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DE1127150B - Gasturbinenanlage - Google Patents

Gasturbinenanlage

Info

Publication number
DE1127150B
DE1127150B DEK32038A DEK0032038A DE1127150B DE 1127150 B DE1127150 B DE 1127150B DE K32038 A DEK32038 A DE K32038A DE K0032038 A DEK0032038 A DE K0032038A DE 1127150 B DE1127150 B DE 1127150B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turbine
brake
compressor
gear
gas turbine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK32038A
Other languages
English (en)
Inventor
Sven-Olof Kronogard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK32038A priority Critical patent/DE1127150B/de
Publication of DE1127150B publication Critical patent/DE1127150B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/36Power transmission arrangements between the different shafts of the gas turbine plant, or between the gas-turbine plant and the power user
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/04Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid having a turbine driving a compressor
    • F02C3/107Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid having a turbine driving a compressor with two or more rotors connected by power transmission
    • F02C3/113Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid having a turbine driving a compressor with two or more rotors connected by power transmission with variable power transmission between rotors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05DINDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
    • F05D2260/00Function
    • F05D2260/40Transmission of power
    • F05D2260/402Transmission of power through friction drives
    • F05D2260/4023Transmission of power through friction drives through a friction clutch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Gasturbinenanlage Die Erfindung betrifft eine Gasturbinenanlage mit einer vereinigten Nutzleistungs- und Verdichterturbine, in welcher die Turbine, der Verdichter und die Abtriebswelle mit je einem Element eines Differentialgetriebes, beispielsweise mit dem Sonnenrad, Außenrad bzw. Planetenradträgers eines Planetengetriebes, verbunden ist, und mit einer Reibungsbremse zur Bremsung der Welle der Turbine oder einer Stufe derselben.
  • Zwischen Kolbenmotoren und Gasturbinen besteht vor allem der Unterschied, daß die Turbinenanlage nicht ohne weiteres als Motorbremse in derselben Weise wie ein Kolbenmotor wirken kann, was besonders beim Antrieb von Fahrzeugen von Bedeutung ist. Bei einer Turbinenanlage kann die Bremsung nur dadurch bewirkt werden, daß z. B. die Turbine gebremst wird, so daß das anzuhaltende Fahrzeug über das Differentialgetriebe den Verdichter treiben muß. Die Bewegungsenergie des schnell umlaufenden Turbinenrades ist dabei so groß, daß die Abbremsung dieses Rades durch eine Reibungsbremse nicht zweckmäßig ist. Gemäß der Erfindung ist deshalb die Reibungsbremse mit einer hydrodynamischen Bremse kombiniert. Die Bewegungsenergie des Turbinenrades ist somit von der hydrodynamischen Bremse absorbiert, während die Reibungsbremse hauptsächlich zum Festhalten des stillstehenden Turbinenrades dient und deshalb nur geringem Verschleiß ausgesetzt ist. Das Bremsen erfolgt sehr weich und angenehm und schont den Motor und das Fahrzeug.
  • Bei einem bekannten Wechselgetriebe mit einem Strömungswandler, dessen Turbinenrad mechanisch durch eine Reibungsbremse abgebremst werden kann, wirkt keine weitere Bremse unmittelbar auf das Turbinenrad ein. Hierdurch wird keine kombinierte Bremswirkung auf das Turbinenrad infolge des gleichzeitigen Arbeitens einer Reibungs- und einer Flüssigkeitsbremse ausgeübt.
  • Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 bis 3 zeigen schematisch drei verschiedene Typen von Gasturbinenanlagen, die gemäß der Erfindung sowohl mit einer Reibungsbremse als auch mit einer hydrodynamischen Bremse ausgestattet sind.
  • Fig. 1 zeigt eine Anlage, in der die Turbine als zweistufige Axialturbine 1 ausgebildet ist, die mit dem Planetenradhalter 2 eines Planetengetriebes verbunden ist. Das Sonnenrad 3 des Getriebes ist mit der Antriebswelle 4 verbunden, während das Ringrad 5 an den Radialverdichter 6 angeschlossen ist. Der Planetenradhalter 2 trägt eine Bremstromme17, für welche ein Bremsband 8 vorgesehen ist. Die Welle 9 der Turbine 1 trägt den einen Teil 10 einer hydrodynamischen Bremse, deren anderer Teil 11 gegen die feste Brennkammer 12 abgestützt ist.
  • Beim Anlassen stehen die Abtriebswelle 4 und das Sonnenrad 3 still, während die Turbine 1 den Planetenradhalter 2 antreibt, wobei auch der Verdichter angetrieben wird, und zwar mit einer Drehzahl, die größer ist als die der Turbine. Das von der Turbine 1 auf den Planetenradhalter 2 übertragene Drehmoment wird im Planetengetriebe so aufgeteilt, daß etwa zwei Drittel zum Verdichter 6 gehen und etwa ein Drittel an die Arbeitswelle 4 abgegeben wird. In dem Maße wie die Abtriebswelle unter der Einwirkung dieses Moments sich zu drehen anfängt, erhöht sich die Drehzahl der Turbine. Infolge der Drehmomentkennlinie der Turbine (zunehmendes Turbinenmoment bei sinkender Turbinendrehzahl) hat die zunehmende Drehzahl der Abtriebswelle eine Erhöhung der Turbinendrehzahl und eine Verminderung des Turbinenmoments zur Folge, wodurch die Drehzahl des Verdichters geringer wird.
  • Bei einer Bremsung wird die Brennstoffzufuhr gedrosselt und die hydrodynamische Bremse 10, 11 eingeschaltet. Die Bewegungsenergie der schnell laufenden Turbine 1 wird von der Bremse 10, 11 absorbiert, und wenn das Fahrzeug im wesentlichen zum Stillstand gekommen ist, wird die Reibungsbremse 8 festgezogen. Die Reibungsbremse 8 braucht somit nur für das Drehmoment bemessen zu werden, das die feststehende Turbine ausübt.
  • Fig. 2 zeigt eine Anlage, bei der der Turbine 1 ein gegenläufiges Turbinen- oder Leitschaufelrad 13 vorgeschaltet ist. Die Hauptturbine 1 ist mit der Abtriebswelle 4 verbunden, die auch den Planetenradhalter trägt. In diesem Falle gibt es zwei Gruppen von Planetenrädern, die in demselben Halter gelagert sind und miteinander im Eingriff stehen. Die Reibungsbremse 8 und die hydrodynamische Bremse 10, 11 sind mit der gegenläufigen Turbine 13 verbunden.
  • Die Anlage gemäß Fig. 3 stimmt mit der Anlage gemäß Fig. 2 im wesentlichen überein. Jedoch ist der Teil 11 der hydrodynamischen Bremse nicht fest mit der Brennkammer 12 verbunden, sondern mit einer Bremstrommel versehen, die mittels eines Bremsbandes 14 festhaltbar ist.
  • Bei sämtlichen Anlagen wird zur Bremsung des Fahrzeuges die Turbine oder ein. Turbinenteil festgebremst, wobei dann die Antriebswelle den Verdichter 6 antreibt, und die dazu erforderliche Leistung zum Bremsen ausgenutzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasturbinenanlage mit einer vereinigten Nutzleistungs- und Verdichterturbine, in welcher die Turbine, der Verdichter und die Abtriebswelle mit je einem Element eines Differentialgetriebes, beispielsweise mit dem Sonnenrad, Außenrad bzw. Planetenradträger eines Planetengetriebes, verbunden ist, und mit einer Reibungsbremse zur Bremsung der Welle der Turbine oder einer Stufe derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsbremse mit einer hydrodynamischen Bremse kombiniert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 964 551; deutsche Auslegeschrift Nr. 1003 049; schweizerische Patentschrift Nr. 210 657; französische Patentschriften Nr. 1121235, 1113 920, 1 0l.5 629; britische Patentschrift Nr. 582 620; USA.-Patentschriften Nr. 2 770 943, 1401668.
DEK32038A 1957-05-24 1957-05-24 Gasturbinenanlage Pending DE1127150B (de)

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DEK32038A DE1127150B (de) 1957-05-24 1957-05-24 Gasturbinenanlage

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DEK32038A Pending DE1127150B (de) 1957-05-24 1957-05-24 Gasturbinenanlage

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DE (1) DE1127150B (de)

Citations (9)

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