DE1129130B - Verfahren zur Herstellung einer Streifenbuerste - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer StreifenbuersteInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B3/00—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
- A46B3/18—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier the bristles being fixed on or between belts or wires
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
B 57452 m/9a
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 10. MAI 1962
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Streifenbürste mit streifenförmigen Borstenhaltern
von angenähert U-förmigem symmetrischem Querschnitt.
Ein bekanntes Verfahren zum Herstellen einer Streifenbürste geht von einem an den Längskanten
verdickten flachen Metallband aus. Dieses Metallband wird um die eine Kante eines streifenförmigen Borstenbüschels
U-förmig um 180° herumgebogen, bis die verdickten Längskanten des Metallbandes die
Borsten zwischen sich zusammenklemmen und festhalten. Das Einlegen der Borstenbüschel und das
Falten des Metallbandes erfolgen durch eine Maschine. Nach einer Abwandlung werden die Borsten
um einen Haltedraht herumgebogen.
Unterschiedlich hierzu werden nach dem Vorschlag der Erfindung die Borsten in einen bereits U-förmig
gebogenen Borstenhalter mit nach außen verdickten Schenkelwänden eingelegt, dessen Außenflächen von
der Grundfläche weg etwas auseinandergehen. Sodann können die Borsten durch nur geringes Zusammenpressen
der Schenkelwände bis zur Parallelität ihrer Außenflächen in einfachster Weise festgeklemmt werden.
Dadurch wird die Herstellung der Streifenbürste wesentlich vereinfacht.
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Herstellung einer Streifenbürste mit streifenförmigen
Borstenhaltern von angenähert U-förmigem, symmetrischem Querschnitt, mit von der Grundfläche des
Borstenhalters nach außen sich verdickenden Schenkelwänden und glatten Außenflächen der Schenkelwände,
wobei die Borsten in den Borstenhaltern durch den Druck gehalten werden, den die Enden der
Schenkelwände gegen die Borsten ausüben. Die Erfindung besteht darin, daß bei einem solchen Verfahren
die Borsten in einen bereits U-förmig gebogenen Borstenhalter aus nachgiebigem Material eingelegt
werden, dessen Schenkelwände von der Grundfläche weg etwas auseinandergehen und daß anschließend
der Borstenhalter so zusammengepreßt wird, daß die Außenflächen der Schenkelwände parallel
zueinander verlaufen.
Der Übergang vom dünneren zum dickeren Teil der Schenkelwände kann allmählich oder nach dem
Vorbild des eben geschilderten bekannten Verfahrens unter Bildung einer zur Schenkelfläche senkrechten
Übergangsfläche erfolgen.
Bei einem anderen bekannten Verfahren zur Herstellung einer Streifenbürste werden die Borsten zuerst
auf einem Metalldraht aufgereiht und dann an ihrer Umbiegestelle mit einer elastischen Hülle aus
Kautschuk umgeben, die sich beim Verengen der Verfahren zur Herstellung
einer Streifenbürste
einer Streifenbürste
Anmelder:
Fa. Konrad Bayer,
Nürnberg N, Äußere Bayreuther Str. 149
Ludwig Bayer, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Rille des Borstenhalters gegen dessen innere Wandung legt und eine dauernde elastische Pressung auf
die Borsten ausübt. Der Borstenhalter hat hier die Form eines hohlen, längsgeschlitzten Kreiszylinders
mit je einem Flansch an den Schlitzrändern, er hat also keine sich von der Grundfläche nach außen verdickende
Schenkelwände mit glatten Außenflächen, die von der Grundfläche weg nach außen etwas auseinandergehen.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform ist bei der durch das Verfahren nach der Erfindung hergestellten
Streifenbürste zwischen den Borsten und den Innenwänden des Hohlraumes zwischen den dünneren
Teilen der Schenkelwände des Borstenhalters in an sich bekannter Weise ein Band aus elastischem Material,
z. B. PVC, eingelegt.
Bei einem bevorzugten Verfahren nach der Erfindung werden mehrere, je zu einem Ring gebogene
Borstenhalter koaxial auf eine Welle aufgesteckt und dann in Richtung der Welle bis zur Parallelität der
Außenflächen der Schenkelwände des Borstenhalters zusammengepreßt.
Bei einer bekannten walzenförmigen Straßenbürste liegen die um eine Stange geschlungenen Borsten in
einem im Querschnitt trapezförmigen hohlen Stab, der mit Löchern versehen ist, aus denen die einzelnen
Borstenbüschel reihenweise herausragen. Eine Anzahl solcher als Borstenhalter dienender Hohlstäbe
liegt in axialen Nuten auf der Außenfläche eines zylinderförmigen Borstenhalterträgers und wird dort
durch trapezförmige Keile festgehalten. Eine Verformung der die Borsten haltenden Hohlstäbe, etwa um
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die Borsten durch Zusammenpressen der Ränder der ■
Löcher, durch die die einzelnen Borsten nach außen ragen, ist hier nicht vorgesehen.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung werden die Borstenhalter in an sich bekannter Weise
radial auf die Außenfläche eines im Querschnitt kreisförmigen Borstenhalterträgers, z. B. eines Hohlzylinders,
aufgesetzt und dann mittels zwischen ihnen liegenden radialen Keilen in ihrer Lage festgehalten und
bis zur Parallelität der Außenflächen ihrer Schenkelwände zusammengepreßt.
Nach einer zweckmäßigen Abwandlung der Erfindung wird eine Anzahl von Borstenhaltern in einen
Rahmen gelegt und dann bis zur Parallelität der Außenflächen ihrer Schenkelwände zusammengepreßt.
In der Zeichnung sind in
Fig. 1 und 1 a Querschnitte durch zwei Ausführungsformen
des Borstenhalters nach der Erfindung, in
Fig. 2 der Zusammenbau von Borstenhaltern und Borsten und in
Fig. 3 bis 5 einige Zusammenbaumöglichkeiten des neuen Borstenhalters dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt den Querschnitt durch eine erste Ausführungsform des Borstenhalters nach der Erfindung,
bei der die Breite der beiden Schenkel 1 von innen nach außen kontinuierlich zunimmt.
Die Fig. 1 a gibt den Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform des Borstenhalters nach der Erfindung
wieder. Die Schenkelwände sind etwas nach außen geneigt und bestehen aus einem inneren, dünneren
Teil 3 und einem äußeren, stärkeren Teil 4. Der Übergang vom dünneren zum stärkeren Teil ist plötzlich
und erfolgt im rechten Winkel.
Die Fig. 2 zeigt den Zusammenbau des Borstenhalters 3,4, der Borsten 5, des Drahtes 6, um den
die Borsten gefaltet sind, und eines Kunststoffbandes 7, das zwischen die Borsten und die Innenwände des
Hohlraumes zwischen den dünneren Schenkelwänden des Borstenträgers eingelegt ist. Der Borstenhalter hat
in der Fig. 2 noch seine ursprüngliche Form mit etwas nach außen auseinandergehenden Schenkeln.
Nach der Fig. 3 sind zwei solcher Borstenhalter je zu einem Ring gebogen und koaxial auf eine Welle 8
aufgesteckt. Mittels einer Verschraubung 9 werden die beiden Borstenhalter zwischen zwei Scheiben 10
und 11 in Richtung der Welle so zusammengepreßt, daß die äußeren Schenkelflächen jedes Borstenhalters
parallel zueinander verlaufen.
Nach der Fig. 4 sind die einzelnen Borstenhalter radial auf einem Hohlzylinder 12 angeordnet und
werden mittels zwischen ihnen liegender radialer Keile 13, die durch Schrauben 14 an dem Hohlzylinder befestigt
sind, in ihrer Lage gehalten und so zusammengedrückt, daß ihre beiden äußeren Schenkelflächen
wiederum parallel verlaufen.
Die Fig. 5 zeigt die Nebeneinanderanordnung einer Anzahl von Borstenhaltern in einem Rahmen 15, in
dem sie durch eine Schraube 16 bis zur Parallelität ihrer Schenkelflächen zusammengedrückt wird.
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung einer Streifenbürste mit streifenförmigen Borstenhaltern von
angenähert U-förmigem, symmetrischem Querschnitt, mit von der Grundfläche des Borstenhalters
nach außen sich verdickenden Schenkelwänden und glatten Außenflächen der Schenkelwände,
wobei die Borsten in den Borstenhaltern durch den Druck gehalten werden, den die Enden
der Schenkelwände gegen die Borsten ausüben, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten in einen
bereits U-fÖrmig gebogenen Borstenhalter aus nachgiebigem Material eingelegt werden, dessen
Schenkelwände von der Grundfläche weg etwas auseinandergehen und daß anschließend der Borstenhalter
so zusammengepreßt wird, daß die Außenflächen der Schenkelwände parallel zueinander
verlaufen.
2. Borstenhalter zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Übergang vom dünneren zum dickeren Teil der Schenkelwände allmählich erfolgt (Fig. 1).
3. Borstenhalter zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Übergang vom dünneren zum dickeren Teil (3, 4) der Schenkelwände in an sich bekannter
Weise unter Bildung einer zur Schenkelfläche senkrechten Übergangsfläche (2) erfolgt (Fig. 1 a).
4. Streifenbürste, die durch das Verfahren nach Anspruch 1 hergestellt worden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Borsten (5) und den Innenwänden des Hohlraumes zwischen den
dünneren Teilen (3) der Schenkelwände des Borstenhalters in an sich bekannter Weise ein Band
(7) aus elastischem Material, z. B. PVC, eingelegt ist (Fig. 2).
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, je zu einem Ring gebogene
Borstenhalter koaxial auf eine Welle (8) aufgesteckt und dann in Richtung der Welle bis
zur Parallelität der Außenflächen der Schenkelwände des Borstenhalters zusammengepreßt werden
(Fig. 3).
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenhalter in an sich bekannter
Weise radial auf die Außenfläche eines im Querschnitt kreisförmigen Borstenhalterträgers,
z.B. eines Hohlzylinders (12), aufgesetzt und dann mittels zwischen ihnen liegender radialer Keile
(13) in ihrer Lage festgehalten und bis zur Parallelität der Außenflächen ihrer Schenkelwände
zusammengepreßt werden (Fig. 4).
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Borstenhaltern
in einen Rahmen (15) gelegt und dann bis zur Parallelität der Außenflächen ihrer Schenkelwände
zusammengepreßt werden (Fig. 5).
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2542709, 1601217.
USA.-Patentschriften Nr. 2542709, 1601217.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 20i 579/2 5.62
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB57452A DE1129130B (de) | 1960-04-11 | 1960-04-11 | Verfahren zur Herstellung einer Streifenbuerste |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB57452A DE1129130B (de) | 1960-04-11 | 1960-04-11 | Verfahren zur Herstellung einer Streifenbuerste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1129130B true DE1129130B (de) | 1962-05-10 |
Family
ID=6971702
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB57452A Pending DE1129130B (de) | 1960-04-11 | 1960-04-11 | Verfahren zur Herstellung einer Streifenbuerste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1129130B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2325272A1 (de) * | 1973-04-20 | 1974-11-07 | Kores Holding Zug Ag | Reinigungsgeraet |
| EP0121118A3 (en) * | 1983-03-08 | 1986-07-02 | Walter Droeser | Cylindrical brush for sweepers |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1601217A (en) * | 1924-11-17 | 1926-09-28 | Northboro Brush Company | Brush |
| US2542709A (en) * | 1947-09-27 | 1951-02-20 | Fuller Brush Co | Brush structure with bristles held in channel strip |
-
1960
- 1960-04-11 DE DEB57452A patent/DE1129130B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1601217A (en) * | 1924-11-17 | 1926-09-28 | Northboro Brush Company | Brush |
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| EP0121118A3 (en) * | 1983-03-08 | 1986-07-02 | Walter Droeser | Cylindrical brush for sweepers |
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