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DE1128581B - Kraftbetaetigte Halte- und Nachschubvorrichtung fuer Ofen-elektroden - Google Patents

Kraftbetaetigte Halte- und Nachschubvorrichtung fuer Ofen-elektroden

Info

Publication number
DE1128581B
DE1128581B DEM34903A DEM0034903A DE1128581B DE 1128581 B DE1128581 B DE 1128581B DE M34903 A DEM34903 A DE M34903A DE M0034903 A DEM0034903 A DE M0034903A DE 1128581 B DE1128581 B DE 1128581B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
cylinder
electrodes
shoes
clamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM34903A
Other languages
English (en)
Inventor
Henry S Newhall
Peter J Wynne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
McGraw Edison Co
Original Assignee
McGraw Edison Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by McGraw Edison Co filed Critical McGraw Edison Co
Priority to DEM34903A priority Critical patent/DE1128581B/de
Publication of DE1128581B publication Critical patent/DE1128581B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
    • H05B7/103Mountings, supports or terminals with jaws

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Kraftbetätigte Halte-und Nachschubvorrichtung für Ofenelektroden Die Erfindung betrifft eine kraftbetätigte Halte-und Nachschubvorrichtung für Ofenelektroden bei elektrischen Schmelz-, Verhüttungs- und Raffinieröfen.
  • Elektrische Schmelz-, Verhüttungs- und Raffinieröfen verwenden im Betrieb eine oder mehrere Elektroden, die oberhalb des Ofens aufgehängt sind und vertikal in ihn hineinragen. Diese Elektroden werden fortlaufend in bezug auf die im Ofen befindliche Beschikkung eingestellt, um die Leistungszufuhr in engen Grenzen zu regeln. Gewöhnlich wird eine Mehrzahl von Elektroden verwendet, und diese sind häufig ziemlich groß, etwa von einem Durchmesser bis 75 cm oder mehr und einer Länge bis 3 m oder mehr. Von solchen Elektroden gibt es zwei bekannte Arten, nämlich vorgeformte und selbstgebrannte Elektroden. Die vorgeformten Elektroden können aus Kohle oder Graphit bestehen. Die vorgeformten Kohle- oder Graphitelektroden sind härter und haben im allgemeinen eine Durchmessertoleranz bis zu -2%, wodurch bei der Verwendung einer kraftbetätigten Fassung zusätzliche Schwierigkeiten entstehen, welche durch die im folgenden beschriebene Fassung überwunden werden. Die Anwendung mehrerer schwächerer Elektroden und ihrer einzelnen Halte- und Einstellvorrichtungen ist Raumbeschränkungen oberhalb des Ofens unterworfen, so daß eine vereinfachte gedrängte Form einer Elektrod'enhaltevorrichtung für schwere Elektroden höchst vorteilhaft ist.
  • Es sind bereits Haltevorrichtungen bekannt, die durch eine Preßvorrichtung mit Druckmittelantrieb an die Elektrode anpreßbare Klemmschuhe haben. Der Druckmittelantrieb wird durch neben der Elektrode angebrachte hydraulische Zylinder mit kreisförmigem Querschnitt geliefert, die einander in bezug auf die Elektrode diametral gegenüberliegen. Diese Anordnung hat einen beträchtlichen Raumbedarf in radialer Richtung, was für die Ofenkonstruktion oft sehr nachteilig ist. Nach der Erfindung wird dieser radiale Raumbedarf wesentlich verringert, indem der Druckmittelantrieb durch einen die Elektrode umgebenden, im Querschnitt ringförmigen Zylinder mit darin hinundhergehendemringförmigemKolbenhervorgebracht wird. Ein solcher Zylinder ladet in radialer Richtung weniger über die Elektrodenoberfläche oder über die Elektrodenfassung aus. Außerdem ermöglicht der Antrieb der Preßvorrichtung durch einen einzigen mit der Elektrode gleichachsigen Zylinder eine gleichmäßige Kraftverteilung auf die Klemmbacken. Werden diese auch zur Stromzufuhr benutzt, so bewirkt die gleichmäßige Anpressung der Backen auch eine Vergleichmäßigung der Übergangswiderstände und damit der Stromverteilung sowie der Erwärmung an den Übergangsstellen.
  • Diese Erfindung und weitere Erfindungsgedanken gehen aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen hervor. In den letzteren ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Elektrode, der kraftbetätigten Fassung und des Betätigungsmechanismus für diese; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie II-11 von Fig. 1; Fig.3 ist ein Querschnitt durch den Betätigungszylinder der Fassung nach der Linie 111-III von Fig. 2; Fig.4 ist ein Querschnitt durch die Vorrichtung nach der Linie IV-IV von Fig. 1 und stellt die Art der Aufhängung der kraftbetätigten Fassung am Betätigungszylinder dar; Fig.5 ist ein Querschnitt durch die Vorrichtung nach der Linie V-V von Fig. 1 und stellt die Anbringung der Kontaktschuhe und des Druckringes für diese dar; Fig. 6 ist eine größere Seitenansicht des Mechanismus, gesehen von der Linie VI-VI in Fig. 1, und stellt die Art der Zufuhr von elektrischem Strom zu den Kontaktschuhen und von Kühlwasser für diese dar.
  • Es wird nunmehr im einzelnen auf die Zeichnung Bezug genommen.
  • 1 bezeichnet die Vorrichtung im ganzen, bestehend aus einem durch Druckflüssigkeit betätigten, von irgendeiner Aufhängung wie den Seilei i3 getragenen Zylinder 2, Klemmbacken oder -schuhen 4, die an im Durchmesser einander gegenüberliegenden Seiten einer Elektrode 5 angeordnet und am Zylinder mittels abwärts führender Rohre 6 aufgehängt sind, während die Backen oder Schuhe mit der Elektrode :durch einen am Zylinderkolben mittels Betätigungsstangen 8 aufgehängten Druckring 7 in Kontakt gehalten werden. ' Nach Fig.1 und 3 der Zeichnung besteht der Zylinder 1 aus einem im wesentlichen kreisrunden Kopfteil 9, einem Bodenteil 10 und vöneinand'er durch einen Zwischenraum getrennten; mit den ' Teilen 9 und 10 verbundenen Seitenwärrden11-urid@ 12.-Dieser Zylinder kann aus Teilen zusammengebaut. oder gegossen sein; in der Zeichnung ist- die zusammengesetzte Bauweise dargestellt. Der Kopf-- und der Bodenteil 9 und 10 des Zylinders können als Blechkonstruktion ausgeführt sein; an jedem ist ein ringförmiger Teil 13 und 14 angeschweißt oder mit sonstigen geeigneten Mitteln befestigt, und die äußere Zylinderwand 11 stößt gegen die Teile 13 und 14, 'an denen sie ebenfalls in geeigneter Weise, z. B. durch Schweißen, befestigt ist. Die innere Wand 12 ist ähnlich befestigt. Innerhalb des Zylinders befindet sich zwischen den Seitenwänden 11 und 12 ein passender Kolben 15, der mit irgendeiner geeigneten Dichtung, wie z. B. den bekannten Dichtungsringen 16 und 17 versehen ist. Um eine gegen den Flüssigkeitsdruck dichte Verbindung zwischen den Seitenwänden des Zylinders und dessen Kopf- und Bodenteil zu schaffen; kann jede geeignete Dichtung, wie z. B. die dargestellten Dichtungsringe 18 und 19, verwendet werden. Die Betätigung des Kolbens 15 erfolgt mittels Flüssigkeitsdrucks, der durch am Kopfteil 9 bzw. am Bodenteil 10 angebrachte Einlässe 20 und 21 zugeführt werden kann. Da der Zylinder in jeder Richtung betrieben werden kann, dienen die Einlässe 20 und 21 auch als Druckauslässe für die entsprechenden Seiten des Kolbens 15: Betätigungsstangen 8 sind im Kolben 15 in beliebiger Weise befestigt, z. B. durch eine Schraubverbindung 22; sie bewegen sich frei durch den Ring 14 und den Bodenteil 10 hindurch. Eine geeignete Packung 23 umgibt die Betätigungsstangen 8 an der unteren Stirnseite des Teiles 10; wie dargestellt. Wie deutlich in Fig. 2 wiedergegeben ist, sind diese Betätigungsstangen 8 vorzugsweise vier in der Zahl. Der Kopfteil 9 und der Bodenteil 10 des Zylinders können durch beliebige Mittel miteinander verbunden sein, z. B. mittels der die Teile durchsetzenden und an ihrer Stelle durch Muttern 25 festgehaltene Stangen 24. Der Zylinder ist oberhalb des Ofens durch geeignete Mittel aufgehängt, z. B. mittels der Seile 3, die durch die Lappen 26 des Kopfteils 9 hindurchgehen und dort durch geeignete Mittel, wie die Muttern 27, befestigt sind. Die Elektrode 5 ist innerhalb der Zylinderinnenwand 12 mit einem Abstand von dieser angebracht.
  • Wie in den Fig.1 bis einschließlich 4 gezeigt ist, sind die Klemmbacken 4 an der Unterseite des Zylinders mittels der abwärts führenden Rohre 6 durch eine geeignete Verbindung oder Konsole 28 aufgehängt; diese kann ein im Querschnitt rechteckiger Teil sein, wie dargestellt, der an der Unterseite des Zylinderbodenteils 10 durch Befestigungsmittel 29 befestigt ist und in vertikaler Richtung liegende Schlitze 30 mit Queröffnungen 31 enthält. Die herabhängenden Rohre 6 sind vorzugsweise hohl bis auf einen in die Schlitze 30 hineinragenden vollen Endteil 32, in welchem sie eine geeignete Öffnung haben, durch die ein in der Queröffnung 31 liegender Zapfen 30 ragt, um das Rohr mit der Konsole 28 zu verbinden. Die unteren Enden der Rohre 6 sind mit den Klemmbacken 4 durch irgendwelche geeigneten Mittel verbunden, wie z. B. die Schraubverbindung 34. Die Klemmbacke 4 besteht aus einem Kopfteil 35 und einem davon herabhängenden Teil 36 mit einer im wesentlichen vertikalen konkaven Innenfläche 37, die dem Durchmesser der Elektrode 5 entspricht, und einer keilförmigen Außenfläche 38, an die der Druckring 7 anliegt. Der Schuh 4 hat eine innere Höhlung 39, durch die aus den abwärts führenden Rohren 6 Kühlwasser fließt; für jeden Schuh sind zwei solche Rohre vorhanden, wovon das eine die Wasserzufuhr und das andere die Wasserabfuhr besorgt.
  • Der Druckring 7 ist am Kolben 15 mittels der Betätigungsstangen 8 aufgehängt. Der Druckring ist ein hohlzylindrischer Teil mit einer zylindrischen Außenfläche 40 und einer konischen Innenfläche 41, die der keilförmigen Außenfläche 38 der Klemmbacken 4 entspricht.-Im Inneren hat der Druckring einen Hohlraum 42. Wenigstens zwei der Betätigungsstangen 8 sind vorzugsweise hohl und mit Wassereinlässen 43 und Wasserauslässen 44 versehen, an die entsprechende Wasserzu- und -ableitungen 45 und 46 angeschlossen sind. Das Wasser fließt durch den Hohlraum 42 des Ringes 7, um nach Bedarf eine Wasserkühlung zu bewirken. Wie in Fig. 5 der Zeichnung gezeigt, sind die Klemmschuhe 4 am äußeren Umfang ihres Kopfteiles 35 mit Ausnehmungen 47 versehen, die Raum für die Betätigungsstangen 8 schaffen. Der Elektrode 5 wird elektrische Energie durch die Klemmschuhe 4 über die abwärts führenden Rohre 6 mittels einer Klemme 48 zugeführt, an welche die Kabel 49 und 50 angeschlossen sind. Die Klemme 48 kann von üblicher zweiteiliger Konstruktion sein und Einkerbungen haben, mit denen sie die Rohre 6 umfaßt; sie kann durch irgendwelche geeigneten Mittel, wie durch Bolzen 51, zusammengespannt werden. Die Kabel 49 und 50 für die Leistungszufuhr können von bekannter Art mit einem die elektrische Leistung der Klemme zuführenden Mittelrohr und einem dazu exzentrischen äußeren Rohr sein, das mit den abwärts führenden Rohren 6 verbunden ist. Durch die äußeren Teile der Rohre 49 und 50 fließendes Wasser wird mittels der an Muffen angeschlossenen Verbindungen 60 den Rohren 6 zugeführt und aus diesen abgeführt.
  • Es sei nun die Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben. Sie ist gewöhnlich oberhalb des Ofens mittels der Seile 3 aufgehängt, die sich nach aufwärts zu einer nicht dargestellten Steuervorrichtung erstrecken, welche die Fassung und die Elektrode in dem Maß senkt, wie diese verbraucht wird, um die Leistungszufuhr zum Ofen zu regeln. Wenn ein genügender Teil der aus der Fassung herausragenden Elektrode verbraucht ist, wird die kraftbetätigte Klemme gelöst und die Elektrode durch die Klemme hindurch um die erforderliche Länge herabgelassen, worauf die Klemme wieder an die Elektrode angelegt wird. Während des Wechsels der relativen Stellung zwischen der Elektrode und der Klemme wird eine geeignete (nicht dargestellte) Vorrichtung mit dem oberen Ende der Elektrode verbunden, um diese zu tragen, während die Klemme von der Elektrode gelöst ist und in eine neue Klemmstellung auf der Elektrode bewegt wird. Das Lösen und Wiederanlegen der Kraftklemme in bezug auf die Elektrode vollzieht sich schnell; im Fall eines ununterbrochen betriebenen Ofens wäre die bevorzugte Arbeitsweise die, daß zuerst die Elektrode in Arbeitsstellung selbständig gehalten wird, wie oben erwähnt, dann die Kraftklemme von der Elektrode gelöst und mittels der Seile 3 die Klemme gegenüber der Elektrode aufwärts in die neue Klemmstellung bewegt wird.
  • In der Anordnung nach Fig.1 und 3 der Zeichnung und unter der Annahme, daß die Elektrode von der Klemme getragen wird, übt ein unter den Kolben 15 des Zylinders 1 durch den Einlaß 21 zugeführter Flüssigkeitsdruck mittels der Betätigungsstangen 8 eine nach aufwärts gerichtete Kraft auf den Druckring 7 aus, um die Schuhe 4 in gutem elektrischem Kontakt mit der Elektrode zu halten und auf diese einen hinreichenden Druck auszuüben, damit sie in fester relativer Lage zu den Schuhen verbleibt. Wenn gewünscht wird, die Klemme gegenüber der Elektrode zu bewegen, so wird die Elektrode 5 zuerst vorübergehend durch (nicht dargestellte) Haltemittel gestützt oder aufgehängt; hierauf wird der Flüssigkeitsdruck im Zylinder unter dem Kolben 15 ausgelassen, und es wird Flüssigkeitsdruck oberhalb des Kolbens 15 durch den Einlaß 20 zugeführt, um den Kolben nach abwärts zu bewegen, der hierbei die Betätigungsstangen 8 und den Druckring 7 mitnimmt. Wenn sich die Keilfläche 41 des Druckringes abwärts bewegt, so löst sie sich von den Schuhen 4 und erlaubt diesen, frei von der Elektrode weg zu schwingen. Die herabhängenden Rohre 6 haben zu diesem Zweck eine begrenzte Schwenkbarkeit um ihre Tragzapfen 33. Die gesamte Fassung, einschließlich Zylinder, Klemmschuhen und Druckring, wird dann mittels der Seile 3 in bezug auf die Elektrode 5 nach aufwärts bewegt. Es wird dann wieder Flüssigkeitsdruck in den Zylinder unter den Kolben 15 eingelassen und oberhalb des Kolbens 15 aus dem Zylinder ausgelassen, um den Kolben, die Betätigungsstangen und den Druckring 7 in bezug auf die Schuhe 4 aufwärts zu bewegen und die Schuhe nach innen gegen die Elektrode zu pressen, so daß der nötige elektrische Kontakt und die mechanische Tragkraft zwischen den Schuhen und der Elektrode hervorgebracht wird. Hierauf wird die zeitweilige Unterstützung von der Elektrode gelöst, und der Vorschub der Elektrode nach unten wird mittels der Seile 3 fortgesetzt.
  • Die hier betrachtete Kraftklemme wird bei Elektroden verwendet, die im Verhältnis zu ihrem Durchmesser beträchtliche Länge haben, und der Elektrodendurchmesser beträgt bis zu 75 cm und mehr. Diese Elektroden sind daher recht schwer und in der vorgeformten Ausführung recht starr. Es muß daher sowohl zur Herstellung guten elektrischen Kontaktes als auch zur Schaffung des körperlichen Haltes von den Klemmbacken oder -schuhen auf die Elektrode ein beträchtlicher Druck ausgeübt werden. Wie vorhin angegeben, haben die Elektroden eine handelsübliche Toleranz bis zu -f- 2 % im Durchmesser, so daß das Ausmaß des Drucks, der erforderlich ist, um mittels der Klemmschuhe körperlichen Halt und elektrischen Kontakt hervorzubringen, von Elektrode zu Elektrode vom selben Handelsdurchmesser und an längs der Elektrode versetzten Stellen wechseln kann. Da der Zylinder und der in ihm eingeschlossene Kolben die Elektrode in bestimmtem Maßverhältnis umgeben, nimmt die Druckfläche des Kolbens im Zylinder zu, wenn der Durchmesser der Elektrode zunimmt. Es steht daher jederzeit ein angemessener Druck zur Verfügung, um das erforderliche Zusammenwirken des Druckringes und der Klemmschuhe für die Sicherstellung des gewünschten elektrischen Kontaktes und körperlichen Haltes der Elektrode herbeizuführen.
  • Die Kraftklemme kann entweder in Verbindung mit oben geschlossenen oder mit oben offenen öfen verwendet werden, je nach den besonderen Arbeitsgängen, die im Ofen ausgeführt werden sollen. Wird die Klemme bei einem Ofen mit geschlossener Decke verwendet, so ist sie mit der Wasserkühlung der stromführenden Teile gewöhnlich hinreichend vor der Ofenhitze geschützt. Wird sie dagegen bei einem oben offenen Ofen verwendet, so ist es gewöhnlich wünschenswert, andere Teile oder die ganze Klemme mit Wasser zu kühlen. Wie in Fig.1 und 6 der Zeichnung gezeigt ist, werden sowohl die Klemmschuhe als auch der Druckring durch einen dauernden Strom von Wasser durch die abwärts führenden Rohre 6 und die Stützstangen 8 gekühlt. Im Fall schwerer Arbeitsbedingungen kann es auch erwünscht erscheinen, den Zylinder 2 mit Wasser zu kühlen. Dies kann auf mannigfache (in der Zeichnung nicht dargestellte) Arten geschehen. Eine brauchbare Ausführung würde darin bestehen, daß die äußere Seitenwand 11 und der Zylinderboden 10 mit einem hohlen Mantel umgeben werden, durch den ein verfügbares Kühlmittel, wie Wasser, dauernd in Umlauf gesetzt wird.
  • Im vorstehenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben; der Fachmann wird viele Abwandlungsmöglichkeiten der besonders dargestellten Konstruktion erkennen. Die besonders beschriebenen Ausführungseinzelheiten sind daher nur zur Erläuterung bestimmt und haben keine einschränkende Bedeutung, soweit sie nicht für die Erfüllung des Erfindungszweckes notwendig sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kraftbetätigte Halte- und Nachschubvorrichtung für Ofenelektroden mit durch eine Preßvorrichtung mit Druckmittelantrieb an die Elektrode anpreßbaren Klemmschuhen, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelantrieb der Preßvorrichtung durch einen die Elektrode umgebenden, im Querschnitt ringförmigen Zylinder mit darin hin- und herbeweglichem ringförmigem Kolben hervorgebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken hohl und an dem ringförmigen Zylinder in an sich bekannter Weise mittels Rohren aufgehängt sind, durch die ihrem Hohlraum ein Kühlmittel zugeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelrohre zugleich als Stromleitungen für die in an sich bekannter Weise als Stromanschlüsse dienenden Klemmbacken ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 827 382; schweizerische Patentschrift Nr. 244184; USA: Patentschrift Nr. 2 297 484.
DEM34903A 1957-07-26 1957-07-26 Kraftbetaetigte Halte- und Nachschubvorrichtung fuer Ofen-elektroden Pending DE1128581B (de)

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