[go: up one dir, main page]

DE1128380B - Presslufthammer mit Bohrerhaltebuegel - Google Patents

Presslufthammer mit Bohrerhaltebuegel

Info

Publication number
DE1128380B
DE1128380B DED25077A DED0025077A DE1128380B DE 1128380 B DE1128380 B DE 1128380B DE D25077 A DED25077 A DE D25077A DE D0025077 A DED0025077 A DE D0025077A DE 1128380 B DE1128380 B DE 1128380B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
hammer
hammer housing
housing
holding bracket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED25077A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Luebking
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED25077A priority Critical patent/DE1128380B/de
Publication of DE1128380B publication Critical patent/DE1128380B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/08Means for retaining and guiding the tool bit, e.g. chucks allowing axial oscillation of the tool bit
    • B25D17/084Rotating chucks or sockets
    • B25D17/086Rotating chucks or sockets with a swinging yoke or latching means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

Um die Bohrstange durch Ziehen an dem Hammergriff aus dem Bohrloch herausnehmen zu können, ist an dem Hammergehäuse ein Bohrerhaltebügel angeordnet, der beim Ziehen eine formschlüssige Verbindung zwischen Gehäuse und Bohrer herstellt.
Bekannte Bohrerhaltebügel umfassen einen Bund der Bohrstange von drei Seiten und sind an ihrer vierten Seite offen, also U-förmig ausgebildet. Mit diesem Ende sind sie am Hammergehäuse zum Wechseln der Bohrstange schwenkbar gelagert.
Zur Arretierung des Haltebügels in der eingeschwenkten Lage ist dieser bei bekannten Hämmern an seinen gabelförmigen Enden mit je einer Anlagefläche versehen, die von einer Feder oder einem federnden Element gegen eine entsprechende am Hammergehäuse fest angeordnete Fläche gedrückt wird. Hierbei wird die der Arretiemng dienende Feder zugleich für die Dämpfung der Schläge verwendet, die vom Kolben des Hammers über die Bohrstange und deren Bund auf den Bohrerhaltebügel übertragen werden.
Diese Ausbildungsweise hat den Nachteil, daß bei jedem Schlag, der auf den Haltebügel übertragen wird, dieser die Feder mehr oder weniger zusammendrückt und die beiden Anlageflächen voneinander abhebt. Dadurch wird aber die Arretierung teilweise oder sogar ganz aufgehoben, und der Haliebügel neigt zum Tanzen. Ein einwandfreies Festhalten der Bohrstange ist damit nicht gewährleistet.
Bei einem anderen bekannten Bohrhammer, der mit einem schwenkbaren Haltebügel versehen ist, wird die Arretierung desselben in seiner Betriebsstellung durch quer zur Bohrerachse unter Federdruck stehende, mit Arretierungsflächen versehene Druckstücke erreicht, die sich an Arretierungskanten des Bohrhammergehäuses anlegen. Beim Ausschwenken des gegenüber den Druckstücken durch Schraubenfedern axial nachgiebig angeordneten Haltebügels werden die Druckstücke in Querrichtung federnd so weit auseinandergedrückt, bis die Arretierung durch Abheben der Arretierungsflächen gelöst wird.
Diese Ausbildungsweise hat den Nachteil, daß durch die Erschütterungen des Hammers, insbesondere bei Prellschlägen, eine Spreizbewegung auf die die Druckstücke haltende Feder ausgeübt und dadurch die Arretierung ungewollt gelöst werden kann. Außerdem müssen die Arretierungsflächen sehr klein gehalten werden, um keine übergroße Ausspreizung beim Lösen der Arretierung von Hand ausführen zu müssen, damit das Auswechseln der Bohrstangen Preßlufthammer mit Bohrerhaltebügel
Anmelder:
Demag Aktiengesellschaft,
Duisburg, Wolfgang-Reuter-Platz
Theodor Lübking, Duisburg,
ist als Erfinder genannt worden
nicht mit zu großer körperlicher Anstrengung verbunden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Betriebssicherheit des Bohrerhaltebügels bei derartigen Preßlufthämmern dadurch zu erhöhen, daß die Arretierung in der Haltestellung gegen ungewolltes, durch die bei den üblichen Betriebsbedingungen hervorgerufenen Erschütterungen verursachtes Lösen gesichert wird. Die Erfindung geht aus von einem Preßlufthammer mit am Hammergehäuse schwenkbar gelagertem Bohrerhaltebügel, dessen Arretierungsflächen zur Vermeidung eines unerwünschten Verschwenken aus der Haltestellung in der zuerst genannten Weise unter dem Druck eines axial wirksamen Federelementes, beispielsweise einer Ringfeder, an Gegenflächen am Hammergehäuse anliegen, und sie besteht darin, daß im Gegensatz zu der bekannten Bauweise die am Bohrerhaltebügel vorhandenen Arretierungsflächen in Richtung der Bohrstangenspitze weisen.
Hierbei wird einerseits der Vorteil erreicht, daß bei auf den Bügel auftreffenden Schlägen die Arretierungsflächen nicht voneinander entfernt, sondern fester aufeinandergepreßt werden, wobei die Feder und das vorhandene federnde Element die Schläge elastisch auffangen, und daß andererseits keine kraftschlüssig-drehfesten Verbindungen vorzusehen sind, die zum Ausschlagen neigen und dann die Arretierung beeinträchtigen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der schwenkbare Bohrerhaltebügel mittelsl seiner an jedem Gabelende angebrachten Schwenkbolzen in je einer nach vorn offenen Längsnut auf jeder Seite des Hammergehäuses geführt. Diese Ausbildungsweise hat den Vorteil, daß der Bohrerhaltebügel mit dem Hammergehäuse durch eine formschlüssige Führung verbunden ist und trotzdem bei Prellschlägen elastisch ausweichen kann, ohne daß dadurch die Arretierung
209 577/2
in der Betriebsstellung beeinträchtigt wird. Außerdem wird durch die nach vorn offenen Nuten die Montage des Bohrerhaltebügels erleichtert.
Weiterhin ist erfindungsgemäß die am Hammergehäuse angebrachte, axial gefederte, auf die Arretierungsflächen des Haltebügels wirkende Gegenfläche über ein Federelement auf einem Ring abgestützt, dessen Innendurchmesser konisch ausgebildet ist und der auf einem ebenfalls konisch ausgeführten geteilten Ring aufliegt, für dessen Auflage am Hammergehäuse ein Bund vorhanden ist. Durch diese Anordnung der Stützelemente für die nachgiebige Gegenfläche und die Ringfeder wird das Auswechseln von eventuell beschädigten oder erlahmten Federelementen erleichtert.
An Hand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt des vorderen Endes des Hammergehäuses,
Fig. 2 einen Schnitt nach A-B in Fig. 1 und Fig. 3 einen Ausschnitt einer Seitenansicht.
Der nicht dargestellte Kolben gleitet in dem Hammerzylinder 1 und schlägt mit seinem Hals 2 auf das Ende 3 der Bohrstange 4, die wiederum beim Vorschnellen und gleichzeitigen Ziehen an dem ebenfalls nicht dargestellten Hammergriff mit ihrem Bund 5 an den Bohrerhaltebügel 6, der bei 7 die Bohrstange 4 umfaßt, anliegt. Der Bohrerhaltebügel 6 besitzt zwei gabelförmige Enden 8, die entweder, wie der linke Teil der Fig. 1 zeigt, mit einer Bohrung 9 versehen sind, in die ein Bolzen 10 eingreift, oder an denen, wie der rechte Teil der Fig. 1 zeigt, Bolzen 11 fest angeschweißt sind.
Bei beiden Ausführungsbeispielen besitzt der Bügel 6 bzw. dessen Enden 8 in der Nähe der Bolzen 10 oder 11 je eine zur Bohrstangenspitze weisende ebene Anlagefiäche 12, die mit einer entsprechenden Gegenfläche 13 eines Ringes 14 im Eingriff ist. Der Ring 14 steht unter der Druckwirkung eines federnden Teiles 15, beispielsweise eines Gummiringes, der sich wiederum über zwei konisch ineinandergreifende Ringe 16, 17 auf den Bund 18 am Hammergehäuseteil 19 abstützt.
Bei beiden Ausführungen greifen die Bolzen 10 und 11 in nach vorn offene Längsnuten 20, wie sie in Fig. 3 in Ansicht zu sehen sind. Um die Mittelachse dieser Bolzen 10,11 ist der Haltebügel 6 schwenkbar. Zur Arretierung in der ausgeschwenkten Lage dient die Fläche 21 (Fig. 2).
Erfolgt einschlag des Kolbens über die Bohrstange und deren Bund auf den Bügel 6, so werden entgegen den bisher bekanntgewordenen Ausführungen die beiden Arretierungsflächen nicht voneinander entfernt, so daß die Arretierung des Bügels mehr oder weniger aufgehoben wird, sondern es werden die beiden Flächen 12 und 13 noch fester aufeinandergepreßt, so daß die Arretierung des Bügels auch bei schlagendem Hammer und gleichzeitigem Ziehen am Griff einwandfrei gewährleistet ist. Die Bolzen 10 und 11 können dabei in den Ausnehmungen 20 gleiten und so bei Schlagen mitgehen. Der Schlag wird von dem federnden Element 15 aufgefangen, welches wiederum infolge seiner Elastizität und seiner beim Einbau aufgebrachten Vorspannung auch bei keiner Schlagübertragung die beiden Flächen 12 und 13 in Berührung miteinander hält.
Bei der Montage wird der aus einem Stück bestehende Ring 16 so weit in Richtung auf den Kolben zurückgeschoben und dabei das federnde Element so weit zusammengedrückt, bis der aus zwei Teilen be-. stehende Ring 17 hinter den Bund 18 gelegt werden kann.
Die Ringe 14 und 16 sowie das federnde Element besitzen so große Innendurchmesser, daß sie zur Montage über den Bund 18 geschoben werden können. Damit ist es nicht erforderlich, den Haltebügel 6 aus einem federnden Material zu fertigen, da alle Teile, so auch der Bügel mit seinen Schwenkbolzen, von vorn über das Ende des Hammergehäuses geschoben werden können.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Preßlufthammer mit am Hammergehäuse schwenkbar gelagertem Bohrerhaltebügel, dessen Arretierungsflächen zur Vermeidung eines unerwünschten Verschwenkens aus der Haltestellung unter dem Druck eines axial wirksamen Federelementes an Gegenflächen am Hammergehäuse anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die am Bohrerhaltebügel (6) vorhandenen Arretierungsflächen (12) in Richtung der Bohrstangenspitze weisen.
2. Preßlufthammer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Führung der an jedem Gabelende (8) des Bohrerhaltebügels (6) angebrachten Schwenkbolzen (10 und 11) in je einer nach vorn offenen Längsnut (20) auf jeder Seite des Hammergehäuses (1).
3. Preßlufthammer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf die Arretierungsflächen (12) des Bohrerhaltebügels (6) wirkende, von einem das Hammergehäuse (1) umgebenden Ring (14) gebildete, axial gefederte Gegenfläche (13), die sich über ein Federelement (15) auf einem Ring (16) abstützt, dessen Innendurchmesser konisch ausgebildet ist und der auf einem ebenfalls konisch ausgeführten, geteilten Ring (17) aufliegt, für dessen Auflage am Hammergehäuse ein Bund (18) vorhanden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 325433; französische Patentschrift Nr. 466 620; österreichische Patentschrift Nr. 183 050.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 209 577/2 4.62
DED25077A 1957-02-28 1957-02-28 Presslufthammer mit Bohrerhaltebuegel Pending DE1128380B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED25077A DE1128380B (de) 1957-02-28 1957-02-28 Presslufthammer mit Bohrerhaltebuegel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED25077A DE1128380B (de) 1957-02-28 1957-02-28 Presslufthammer mit Bohrerhaltebuegel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1128380B true DE1128380B (de) 1962-04-26

Family

ID=7038404

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED25077A Pending DE1128380B (de) 1957-02-28 1957-02-28 Presslufthammer mit Bohrerhaltebuegel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1128380B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4231580A (en) * 1978-08-07 1980-11-04 Henri Emonet Lost motion tool retainer

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR466620A (fr) * 1913-12-26 1914-05-19 William Henry Wakfer Perfectionnements apportés aux marteaux à percussion, perforatrices et autres appareils analogues
GB325433A (en) * 1929-04-29 1930-02-20 Ingersoll Rand Co Improvements in steel retainer for rock drills
AT183050B (de) * 1953-02-28 1955-08-25 Boehler & Co Ag Geb agerung des Bohrstangenhaltebügels an Gesteinsschlagbohrgeräten

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR466620A (fr) * 1913-12-26 1914-05-19 William Henry Wakfer Perfectionnements apportés aux marteaux à percussion, perforatrices et autres appareils analogues
GB325433A (en) * 1929-04-29 1930-02-20 Ingersoll Rand Co Improvements in steel retainer for rock drills
AT183050B (de) * 1953-02-28 1955-08-25 Boehler & Co Ag Geb agerung des Bohrstangenhaltebügels an Gesteinsschlagbohrgeräten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4231580A (en) * 1978-08-07 1980-11-04 Henri Emonet Lost motion tool retainer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT389830B (de) Werkzeughalter fuer bohr- und schlagbohrgeraete
EP2123406B1 (de) Vibrationsgedämpfter Halter für Zusatzhandgriff
EP0912297B1 (de) Spanneinrichtung
DE2527146A1 (de) Klapphackspaten
DE69503272T2 (de) Werkzeughalter für einen Bohrhammer und/oder Meisselhammer
EP0663270A1 (de) Schlag- oder Drehschlaghammer
DE19748987B4 (de) Bohrwerkzeug insbesondere für drehschlagendes Bohren von vorzugsweise Gestein
DE69523267T2 (de) Einrichtung zur vibrationslosen Schnellkupplung eines Arbeitswerkzeugschaftes an eine Schlagvorrichtung
DE927672C (de) Hauptbolzenanordnung fuer eine endlose Gliederkette, insbesondere fuer Traktorfahrzeuge
DE1128380B (de) Presslufthammer mit Bohrerhaltebuegel
DE2304495B2 (de) Druckmittelbetätigter Schlaghammer
DE2336063C2 (de) Hydraulisch betätigtes Gerät zum mechanischen Zerlegen von Gestein
DE2855284C2 (de) Tragbares Schlagwerkzeug
DE805748C (de) Schlagwerkzeug, insbesondere Presslufthammer
DE2511044A1 (de) Schlag- oder drehschlaghammer mit einer im werkzeuglager schwenkbar gelagerten, das werkzeug sichernden haltefeder
DE10105881A1 (de) Kolbenhalterung
DE3416881C2 (de) Druckmittelbetriebener, insbesondere hydraulischer Ratschenschlüssel
DE721049C (de) Druckluftwerkzeug mit Rueckstossdaempfung
DE102009002163A1 (de) Werkzeugaufnahme einer Handwerkzeugmaschine sowie Handwerkzeugmaschine
DE1131721B (de) Gefederte Stossvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge
DE3007208C2 (de) Schlagend arbeitende Druckluftmaschine
DE587190C (de) Schuetzenspindel
DE2222387C3 (de) Drehmomentschlüssel
DE2200435C3 (de) Bohrkopf u. dgl. Werkzeughalter
DE2349808C3 (de) Einsatzstück für Klaviersaiten erregende Mechanismen, insbesondere eines Klavierwerks