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DE1128905B - Elektrischer Schalter mit einer beweglichen Kontaktbruecke - Google Patents

Elektrischer Schalter mit einer beweglichen Kontaktbruecke

Info

Publication number
DE1128905B
DE1128905B DEH32349A DEH0032349A DE1128905B DE 1128905 B DE1128905 B DE 1128905B DE H32349 A DEH32349 A DE H32349A DE H0032349 A DEH0032349 A DE H0032349A DE 1128905 B DE1128905 B DE 1128905B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact bridge
plunger
contact
contacts
bridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH32349A
Other languages
English (en)
Inventor
Toena Valentin
Jakob Huber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J HUBER AND CIE AG
Original Assignee
J HUBER AND CIE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J HUBER AND CIE AG filed Critical J HUBER AND CIE AG
Publication of DE1128905B publication Critical patent/DE1128905B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/36Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by sliding
    • H01H1/48Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by sliding with provision for adjusting position of contact relative to its co-operating contact

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Elektrischer Schalter mit einer beweglichen Kontaktbrücke Es ist bereits ein Schalter mit einer beweglichen Kontaktbrücke bekannt, bei dem diese bei der Schalterschließung nach ihrem Aufsetzen auf die im Schaltergehäuse festen Gegenkontakte während des restlichen Bewegungshubs eines die Kontaktbrücke steuernden Stößels innerhalb dieses Stößels derart geführt wird, daß sie eine schleifende Bewegung gegenüber den festen Gegenkontakten ausführt. An den festen Kontakten und an den Kontakten der Kontaktbrücke tritt infolgedessen eine sogenannte Selbstreinigung, d. h. eine selbsttätige Entfernung von Abbrandprodukten oder von Schmutz u. dgl., der sich auf den Kontaktflächen etwa abgelagert hat, ein.
  • Der Erfindung fiegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Schalter mit einer beweglichen Kontaktbrücke trotz Wahrung dieses Selbstreinigungseffektes eine Übermäßige Kontaktabnutzung durch die zwischen den Kontakten eingeführte schleifende Bewegung zu vermeiden.
  • Gemäß der Erfindung soll zur Lösung dieses Problems bei dieser Kontaktbrückenbewegung in dem Stößel die Kontaktbrücke sich gegen die Kraft einer Blattfeder bewegen, die beim Aufsetzen der Kontaktbrücke auf die Gegenkontakte einen geringen, aber endlichen Kontaktdruck hervorruft, bei der Bewegung der Kontaktbrücke gegenüber dem Stößel gespannt wird und in der Endlage der Kontaktbrücke einen maximalen Kontaktdruck hervorruft.
  • Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • In Fig. 1 sind zwei Schaltstellen eines Nockenschalters mit Brückenkontakten, bestehend aus beweglichen Kontaktbrücken 1 und 2, mit je zwei bewe-ten Kontakten und den feststehenden Kontaktpaaren 3, 4 und 5, 6, welche auf einem Schenkel eines "ebracht sind. Diese Kontakte Winkelstückes 7 ang werden beim Verdrehen der Welle des Schalters durch den Nocken 8 betätigt, welcher einen Stößel 9 über eine Rolle 10 entgegen einer Federkraft 11 anhebt. Kontakte, Stößel, Federn und die Anschlüsse für die Stromleitung sind auf einem Preßstoffkörper 12 montiert, deren mehrere durch Aneinanderreihen zu einem Schalterpaket vereinigt werden können, welches durch Schraubenbolzen in den Löchern 13 zusammengehalten wird.
  • Der Stößel selbst ist in seiner Bewegung geführt einerseits durch nutenartige Vertiefungen 14 im Preßstoffkörper, andererseits durch Nuten 15 im Stößel und entsprechende Nocken 16 an den feststehenden Kontaktteilen. Hier gleitet Preßmaterial auf Metall, was eine gute Führung gewährleistet.
  • In Fig. 1 ist der Schalter an der oberen Kontaktbrücke 1 geöffnet dargestellt. Die Kontaktbrücke 1, in deren Mitte zwei auch im Schnitt in Fig. 2 sichtbare Nocken 17, 18 angebracht sind, hegt mit diesen beiden Nocken am unteren Ende von zwei Führungsunten 19, 20 an, die im Stößel 9 angebracht und auch in Fig. 2 angedeutet sind. Eine Blattfeder 21, die in ihrer Mitte an der oberen schrägen Fläche des Stößels 9 befestigt ist und in der dargestellten Lage des Stößels noch eine endliche von Null verschiedene Kraft auf die Kontaktbrücke ausübt, drückt die Kontaktbrücke mit ihren Nocken 17, 18 gegen das untere Ende der Führungsnuten 19, 20. Die Druckfeder 11 ist maximal gespannt. Wenn sich nun bei einer Drehung des Schaltnockens 16 der Stößel 9 nach abwärts bewegt, so bleibt bis zum Beginn der Berührung der feststehenden Kontakte 3, 4 durch die an der Brücke 1 befindlichen Kontakte die Blattfeder in der in Fig. 1 dargestellten Lage; es entspannt sich lediglich die Druckfeder 11. Sobald die Brückenkontakte die feststehenden Kontakte 3, 4 berühren und die Bewegung der Brücke somit nicht mehr der Bewegung des Stößels 9 bei dessen restlichem Bewegungshub folgen kann, wandern während dieses restlichen Bewegungshubs die Nocken 17, 18 in den Nuten 19, 20 nach oben, und es verschieben sich dabei die Brückenkontakte längs der Oberfläche der festen Kontakte 3, 4. Der Kontaktdruck ist dabei zunächst nur gering, da in der in Fig. 1 gezeichneten Lage die Blattfeder 21 nur mit geringer Kraft auf die Kontaktbrücke 1 drückt, und nimmt erst im Verlauf der Wanderung der Nocken 17, 18 in den Nuten 19, 20 zu, bis in der untersten Extremstellung des Stößels, bei der die Nocken 17, 18 am- oberen Ende der Nuten 19, 20 angekommen sind, die Blattfeder 21 vollständig auf der Kontaktbrücke 1 aufliegt, wie in Fig. 1 an der unteren Kontaktbrücke 2 dargestellt ist, und somit einen maximalen Druck zwischen den Kontakten erzeugt. Die Druckfeder 11 ist dann zum Teil entspannt, drückt aber den Stößel immer noch mit erheblicher Kraft gegen den Schaltnocken 8.
  • Zur öffnung der Kontakte der oberen Schaltstelle wird nun der Stößel 9 wieder nach oben bewegt, wobei zunächst wieder eine Verschiebung der Brückenkontakte längs der Oberfläche der festen Kontakte 3, 4 stattfindet, während gleichzeitig die Nocken 17, 18 wieder in die in Fig. 1 dargestellte Lage innerhalb der Nuten 19, 20 gelangen. Die Blattfeder 21 hat dann wieder die in Fig. 1 an der oberen Schaltstelle gezeichnete Form angenommen und übt demgemäß nur eine geringe Kraft auf die feststehenden Kontakte 3, 4 aus.
  • Die zwischen den Kontakten bestehende reibende seitliche Bewegung erfolgt also nicht dauernd mit demselben Kontaktdruck. Bei der Schalterschheßung ist vielmehr der Kontaktdruck zunächst gering und -nimm im Verlaufe der erwähnten seitlichen Be# wegung bis zu einem Maximalwert zu, der durch die Druckkraft der Blattfeder 21 in ihrer gespannten Lage, in welcher diese Blattfeder mit ihrer ganzen Länge auf der Kontaktbrücke anfliegt, bestimmt wird. Bei der Schalteröffnung ist der Kontaktdruck bei Beginn der reibenden Bewegung der Schalterkontakte zunächst maximal und nimmt im Verlaufe dieser seitlichen Bewegung bis auf einen Minimalwert, der jedoch nicht Null ist, ab. Gegenüber einem Schalter, bei dem der Kontaktdruck während der ganzen seitlichen Bewegung der Schalterkontakte seinen Maximalwert besitzen würde, ist daher die Kontaktabnützung wesentlich geringer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalter mit einer beweglichen Kontaktbrücke, bei dem diese bei der Schaltersähließung nach ihrem Aufsetzen auf die im Gehäuse festen Gegenkontakte während des restlichen Bewegungshubs des die Kontaktbrücke steuernden Stößels innerhalb dieses Stößels derart geführt wird, daß sie eine schleifende Bewegung gegenüber den festen Gegenkontakten ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß bei dieser Kontaktbrückenbewegung in dem Stößel (9) die Kontaktbrücke (1) sich gegen die Kraft einer Blattfeder (21) bewegt, die beim Aufsetzen der Kontaktbrücke auf die Gegenkontakte (3, 4) einen geringen, aber endlichen Kontaktdruck hervorruft, bei der Bewegung der Kontaktbrücke gegenüber dem Stößel gespannt wird und in der Endlage der Kontaktbrücke einen maximalen Kontaktdruck hervorruft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1738 663; französische Patentschrift Nr. 1083 368.
DEH32349A 1957-03-29 1958-02-06 Elektrischer Schalter mit einer beweglichen Kontaktbruecke Pending DE1128905B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1128905X 1957-03-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1128905B true DE1128905B (de) 1962-05-03

Family

ID=4559060

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH32349A Pending DE1128905B (de) 1957-03-29 1958-02-06 Elektrischer Schalter mit einer beweglichen Kontaktbruecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1128905B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1083368A (fr) * 1952-09-19 1955-01-07 Licentia Gmbh Interrupteur électrique de distribution à contacts subdivises
DE1738663U (de) * 1955-06-07 1957-01-31 Siemens Ag Kontaktgabeeinrichtung fuer mehrfachunterbrecher.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1083368A (fr) * 1952-09-19 1955-01-07 Licentia Gmbh Interrupteur électrique de distribution à contacts subdivises
DE1738663U (de) * 1955-06-07 1957-01-31 Siemens Ag Kontaktgabeeinrichtung fuer mehrfachunterbrecher.

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