche Mengen von zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten, wobei eine Grenzschicht in der Nähe der Mittellinie des Behälters 1 entsteht. Die Flüssigkeiten werden durch die Einlasse 7 und 10 zugeführt und bewegen sich in entgegengesetzten Richtungen zu den Auslassen 8 und 9 hin. Die Welle 22, die die Rotoren 24 trägt, wird mit geringer Geschwindigkeit gedreht. Ein Zylinder 30, der eine Flüssigkeit verläßt, ist mit dieser Flüssigkeit gefüllt und bringt ihren Inhalt in die andere Flüssigkeit. Beim Umdrehen des Zylinders 30 beginnt der Inhalt an der Kante des Schlitzes 31 näher zu dem Mittelpunkt des Rotors überzufließen, wobei der Inhalt des Zylinders je nachdem nach oben oder nach unten durch die zweite Flüssigkeit fließt. Dieses Fließen geschieht in grober Verteilung, wobei die Flüssigkeit nach und nach in dem Förderelement durch die zweite einfließende Flüssigkeit verdrängt wird. Gegebenenfalls kann die Kante des Schützes 31 eingekerbt sein, um das Überfließen zu unterstützen. Es können weiterhin Perforationen in der Wand des Förderelementes gegenüber dem Schlitz vorgesehen sein, durch die die Flüssigkeit heraustropfen kann.
Von jeder Mischkammer aus tritt jede Flüssigkeit durch die entsprechende Öffnung in die nächste Ab
sitzkammer ein und beschreibt vermittels der Öffnung 19 und der nächsten Öffnung 20 einen sinusförmigen Weg, so daß eine ausreichende Zeitspanne verbleibt, um eine Trennung der mitgerissenen Tropfen zu bewirken. Die Öffnungen werden klein genug ausgeführt, um eine entsprechende Fließgeschwindigkeit zu erzielen, durch die eine zurücklaufende Strömung verhindert wird. Die Öffnungen sind in den Unterteilungen in einer zweckmäßigen Höhe dergestalt angeordnet, daß sie sich nicht in der gleichen Höhe wie die Grenzfläche befinden und ein langer sinusförmiger Weg der Flüssigkeiten aufrechterhalten wird. Die Öffnungen 20 können z. B. auf Radien liegen, die mit der Waagerechten Winkel von etwa 56° in der Drehrichtung bilden, wobei die Öffnungen 19 auf Radien angeordnet sind, die mit der Waagerechten Winkel von etwa 124° bilden.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zur· Gegenstromextraktion zweier nicht mischbarer Flüssigkeiten, bestehend aus einem praktisch waagerechten Behälter mit aufeinanderfolgenden Absitz- und Mischkammern und mit Ein- und Auslassen für die zwei Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß jede Absitzkammer durch drei im Abstand zueinander angeordneten Trennflächen (16, 17) mit regelbaren Öffnungen (19, 20) gebildet ist und die Misehkammern Rotoren (24) mit Schlitze (31) aufweisenden Zylindern (30) enthalten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von außen her verstellbare, mit den Öffnungen (19, 20) zusammenwirkende Verschlüsse (12,12 0) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absitzkammern kürzer sind als die Mischkammern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 736 281;
USA.-Patentschrift Nr. 2266 521.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEG26690A 1958-03-26 1959-03-24 Vorrichtung zur Gegenstromextraktion zweier nicht mischbarer Fluessigkeiten Pending DE1129457B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB355439X 1958-03-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1129457B true DE1129457B (de) 1962-05-17

Family

ID=10378907

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG26690A Pending DE1129457B (de) 1958-03-26 1959-03-24 Vorrichtung zur Gegenstromextraktion zweier nicht mischbarer Fluessigkeiten

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3017253A (de)
CH (1) CH355439A (de)
DE (1) DE1129457B (de)
FR (1) FR1221422A (de)
GB (1) GB860880A (de)
NL (2) NL237585A (de)

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Also Published As

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FR1221422A (fr) 1960-06-01

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