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DE1126311B - Foerderband mit einer quergerichteten Bandschleife - Google Patents

Foerderband mit einer quergerichteten Bandschleife

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Publication number
DE1126311B
DE1126311B DEI16336A DEI0016336A DE1126311B DE 1126311 B DE1126311 B DE 1126311B DE I16336 A DEI16336 A DE I16336A DE I0016336 A DEI0016336 A DE I0016336A DE 1126311 B DE1126311 B DE 1126311B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
conveyor belt
loop
stand
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI16336A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joy Manufacturing Co
Original Assignee
Joy Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joy Manufacturing Co filed Critical Joy Manufacturing Co
Publication of DE1126311B publication Critical patent/DE1126311B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/10Arrangements of rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Förderband mit einer quergerichteten Bandschleife Die Erfindung betrifft ein endloses Förderband mit einer zum Ändern der Bandlänge dienenden, quergerichteten Bandschleife, deren Umkehrtrommel in einem an eine Spannvorrichtung angeschlossenen Wagen gelagert ist. Dieser Spannwagen ist auf einem sich längs der Schleife erstreckenden Gleis verfahrbar. Die Bandschleife ist über dem Gleis abgestützt. Bei einer bekannten Förderbandanlage dieser Art sind zum Abstützen der Bandschleife über dem Gleis zusätzliche Wagen vorgesehen, die an dem die Umkehrtrommel tragenden Wagen angekuppelt sind und waagerechte und lotrechte Stützrollen tragen, welche die hochkantlaufenden Trume der Bandschleife abstützen, deren Umkehrtrommel in dem Wagen stehend gelagert ist.
  • Damit die die Stützrollen tragenden Wagen beim Verkürzen der Schleife einen freien Auslauf haben, werden sie durch eine Weiche auf ein Nebengleis geschoben. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß das Nebengleis viel Platz in Anspruch nimmt, der, insbesondere in einem Bergwerk, häufig fehlt, und daß die senkrechten Stützrollen beim Überfahren der Weiche umgeklappt werden müssen, damit sie die Bandschleife freigeben. Das ergibt einen komplizierten Aufbau und erfordert eine umständliche Bedienung.
  • Erfindungsgemäß sind diese Mängel dadurch vermieden, daß das Obertrum der Bandschleife auf quergerichteten Tragrollen liegt, die mittels drehbarer Ständer und im Zusammenwirken von Steuerrollen der Ständer mit Steuerschienen des Spannwagens seitlich ausschwenkbar sind. Die Tragrollen werden also beim Vorbeifahren des Wagens durch diesen um 900 ausgeschwenkt und so lange in dieser Lage gehalten, bis der Wagen aus den Bereich der Tragrollen gelangt ist.
  • Das anschließende Zurückschwenken erfolgt dann unter Einwirkung einer Feder.
  • An sich ist es nicht mehr neu, Tragrollen, die das obere Trum einer Förderbandes abstützen, seitlich ausschwenkbar zu lagern. Bei einer bekannten Anordnung dieser Art sind jedoch die Ständer durch Querbalken verbunden, die bei Anwendung dieser bekannten Anordnung auf die Förderbandlage, auf die sich die Erfindung bezieht, dem Wagen im Wege stünden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Grundriß der Förderanlage im Bergbau unter Tage, Fig. 2 in Draufsicht den Spannwagen der Bandschleife, Fig. 3 eine Seitenansicht zu Fig. 2, Fig. 4 einen Tragrollenständer im Querschnitt, Fig. 5 einen Querschnitt der Bandschleife mit Tragrollenständern, Fig. 6 bis 9 den Tragrollenständer in vier verschiedenen Stellungen.
  • Nach Fig. 1 ist ein Förderband 14 vorhanden, das sich von der Beschickungsstefle 5 zu einer Entladestelle 12 an einem zweiten Förderband 4 längs eines Bergwerkstollens erstreckt. Das Untertrum des Förderbandes 14 ist durch Rollen 18 in einen Querstollen abgelenkt und bildet hier eine Bandschleife 16, mit deren Hilfe die Länge des Bandes 14 bzw. der eigentlichen Förderstrecke verändert werden kann, vor allem dann, wenn die Beschickungsstelle durch den fortschreitenden Abbau wandert. Die Umlenktrommel 22 (Fig. 2) dieser Bandschleife 16 ist in einem an eine Spannvorrichtung 21, 23 angeschlossenen Wagen 20 gelagert. Dieser ist auf einem sich längs der Schleife erstreckenden Gleis 28 verfahrbar. Die Spannvorrichtung besteht z. B. aus einer Winde 21 und einem Seil 23. Im Bereich der Schleife 16 sind noch ausschwenkbare Tragrollenständer 60 für das Obertrum und unbewegliche Tragrollen für das Untertrum vorgesehen.
  • Nach Fig. 2 und 3 ist der die Umlenktrommel 22 tragende Spannwagen 20 mit Rädern 26 für die auf Schwellen 30 verlegten Schienen 28 versehen. Ferner sind eine Öse 34 zum Befestigen des Drahtseils 23 und Seitenwände 40 vorhanden. Die Umkehrtrommel 22 ist in diesen Wänden 40 gelagert und mit diesen um den Zapfen 37 schwenkbar, so daß sich die Trommel 22 auf die jeweilige Laufrichtung der Bandtrume 15, 17 gegenüber dem Wagen 20 genau einstellen kann.
  • Jede der beiden Platten bzw. Wände 40 hat an ihrem vorderen Ende einen aufwärts gerichteten Ansatz 42 zum Lagern von Führungsrollen 44, über die das Obertrum 15 der Bandschleife 16 läuft und dabei angehoben wird. Ebenso wird das Untertrum 17 mittels an den Enden der Wände 40 gelagerter Rollen angehoben, und zwar etwa auf die Höhe der unteren Seite der Umlenktrommel 22. Lotrechte Führungsrollen 46 dienen zur Seitenführung des Bandes. Der Wagen 20 weist ferner an beiden Seiten eine geradlinige Steuerschiene 50 auf, die an beiden Enden 52 schräg einwärts verlaufen. Die beiden Außenflächen der Schienen 50 haben einen größeren Abstand voneinander als die Schienen 28. Die Schienen 50 können je aus einem U-Eisen bestehen, deren Steg die Außenfläche bildet.
  • Nach Fig. 1, 4 und 5 wird das obere Trum 15 von ausschwenkbaren Tragrollen 68 unterstützt, die im Bereich der Bandschleife 16 aufeinanderfolgend angeordnet sind und deren Ständer 60 außerhalb der Schienen 28 gelagert sind. Jeder Ständer 60 besteht aus einem Rohr, das auf ein weiteres Rohr 62 verschiebbar und drehbar aufgesteckt ist. Das Rohr 62 ist auf einer verlängerien Schwelle 30' befestigt, z. B. angeschweißt.
  • Die Schwellen 30' können an beiden Enden auf Platten 101 liegen. Am oberen Ende des Rohres 60 ist ein Arm 66 befestigt, der als Stütze für die Tragrolle 68 dient. Wenn der Arm 66 seine Grundstellung einnimmt, stützt die Rolle 68 die eine Hälfte des Obertrums 15 ab. An dem Rohr 60 ist ferner ein Halter 74 für die Steuerrolle 76 starr befestigt.
  • Das Untertrum 17 wird durch Rollen 72 abgestützt, die auf der Schwelle 30' befestigt sind, und zwar zwischen den Schienen28, so daß sie den Wagen 20 nicht behindern.
  • Der Rollenständer 60 mitTragrolle 68 wird in seiner Grundstellung nachgiebig durch eine Schraubenfeder 82 gehalten, die auf den Rollenständer mittels eines Kniehebelgelenks 88 einwirkt. Dieses Kniehebelgelenk verbindet eine Lasche 84 des Ständers 60 mit einer Stange 86 der Feder 82. Diese Stange 86 ist auf einer Schwinge 92 verschiebbar gelagert, die mittels eines Zapfens 94 mit der Schwelle 30' gelenkig verbunden ist. Wird das Rohr bzw. der Ständer 60 aus seiner Grundstellung heraus in der einen oder der anderen Richtung gedreht, so verschiebt die Lasche 84 die Stange 86 in ihrem Lager, so daß die Feder 82 zusammengedrückt wird. Hört die Kraft, die das Rohr 60 verdreht hat, zu wirken auf, so bewirkt die Spannung der Feder 82 ein Zurückdrehen in die Grundlage. Um den Ständer 60 in seiner das Förderband abstützenden Grundstellung zu verriegeln, kann er eine Rolle 100 aufweisen. Auf der Schwelle 30 sind Rastanschläge 104 befestigt, die von der Schwelle 30' aus aufwärts in den von der Rolle 100 beschriebenen Bogen hinein ragen. Jeder Rastanschlag 104 hat eine bogenförmige Anlauffläche 108. Die beiden Anlauffiächen 108 sind miteinander durch eine Raste verbunden, welche die Rolle 100 aufzunehmen vermag. Wenn der Ständer 60 in seine Grundstellung schwingt, läuft die Rolle 100 über den Rastenanschlag 104 hinweg, wobei sie an- gehoben wird, um dann zwischen den beiden Rastenanschlägen 104 einzuschnappen. Damit sich dabei das mit dem Rohr 60 verbundene Kniehebelsystem auf und ab bewegen kann, ist der Kopf des Gelenkzapfens 94 mit Abstand oberhalb der Schwinge 92 angeordnet.
  • Wird das Beschickungsende des Förderbandes 14 nach links verfahren, so verlängert sich dabei selbsttätig dieses Band, und zwar dadurch, daß sich die Bandschleife 16 entgegen der Spannkraft verkürzt und der Spannwagen 20 verfahren wird. Nähert sich der Wagen 20 zwei Tragrollen 68, so wird das Obertrum 15 des Förderbandes hiervon abgehoben, und zwar auf Grund der Rollen 44.
  • Nach Fig. 6 und 9 wirken dann beim weiteren Vorwärtslauf des Wagens 20 die vorderen Steuerflächen 52 des Wagens auf die Steuerrollen 76 der Rollenständer 60 ein (Fig. 6, 7), womit ein Verdrehen der Ständer und damit der Tragrollen 68 beginnt. Ist beidseitig die Steuerrolle 76 in den Bereich der geradlinigen Steuerschiene 50 gelangt (Fig. 8), so sind die Ständer um 90- verdreht und damit die Rolienstützen 66 mit ihren Tragrollen 68 in eine zu den Schienen 28 parallele Lage gelangt. Ansdiließend kommen die Steuerrollen 76 auf die hintere Steuerfläche 52 (Fig. 9), so daß die Tragrollen wieder zurückschwenken können, und zwar dann, wenn der Spannwagen20 aus dem Bereich dieser Tragrollen gelangt, d. h. an diesen vorbeigefahren ist.
  • Bei einem Verlängern der Bandsehleife findet der umgekehrte Vorgang statt.
  • PATBNTANSPRÜCHE: 1. Förderband mit einer zum Ändern der Bandlänge dienenden, quergerichteten Bandschleife, deren Umkehrtrommel in einem auf Schienen laufenden Spannwagen gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Obertrum (15) der Bandschleife (16) auf quergerichteten Tragrollen (68) liegt, die mittels drehbarer Ständer (60) und im Zusammenwirken von Steuerrollen (76) der Ständer mit Steuerschienen (50, 52) des Spannwagens (20) seitlich ausschwenkbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Förderband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Tragrollenständer (60) mittels einer Feder (82) und eines Kniehebelsystems (84, 86, 92) in die Stützlage einstellbar sind.
    3. Förderband nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig der Bandschleife drehbare Tragrollenständer angeordnet sind.
    4. Förderband nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragrollenständer eine waagerechtachsige Rolle (100) aufweisen, die in eingeschwenkter Lage der Tragrolle (68) zwischen zwei mit bogenförmigen Anlaufflächen (108) versehene Rastanschläge (104) eingreift.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 746 881, 840 224; französische Patentschrift Nr. 1 107464; USA.-Patentsclrriften Nr. 2733 806, 2781 893.
DEI16336A 1958-04-25 1959-04-23 Foerderband mit einer quergerichteten Bandschleife Pending DE1126311B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1126311XA 1958-04-25 1958-04-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1126311B true DE1126311B (de) 1962-03-22

Family

ID=22344997

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI16336A Pending DE1126311B (de) 1958-04-25 1959-04-23 Foerderband mit einer quergerichteten Bandschleife

Country Status (1)

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DE (1) DE1126311B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254529B (de) 1964-09-10 1967-11-16 Konrad Grebe Foerderer mit mittlerem Zugstrang
US5152389A (en) * 1991-10-07 1992-10-06 Coaltex, Inc. Curvilinear haulage system

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DE746881C (de) * 1941-06-06 1944-08-28 Froelich & Kluepfel Maschinenf Abbaufoerdereinrichtung fuer den Grubenbetrieb
DE840224C (de) * 1949-03-01 1952-05-29 Rudolf Milik Anordnung zur Abstuetzung und Fuehrung von Foerderbaendern
FR1107464A (fr) * 1952-10-31 1956-01-03 Weserhuette Ag Eisenwerk Procédé pour prolonger un tablier transporteur à courroie sans fin
US2733806A (en) * 1956-02-07 Extensible conveyer
US2781893A (en) * 1952-06-20 1957-02-19 Milik Conveyors Ltd Troughing conveyor belt apparatus

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