DE1127037B - Vorrichtung zum selbsttaetigen Wenden von Formkasten bei automatisch und im Takt arbeitenden Formanlagen - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Wenden von Formkasten bei automatisch und im Takt arbeitenden FormanlagenInfo
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- B22C—FOUNDRY MOULDING
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- B22C17/08—Moulding machines with mechanisms to turn over the pattern plate or the mould around a horizontal axis
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
B 40397 VIa/31c
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 5. A P R I L 1962
Das Patent 1029 538 betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von gießfertigen Formen bei automatisch
und im Takt arbeitenden Formanlagen, z. B. bei Drehkreuzformmaschinen, auf welchen die Ober-
und Unterkasten abwechselnd nacheinander geformt werden.
Bei Formanlagen dieser Art verlassen die Ober- und Unterkasten hintereinander die Formmaschine.
Die Durchführung der zur Herstellung der gießfertigen Form noch erforderlichen Arbeitsgänge — Bohren
der Gießtrichter, Einlegen der Kerne, Zulegen der Ober- auf die Unterkasten — entsprechend der
Reihenfolge der ankommenden Formkästen erfordert eine starke bauliche Vergrößerung der Gesamtanlage,
und die Herstellungszeiten würden sich bedeutend verlängern.
Durch das Patent 1 029 538 sind Maßnahmen vorgeschlagen worden, die geeignet sind, diese Nachteile
zu beseitigen. Die Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent enthält zu diesem Zweck Vorrichtungen zum
Wenden der Formkasten um 180°, zum getrennten Fördern der Oberkasten von den Unterkasten, zur
Herstellung von Eingußtrichtern sowie für das Zulegen der Oberkasten auf die Unterkasten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an einer Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent die Voraussetzungen
für die Durchführung der Arbeitsgänge an den Unterkasten zu schaffen, wobei diese Arbeitsgänge
ebenso wie die für die Oberkasten selbsttätig durchgeführt werden sollen.
Es sind zwar bereits Wendevorrichtungen für Unterkasten bekannt, die in gewissem Umfang eine
selbsttätige Arbeitsweise ermöglichen. Bei diesen Wendevorrichtungen wird der Wendekäfig nach Betätigung
von Schaltern gewendet bzw. gestoppt, wobei gleichzeitig der Antrieb der Käfigrollen abgestellt
bzw. eingeschaltet wird. Eine Sperrvorrichtung am Käfigeingang läßt das Einfahren eines weiteren Formkastens
erst dann zu, wenn die Rollenbahnen waagerecht stehen.
Bei diesen bekannten, ausschließlich für waagerecht verlaufende Rollenbahnen verwendbaren Wendevorrichtungen
sind keine Mittel vorgesehen, die das Rückwenden des Wendekäfigs veranlassen.
Demgegenüber wird erfindungsgemäß eine Wendevorrichtung vorgeschlagen, bestehend aus einem
Wendekäfig mit zwei übereinander angeordneten, bei dessen Grundstellung in Schräglage befindlichen
Rollenbahnstücken und je einem vor und hinter dem Wendekäfig mit Höhendifferenz angeordneten Rollenbahnstück,
deren jedes in bekannter Weise zwischen der Waagerechten und einer bestimmten Schräglage
Vorrichtung zum selbsttätigen
Wenden von Formkasten
bei automatisch und im Takt arbeitenden
Formanlagen
Zusatz zum Patent 1 029 538
Anmelder:
Badische Maschinenfabrik A. G., Seboldwerk, Karlsruhe-Durlach
Dipl.-Ing. Heinz Fricke, Zürich (Schweiz),
Helmut Doebele, Zelienople, Pa. (V. St. A.), und Rolf-Dieter Breda, Karlsruhe-Durlach,
sind als Erfinder genannt worden
in einem Verstellbereich verschwenkbar ist, wobei die Schräglage des vorderen und des hinteren Rollenbahnstückes
in Abhängigkeit von der Grundstellung des Wendekäfigs stehen. Vor und hinter den verschwenkbaren
Rollenbahnstücken schließen sich waagerecht verlaufende Rollenbahnen an.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung ist zunächst die Frage des Antriebs der Unterkasten auf
ihrer Arbeitsstrecke gelöst, da diese infolge der Neigung der Rollenbahnstücke unter Schwerkraft
weiterbewegt werden. Durch entsprechende Wahl des Neigungswinkels besteht die Möglichkeit, den Ablauf
der Arbeitsvorgänge zu beschleunigen oder zu verzögern, mit der selbstverständlichen Maßgabe, deren
Zeitdauer dem Arbeitsrhythmus der ganzen Anlage anzupassen.
Die vor und hinter dem Wendekäfig befindlichen Rollenbahnstücke sind zweckmäßig mit dem einen
Ende um eine waagerechte Achse in lotrechter Richtung verschwenkbar und mit ihrem freien Ende an
der Kolbenstange je eines Hubzylinders angelenkt. In dem Wendekäfig ist beispielsweise eine mit zwei
übereinander befindlichen Rollenbahnen versehene, auf einer Schwenkwelle gelagerten Bühne angeordnet,
die einen mit ihr fest verbundenen Zahnkranz besitzt. Dieser Zahnkranz kämmt mit einer an beiden Enden
mit je einem druckmittelbetätigten Kolben versehe-
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nen Zahnstange, womit das Wenden und Rückwenden halme steuern. Diese Bauelemente sind an sich bedes
Wendekäfigs erfolgt. Die Endbewegungen der kannt und daher in der Zeichnung nicht dargestellt.
Kolben der Zahnstange können durch Öldämpfer Ebenso sind die zu den Endschaltern gehörigen
beliebiger Bauart abbremsbar sein. Die Rollen der Schaltschütze und Leitungsverbindungen aus Grünbeiden
Rollenbahnen sind zweckmäßigerweise ab- 5 den der Übersichtlichkeit nicht wiedergegeben. Das
bremsbar und mit einer Gummierung versehen oder erfindungsgemäße Zusammenwirken der Steuerungsbestehen selbst aus Gummi. elemente ist auch ohne diese ergänzenden Elemente
Der Übergang der geneigten Arbeitsstrecke an die aus der Zeichnung erkennbar.
beiderseits anschließenden waagerecht verlaufenden An die von der automatischen Formmaschine ab-Rollenbahnen
wird dadurch verwirklicht, daß die zu io gehende Rollenbahn mit Rollen 1 schließt sich ein
beiden Seiten des Wendekäfigs angeordneten schrägen aus Rollen 2 bestehendes Rollenbahnstück 3 an. Dieses
Rollenbahnstücke selbsttätig in die Waagerechte ein- Rollenbahnstück 3 ist mit dem einen Ende auf einer
stellbar sind. waagerechten Achse gelagert, während das andere Die selbsttätig wirkende Steuerung dieser drei Teil- Ende an der senkrechten Kolbenstange 4 eines Druckvorrichtungen
ist so ausgebildet, daß der Wendekäfig 15 Zylinders 5 angelenkt und innerhalb eines gewissen
in Abhängigkeit von der Schrägstellung der vor und Verstellwinkels verschwenkbar ist. Je nach der Gehinter
ihm befindlichen Rollenbahnstücke selbsttätig samtanordnung der Anlage kann das Rollenbahnin
lotrechter Ebene um 180° nach beiden Richtungen stück 3 auf einer — nicht dargestellten — Drehverdrehbar ist. Die Betätigung der jeweils folgenden scheibe angeordnet sein, so daß beispielsweise im
bzw. vorhergehenden Teilvorrichtung ist von der ab- 20 rechten Winkel zur Längsachse des RollenbahngeschlossenenBetätigung
der jeweils vorangegangenen Stückes 3 von der Formmaschine ankommende Unterbzw,
folgenden Vorrichtung selbsttätig steuerbar. kasten 6 um 90° in Richtung der Rollenbahnachse
Daraus ergibt sich, daß sich beispielsweise das vor gedreht werden können.
dem Wendekäfig angebrachte Rollenbahnstück selbst- . Anschließend an das Rollenbahnstück 3 befindet
tätig in die Schräglage einstellt, wenn der Wendekäfig 25 sich der Wendekäfig 10 für die Unterkasten, mit einer
bzw. die in diesem angeordnete Bühne sich in Grund- rechteckig ausgebildeten Bühne 11, in welcher überstellung,
also in Schräglage, und das hinter dem einander in zwei Ebenen zwei Rollenbahnen mit in
Wendekäfig angebrachte Rollenbahnstück ebenfalls Achsrichtung des Wendekäfigs verlaufenden Rollen
in Schräglage befindet. Der auf dem vorderen Rollen- 12,13 angeordnet sind, zwischen welche die Unterbahnstück
stehende Formkasten kann dann selbst- 30 kasten 6 eingefahren und gehalten werden. Zur Dämptätig
in den Wendekäfig einfahren. Die Bewegung des fung der beim Einfahren der Kasten auftretenden
Wendekäfigs ist davon abhängig, daß auf dem an- Stöße sind die Rollen 12,13 mit einem Gummibelag
schließenden Rollenbahnstück kein Formkasten läuft. versehen. An dem einen Ende der durch die Rollen
Das Hochschwenken des Rollenbahnstückes vor dem 12,13 gebildeten Rollenbahnen des Wendekäfigs 10
Wendekäfig ist davon abhängig, daß sich in dem 35 befindet sich ein Anschlag 15, der die einfahrenden
Wendekäfig ein Formkasten befindet. Das Rückwen- Unterkasten 6 abfängt. Die Bühne 11 mit den darin
den des Wendekäfigs hängt davon ab, daß der Form- angeordneten Rollen 12,13 ist um eine waagerechte
kasten auf das Rollenbahnstück hinter dem Wende- Achse 16 verschwenkbar. Das Wenden der eingekäfig
eingefahren ist; von diesem eingefahrenen fahrenen Unterkasten 6 erfolgt im Uhrzeigersinn, das
Formkasten ist weiterhin das Hochschwenken dieses 40 Zurückwenden des Wendekäfigs 10 entgegen dem
Rollenbahnstückes steuerbar und auch das Wieder- Uhrzeigersinn. Als Antrieb der Bühne 11 des Wendeabsenken
nach dem Einfahren in die anschließende käfigs 10 dient ein Druckzylinder 18, in welchen zwei
Kerneinlegestrecke. Kolben 19,20 mit dazwischen angeordneten Zahn-Die
dargelegte selbsttätige Steuerung der Wende- stange 21 gleiten. Die Zahnstange 21 kämmt mit
vorrichtung erfolgt zweckmäßigerweise durch End- 45 einem auf die Achse 16 aufgekeilten Zahnrad 22.
schalter, die durch die einzelnen Teilvorrichtungen An den Wendekäfig 10 schließt sich ein Rollen-
und bzw. oder durch die Formkasten betätigt werden. bahnstück 25 an, das an dem dem Wendekäfig be-Die
Rollen des sich an das Wendegestell anschließen- nachbarten Ende drehbar gelagert, mit dem anderen
den Rollenbahnstückes sowie die Rollen der sich Ende an der senkrechten Kolbenstange 26 eines
hieran anschließenden Kerneinlegestrecke sind ange- 50 Druckzylinders 27 angelenkt ist. Am Ende des Rollentrieben,
bahnstückes 25 ist ein Anschlag 28 vorgesehen, der Die vor und hinter der Wendevorrichtung angeord- die in das Rollenbahnstück 25 einfahrenden Formneten
Rollenbahnstücke können mit ihren Hubzylin- kasten 6 abfängt. Die Rollen 29 des RoUenbahndern
auf einer Drehscheibe und bzw. oder auf einem Stückes 25 sind zweckmäßigerweise wie auch die RoI-Hubtisch
angeordnet sein, um die Wendevorrichtung 55 len 30 der anschließenden Kerneinlegestrecke 31 anetwaigen
Richtungsänderungen innerhalb der Gesamt- getrieben.
anlage anzupassen. In Grundstellung der Wendevorrichtung befindet
Weitere Einzelheiten und Merkmale des Gegen- sich das Rollenbahnstück 3 in der Waagerechten, die
Standes der Erfindung ergeben sich aus der nach- Bühne 11 des Wendekäfigs und das Rollenbahnstück
stehenden Beschreibung der Zeichnung, in der ein 60 25 in Schräglage gleichen Neigungswinkels, damit die
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Wende- Formkasten durch eigene Kraft die Station durch-
vorrichtung schematisch dargestellt ist. Zur Zeich- fahren können. Oberhalb des Rollenbahnstückes 3
nung wird allgemein darauf hingewiesen, daß samt- befindet sich ein in Ruhestellung geöffneter Endschal-
liche Arbeitszylinder mit pneumatischen oder hydrau- ter El. Er (El) wird durch den eingefahrenen Unter-
lischen oder gemischt pneumatischen und hydrau- Q5 kasten 6 betätigt und kontrolliert dadurch, ob sich ein
tischen Mitteln betätigt werden können. Die Be- Formkasten auf dem Rollenbahnstück befindet und
Schickung der Arbeitszylinder mit dem verwendeten gleichzeitig, ob sich das Rollenbahnstück in seiner
Druckmittel erfolgt über Magnetventile, dieDreiv/ege- waagerechten Stellung befindet.
Befindet sich die Bühne 11 im Wendekäfig 10 in Grundstellung, also in Schräglage, betätigt sie einen
entsprechend angebrachten Endschalter £2, der mit dem Endschalter £1 leitend verbunden ist. Der Endschalter
E 2 kontrolliert daher, ob sich die Bühne 11 in Grundstellung befindet. Unterhalb des heb- und
senkbaren Endes der Rollenbahn 25 ist ein Endschalter E 3 angebracht, der mit dem Endschalter E 2 leitend
verbunden ist. Der Endschalter E 3 wird betätigt,
Druckraum Sa des Hubzylinders 5, wodurch das Rollenbahnstück 3 zur Vorbereitung des nächsten
Arbeitsspiels in die Waagerechte hochgeschwenkt wird. Nachdem die Wendebühne 11 um 180° gedreht
worden ist, fährt der Formkasten aus dem Wendekäfig 10 aus und in das anschließende Rollenbahnstück
25 ein, wobei er am Anschlag 28 abgebremst wird und gleichzeitig die Endschalter E 4 und E 6 be
schütz wird ein zugehöriges Magnetventil betätigt, wodurch der untere Druckraum 5 α des Hubzylinders
5 drucklos wird, der obere Druckraum 5 b des Hubzylinders hingegen Druckmittel enthält. Dadurch
5 wird die Rollenbahn 3 mit dem einen Ende in eine solche Schräglage abgesenkt, daß der auf ihr befindliche
Formkasten 6 durch eigene Kraft zwischen die Rollen 12, 13 der Bühne 11 einfährt.
Durch den Anschlag 15 wird der Formkasten abwenn das bewegliche Ende der Rollenbahn 25 auf io gefangen und betätigt gleichzeitig den Endschalter
seinem tiefsten Punkt abgesenkt ist, d.h. wenn E5. Durch die Leitungsverbindung des Endschalters
gleichzeitig die Rollenbahn 3, die Rollenführungen E5 mit den Endschaltern E2, E3 und E4 wird über
12, 13 der Bühne 11 des Wendekäfigs 10 und die einen angeschlossenen weiteren Schaltschütz ein wei-Rollenbahn
25 im gleichen Winkel geneigt sind. Der teres Magnetventil so betätigt, daß der untere Druck-Endschalter
£3 kontrolliert daher, ob das Rollen- 15 raum 18 a des Zylinders 18 Druckmittel erhält. Das
bahnstück 25 sich in Grundstellung befindet. im oberen Druckraum 18 b befindliche Druckmittel
Der in das Rollenbahnstück 25 eingefahrene Form- wird abgeleitet. Dadurch geht der Kolben 19 nach
kasten 6 betätigt einen in seinem Weg angebrachten oben, und die Wendebühne 11 wird im Uhrzeigersinn
Endschalter E 4, der über eine Leitung mit dem End- verschwenkt. Die Betätigung des als Doppelschalter
schalter £3 verbunden und der in der Grundstellung 20 ausgebildeten Endschalters £5 verursacht über ein
geschlossen ist. Das Rollenbahnstück 25 befindet sich Magnetventil das Eintreten von Druckmedium in den
dabei in Grundstellung, ist also im Neigungswinkel
der Rollenbahn 3 und der Bühne 11 geneigt.
der Rollenbahn 3 und der Bühne 11 geneigt.
Der Endschalter £4 ist über einen — nicht gezeigten — Schaltschütz mit einem — ebenfalls nicht 25
gezeigten — Magnetventil verbunden, das über eine
entsprechende Druckleitung die Druckmittelzufuhr
zum Hubzylinder 5 steuert. Der Endschalter £4 kontrolliert also, ob das Rollenbahnstück 25 frei von
Formkasten ist. Die Endschalter £2 und £5 sind 30 tätigt. Durch diese Betätigung des Endschalters £4 durch eine Leitung miteinander verbunden, ebenso wird über ein zugeordnetes Magnetventil der Druckwie die Endschalter £2 und £3 und letzterer mit dem raum 18 a des Zylinders 18 drucklos, und über ein Endschalter £4. zweites zugeordnetes Magnetventil strömt in den
gezeigten — Magnetventil verbunden, das über eine
entsprechende Druckleitung die Druckmittelzufuhr
zum Hubzylinder 5 steuert. Der Endschalter £4 kontrolliert also, ob das Rollenbahnstück 25 frei von
Formkasten ist. Die Endschalter £2 und £5 sind 30 tätigt. Durch diese Betätigung des Endschalters £4 durch eine Leitung miteinander verbunden, ebenso wird über ein zugeordnetes Magnetventil der Druckwie die Endschalter £2 und £3 und letzterer mit dem raum 18 a des Zylinders 18 drucklos, und über ein Endschalter £4. zweites zugeordnetes Magnetventil strömt in den
Hinter dem Rollenbahnstück 25 ist ein Endschalter Druckraum 18 b des Arbeitszylinders 18 Druckmittel
£6 angeordnet, der in Ruhestellung geöffnet ist. Er 35 ein. Dadurch wird die Wendebühne 11 entgegen dem
wird ebenfalls durch einen in das Rollenbahnstück 25 Uhrzeigersinn zurückgeschwenkt,
eingefahrenen Formkasten 6 betätigt und leitet das Der in die Rollenbahn 25 eingefahrene Unterkasten
Hochschwenken des Rollenbahnstückes 25 in die schließt ferner den Endschalter £6, so daß das zu-Waagerechte
ein. Über der an das Rollenbahnstück geordnete Magnetventil Strom erhält und Druckmit-25
anschließenden, zur Kerneinlegestrecke 31 führen- 40 tel in den Druckraum 27 a des Druckzylinders 27 einden
Rollenbahn 30 ist in Höhe der Formkastenober- strömen läßt. Die Rollenbahn 25 wird hierdurch in
kante ein Endschalter £7 angeordnet, der in Ruhestellung geschlossen ist und durch einen in die Rollenbahn
31 einfahrenden Formkasten betätigt wird.
Ein weiterer Schaltschütz, zu dem eine Leitung vom 45
Endschalter £6 führt und der durch einen Haltestromkreis mit dem Endschalter £7 verbunden ist,
steuert ein weiteres — nicht gezeigtes — Magnetventil.
Ein weiterer Schaltschütz, zu dem eine Leitung vom 45
Endschalter £6 führt und der durch einen Haltestromkreis mit dem Endschalter £7 verbunden ist,
steuert ein weiteres — nicht gezeigtes — Magnetventil.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende 50 eingefahren wird, deren Rollen 30 ebenfalls angetrie-(es
wird angenommen, daß die Vorrichtung zu arbei- ben sind. Bei Durchfahren der Kerneinlegestrecke 31
ten beginnt und der erste Formkasten auf der Rollen- betätigt der Formkasten den Endschalter £ 7, wodurch
bahn 1 ankommt): über einen zugeordneten Schaltschütz das entspre-
Zunächst befindet sich das Rollenbahnstück 3 in chende Magnetventil stromlos und der Zylinderraum
der Waagerechten. Der Wendekäfig 10 bzw. die Bühne 55 27 a des Zylinders 27 drucklos wird, während der
11 befindet sich mit ihren Rollen 12, 13 ebenso wie Zylinderraum 27 ft Druckmittel erhält. Dadurch wird
das anschließende Rollenbahnstück 25 in einer be- die Rollenbahn 25 wieder in die Ausgangsstellung abstimmten
Schräglage. gesenkt. Hat der Formkasten eine gewisse Strecke Beim Einfahren des Formkastens in die Rollen- der Kerneinlegestrecke 31 zurückgelegt, wird der Endbahn
3 wird der Endschalter £1 geschlossen. Da sich 60 kontakt £7 frei und der Haltestromkreis für den
die Bühne 11 in der Grundstellung, also in der in der nächsten Arbeitsgang geschlossen.
Zeichnung dargestellten Schräglage befindet, ist auch Je nach den örtlichen Verhältnissen können die
der Endschalter £2 geschlossen. Da außerdem das Rollenbahnstücke 3, 25 auf einer Drehscheibe angeanschließende
Rollenbahnstück 25 mit dem einen ordnet sein, wenn beispielsweise die Raumverhält-Ende
abgesenkt ist, ist der Endschalter £3 betätigt. 65 nisse erfordern, daß die Rollenbahnen 1, 30 im Win-Der
Endschalter £4 ist geschlossen, da sich kein kel zur Längsachse der Wendevorrichtung 3, 10, 25
Formkasten auf dem Rollenbahnstück befindet. Durch zu führen sind. Diese mit oder ohne Drehscheibe ausden
mit dem Endschalter £4 verbundenen Schalt- gerüsteten Rollenbahnstücke 3, 25 können ferner
die Waagerechte hochgeschwenkt. Diese Bewegung kann durch beliebige elastische Mittel beschränkt
werden.
Ist das Rollenbahnstück 25 in seiner höchsten Stellung angelangt, wird durch einen — nicht gezeigten
— Endschalter der Antrieb der Rollen 29 eingeschaltet, so daß der Formkasten aus dem Rollenbahnstück
25 in die Kerneinlegestrecke 31 selbsttätig
samt ihren Verschwenkzylindern 5, 27 je auf einem Hubtisch gelagert sein, um beispielsweise das Rollenbahnstück
3 gleichzeitig als Trenngerät für die auf einer einzigen Formmaschine abwechselnd geformten
Ober- und Unterkasten zu verwenden und diese so voneinander zu trennen, daß die Oberkasten auf eine
höher gelegene Rollenbahn gehoben werden.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Wenden von Formkasten bei automatisch und im Takt arbeitenden
Formanlagen gemäß Patent 1029 538, ge kennzeichnet durch einen Wendekäfig (10) mit
zwei bei dessen Grundstellung in Schräglage befindlichen, übereinander angeordneten Rollenbahnstücken
(12, 13) und je ein vor und hinter dem Wendekäfig (10) mit Höhendifferenz angeordnetes
Rollenbahnstück (3, 25), deren jedes in bekannter Weise zwischen der Waagerechten und
einer bestimmten Schräglage verschwenkbar ist, wobei die Schräglage des vorderen oberen Rollenbahnstückes
(3) und die Schräglage des hinteren unteren Rollenbahnstückes (25) in Abhängigkeit
von der Grundstellung des Wendegestelles (10) stehen. as
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Wendekäfig (10) eine schwenkbare, mit zwei übereinander angeordneten Rollenbahnen (12, 13) versehene Bühne (11) angeordnet
ist, die auf einer Schwenkwelle (16) gelagert ist und einen mit ihr fest verbundenen
Zahnkranz (22) besitzt, der mit einer an beiden Enden mit je einem druckmittelbetätigten Kolben
(19, 20) versehenen Zahnstange (21) kämmt, deren als Antrieb der Wendebühne dienende KoI-ben
(19, 20) in einem gemeinsamen Druckzylinder (18) laufen.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine in der Bahn des aus
dem Wendekäfig (10) nach erfolgter Wendung ausgefahrenen Formkastens (6) angeordnete
Steuereinrichtung zum Zurückdrehen des Wendekäfigs (10) um 180° in die Grundstellung und
zum Hochschwenken des in Arbeitsrichtung hinter dem Wendekäfig angeordneten Rollenbahnstückes
(25) in die Horizontale sowie zum gleichzeitigen Einschalten des Antriebs der Rollen (29)
des Rollenbahnstückes (25).
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein im Bereich der an das
hintere Rollenbahnstück (25) anschließenden Kerneinlegestrecke (31) angeordnetes, von dem
durchfahrenden Formkasten zu betätigendes Steuerorgan, dessen Steuerimpuls das Absenken
des hinteren Rollenbahnstückes (25) in die Schräglage bei gleichzeitigem Abstellen des Rollenantriebs
und das Absenken des vorderen Rollenbahnstückes (3) in die Schräglage bewirkt.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in übereinanderliegenden
Ebenen angeordneten Rollenbahnstücke (12, 13) der Wendevorrichtung (10, 11) eine
Bremsvorrichtung besitzen und die Rollen selbst mit einem Belag aus Gummi versehen sind oder
ganz aus Gummi bestehen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Endstellungen der Kolben
(19, 20) Öldämpfer zur Bremsung der Kolbenbewegung angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1715 405;
französische Patentschrift Nr. 1052 872;
USA.-Patentschrift Nr. 2 598 222.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1715 405;
französische Patentschrift Nr. 1052 872;
USA.-Patentschrift Nr. 2 598 222.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 558/382 3.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB40397A DE1127037B (de) | 1956-05-26 | 1956-05-26 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Wenden von Formkasten bei automatisch und im Takt arbeitenden Formanlagen |
| GB16582/57A GB862582A (en) | 1956-05-26 | 1957-05-24 | Means for the automatic turning over of drags for use with automatically-operated moulding machines |
| CH350432D CH350432A (de) | 1956-05-26 | 1957-05-24 | Vorrichtung zum Wenden der Unterformkasten zwecks Einlegens der Kerne, bei automatisch arbeitenden Anlagen zum Herstellen von giessfertigen Formen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB40397A DE1127037B (de) | 1956-05-26 | 1956-05-26 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Wenden von Formkasten bei automatisch und im Takt arbeitenden Formanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1127037B true DE1127037B (de) | 1962-04-05 |
Family
ID=6966069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB40397A Pending DE1127037B (de) | 1956-05-26 | 1956-05-26 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Wenden von Formkasten bei automatisch und im Takt arbeitenden Formanlagen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH350432A (de) |
| DE (1) | DE1127037B (de) |
| GB (1) | GB862582A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0057261A3 (en) * | 1981-01-30 | 1982-08-18 | Heinrich Wagner Sinto Maschinenfabrik Gmbh | Turnover apparatus for foundry flasks |
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- 1957-05-24 CH CH350432D patent/CH350432A/de unknown
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