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DE1128305B - Steuereinrichtung fuer ein stufenlos verstellbares UEbersetzungsgetriebe in Verbindung mit einem gashebel-regulierten Verbrennungsmotor, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Steuereinrichtung fuer ein stufenlos verstellbares UEbersetzungsgetriebe in Verbindung mit einem gashebel-regulierten Verbrennungsmotor, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE1128305B
DE1128305B DEE11849A DEE0011849A DE1128305B DE 1128305 B DE1128305 B DE 1128305B DE E11849 A DEE11849 A DE E11849A DE E0011849 A DEE0011849 A DE E0011849A DE 1128305 B DE1128305 B DE 1128305B
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DE
Germany
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speed
driven
transmission
control
governor
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Pending
Application number
DEE11849A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinrich Ebert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH EBERT DR ING
Original Assignee
HEINRICH EBERT DR ING
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Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH EBERT DR ING filed Critical HEINRICH EBERT DR ING
Priority to DEE11849A priority Critical patent/DE1128305B/de
Publication of DE1128305B publication Critical patent/DE1128305B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/46Automatic regulation in accordance with output requirements
    • F16H61/465Automatic regulation in accordance with output requirements for achieving a target input speed
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für ein stufenlos verstellbares Übersetzungsgetriebe in Verbindung mit einem gashebelregulierten Verbrennungsmotor, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung für ein stufenlos verstellbares übersetzungsgetriebe in Verbindun" mit einem gashebelregulierten Verbrennungsmotor, insbesondere für Kraftfahrzeuge, wobei vom Gashebel zusammen mit der Kraftstoffregulierung die Reglerfeder eines motorseitig angetriebenen Fliehkraftreglers, der somit als Federregler aufgebaut ist, vorspannbar ist, dessen Flieligewichte und Reglerfeder gemeinsam und einander entgegenwirkend einen Steuerschieber für Drucköl verstellen, durch das eine hydraulische Verstelleinrichtung für das Übersetzungsgetriebe betätigt wird. Die Erfindung ist bei mechanischen und bei hydraulischen Übersetzungsgetrieben anwendbar.
  • Derartige Steuereinrichtungen sind für hydrostatisehe übersetzungsgetriebe im Kraftfahrzeugbau bereits bekannt. Dabei besteht die hydraulische Verstelleinrichtung aus einem Verstellzylinder mit einem Verstellkolben, der über einen VersteHmechanismus mit dem Stellteil des hydrostatischen übersetzungsgetriebes verbunden ist. Bei einer solchen Anordnuno, ist einer bestimmten Stellung des Gashebels, d. h. einer bestimmten Gasdrosselklappenstellung, jeweils eine bestimmte Motordrehzahl zugeordnet. Wenn sich der Gashebel in seiner Vollgasstellung befindet, läuft der Motor mit seiner maximal möglichen Drehzahl. Dabei ist es gleichgültig, bei welchem Betriebszustand, d. h. bei welcher Fahrgeschwindigkeit des Kraftfahrzeuges, der Gashebel in Vollgasstellung steht. Letzteres gilt auch für eine weitere bekannte Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von Kraftfahrzeugwechselgetrieben mit stufenloser oder abgestufter Verstellung des übersetzungsverhältnisses, wobei der Gashebel unmittelbar auf die Drosselklappe einwirkt, während das Gashebelbetätigungsgestänge außerdem über das eine Eingangsglied eines Differentialantriebes mittelbar auf eine Servoeinrichtung zum selbsttätigen Einstellen des Verstellhebels für das Wechselgetriebe einwirken kann. Das zweite Eingangsglied des Differentialantriebes ist von einem Fliehkraftregler beeinflußt, dessen Drehzahl entweder von der Motordrehzahl oder von der Fahrzeuggeschwindigkeit abhängt. Diese bekannte Vorrichtung hat lediglich zur Aufgabe, in Abhängigkeit von der Motorbelastung und entweder der Fahrgeschwindigkeit oder der Vergasereinstellung das ceeicyneteste übersetzungsverhältnis einzustellen. Eine Änderuno, des übersetzungsverhältnisses in gemeinsamer Abhängigkeit von den Drehzahlen der treibenden und der getriebenen Welle ist nicht vorgesehen. Es ist jedoch nur bei größeren Fahrgeschwindigkeiten erwünscht, daß der Verbrennungsmotor seine maximale Drehzahl erreichen kann. Bei kleineren Fahrgeschwindigkeiten, insbesondere im Stadtverkehr und beim Anfahren, wird es wegen der lauten Motorgeräusche als sehr nachteilig empfunden, wenn auch hierbei der Verbrennungsmotor mit seiner maximalen Drehzahl betrieben werden kann.
  • Ferner ist eine Steuereinrichtung, insbesondere für stufenlose Getriebe, bekannt, bei der abhängig von der eingestellten Soll-Fahrgeschwindigkeit die Motordrehzahl nach oben hin begrenzt wird, und zwar derart, daß mit abnehmender Soll-Fahrgeschwindigkeit auch die zugelassene Motordrehzahl sinkt. Bei dieser Einrichtung wird die tatsächliche Fahrgeschwindigkeit an die eingestellte Soll-Fahrgeschwindigkeit angeglichen und nur bei der höchsten Fahrgeschwindigkeit, also bei maximaler Abtriebsdrehzahl, die maximale Motordrehzahl erreicht, während bei darunterliegenden Fahrgeschwindigkeiten die zugelassene Motordrehzahl unter der Höchstdrehzahl liegt. Die bekannte Einrichtung weist jedoch, abgesehen von der verhältnismäßig komplizierten Gestaltung, den Nachteil auf, daß trotz der vorgesehenen Maßnahmen bei durchgedrücktem Bedienungshebel die Drehzahl des Motors auch bei kleiner Ist-Geschwindigkeit die maximale Drehzahl erreichen kann, die erst bei Zurücknahme dieses Soll-Geschwindigkeitshebels auf die der tatsächlichen Ist-Geschwindigkeit entsprechende Stellung wieder einen angepaßten Wert annimmt.
  • Bei einer weiteren bekannten Regelvorrichtung für stufenlos verstellbare übersetzungsgetriebe in Kraftfahrzeugen sind zur Änderung des übersetzungsverhältnisses zwei Fliehkraftregler vorgesehen, der eine, proportional zur Getriebeabtriebsdrehzahl und damit proportional zur Fahrgeschwindigkeit angetriebene Fliehkraftregler, dessen Soll-Drehzahl durch einen Bedienungshebel zur Vorwahl der gewünschten Fahrgeschwindigkeit einstellbar ist, steuert über einen Steuerschieber sowohl die hydrauliche Verstellung des übersetzungsverhältnisses als auch die Einstellung des Brennstoffmengenverstellgliedes des Fahrzeugmotors. Der andere, proportional zur Drehzahl des Fahrzeugmotors angetriebene Fliehkraftregler kann über einen zweiten Steuerschieber bei überschreitung einer bestimmten Motorhöchstdrehzahl das übersetzungsverhältnis des Getriebes verkleinern. Diese Regeldrehzahl kann durch willkürliche Veränderung der Vorspannung der Reglerfeder in gewissen Grenzen beliebig eingestellt werden. Durch Verringerung der Regeldrehzahl kann man verhindern, daß der Motor, beispielsweise im Stadtverkehr, bei jeder Erhöhung der Soll-Fahrgeschwindigkeit am ersten Fliehkraftregler über die Ist-Fahrgeschwindigkeit auf seine volle Drehzahl kommt. Der erste, fahrgeschwindigkeitsabhängige Fliehkraftregler hat bei dieser Anlage keinen Einfluß auf die von dem Fahrzeugmotor erreichbare Höchstdrehzahl. Die Einstellung des zweiten Fliehkraftreglers auf eine niedrigere Höchstdrehzahl bleibt aber dem Gedächtnis und dem guten Willen des Fahrers überlassen. Auch erfordert die willkürliche Einstellung der Motorhöchstdrehzahl ein besonderes Bedienungselement, was im Hinblick auf die allgemein angestrebte Vereinfachung der Bedienung von Kraftfahrzeugen durchaus unerwünscht ist.
  • Gegenstand eines älteren Patentes ist schließlich eine in Abhängigkeit von der Motordrehzahl und von der Gashebelstellung sowie von der Fahrgeschwindigkeit arbeitende hydraulische Steuervorrichtung zum selbsttätigen Verstellen eines stufenlos einstellbaren hydrostatischen Übersetzungsgetriebes für Kraftfahrzeuge. Hierbei wird von je einem proportional zur Motordrehzahl bzw. zur Abtriebsdrehzahl umlaufenden Fliehkraftregler je ein drehzahlabhängiger Steuerdruck und weiterhin vom Gashebel ein von dessen Stellung abhängiger Steuerdruck erzeugt. Ein Verstellschieber unterliegt den von der Motordrehzahl bzw. von der Gashebelstellung abhängigen Drücken und steuert seinerseits je nach den Betriebsbedingungen den Druckölzulauf zur Verstelleinheit für das hydrostatische übersetzungsgetriebe. Der von der Gashebelstellung abhängige Steuerdruck ist zum Verstellschieber über einen Begrenzungsschieber geführt, der dem von der Abtriebsdrehzahl abhängigen Steuerdruck unterliegt und bei kleinen Fahrgeschwindigkeiten mit Rücksicht auf die Geräuschentwicklung auch bei Vollgasstellung die Motordrehzahl auf einen Wert unter der Maximaldrehzahl begrenzt. Bei dieser Einrichtung sind zahlreiche Steuerventile und hydraulische, Verbindungen notwendig, wodurch ein großer Fertigungsaufwand bedingt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben geschilderten Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden und eine einfach aufgebaute Steuervorrichtung zu schaffen, bei der hohe Motordrehzahlen verbunden mit starken Motorgeräuschen bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten vermieden werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zusätzlich auf den Steuerschieber wirkende, abtriebsseitig angetriebene Fliehgewichte vorgesehen sind, die den Fliehgewichten des motorseitig angetriebenen Fliehkraftreglers entgegenwirken. Hierdurch wird der Steuerschieber so geregelt, daß z. B. selbst bei gleicher Gashebelstellung, d. h. gleicher Vorspannung der Reglerfeder, allein durch die mit abnehmender Fahrzeuggeschwindigkeit abnehmende Fliehkraftwirkung der abtriebsseitig angetriebenen Fliehgewichte auf den Steuerschieber eine Verstellung der Getriebeübersetzung im Sinne einer Erniedrigung der Motordrehzahl mit abnehmender Fahrzeuggeschwindigkeit bewirkt wird.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Flichgewichte des motorseitig angetriebenen Fliehkraftreglers und die ihnen entgegenwirkende Reglerfeder derart dimensioniert, daß bei wirkungslosen abtriebsseitig angetriebenen Fliehgewichten, d. h. bei kleinen Abtriebsdrehzahlen bzw. bei stehender Abtriebswelle und bei Vollgasstellung des Gashebels die Verstelleinrichtung des übersetzungsgetriebes und damit das übersetzungsgetriebe durch den Steuerschieber in eine Stellung gebracht ist, bei der die eingeregelte Motordrehzahl unter der maximal einstellbaren Motordrehzahl liegt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Fliehgewichte des abtriebsseitig angetriebenen Fliehkraftreglers derart dimensioniert, daß bei maximal vorgesehener Abtriebsdrehzahl und bei Vollgasstellung des Gashebels die Verstelleinrichtung des Übersetzungsgetriebes und damit das übersetzungsgetriebe durch den Steuerschieber in eine Stellung gebracht ist, bei der die eingeregelte Motordrehzahl der maximal einstellbaren Motordrehzahl entspricht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das nachfolgend näher beschrieben ist. Es zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung der Gesamtanordnung, wobei die Steuereinrichtung im Längsschnitt gezeichnet ist, und Fig. 2 eine graphische Darstellung der Abhängigkeit der Motordrehzahl von der Abtriebsdrehzahl.
  • In Fig. 1 ist mit 1 das stufenlos verstellbare übersetzungsgetriebe bezeichnet, das z. B. als hydrostatisches Übersetzungsgetriebe ausgebildet sein kann. Mit 2 ist die motorseitige Antriebswelle, mit 3 die Abtriebswelle bezeichnet. Das übersetzungsgetriebe 1 ist über einen Verstellhebel 4 von einem Verstellkolben 5 aus einstellbar, der sich im Verstellzylinder 6 der Verstelleinrichtung befindet. Zwei Druckölkanäle 7 und 8 sind an den Verstellzylinder 6 angeschlossen, und zwar je eine Druckölleitung auf jeder Seite des Verstellkolbens 5.
  • Die im Ansaugstutzen 9 des Verbrennungsmotors befindliche Gasdrosselklappe 10 liegt mit einer am Drosselklappenbetätigungshebel 11 angebrachten Rolle 12 an einer Kurvenscheibe 13 an. Die Kurvenscheibe 13 ist über ein Gestänge 14 vom Gashebel 15 verstellbar. Der Gashebel 15 ist schwenkbar gelagert, als Winkelhebel ausgebildet und drückt gegen einen axial verschieblichen übertragungsbolzen 16.
  • Die Einrichtung zum Steuern der Verstelleinrichtung für das übersetzungsgetriebe 1 besteht im wesentlichen aus einem Steuerschieber 17, der in einer Steuerbilchse 18 längsverschiebbar gelagert ist. Am Steuerschieber 17 sind Steuerkolben und in der Steuerbüchse 18 eine Ringnut mit radialen Bohrungen 19 für den Eintritt sowie Ringnuten mit radialen Bohrungen 20 und 21 für den Austritt des Drucköls angebracht, das von einer Zahnradpumpe 22 je nach Stellung des Steuerschiebers 17 über die an die Ringnuten mit den radialen Bohrungen 20 und 21 angeschlossenen Druckölkanäle 7 und 8 auf die eine oder die andere Seite des Verstellkolbens 5 im Verstellzylinder 6 geleitet wird. Die Steuerbüchse 18 ist um ihre Längsachse drehbar in einem Gehäuse gelagert, das in Fig. 1 nicht näher bezeichnet und durch Schraffur angedeutet ist. Die Steuerbüchse 18 ist über ein Zahnrad 23 motorseitig angetrieben. Am einen Ende der Steuerbüchse 18 sind an einem Flansch als Winkelhebel ausgebildete Fliehgewichte 24 schwenkbar derart angeordnet, daß die 2 winkligen Ansätze der Fliehgewichte 24 unter der Wirkung von auf die Fliehgewichte 24 wirkenden Fliehkräften auf den Außenring eines Kugellagers 25 drücken, das mit seinem Innenring auf dem einen Ende des Stuerschiebers 17 sitzt. Der Steuerschieber 17 und der übertragungsbolzen 16 sind hintereinander koaxial angeordnet, so daß axiale Bewegungen des übertragungsbolzens 16 über eine zwischen den übertragungsbolzen 16 und den Steuerschieber 17 eingeschaltete Reglerfeder 26 auf letzteren übertragen werden. Dabei ist die Reglerfeder 26 gegen den Innenring des Kugellagers 25 abgestützt.
  • Den Steuerschieber 17 umschließt neben der Steuerbüchse 18 eine Büchse 27, die wie die Steuerbüchse 18 drehbar in einem Gehäuse gelagert ist. Auf der Büchse 27 befindet sich ein Zahnrad 28, das abtriebsseitig angetrieben ist, z. B. über die Abtriebswelle 3 des übersetzungsgetriebes 1. Am einen Ende der Büchse 27 sind wie bei der Steuerbüchse 18 Fliehgewichte 29 angeordnet, die unter der Wirkung von Fliehkräften mit ihren abgewinkelten Enden gegen den Außenring eines Kugellagers 30 drücken, das wie das Kugellager 25 auf dem Steuerschieber 17 sitzt, und zwar an dessen anderem Ende. Die Fliehgewichte 24 und 29 sind so angeordnet, daß sie unter der Wirkung von Fliehkräften in einander entgegengesetztem Sinne auf den Steuerschieber 17 wirken.
  • In der beschriebenen Anordnung wird durch den Gashebel 15 sowohl die Gasdrosselklappe 10 als auch mittelbar das Übersetzungsgetriebe 1 verstellt. Dabei hängt die Verstellung des übersetzungsgetriebes 1 außer von der Betätigung des Gashebels 15 und der Motordrehzahl auch noch von der Abtriebsdrehzahl ab, die über das Zahnrad 28 in die Steuereinrichtung eingeleitet wird.
  • Die Reglerfeder 26 ist so eingestellt bzw. dimensioniert, daß die Motordrehzahl z. B. bei sehr langsam fahrendem oder stehendem Fahrzeug und bei Vollgas - wie aus Fig. 2 ersichtlich - unterhalb der maximalen Motordrehzahl liegt, die in Fig. 2 mit 100 0/() angegeben ist. Mit zunehmender Abtriebsdrehzahl (Fahrgeschwindig,keit) nimmt die Wirkung der abtriebsseitig angetriebenen Fliehgewichte 29 mit der Fahrgeschwindigkeit im Quadrat zu, so daß zur Erhaltung des Gleichgewichtes am Steuerschieber 17 sich die motorseitig angetriebenen Fliehgewichte 24 im gleichen Maße schneller drehen müssen, wodurch eine Drehzahlcharakteristik zustande kommt, wie sie in Fig. 2 für die Vollgasstellung und in einer weiteren Kurve für eine bestimmte Teillasteinstellung in Ab- hängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit dargestellt ist.
  • Hierdurch ergibt sich selbst bei Vollgasstellung des Gashebels nur bei der maximalen Fahrgeschwindigkeit die maximale Motordrehzahl. Bei kleineren Fahrgeschwindigkeiten läuft der Motor mit geringeren Drehzahlen, und zwar auch dann, wenn der Gashebel in Vollgasstellung ist.
  • Die gegenseitige Anpassung der einzelnen Reglerelemente aneinander kann für jeden praktischen Fall durch entsprechende Dimensionierung der motorseitig und der abtriebsseitig angetriebenen Fliehgewichte wie auch durch entsprechende Wahl der Übersetzung der Fliehkraftreglerantriebe erfolgen. Hierbei wird die Empfindlichkeit der motorseitig angetriebenen Fliehgewichte für sich allein in keiner Weise gestört.
  • L'

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Steuereinrichtung für ein stufenlos verstellbares Übersetzungsgetriebe in Verbindung mit einem gashebelregulierten Verbrennungsmotor, insbesondere für Kraftfahrzeuge, wobei vom Gashebel zusammen mit der Kraftstoffregulierung die Reglerfeder eines motorseitig angetriebenen Fliehkraftreglers vorspannbar ist, dessen Fliehgewichte und Reglerfeder gemeinsam und einander entgegenwirkend einen Steuerschieber für Drucköl verstellen, durch das eine hydraulische Verstelleinrichtung für das übersetzungsgetriebe betätigt wird, dadurch gekennftichnet, daß zusätzlich auf den Steuerschieber (17) wirkende, abtriebsseitig angetriebene Fliehgewichte (29) vorgesehen sind, die den Fliehgewichten (24) des motorseitig angetriebenen Fliehkraftreglers (18, 24, 25 und 26) entgegenwirken.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehgewichte (24) des motorseitig angetriebenen Fliehkraftreglers und die ihnen entgegenwirkende Reglerfeder (26) derart dimensioniert sind, daß bei wirkungslosen, abtriebsseitio, angetriebenen Fliehgewichten (29), d. h. bei kleinen Abtriebsdrehzahlen bzw. bei stehender Abtriebswelle und bei Vollgasstellung des Gashebels die Verstelleinrichtung des Übersetzungsgetriebes und damit das übersetzungsgetriebe durch den Steuerschieber in eine Stellung gebracht ist, bei der die eingeregelte Motordrehzahl unter der Maximal einstellbaren Motordrehzahl liegt. 3. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehgewichte (29) des abtriebsseitig angetriebenen Fliehkraftreglers (27, 29, 30) derart dimensioniert sind, daß bei maximal vorgesehener Abtriebsdrehzahl und bei Vollgasstellung des Gashebels die Verstelleinrichtung des übersetzungsgetriebes und damit das übersetzungsgetriebe durch den Steuerschieber (17) in eine Stellung gebracht ist, bei der die eingeregelte Motordrehzahl der maximal einstellbaren Motordrehzahl entspricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 625 707, 821769, 922 987; USA.-Patentschrift Nr. 2 327 214. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1081318.
DEE11849A 1956-01-21 1956-01-21 Steuereinrichtung fuer ein stufenlos verstellbares UEbersetzungsgetriebe in Verbindung mit einem gashebel-regulierten Verbrennungsmotor, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1128305B (de)

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