DE1128169B - Apparat zum Behandeln von Geweben zwecks Praeparierens fuer eine mikroskopische Untersuchung - Google Patents
Apparat zum Behandeln von Geweben zwecks Praeparierens fuer eine mikroskopische UntersuchungInfo
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- G01N1/00—Sampling; Preparing specimens for investigation
- G01N1/28—Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q
- G01N1/30—Staining; Impregnating ; Fixation; Dehydration; Multistep processes for preparing samples of tissue, cell or nucleic acid material and the like for analysis
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Description
Die Erfindung betrifft einen Apparat zum Behandeln von Geweben zwecks Präparierens für eine mikroskopische
Untersuchung, bei welchem verschiedene Behälter, die durch Deckel zu schließen sind und
teilweise beheizt werden, mit der Behandlungsfiüssigkeit auf einer Tragplatte entlang einem Kreisbogen
nebeneinander angeordnet sind und axial zu diesem Kreisbogen eine drehbare Eintauchvorrichtung mit
einem nacheinander in die verschiedenen Behälter eintauchbaren Gewebekorb versehen ist.
Bei Apparaten dieser Art zum Behandeln von Geweben ist es bekannt, die Gewebekörbe auf einer
Kreislinie anzuordnen und in ein Wasserbad zu setzen, um die Behandlungsflüssigkeiten in den Gewebekörben
auf einer bestimmten Temperatur zu halten. Die Deckel für die Behälter sind am Umfang einer Scheibe
so angeordnet, daß sie mit dem zu behandelnden Präparat beim Absenken der Fördervorrichtung auf den
betreffenden Gewebekorb zu liegen kommen und nach Beendigung der Behandlung von der Fördervorrichtung
über den nächsten Gewebekorb gebracht und auf ihn aufgesetzt werden. Der Nachteil ist dabei der,
daß gelegentliche Spritzer von Behandlungsflüssigkeit von den mit den Präparaten wandernden Deckeln in
andere Gewebekörbe verschleppt werden und dort in unerwünschter Weise reagieren können. Außerdem
müssen beim Abnehmen einzelner Gewebekörbe mit Präparaten auch jedesmal die zugehörigen Deckel entfernt
werden, wodurch Zeit verlorengeht.
Aus der Fotografiertechnik sind Selbstverkäufer bekannt, die eingeführte Aufnahmen entwickeln und mit
Abzügen zurückliefern. Die Entwicklungseinrichtung besteht dabei aus im Kreis angeordneten, keilförmigen
Trögen zur Aufnahme der verschiedenen Entwicklerfiüssigkeiten sowie aus mit diesen gemeinsam angeordneten
Trockenkammern, deren Trennwände aus Heizkörpern gebildet sind. Zwischen den einzelnen
Entwicklungströgen sind Spüleinrichtungen angeordnet. Ein die Entwicklertröge umschließender Behälter
nimmt das Wasser der Spüleinrichtungen auf und dient gleichzeitig zur Kühlung der Bäder. Deckel sind
für einen solchen Selbstverkäufer nicht erforderlich und nicht vorgesehen, und ebensowenig besteht die
Notwendigkeit, die Tröge für sich von der Einrichtung abzunehmen.
Bei Galvanisieranlagen wiederum ist es bekannt, die einzelnen Bäder für die zu behandelnden Waren
ebenfalls im Kreis anzuordnen und Transport- und Hubvorrichtungen vorzusehen, die im Takt miteinander
arbeiten und die Waren aus dem einen Bad herausheben und in das nächste bringen. Deckel für die
einzelnen Bäder sind nicht erforderlich, und ebenso Apparat zum Behandeln von Geweben
zwecks Präparierens
für eine mikroskopische Untersuchung
für eine mikroskopische Untersuchung
Anmelder:
Technicon International Ltd.,
Chauncey, N. Y. (V. St. A.)
Chauncey, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. P. K. Holzhäuser, Patentanwalt, Offenbach/M., Herrnstr. 37
Beanspruchte Priorität:
V. St v. Amerika vom 9. Dezember 1954
(Nr. 474138 und Nr. 474 210)
Nelson George Kling, Roslyn, Long Island,
und Jack Isreeli, Tuckahoe, N. Y. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
entfällt die Notwendigkeit, ab und zu die Bäder mit dem Inhalt auszuwechseln.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, bei einem Apparat zum Behandeln von Geweben zwecks
Präparierens für eine mikroskopische Untersuchung eine gedrängte Bauart zu erzielen, die es gestattet,
ohne Erhöhung des Apparats zwei Reihen von Behältern übereinander anzuordnen, die Behälter nach
Bedarf einzeln herauszuziehen und auszuwechseln, sie beim Arbeiten des Apparats gegenseitig zu verriegeln
und die Handgriffe beim Auswechseln der einzelnen Behälter oder Gewebekörbe auf ein Mindestmaß zu
verringern. Sie erreicht ihren Zweck dadurch, daß die Behälter, wie an sich bekannt, als dem Kreisbogen
angepaßte Sektorbehälter seitlich unmittelbar aneinanderliegen und auf der Grundplatte so angeordnet
sind, daß sie radial nach außen abgezogen werden können, wobei alle Deckel zu einem gemeinsamen,
als Ringscheibe ausgebildeten Deckel vereinigt sind und unter der Steuerung durch eine Zeitschalteinrichtung
gehoben und gesenkt werden, und daß die Behälter Einkehlungen an ihren gegenüberliegenden
Wandungen neben den Außenwänden haben, die Griffteile an den Seitenwandungen der Behälter bilden.
Radial von der Innenseite des Kreisbogens können dabei in waagerechte Einbuchtungen benachbarter Be-
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hälter Finger hineinragen, und an der Grundplatte können federnde Anschläge befestigt sein, die vor die
Außenwände der einzelnen Behälter ragen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des automatischen Eintauchapparats, bei der einzelne Teile zur besseren
Veranschaulichung fortgelassen sind,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Eintauchapparat gemäß
Fig. 1, bei der ebenfalls zur besseren Veran- *° schaulichung einzelne Teile fortgelassen sind,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 einen teilweisen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2.
Der Apparat zur Gewebebehandlung besteht aus *5
einem Gehäuse oder Schrank 10 mit einem Unterteil 12 und einer domförmigen Einfassung 14. Im Unterteil
12 sind hauptsächlich die Zeiteinstellvorrichtungen 16 und 18 und die zugehörige elektrische Schalteinrichtung
untergebracht. Unter der domförmigen Ein- zo fassung liegt eine starke Platte als Träger für den
Förderer 22 und dessen Schalteinrichtung. Am Außenrand der Platte ist eine durch einen Bakelitring abgedeckte
Blechscheibe befestigt, die beide als Grundplatte 31 für eine Anzahl von Flüssigkeitsbehältern 32
dienen.
Auf der Grundplatte 31 liegen die Behälter 32 auf einer Kreisbahn. Jeder Behälter hat eine Stirnwand 34,
eine Rückwand 36 und zwei im wesentlichen glatte Seitenwände 38, welche von der Vorderwand zur
Rückwand hin konvergieren. Die Rückwände 36 der Behälter legen sich gegen die Einfassung 14, die eine
Bewegung der Behälter gegen den Mittelpunkt des Kreises verhindert, der durch die Achse des senkrechten
Trägers des Förderers 22 bestimmt ist. Bei dieser Anordnung der Behälter berühren sie sich seitlich
und nehmen daher im Vergleich zu den bisher verwendeten zylindrischen Behältern eine verhältnismäßig
kleine Fläche für eine gegebene Behältergröße ein. Infolge dieser Anordnung und Unterbringung der
Behälter können die Abmessungen des ganzen Apparats und sein Gewicht verringert werden, ohne daß
die Größe der Gewebekörbe und damit die Kapazität des Apparats verringert zu werden brauchte.
Die sektorförmigen Behälter 32 können ganz oder teilweise aus einem geeigneten Kunststoff, z. B. Nylon,
Polytetrafluoräthylen oder Polytrifluorochloräthylen, hergestellt sein. Diese Werkstoffe sind besonders geeignet,
weil sie gegen physikalische oder chemische Einwirkungen bei Berührung mit den zum Präparieren
der Gewebe verwendeten Flüssigkeiten unempfindlich sind. Ferner brauchen die Körbe nur eine Wandstärke
von etwa 1,5 mm im Gegensatz zu einer Wandstärke von etwa 6 mm bei Glas zu haben.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die sektorförmigen Behälter 32 sowohl in ihrer
seitlichen Lage zueinander als auch gegen eine waagerechte oder senkrechte Verschiebung durch besondere
Halteeinrichtungen gesichert. Um eine im wesentlichen senkrechte Bewegung der Behälter zu verhindem,
ist in jeder Behälterseitenwand 38 eine schmale Nut 42 angeordnet (Fig. 2 und 3). Die benachbarten
Seitenwände zweier Behälter 32 bilden dadurch mit ihren beiden Nuten 42 einen ziemlich engen Kanal 44.
An der Einfassung 14 sind eine Anzahl Finger 46 befestigt,
welche in die Kanäle 44 fassen und so senkrechte Bewegungen der Behälter gegenüber der
Grundplatte verhindern.
Zur Verhinderung einer waagerechten Bewegung der Behälter 32 haben federnde Anschläge 48 an der
Grundplatte 31 aufwärts gebogene Teile 50, die über der Bodenfläche der Behälter 32 liegen und einwärts
gebogene Nasen 52 besitzen können, welche sich gegen die Außenwände 34 der Behälter 32 legen und
dadurch deren waagerechte Bewegung gegenüber der Grundplatte 31 verhindern. Um einen Behälter abzunehmen,
drückt man die Federnasen 48 nach unten. Zu diesem Zweck sind in der Grundplatte 31 Schlitze
54 vorgesehen. Die Nasen 48 können so nach unten außer Eingriff mit den Behältern gedrückt werden, so
daß der Behälter waagerecht gegen die Grundplatte bewegt werden kann. Um das Niederdrücken der
Nasen 48 zu erleichtern, kann jede Nase mit einem Knopf 56 auf dem abgebogenen Teil 50 versehen sein.
Da die Behälter 32 infolge ihrer sektorförmigen Gestalt dicht nebeneinander liegen, sind weiter Einrichtungen
vorgesehen, um die Behälter erfassen und gewünschtenfalls von der Grundplatte abnehmen zu
können. Bei der dargestellten Ausführungsform besteht diese Einrichtung aus Einkehlungen 58 in den
Seitenwänden 38. Die benachbarten Einkehlungen 58 ergänzen sich, so daß es möglich ist, mit zwei Fingern
einer Hand zwischen benachbarte Behälter zu fassen, den erfaßten Behälter zu ergreifen und von der
Grundplatte abzuziehen.
Das zu behandelnde Gewebe wird vorzugsweise in einen geeigneten Behälter, einen Gewebebecher oder
Gewebekorb 60 gebracht, dessen Seitenwandungen durchlocht sind, um die Behandlungsflüssigkeit den
Korb leicht durchströmen und auf das darin befindliche Gewebe einwirken zu lassen. Vorteilhaft besteht
der Korb aus einem Werkstoff, der mit den Flüssigkeiten zur Behandlung des Gewebes oder sonstigen
Reagenzien keine Reaktion eingeht. So können beispielsweise auch die Körbe 60 aus Nylon, Polytetrafluoroäthylen
oder Polytrifluorochloräthylen hergestellt werden.
Um die Behälter 32, während die Gewebe in ihnen behandelt werden, abgedeckt zu lassen, ist an dem
Förderer 22 ein ringartiger Deckel 73 vorgesehen, welcher oberhalb der Behälter 32 sitzt und sie bedeckt.
Der Deckel 73 hat eine Anzahl Öffnungen 74, durch welche die senkrechten Schäfte 64 der Halter 62 mit
Spiel hindurchtreten, so daß die Körbe 60 unterhalb des Deckels 73 liegen.
Claims (2)
1. Apparat zum Behandeln von Geweben zwecks Präparierens für eine mikroskopische
Untersuchung, bei welchem verschiedene Behälter, die durch Deckel zu schließen sind und teilweise beheizt werden, mit der Behandlungsflüssigkeit
auf einer Tragplatte entlang einem Kreisbogen nebeneinander angeordnet sind und axial
zu diesem Kreisbogen eine drehbare Eintauchvorrichtung mit einem nacheinander in die verschiedenen
Behälter eintauchbaren Gewebekorb versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter
(32), wie an sich bekannt, als dem Kreisbogen angepaßte Sektorbehälter seitlich unmittelbar
aneinanderliegen und auf der Grundplatte (31) so angeordnet sind, daß sie radial nach
außen abgezogen werden können, wobei alle Dekkel zu einem gemeinsamen, als Ringscheibe ausgebildeten
Deckel (72) vereinigt sind und unter
der Steuerung durch eine Zeitschalteinrichtung gehoben und gesenkt werden, und daß die Behälter
Einkehlungen (58) an ihren gegenüberhegenden Wandungen (38) neben den Außenwänden
haben, die GrifEteile an den Seitenwandungen der Behälter bilden.
2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß radial von der Innenseite des Kreisbogens
in waagerechte Einbuchtungen (42) benachbarter Behälter (32) Finger (46) hineinragen
und an der Tragplatte (31) federnde Anschläge (48) befestigt sind, die vor die Außenwände der
einzelnen Behälter (32) ragen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 626 727, 852166;
britische Patentschrift Nr. 712 766.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente 928 562, 934 383.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 560/257 4.
Applications Claiming Priority (1)
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| US474138A US2872893A (en) | 1954-12-09 | 1954-12-09 | Automatic immersion apparatus |
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ID=23882325
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (2)
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