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DE1127974B - Kontakteinrichtung zur UEbertragung elektrischer Stroeme - Google Patents

Kontakteinrichtung zur UEbertragung elektrischer Stroeme

Info

Publication number
DE1127974B
DE1127974B DE19611127974D DE1127974DA DE1127974B DE 1127974 B DE1127974 B DE 1127974B DE 19611127974 D DE19611127974 D DE 19611127974D DE 1127974D A DE1127974D A DE 1127974DA DE 1127974 B DE1127974 B DE 1127974B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
helical
contact device
pitch
springs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611127974D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dunkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1127974B publication Critical patent/DE1127974B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/64Devices for uninterrupted current collection

Landscapes

  • Measuring Leads Or Probes (AREA)

Description

  • Kontakteinrichtung zur übertragung elektrischer Ströme Zusatz zum Patent 1113 022 Gegenstand des Hauptpatents ist eine Kontakteinrichtung zur übertragung elektrischer Ströme von einem drehbeweglichen, zylindrischen Körper auf einen feststehenden, lagerbuchsenartigen Körper oder umgekehrt, zwischen denen ein federndes Kontaktelement vorhanden ist, das aus einer koaxial zum z. B. drehbeweglichen Körper angeordneten, wendelförnügen Feder besteht. Diese Feder sitzt in einer ihr angepaßten, wendelförmigen Ausnehmung de-s dann feststehenden-Körpersund ist mit ihrem einen Ende an diesem Körper befestigt. Eine solche Einrichtung kann sehr große Ströme übertragen, eignet sich jedoch, nur, für den Umlauf des -drehbewäglichen Körpers in der einen Drehrichtung, da. der Preßdruck und damit der Kontaktdruck zwischen der wendelförtnigen Feder und dem beweglichen Körper nur bei dieser von vornherein festhegenden Drehrichtung #- erhähtwird, dagegen bei entgegengesetzter Drehrichtung nachläßt, so daß die Kontakteinrichtung bei entgegengesetzter Drehrichtung nicht mehr voll belastbar ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, die vorerwähnte Kontakteinrichtung derart zu verbessern, daß sie den maximalen Strom sowohl in der einen als auch in der anderen Drehrichtung des drehbeweglichen Körpers übertragen kann.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß in der wendelförmigen Ausnehmung statt einer wendelförmigen Feder zwei wendelförmige, hintereinander angeordnete, gleichen Windungssinn besitzende, mit ihren nach außen weisenden Enden im feststehenden Körper verankerte Federn gelagert sind und daß die Steigung der einen Feder größer und die Steigung der anderen Feder kleiner ist als die Steigung der wendelförmigen Ausnehmung.
  • Bei einer in der vorgenannten Weise ausgebildeten Kontakteinrichtung nimmt je nach der gewählten Drehrichtung des drehbeweglichen Körpers der Kontaktdruck zwischen der einen Feder und dem beweglichen Körper zu, während gleichzeitig der Kontaktdruck zwischen der anderen Feder und dem beweglichen Körper abnimmt. Die Kontakteinrichtung kann somit, vorausgesetzt, daß jede Feder für den maximalen Strom bemessen wird, für beide Drehrichtungen verwendet werden.
  • Weitere Merkmale der Kontakteinrichtung gemäß der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels.
  • Die Kontakteinrichtung besitzt einen drehbeweglichen Körper 1., der beispielsweise aus einem Rohr bzw. einer Stange besteht. Die zylindrische Außenfläche des Körpers 1 ist von einem feststehenden, lagerbuchsenähnlichen Körper 2 umschlossen, der ebenso wie der Körper 1 aus einem den mechanischen und elektrischen Ansprüchen genügenden leitenden Werkstoff besteht. Von dem Körper 2 kann der Strom abgenommen werden. Zur Stromübertragung von dem drehbeweglichen Körper 1 auf den lagerbuchsenähnlichen Körper 2 dienen erfindungsgemäß zwei wendelförmige, hintereinander angeordnete, gleichen Windungssinn besitzende Federn 3 und 4. Zur Aufnahme dieser Federn 3 und 4 ist der Körper 2 innen mit einer wendelförmigen Ausnehmung 5 versehen. Die beiden Federn 3 und 4 sind mit ihren nach außen weisenden Enden im feststehenden Körper 2 verankert. Sie besitzen im nicht eingesetzten Zustand einen Innendurchmesser, der etwas kleiner ist als der Außendurchmesser des drehbeweglichen Körpers 1, und ihr Außendurchmesser ist im eingesetzten Zustand etwas kleiner als der Durchmesser der wendelförinigen Ausnehmung 5.
  • Zum Aufsetzen der Federn 3 und 4 auf den Körper 1 genügt jeweils eine geringe Federdrehung in entgegengesetztem Sinn ihres Windungslaufs. Auf Grund der Verankerung der nach außen weisenden Enden dieser Federn im Körper 2 sinkt bei Drehung des Körpers 1 entgegen dem Windungssinn der Federn der Federdruck, mit dem z. B. die eine Feder 3 auf den Körper 1 drückt; gleichzeitig erhöht sich der Federdruck der anderen Feder 4, und umgekehrt. Unabhängig von der Drehrichtung wird also immer durch die Reibung entweder zwischen -der Feder 3 und dem Körper 1 oder zwischen der Feder, 4 und dem Körper 1 ein guter elektrischer Kontakt zwischen diesen Bauteilen vorhanden sein. Um nun'auch einen guten Kontakt unabhängig von der Drehrichtung des Körpers 1 zwischen der Feder 3 und dem Körper 2 bzw. zwischen der Feder 4 und dem Körper 21 herbeizuführen, -wird -eine der beiden Federn mit größerer Steigung und die andere Feder mit kleinerer Steigung als die Steigung der wendelförmigen Ausnehraung 5 ausgebildet.- Hierdurch erhöht sich nämlich je - nach 1 der Diehrichtung des Körpers 1 entweder der Kontaktdruck der einen Feder 3 oder der der anderen Feder 4 auf die Schultern der die wendelförtnige Ausnehmung 5 begrenzenden Zähne 6, so daß in jedem Fall der vorerwähnte gute Kontakt vorhanden ist.
  • Durch die bereits erwähnte Verankerung der nach außen weisenden Enden der Fedem3 und 4 wird ferner erreicht, daß jede Feder3 bzw. 4 über ihre gesamte Länge an jeweils nur einer der beiden Schultern der die- wendeNormige Ausnehmung 5 begrenzenden Zähne 6 anliegt. Zur Verankerung der Federenden ist an jedem Ende des feststehenden Körpers 2 ein Innengewinde 7 vorgesehen, in das eine ringförmige Halteschraube 8 eingesehraubt ist, die auf einen Klemmring 9 drückt. Zur Sicherung der Schrauben 8 sind, die Enden 10 des Körpers 2 nach innen umgebördelt. - I

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Kontakteinrichtung zur übertragung elektrischer Ströme von einem drehbeweglichen, zylindrischen Körper auf einen feststehenden, lagerbuchsenartigen Körper oder umgekehrt, mit einer koaxial zum beispielsweise drehbeweglichen Körper angeordneten und in einer wendelfönnigen Ausnehmung des feststehenden Körpers gelagerten, wendelförmigen Feder, nach Patent 1113 022, dadurch gekennzeichnet, daß in der wendelförmigen Ausnehmung (5) statt einer wendelförmigen Feder zwei wendelförmige, hintereinander angeordnete, gleichen Windungssinn besitzende, mit ihren nach außen weisenden Enden im feststehenden Körper (2) verankerte Federn (3 und 4) gelagert sind und daß die Steigung der einen Feder (z. B. 3) größer und die, Steigung der anderen Feder (z. B. 4) kleiner ist als die Steigung der wendelfönnigen Ausnehmung.
  2. 2, Kontakteinrichtung nach Ansprach 1,* dadurch gekennzeichnet, daß jedes nach außen weisende Ende der Federn (3 und 4) in dem zugehörigen äußeren Ende des feststehenden Körpers (2) durch einen Klemmring (9) und eine ringförmige Halteschraube (8) verankert ist. 3. Kontakteinrichtung nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichne4 daß die Enden (10) des feststehenden Körpers (2) hinter den Halteschrauben (8) nach innen umgebördelt sind.
DE19611127974D 1961-03-15 1961-03-15 Kontakteinrichtung zur UEbertragung elektrischer Stroeme Pending DE1127974B (de)

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DE1127974B true DE1127974B (de) 1962-04-19

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