DE1128380B - Presslufthammer mit Bohrerhaltebuegel - Google Patents
Presslufthammer mit BohrerhaltebuegelInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D17/00—Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
- B25D17/08—Means for retaining and guiding the tool bit, e.g. chucks allowing axial oscillation of the tool bit
- B25D17/084—Rotating chucks or sockets
- B25D17/086—Rotating chucks or sockets with a swinging yoke or latching means
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Description
Um die Bohrstange durch Ziehen an dem Hammergriff aus dem Bohrloch herausnehmen zu
können, ist an dem Hammergehäuse ein Bohrerhaltebügel angeordnet, der beim Ziehen eine formschlüssige
Verbindung zwischen Gehäuse und Bohrer herstellt.
Bekannte Bohrerhaltebügel umfassen einen Bund der Bohrstange von drei Seiten und sind an ihrer
vierten Seite offen, also U-förmig ausgebildet. Mit diesem Ende sind sie am Hammergehäuse zum
Wechseln der Bohrstange schwenkbar gelagert.
Zur Arretierung des Haltebügels in der eingeschwenkten Lage ist dieser bei bekannten Hämmern
an seinen gabelförmigen Enden mit je einer Anlagefläche versehen, die von einer Feder oder einem
federnden Element gegen eine entsprechende am Hammergehäuse fest angeordnete Fläche gedrückt
wird. Hierbei wird die der Arretiemng dienende Feder zugleich für die Dämpfung der Schläge verwendet,
die vom Kolben des Hammers über die Bohrstange und deren Bund auf den Bohrerhaltebügel übertragen
werden.
Diese Ausbildungsweise hat den Nachteil, daß bei jedem Schlag, der auf den Haltebügel übertragen
wird, dieser die Feder mehr oder weniger zusammendrückt und die beiden Anlageflächen voneinander abhebt.
Dadurch wird aber die Arretierung teilweise oder sogar ganz aufgehoben, und der Haliebügel
neigt zum Tanzen. Ein einwandfreies Festhalten der Bohrstange ist damit nicht gewährleistet.
Bei einem anderen bekannten Bohrhammer, der mit einem schwenkbaren Haltebügel versehen ist,
wird die Arretierung desselben in seiner Betriebsstellung durch quer zur Bohrerachse unter Federdruck
stehende, mit Arretierungsflächen versehene Druckstücke erreicht, die sich an Arretierungskanten
des Bohrhammergehäuses anlegen. Beim Ausschwenken des gegenüber den Druckstücken durch
Schraubenfedern axial nachgiebig angeordneten Haltebügels werden die Druckstücke in Querrichtung
federnd so weit auseinandergedrückt, bis die Arretierung durch Abheben der Arretierungsflächen gelöst
wird.
Diese Ausbildungsweise hat den Nachteil, daß durch die Erschütterungen des Hammers, insbesondere
bei Prellschlägen, eine Spreizbewegung auf die die Druckstücke haltende Feder ausgeübt und dadurch
die Arretierung ungewollt gelöst werden kann. Außerdem müssen die Arretierungsflächen sehr klein
gehalten werden, um keine übergroße Ausspreizung beim Lösen der Arretierung von Hand ausführen zu
müssen, damit das Auswechseln der Bohrstangen Preßlufthammer mit Bohrerhaltebügel
Anmelder:
Demag Aktiengesellschaft,
Duisburg, Wolfgang-Reuter-Platz
Duisburg, Wolfgang-Reuter-Platz
Theodor Lübking, Duisburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
nicht mit zu großer körperlicher Anstrengung verbunden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Betriebssicherheit des Bohrerhaltebügels bei derartigen
Preßlufthämmern dadurch zu erhöhen, daß die Arretierung in der Haltestellung gegen ungewolltes, durch
die bei den üblichen Betriebsbedingungen hervorgerufenen Erschütterungen verursachtes Lösen gesichert
wird. Die Erfindung geht aus von einem Preßlufthammer mit am Hammergehäuse schwenkbar gelagertem
Bohrerhaltebügel, dessen Arretierungsflächen zur Vermeidung eines unerwünschten Verschwenken
aus der Haltestellung in der zuerst genannten Weise unter dem Druck eines axial wirksamen Federelementes,
beispielsweise einer Ringfeder, an Gegenflächen am Hammergehäuse anliegen, und sie besteht
darin, daß im Gegensatz zu der bekannten Bauweise die am Bohrerhaltebügel vorhandenen Arretierungsflächen in Richtung der Bohrstangenspitze weisen.
Hierbei wird einerseits der Vorteil erreicht, daß bei auf den Bügel auftreffenden Schlägen die Arretierungsflächen
nicht voneinander entfernt, sondern fester aufeinandergepreßt werden, wobei die Feder
und das vorhandene federnde Element die Schläge elastisch auffangen, und daß andererseits keine kraftschlüssig-drehfesten
Verbindungen vorzusehen sind, die zum Ausschlagen neigen und dann die Arretierung
beeinträchtigen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der schwenkbare Bohrerhaltebügel mittelsl seiner an
jedem Gabelende angebrachten Schwenkbolzen in je einer nach vorn offenen Längsnut auf jeder Seite des
Hammergehäuses geführt. Diese Ausbildungsweise hat den Vorteil, daß der Bohrerhaltebügel mit dem
Hammergehäuse durch eine formschlüssige Führung verbunden ist und trotzdem bei Prellschlägen elastisch
ausweichen kann, ohne daß dadurch die Arretierung
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in der Betriebsstellung beeinträchtigt wird. Außerdem wird durch die nach vorn offenen Nuten die Montage
des Bohrerhaltebügels erleichtert.
Weiterhin ist erfindungsgemäß die am Hammergehäuse angebrachte, axial gefederte, auf die Arretierungsflächen
des Haltebügels wirkende Gegenfläche über ein Federelement auf einem Ring abgestützt,
dessen Innendurchmesser konisch ausgebildet ist und der auf einem ebenfalls konisch ausgeführten geteilten
Ring aufliegt, für dessen Auflage am Hammergehäuse ein Bund vorhanden ist. Durch diese Anordnung
der Stützelemente für die nachgiebige Gegenfläche und die Ringfeder wird das Auswechseln von
eventuell beschädigten oder erlahmten Federelementen erleichtert.
An Hand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt des vorderen Endes des Hammergehäuses,
Fig. 2 einen Schnitt nach A-B in Fig. 1 und Fig. 3 einen Ausschnitt einer Seitenansicht.
Der nicht dargestellte Kolben gleitet in dem Hammerzylinder 1 und schlägt mit seinem Hals 2 auf
das Ende 3 der Bohrstange 4, die wiederum beim Vorschnellen und gleichzeitigen Ziehen an dem ebenfalls
nicht dargestellten Hammergriff mit ihrem Bund 5 an den Bohrerhaltebügel 6, der bei 7 die
Bohrstange 4 umfaßt, anliegt. Der Bohrerhaltebügel 6 besitzt zwei gabelförmige Enden 8, die entweder, wie
der linke Teil der Fig. 1 zeigt, mit einer Bohrung 9 versehen sind, in die ein Bolzen 10 eingreift, oder an
denen, wie der rechte Teil der Fig. 1 zeigt, Bolzen 11 fest angeschweißt sind.
Bei beiden Ausführungsbeispielen besitzt der Bügel 6
bzw. dessen Enden 8 in der Nähe der Bolzen 10 oder 11 je eine zur Bohrstangenspitze weisende ebene Anlagefiäche
12, die mit einer entsprechenden Gegenfläche 13 eines Ringes 14 im Eingriff ist. Der Ring 14
steht unter der Druckwirkung eines federnden Teiles 15, beispielsweise eines Gummiringes, der sich
wiederum über zwei konisch ineinandergreifende Ringe 16, 17 auf den Bund 18 am Hammergehäuseteil
19 abstützt.
Bei beiden Ausführungen greifen die Bolzen 10 und 11 in nach vorn offene Längsnuten 20, wie sie in
Fig. 3 in Ansicht zu sehen sind. Um die Mittelachse dieser Bolzen 10,11 ist der Haltebügel 6 schwenkbar.
Zur Arretierung in der ausgeschwenkten Lage dient die Fläche 21 (Fig. 2).
Erfolgt einschlag des Kolbens über die Bohrstange
und deren Bund auf den Bügel 6, so werden entgegen den bisher bekanntgewordenen Ausführungen die beiden
Arretierungsflächen nicht voneinander entfernt, so daß die Arretierung des Bügels mehr oder weniger
aufgehoben wird, sondern es werden die beiden Flächen 12 und 13 noch fester aufeinandergepreßt,
so daß die Arretierung des Bügels auch bei schlagendem Hammer und gleichzeitigem Ziehen am Griff
einwandfrei gewährleistet ist. Die Bolzen 10 und 11 können dabei in den Ausnehmungen 20 gleiten und
so bei Schlagen mitgehen. Der Schlag wird von dem federnden Element 15 aufgefangen, welches wiederum
infolge seiner Elastizität und seiner beim Einbau aufgebrachten Vorspannung auch bei keiner Schlagübertragung
die beiden Flächen 12 und 13 in Berührung miteinander hält.
Bei der Montage wird der aus einem Stück bestehende Ring 16 so weit in Richtung auf den Kolben
zurückgeschoben und dabei das federnde Element so weit zusammengedrückt, bis der aus zwei Teilen be-.
stehende Ring 17 hinter den Bund 18 gelegt werden kann.
Die Ringe 14 und 16 sowie das federnde Element besitzen so große Innendurchmesser, daß sie zur
Montage über den Bund 18 geschoben werden können. Damit ist es nicht erforderlich, den Haltebügel
6 aus einem federnden Material zu fertigen, da alle Teile, so auch der Bügel mit seinen Schwenkbolzen,
von vorn über das Ende des Hammergehäuses geschoben werden können.
Claims (3)
1. Preßlufthammer mit am Hammergehäuse schwenkbar gelagertem Bohrerhaltebügel, dessen
Arretierungsflächen zur Vermeidung eines unerwünschten Verschwenkens aus der Haltestellung
unter dem Druck eines axial wirksamen Federelementes an Gegenflächen am Hammergehäuse
anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die am Bohrerhaltebügel (6) vorhandenen Arretierungsflächen
(12) in Richtung der Bohrstangenspitze weisen.
2. Preßlufthammer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Führung der an jedem Gabelende
(8) des Bohrerhaltebügels (6) angebrachten Schwenkbolzen (10 und 11) in je einer nach vorn
offenen Längsnut (20) auf jeder Seite des Hammergehäuses (1).
3. Preßlufthammer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf die Arretierungsflächen
(12) des Bohrerhaltebügels (6) wirkende, von einem das Hammergehäuse (1) umgebenden Ring
(14) gebildete, axial gefederte Gegenfläche (13), die sich über ein Federelement (15) auf einem
Ring (16) abstützt, dessen Innendurchmesser konisch ausgebildet ist und der auf einem ebenfalls
konisch ausgeführten, geteilten Ring (17) aufliegt, für dessen Auflage am Hammergehäuse ein Bund
(18) vorhanden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 325433;
französische Patentschrift Nr. 466 620; österreichische Patentschrift Nr. 183 050.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 209 577/2 4.62
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED25077A DE1128380B (de) | 1957-02-28 | 1957-02-28 | Presslufthammer mit Bohrerhaltebuegel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED25077A DE1128380B (de) | 1957-02-28 | 1957-02-28 | Presslufthammer mit Bohrerhaltebuegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1128380B true DE1128380B (de) | 1962-04-26 |
Family
ID=7038404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED25077A Pending DE1128380B (de) | 1957-02-28 | 1957-02-28 | Presslufthammer mit Bohrerhaltebuegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1128380B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4231580A (en) * | 1978-08-07 | 1980-11-04 | Henri Emonet | Lost motion tool retainer |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR466620A (fr) * | 1913-12-26 | 1914-05-19 | William Henry Wakfer | Perfectionnements apportés aux marteaux à percussion, perforatrices et autres appareils analogues |
| GB325433A (en) * | 1929-04-29 | 1930-02-20 | Ingersoll Rand Co | Improvements in steel retainer for rock drills |
| AT183050B (de) * | 1953-02-28 | 1955-08-25 | Boehler & Co Ag Geb | agerung des Bohrstangenhaltebügels an Gesteinsschlagbohrgeräten |
-
1957
- 1957-02-28 DE DED25077A patent/DE1128380B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR466620A (fr) * | 1913-12-26 | 1914-05-19 | William Henry Wakfer | Perfectionnements apportés aux marteaux à percussion, perforatrices et autres appareils analogues |
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| AT183050B (de) * | 1953-02-28 | 1955-08-25 | Boehler & Co Ag Geb | agerung des Bohrstangenhaltebügels an Gesteinsschlagbohrgeräten |
Cited By (1)
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| US4231580A (en) * | 1978-08-07 | 1980-11-04 | Henri Emonet | Lost motion tool retainer |
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