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DE1129019B - Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1129019B
DE1129019B DEC22077A DEC0022077A DE1129019B DE 1129019 B DE1129019 B DE 1129019B DE C22077 A DEC22077 A DE C22077A DE C0022077 A DEC0022077 A DE C0022077A DE 1129019 B DE1129019 B DE 1129019B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rings
ring
piston
light metal
radial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC22077A
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Claude Cross
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cross Manufacturing Co 1938 Ltd
Original Assignee
Cross Manufacturing Co 1938 Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cross Manufacturing Co 1938 Ltd filed Critical Cross Manufacturing Co 1938 Ltd
Publication of DE1129019B publication Critical patent/DE1129019B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J1/00Pistons; Trunk pistons; Plungers
    • F16J1/02Bearing surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Leichtmetallkolben für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Leichtmetallkolben für Brennkraftmaschinen.
  • Es ist bekannt, bei einer Brennkraftmaschine mit aus einer Aluminiumlegierung bestehenden Zylindern die gleichfalls aus einer Aluminiumlegierung bestehenden Kolben mit Kolbenringen aus nitriertem Stahl oder anderem ähnlich hartem Metall zu versehen, deren radiale Dicke größer ist als die Tiefe der sie aufnehmenden Ringnuten des Kolbens, so daß die Kolbenringe stets etwas über die Außenfläche der Kolben hervorstehen und dadurch allein die Lager-Flächen der Kolben bilden.
  • Zweck dieser älteren Bauart ist es, bei aus Leichtmetall oder Aluminiumlegierungen bestehenden Zylindern, in denen Kolben aus Leichtmetall, z. B. Aluminiumlegierungen, nicht gut laufen, Zylindereinsatzbüchsen aus Stahl entbehrlich zu machen. Indessen lassen sich solche aus der Kolbenfläche hervorstehenden Kolbenringe auch dann mit Vorteil anwenden, wenn die .Zylinder aus anderen Metallen bestehen, weil die Vorteile größerer Lebensdauer der Zylinder und besseren Wirkungsgrades dadurch, daß die Gleitflächen der Kolben durch Stahl- oder andere Schwermetallringe gebildet sind, auch dann vorliegen, wenn die Zylinder z. B. aus Gußeisen bestehen.
  • Diese stets über die Mantelfläche des Kolbens hervorstehenden Kolbenringe werden »tragende« Ringe genannt. Sie sind geschlitzt, bestehen aus hartem Metall, z. B. aus Stahl oder Eisen, und haben eine radiale Dicke, die größer ist als die Tiefe der sie .aufnehmenden Kolbennuten, so daß sie die seitlichen Drücke der Kolben aufnehmen und verhindern, daß die Kolben mit ihrer Mantelfläche unmittelbar auf der Zylinderfläche gleiten. Sie unterscheiden sich daher grundsätzlich von den üblichen Öl- und Gasdichtungsringen, bei denen es sich zwar gleichfalls um geschlitzte Ringe aus hartem Metall handelt, deren radiale Dicke aber geringer als die Tiefe der sie aufnehmenden Kolbennuten ist, so daß sie vollständig in die Ringnuten eingedrückt werden können, ohne deren Grund zu berühren.
  • Die auf diese verhältnismäßig schweren tragenden Ringe wirkenden Trägheitskräfte sind bei den Maschinen mit hoher Drehzahl sehr groß. Deshalb ist . es vorteilhaft, die Masse der tragenden Ringe so klein wie möglich zu halten, ohne ihre tragende Fläche zu vermindern. Hieraus ergibt sich die Verwendung von dünnen, in axialer Richtung langen, also hülsenartigen Ringen, deren axiale Länge mindestens ; dem Dreifachen ihrer radialen Stärke entspricht. Diese hülsenartigen Kolbenringe haben auch den Vorteil einer Verbesserung des Wärmeflusses vom Kolben auf den Zylinder.
  • Ein Nachteil solcher dünnen Ringe besteht aber darin, daß die oberen und unteren Wände der für sie in dem aus Leichtmetall bestehenden Kolben vorzusehenden flachen Kolbennuten so schmal sind, daß sie durch die im Betrieb ständig auftretenden Schläge, die der Ring auf sie ausübt, leicht beschädigt werden können. Diese Schläge beruhen auf den auf den Kolbenring wirkenden Trägheitskräften und Schubkräften.
  • Die Erfindung ermöglicht die Verwendung solch dünner tragender Ringe ohne die Gefahr einer Beschädigung der Nutwände und ergibt gleichzeitig eine günstige Kombination von tragenden und dichtenden Ringen. Dies wird erfmdungsgemäß dadurch erreicht, daß jedem tragenden Ring an seinem oberen und an seinem unteren Rand je unmittelbar ein Dichtungsring benachbart ist, der in axialer Richtung wesentlich schmaler und in radikaler Richtung wesentlich dicker als der tragende Ring und in einer Nut von größerer Tiefe als diese radiale Dicke angeordnet ist. Diese Dichtungsringe sind, wie auch der tragende Ring, geschlitzt, und ihre radiale Dicke ist erheblich größer als ihre axiale Breite. Sie wirken daher als Öl- und Gasdichtungsringe.
  • Durch diese Anordnung eines tragenden Ringes unmittelbar zwischen zwei Dichtungsringen ergibt sich, daß die schmalen Ringflächen des tragenden Ringes nicht gegen Flächen des Leichtmetallkolbens, sonders - in an sich bekannter Weise - gegen die Seitenflächen der aus hartem Metall bestehenden Dichtungs. ringe schlagen. Da diese Dichtungsringe aber eine wesentlich größere radiale Dicke haben, so verteilen sich die von dem tragenden Ring auf die Dichtungsringe ausgeübten Schläge auf eine wesentlich größere Fläche,. so daß eine Beschädigung des Kolbens nicht eintreten kann.
  • Die Erfindung ermöglicht die Verwendung besonders dünner Ringe, d. h. von Ringen, bei deren Querschnitt die Länge mindestens das Zehnfache der Schmalseiten ist. So kann bei einem Kolben von 86 mm Durchmesser die radiale Tiefe der Ringnut für den tragenden Ring 0,8 mm oder noch weniger und die radiale Dicke des Ringes um etwa 0,1 bis 0,2 mm größer als diese Tiefe sein. Die axiale Breite des Ringes liegt dabei in der Größenordnung von 12 bis 15 mm.
  • In der Zeichnung ist ein Kolben gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Kolben und den Zylinder, Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 6, der die obere rechte Ecke des Kolbens zeigt, in größerem Maßstab; Fig.3 eine perspektivische Ansicht eines Teils dreier benachbarter Kolbenringe und Fig.4 einen Ausschnitt eines Längsschnitts entsprechend Fig. 1 durch einen etwas abgewandelten Kolben.
  • Der in dem Zylinder 12 angeordnete Kolben 1 ist mit zwei Kolbenringkombinationen versehen, die allgemein mit 2 bezeichnet sind und von denen eine in der Nähe des oberen und eine in der Nähe des unteren Kolbenendes vorgesehen ist. Jede Kolbenringkombination weist einen breiten, aber dünnen tragenden Ring 3 aus Federstahl oder Werkzeugstahl auf, der bei 4 geschlitzt ist (Fig. 3) und der ohne Beeinträchtigung seiner Härte- und Federungseigenschaften sehr hohe Temperaturen, wie sie in Brennkraftmaschinen auftreten (z. B. 300 bis 400e C), verträgt. Die radiale Dicke dieses dünnen Ringes beträgt bei den gängigen Kolbendurchmessern etwa 0,8 bis 1,2 mm, und ihre Breite beträgt etwa 12 bis 15 nun.
  • Dieser tragende Ring ist in einer seiner Breite entsprechenden flachen Ringnut 5 angeordnet (Fig. 2), deren radiale Tiefe geringer als die Dicke des Ringes ist, so daß wie auch der Ring zusammengedrückt sein mag, er stets über die Außenfläche des Kolbens vorsteht und eine Berührung zwischen dem eigentlichen Kolbenkörper und dem Zylinder verhindert. Bei der Darstellung in Fig.2 ist angenommen, daß der Kolben 1 nach rechts gegen die Zylinderfläche 6 gedrückt wird, so daß der tragende Ring 3 fest gegen den Grund der Ringnut 5 anliegt. Auf der anderen, nicht dargestellten Seite des Kolbens dagegen berührt der Kolbenring 3 den Grund der Nut 5 ganz leicht oder weist einen sehr kleinen Abstand von ihm auf.
  • An jedem Ende der flachen Ringnut 5 befindet sich eine schmale, aber tiefere Ringnut 7 (Fig. 2). Die in diesen beiden Nuten angeordneten Kolbenringe 8, die bei 11 (Fig.3) ebenfalls geschlitzt sind und deren radiale Dicke geringer als die radiale Tiefe der Nuten ? ist, stellen Gas- und Öldichtungsringe dar. Diese Ringe können also voll in ihre Nuten hineingedrückt werden. Sie flankieren den tragenden Ring 3 beiderseits und legen sich dabei gegen die äußeren Flächen 9 ihrer Ringnuten 7 an. Diese beiden Ringe sind in axialer Richtung verhältnismäßig schmal; während ihre radiale Dicke etwa fünfmal so groß ist wie ihre Breite. Sie können ebenfalls aus vergütetem Stahl bestehen; z. B. aus Kugellagerstahl.
  • Bei der am unteren Kolbenende vorgesehenen Kolbenkombination kann einer der beiden Dichtungsringe (oder auch beide) als ölabstreifring ausgebildet sein. Dementsprechend werden auf ihrer jeweiligen Unterseite Bohrungen 10 vorgesehen, wie dies in Fig. 1 an dem unteren Ring 8 der Fall ist.
  • Es versteht sich, daß zwischen der am oberen und der am unteren Kolbenende vorgesehenen Kolbenringkombination 2 auch noch weitere tragende und/ oder dichtende Kolbenringkombinationen vorgesehen werden können: Fig. 4 zeigt eine Kolbenringkombination mit zwei tragenden Ringen 3, zwischen denen ein Dichtungsring 8 a vorgesehen ist und die oben und unten je von einem weiteren Dichtungsring 8 flankiert sind.
  • Die Erfindung gilt nicht für den Fall, daß der tragende Ring nur an einem einzigen der beiderseitigen Enden (oberhalb oder unterhalb) von einem Dichtungsring flankiert wäre, wie dies ähnlich bereits bekannt ist. Hierdurch ist die auf die Vermeidung der Beschädigung der axialen Nutenwände gerichtete Aufgabe der Erfindung nicht völlig gelöst.
  • ' Es ist auch bekannt, einen Tragring an seinen beiderseitigen Enden axial einzuspannen, z. B. mittels eines oberen und unteren Schraubringes. Hier liegt jedoch die durch die Erfindung zu lösende Aufgabe nicht vor, weil im bekannten Falle der Tragring axial unbeweglich ist. Dergleichen ist es bekannt, den dünnen Tragring am offenen Ende des Kolbens fest zu verschrauben.
  • Es ist auch bekannt, einem dünnen Tragring einstückig mit ihm verbundene, radial nach innen vorspringende, ringartige Vorsprünge zu verleihen. Hierdurch wird zwar die axiale Auflagefläche vergrößert, doch haben diese Ringvorsprünge nicht die Dichtwirkung der vorliegenden Ringe 8, und es ist auch die Herstellungsweise derartiger Tragringe verhältnismäßig unwirtschaftlich.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Für Leichtmetallkolben mit mindestens einem tragenden Ring geringer radialer Dicke und größerer Breite, der in einer Ringnut angeordnet ist, deren radiale Tiefe geringer als die Dicke des Ringes ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedem tragenden Ring (3) beiderseits (d. h. darüber und darunter) ein Dichtungsring (8) unmittelbar benachbart ist, der in axialer Richtung wesentlich schmaler und in radialer Richtung wesentlich dicker als der tragende Ring ist und der in einer Ringnut (7) von größerer Tiefe als seine radiale Dicke angeordnet ist.
  2. 2. Leichtmetallkolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Breite der tragenden Ringe (3) mindestens dreimal, vorzugsweise mindestens zehnmal so groß wie ihre radiale Dicke ist.
  3. 3. Leichtmetallkolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Dicke der tragenden Ringe (3) sehr gering ist und vorzugsweise etwa 1 mm beträgt.
  4. 4. Leichtmetallkolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsringe (8) in axialer Richtung etwa so schmal sind wie die tragenden Ringe (3) in radialer Richtung dick und daß sie in radialer Richtung etwa fünfmal so dick wie schmal sind.
  5. 5. Leichtmetallkolben nach Anspruch 1 mit mindestens zwei je beidseitig von querliegenden Dichtungsringen eingefaßten tragenden Ringen, dadurch gekennzeichnet, daß der eine von zwei Dichtungsringen (8) eingefaßte tragende Ring (3) auf der einen, der andere zwischen zwei Dichtungsringen (8) angeordnete tragende Ring (3) auf der anderen Seite der Kolbenbolzenachse liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 719 278, 720 235, 737 093; britische Patentschriften Nr. 190 962, 343 634; USA.-Patentschrift Nr. 2 478179. Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist ein Prioritätsbeleg ausgelegt worden.
DEC22077A 1959-12-21 1960-08-04 Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen Pending DE1129019B (de)

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GB1129019X 1959-12-21

Publications (1)

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DE1129019B true DE1129019B (de) 1962-05-03

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ID=10876177

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC22077A Pending DE1129019B (de) 1959-12-21 1960-08-04 Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen

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DE (1) DE1129019B (de)

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