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DE1125700B - Bodenzerkleinerungsgeraet - Google Patents

Bodenzerkleinerungsgeraet

Info

Publication number
DE1125700B
DE1125700B DEB51184A DEB0051184A DE1125700B DE 1125700 B DE1125700 B DE 1125700B DE B51184 A DEB51184 A DE B51184A DE B0051184 A DEB0051184 A DE B0051184A DE 1125700 B DE1125700 B DE 1125700B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive shaft
plow
crushing device
soil crushing
star
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB51184A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudi Helmut Braune
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB51184A priority Critical patent/DE1125700B/de
Publication of DE1125700B publication Critical patent/DE1125700B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00Combined machines
    • A01B49/02Combined machines with two or more soil-working tools of different kind
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B17/00Ploughs with special additional arrangements, e.g. means for putting manure under the soil, clod-crushers ; Means for breaking the subsoil
    • A01B17/004Clod-crushers
    • A01B17/006Clod-crushers with driven tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Bodenzerkleinerungsgerät, das als abnehmbares Zusatzgerät für einen mehrscharigen Pflug ausgebildet ist.
Es ist bereits ein mit rotierenden Messern ausgestattetes Zerkleinerungsgerät bekanntgeworden, das an einen zwei- oder mehrscharigen Pflug nachträglich angeschlossen werden kann. Die Hauptantriebswelle für die rotierenden Messer liegt waagerecht und schräg zur Richtung der Vorwärtsbewegung des Pfluges und erhält ihren Antrieb über eine biegsame Welle von der Antriebsmaschine. Jedem Pflugschar ist ein Satz von rotierenden Messern nachgeschaltet, und die Messer eines solchen Satzes sind entweder an senkrechten Teilwellen befestigt, die von der waagerechten Hauptantriebswelle über Kegelzahnräder in Rotation versetzt werden, oder sie sitzen an waagerechten Teilwellen, die ihren Antrieb über eine lotrechte Zwischenwelle und zwei Kegelzahnräderpaare von der waagerechten Hauptantriebswelle erhalten. Im letzteren Fall arbeiten die rotierenden Messer als Kultivator und Pflugschare; die Streichbleche sind ausgebaut, so daß kein Pflug mehr vorliegt. Unterschiedlich hierzu sind bei dem Bodenbearbeitungsgerät nach der Erfindung die Zerkleinerungswerkzeuge, nämlich die rotierenden Messer, auf der Hauptantriebswelle selbst, die hier zur einzigen Antriebswelle wird, befestigt, was zu einem wesentlich einfacheren, nur ein einziges Kegelräderpaar erfordernden Antrieb der rotierenden Messer führt.
Des weiteren ist ein zweischariger Pflug bekannt, der unlösbar mit den den Pflugscharen nachgeschalteten, rotierenden Bodenzerkleinerungswerkzeugen verbunden ist. Diese Bodenzerkleinerungswerkzeuge bestehen aus Stäben, die ringsum an einer waagerechten, zur Richtung der Vorwärtsbewegung des Pfluges geneigten rotierenden Antriebswelle befestigt sind, so daß die Stäbe in senkrechten, zur Vorwärtsbewegung des Pfluges geneigten Ebene rotieren. Diese Antriebswelle liegt hinter den Pflugscharen und hinter dem Hauptteil der Streichbleche, die nur mit ihrem hintersten Teil über die Antriebswelle ragen. Die Antriebswelle erhält ihren Antrieb von der Zapfwelle der Maschine über Kegelzahnräder, die außerhalb der Zerkleinerungswerkzeuge liegen. Im Gegensatz zu diesem bekannten Pflug liegen bei der Anordnung nach der Erfindung die rotierenden Bodenzerkleinerungswerkzeuge wohl hinter den Pflugscharen, aber im wesentlichen über den zugehörigen Streichblechen, so daß sie den von dem vorgeschalteten Pflugschar abgetrennten Erdbalken in seiner oberen Schicht zerkleinern, ehe ihn das Streichblech umwendet.
Dabei werden insbesondere durch senkrecht zur Bodenzerkleinerungsgerät
Anmelder:
Rudi Helmut Braune, Stroud,
Gloucestershire, (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Paap und
Dipl.-Ing. H. Mitscherlich, Patentanwälte,
München 22, Mariannenplatz 4
Rudi Helmut Braune, Stroud,
Gloucestershire (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
Rotationsebene der Messer abgebogene Schneidkanten der Messer in der oberen Schicht des vom vorgeschalteten Pflugschar abgetrennten Erdbalkens Stoppeln, Unkraut, Grasnarbe und Dünger wirksam zerkleinert.
Des weiteren sind Pflüge mit nur einem Pflugschar bekannt, mit denen ein rotierendes Bodenzerkleinerungsgerät unlösbar verbunden ist, das gänzlich hinter dem Pflugschar und hinter dem Streichblech liegt. Die rotierenden Messer sind verwunden und sitzen auf einer über ein Kegelzahnradpaar vom Schlepper angetriebenen Antriebswelle, die entweder waagerecht und ortsfest oder schräg und in der Schräglage verstellbar angeordnet ist. Die Wirksamkeit des erfindungsgemäßen Bodenzerkleinerungsgeräts ist mit diesen bekannten Pflügen nicht erreichbar.
Bei einem bekannten, vor der Zugmaschine angebrachten Kultivator rotieren die Messersterne in mehreren parallelen Ebenen um eine waagerechte Achse, die senkrecht zur Fortbewegungsrichtung der Zugmaschine steht. Zwischen den Rotationsebenen der Messersterne sind Klingen angeordnet, die in nur geringer Tiefe in den Boden einschneiden. Ein allen Klingen und Messersternen gemeinsames Streichblech liegt schräg hinter der Antriebswelle der Messersterne. Ein Umpflügen des Bodens findet hier nicht statt.
Schließlich ist noch eine Bodenaufhackmaschine mit auf einer rotierenden, waagerechten Welle radial angeordneten Hauen bekanntgeworden. Die Enden der Hauen sind abwechselnd nach rechts und links so
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eine kreisrunde Aussparung einer schrägstehenden Fläche der innenliegenden Seitenwand 2 des Getriebegehäuses eingebaut ist. Das Lager 16 wird durch einen Flansch 17 in seiner Lage gehalten, der z. B. mittels Schrauben an der schrägstehenden Fläche der Wandung des Getriebegehäuses befestigt ist; ferner ist der Flansch 17 mit dem einen Ende eines Rohres 18 verbunden, dessen entgegengesetztes Ende mit einem Gleitlager 19 aus Phosphorbronze zur Führung des
abgebogen, daß sich die Abbiegungen je zweier benachbarter Hauen kreuzen.
Die Erfindung geht aus von einem Bodenzerkleinerungsgerät, das als abnehmbares Zusatzgerät für einen
mehrscharigen Pflug ausgebildet ist und das eine
schräg zur Bewegungsrichtung des Pfluges angeordnete waagerechte, vom Schlepper in Rotation versetzte Antriebswelle mit ringsum befestigten Werkzeugen aufweist. Die Erfindung besteht darin, daß die
Antriebswelle über den Streichblechen verläuft und io aus dem Getriebegehäuse heraustretenden Teils der oberhalb jedes Streichbleches einen Werkzeugstern Welle 15 versehen ist. Die Welle 15 ist an dem aus trägt, der radial gestellte und in einer senkrechten dem Rohr 18 herausragenden Teil mit einer Keilver-Ebene rotierende Messer umfaßt, die an ihren außen zahnung 20 versehen, die mit einer Gelenkwelle vergelegenen Enden abwechselnd nach den beiden Seiten bunden wird, so daß die Welle 15 und damit auch die der Rotationsebene rechtwinklig zu einer Schneide- 15 Hauptwelle? von der Zapfwelle einer Zugmaschine kante derart umgebogen sind, daß die Messer eines aus oder auf beliebige andere Weise angetrieben werden können. Die Oberseite des Getriebegehäuses 3 ist mittels einer Deckplatte 21 verschlossen, die durch Schrauben 22 lösbar festgehalten wird. Den Lagern 4 20 und 6 an den Enden der Hauptwelle 7 sowie dem Lager 16 für die Welle 15 sind Ölabdichtungen zugeordnet, so daß man in dem Getriebegehäuse 3 und dem daran angebauten Gehäuse 1 ein Ölbad für die Welle 7 und die zugehörigen Getriebeteile vorsehen dungsgemäßen Bodenbearbeitungsgeräts in einer Sei- 25 kann.
tenansicht; Die entgegengesetzten Endabschnitte der Antriebs
welle 7 ragen aus den Lagern 4 und 6 heraus, so daß sie die insgesamt mit 23 bezeichneten drehbaren Bodenzerkleinerungswerkzeugsterne aufnehmen können. Jeder dieser Werkzeugsterne 23 umfaßt eine Nabe 24, die an einer einen Flansch bildenden kreisrunden Platte 25 befestigt ist; diese trägt an ihrem Umfang in Abständen verteilte Einzelwerkzeuge, die bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel durch vier
Fig. 8 zeigt Einzelheiten eines Teils zur Verwen- 35 sich radial erstreckende Zinken 26 aus Stahl gebildet dung in Verbindung mit dem Erweiterungsaggregat werden; sie sind an der Flanschplatte 25 jeweils durch nach Fig. 6 und 7. zwei Schrauben 27 mit Muttern befestigt. Die Nabe
Wie in Fig. 1 bis 5 dargestellt, ist das Bodenbearbei- 24 weist ebenso wie die zugehörige Flanschplatte eine tungsgerät als Anbaugerät zur Verwendung bei einem Bohrung zur Aufnahme der Welle 7 auf, und jeder der Pflug mit zwei Pflugkörpern ausgebildet/Das Gerät 4° Werkzeugsterne 23 ist mit der Welle durch eine in die umfaßt ein zylindrisches Gehäuse 1, dessen eines Ende Nabe eingesetzte Klemmschraube 27 a drehfest veran der innenliegenden Seitenwand 2 eines Getriebe- bunden. Der Antriebsmechanismus ist so ausgebildet, gehäuses 3 befestigt ist; das Getriebegehäuse 3 sowie daß die Werkzeugsterne während des normalen Bedas zylindrische Gehäuse 1 sind mit gleichachsig in triebs in der in Fig. 3 durch den Pfeil A bezeichneten gegenseitigen Abständen angeordneten Kugellagern 4, 45 Drehrichtung umlaufen. Jeder der Zinken 26 trägt an 5 und 6 für eine Hauptantriebswelle 7 ausgerüstet. Das seinem äußeren Ende einen sich axial erstreckenden, Kugellager 4 ist in eine kreisrunde Aussparung der abgebogenen Abschnitt 28, der sich nach außen veraußenliegenden Seitenwand 8 des Getriebegehäuses jungt und in einer Schneidkante 29 (Fig. 4) endet; eingebaut und wird durch eine Deckplatte 9, die an diese axial gerichteten Abschnitte erstrecken sich bei der Seitenwand 8 z. B. mittels Schrauben befestigt ist, 50 einem Paar von einander diametral gegenüberliegenin seiner Lage gehalten. Das mittlere Lager 5 ist in den Zinken axial nach innen, während sie sich bei einer kreisrunden Aussparung in der Seitenwand 2 des dem anderen Zinkenpaar axial nach außen erstrecken, Getriebegehäuses untergebracht und wird durch einen wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Gemäß Fig. 3 ist ferner an dem ihm benachbarten Ende des Gehäuses 1 vor- der rückwärtige Teil jedes Zinkens schräg abgeschnitgesehenen ringförmigen Flansch 10 in seiner Lage ge- 55 ten, so daß eine schrägstehende Kante 30 vorhanden halten; der Flansch 10 und damit das Gehäuse 1 sind ist, die in den betreffenden axialen Abschnitt 28 über-
Werkzeugsternes den von dem vorgeschalteten Pflugschar abgetrennten Erdbalken in seiner oberen Schicht zerkleinern, ehe ihn das jeweils zugehörige Streichblech in die vorher gezogene Furche umwendet.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnungen.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfin-
Fig. 2 veranschaulicht das Gerät im Grundriß; Fig. 3 ist eine Stirnansicht des Geräts;
Fig. 4 und 5 sind axiale Schnitte längs den Linien IV-IV bzw. V-V in Fig. 3;
Fig. 6 ist eine Seitenansicht eines Erweiterungsaggregats;
Fig. 7 ist ein axialer Schnitt längs der Linie VII-VII in Fig. 6;
an der Seitenwand 2 z. B. mittels Schrauben befestigt. Das Lager 6 ist in eine ringförmige, mit einem Flansch versehene Erweiterung 11 am freien Ende des zylindrischen Gehäuses 1 eingebaut, und es wird durch eine an der Erweiterung 11 befestigte Deckplatte 12 in seiner Lage gehalten. Innerhalb des Getriebegehäuses 3 ist mit der Antriebswelle 7 ein Kegelzahnrad 13 verkeilt, das mit einem entsprechend ausgebildeten
geht; der Abschnitt 28 weist also in der Umfangsrichtung eine geringere Breite auf als der radiale Abschnitt des betreffenden Zinkens.
Für jeden der Werkzeugsterne 23 ist eine im wesentlichen halbrunde Schutzabdeckung 31 aus Blech vorgesehen, die am hinteren Ende einen tangential verlaufenden Abschnitt 32 aufweist, damit auf der Rückseite des Werkzeugsternes zusätzlicher freier Raum
Kegelzahnrad 14 kämmt, welches mit einer Welle 15 65 vorhanden ist. Die Schutzabdeckung 31 enthält in
verkeilt ist, die mit der Hauptantriebswelle 7 einen ihrem radial am weitesten außen liegenden Teil einen
Winkel einschließt. Die Welle 15 ist nahe dem Kegel- Flansch 33, der sich radial nach innen etwas über die
zahnrad 14 in einem Kugellager 16 gelagert, das in axial gerichteten Abschnitte 28 der Zinken 26 hinaus
erstreckt, und auf der axial weiter innen liegenden Seite trägt die Abdeckung eine sich radial erstrekkende Wand 34, die z. B. durch Schweißen an der benachbarten Lagerdeckplatte befestigt ist, um die Abdeckung in ihrer Lage zu halten. ^,
Damit man das Bodenzerkleinerungsgerät an einem Pflug befestigen kann, sind Mittel vorgesehen, die bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel zwei Halterungen umfassen; diese weisen jeweils eine nach
an der Oberfläche des Bodens befindliche Stoppeln, Unkraut, Gras, Grasnarbe, Dünger od. dgl., befördern dieses seitlich in die vorher gezogenen Furchen. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Pfluges werden dann die Streichbleche den verbleibenden unteren Teil des Bodens umwenden und ihn auf das vorher umgelagerte zerkleinerte Material und den zugehörigen Boden ablegen, so daß das genannte Material vollständig bedeckt wird. Es sei bemerkt, daß man durch
oben gerichtete Stange 35 auf, die mit einer unteren, 10 Verstellen der Halterungen 35, 36 die Arbeitstiefe waagerecht nach hinten gerichteten Stange 36 aus der Zinken sowie die Winkelstellung der Werkzeugeinem Stück besteht; der waagerechte Teil 36 steckt sterne der Art des Bodens und des durch die Zinken in einem rohrförmigen Beschlag 37, an dem eine zu zerkleinernden übrigen Materials anpassen kann, waagerechte Platte 38 angeschweißt ist; diese ist mit- Ferner kann man unter bestimmten Arbeitsbedinguntels Schrauben 39 an zwei im wesentlichen in einer 15 gen die Sechs fortlassen.
Ebene liegenden Platten 40 befestigt, welche auf der Das Gerät ermöglicht es somit, den Boden während
oberen Fläche des zylindrischen Gehäuses 1 festge- des Pflügens mit einer Kultivatorwirkung zu bearbeischweißt sind. Die aufrechte Stange 35 jeder der bei- ten, wobei der obere Teil des Bodens zusammen mit den Halterungen ist mit einer insgesamt mit 41 be- den vorhandenen Stoppeln oder anderem pflanzlichen zeichneten Klemmvorrichtung ausgerüstet, die an 20 Material zerkleinert und durchmischt wird, woraufhin einem Querträger oder einem anderen Bauteil des das Material am Boden einer Furche abgelegt wird; Pfluggestells befestigt wird. Die Klemmvorrichtung 41 danach wird das Material unter Verwendung des restumfaßt obere Klemmschrauben 42 und untere Klemm- liehen Bodens eingepflügt, wenn dieser Boden durch schrauben 43, deren Köpfe 44 jeweils eine Bohrung den Pflug umgewendet wird. Infolgedessen werden die zur Aufnahme der Stange 35 aufweisen; zwischen den 25 genannten Materialien schneller verrotten, und ein weibeiden Schrauben einer Halterung ist ein Widerlager teres Wachstum wird durch die Schneid-oder Häcksel-45 angeordnet, das auf einer Seite so geformt ist, daß wirkung der Zinken verhindert oder eingeschränkt, es die Stange 35 teilweise umfaßt; auf der entgegen- Das an Hand von Fig. 1 bis 5 beschriebene Gerät
gesetzten Seite des Widerlagers 45 ist eine Fläche 46 läßt sich leicht zur Verwendung in Verbindung mit ausgebildet, mit der das Widerlager am Rahmen des 3° einem drei- oder vierscharigen Pflug abändern. Zu Pfluges angreifen kann. Ferner umfaßt die Klemmvor- diesem Zweck sind Erweiterungs- bzw. Verlängerichtung eine Klemmplatte 47, die auf die Schrauben rungsgeräte vorgesehen, von denen eines in Fig. 6 bis 8 42 und 43 aufgesteckt und mit HiKe von Muttern 48 gezeigt ist. Dieses Verlängerungsgerät ist ähnlich ausgegen den betreffenden Rahmenteil des Pfluges festge- gebildet wie das vorstehend beschriebene Hauptgerät, zogen wird. Die waagerechten Stangenteile 36 der 35 d. h., es umfaßt ein zylindrisches Gehäuse 53, durch Halterungen sind mit Gewinde zur Aufnahme von das hindurch sich eine Hauptwelle 54 erstreckt, die Muttern 50 versehen, so daß man die Halterungen in in Kugellagern 55 und 56 gelagert ist; die Kugellager der gewünschten Stellung an den Beschlagen 37, 38 sind in kreisrunden Aussparungen 57 an den entgegenbefestigen kann. Die Anordnung ist derart, daß die gesetzten Enden des Gehäuses 53 angeordnet und Klemmvorrichtungen längs der Halterungsstangen 35 40 werden durch Deckplatten 58 in ihrer Lage gehalten, nach oben und unten verstellbar sind und daß sich die An einem Ende der Welle 54 ist ein drehbarer Werk-Stangenteile 36 der Halterungen, wenn die Muttern 50 zeugstern 23 α befestigt, der mit Kultivatorzinken begelockert sind, innerhalb der Beschläge 37, 38 drehen stückt und ähnlich aufgebaut ist wie die entsprechenlassen; somit ist sowohl eine senkrechte als auch eine den Werkzeugsterne 23 des Hauptgeräts. Auch der seitliche Verstellung der Halterungen möglich. Gege- 45 Werkzeugstern 23 α des Verlängerungsgeräts ist mit benenfalls kann man darüber hinaus dafür sorgen, einer Blechabdeckung 34 a versehen, die mit der ihr daß sich die Beschläge 37, 38 längs der Platten 40 benachbarten Deckplatte 58 verschweißt ist; die ververstellen lassen. schiedenen Abschnitte dieser Abdeckung ähneln den Zum Gebrauch wird das dargestellte Bodenzer- entsprechenden Teilen der Abdeckungen, die bei dem kleinerungsgerät am Gestell eines Pfluges mit zwei 50 Hauptgerät vorgesehen sind. Ebenso ist das Verlänge-Pflugkörpern befestigt, wie es in Fig. 2 schematisch rungsgerät mit Halterungen 62 ausgerüstet, die mit gezeigt ist; hierbei werden die Klemmvorrichtungen Schraubklemmen 63 versehen sind; die Halterungen 41 an einem Querträger 51 des Pflugrahmens befestigt 62 und die Klemmvorrichtungen 63 ähneln den ent- und so eingestellt, daß die Werkzeugsterne, wenn die sprechenden Halterungen 35 bzw. den Klemmvor-Antriebswelle 15 mit der Zapfwelle der Zugmaschine, 55 richtungen 41 des Hauptgerätes, so daß man das Verdie den Pflug zieht, gekuppelt ist, in senkrechten Ebe- längerungsgerät am Pfmggestell anbringen kann,
nen gedreht werden, die mit der Richtung der Vor- Damit es möglich ist, die Welle 54 des Verlängewärtsbewegung des Pfluges einen Winkel von z. B. rungsgeräts mit der Antriebswelle 7 des Hauptgeräts etwa 45° bilden. Das Gerät wird außerdem so ange- zu kuppeln, ist ein abgeänderter Werkzeugstern 59 ordnet, daß sich die drehbaren Glieder oberhalb der 60 vorgesehen. Dieser weist Kupplungsmittel auf, die aus ihnen zugeordneten Streichbleche 52 und ein kurzes zwei Naben 60 bestehen, welche zu beiden Seiten einer Stück hinter den Pflugscharen in der Nähe der an dem runden Flanschplatte an dieser befestigt sind; an der Pflug gewöhnlich angebrachten Sechs befinden. Wäh- Flanschplatte sind, wie früher beim Hauptgerät berend die Pflugschare je einen Erdbalken abschneiden, schrieben, die Kultivatorzinken angebracht. Jede werden somit die Werkzeugsterne gedreht, so daß die 65 Nabe 60 ist mit einer Klemmschraube versehen, so Zinken 26 den Boden bis annähernd zur Hälfte der daß man eine der Naben auf den freien Endabschnitt Tiefe des von dem Pflug umzuwendenden Bodens der Welle 54 aufschieben und an ihm befestigen kann; hindurchschneiden; dabei zerkleinern die Zinken 26 nach dem Entfernen des dem Getriebegehäuse des
Hauptgeräts benachbarten Werkzeugstemes 23 kann man die andere Nabe des Werkzeugsterns 59 auf den nunmehr freien Endabschnitt der Welle 7 des Hauptgeräts aufschieben und an ihm befestigen.
Bei dem Verlängerungsgerät nach Fig. 6 bis 8 sind die Halterungen 62 an ihren unteren Enden verstellbar an Beschlagen 64 befestigt, die den entsprechenden Beschlagen 37, 38 des Hauptgeräts ähneln, doch sind die Beschläge 64 z. B. durch Schweißen an querliegenden Tragstücken 65 befestigt, die an die Ober- seite des Gehäuses 53 angeschweißt sind. Es sei bemerkt, daß solche querliegende Tragstücke auch bei dem Hauptgerät an Stelle der langgestreckten Platten 40 als Unterstützung für die Beschläge 37, 38 vorgesehen sein könnten.
Zur Verwendung des Bodenzerkleinerungsgeräts bei einem Pflug mit drei Körpern wird das Hauptgerät, das an einem Ende mit einem einfachen Werkzeugstern 23 und an seinem anderen Ende in der Nähe des Getriebegehäuses mit einem zweinabigen Werkzeugstern 59 ausgerüstet ist, so am Gestell des Pfluges befestigt, daß sich die beiden Werkzeugsterne in der richtigen Stellung oberhalb von zwei der Streichblenden befinden. Ferner wird an dem Pfluggestell ein Verlängerungsgerät so angebracht, daß dessen Welle 54 gleichachsig mit der Welle 7 des Hauptaggregats angeordnet ist und der Werkzeugstern 23 α die richtige Stellung oberhalb des dritten Streichbleches einnimmt; die Antriebswellen der beiden Geräte werden mit Hilfe des zweinabigen Werkzeug-Sternes 59 miteinander gekuppelt, so daß die drei Werkzeugsteme 23, 23 α und 59 während des Pflügens von der Zapfwelle der Zugmaschine aus über das Getriebe des Hauptgeräts angetrieben werden.
Wenn das Gerät bei einem Pflug mit vier Körpern verwendet werden soll, kann man ein zweites, dem soeben beschriebenen Verlängerungsgerät gleiches weiteres Verlängerungsgerät vorsehen, das jedoch an Stelle des entsprechenden einfachen Sterns 23a mit einem zweinabigen Stern 59 ausgerüstet ist.
Dieses zweite Verlängerungsgerät wird gleichachsig mit dem Hauptgerät und dem ersten Verlängerungsgerät angeordnet; der freie Endabschnitt der Antriebswelle des ersten Verlängerungsgeräts wird mit dem Werkzeugstern 59 des mittleren bzw. des zweiten Verlängerungsgeräts verbunden, und das freie Ende der Welle des mittleren Geräts wird an dem Werkzeugstern 59 befestigt, der auf der Antriebswelle 7 des Hauptgeräts angeordnet ist. Die Geräte werden am Gestell des Pfluges so befestigt, daß die vier Werkzeugsterne die richtige Lage oberhalb der zugehörigen Streichbleche einnehmen, so daß sämtliche vier Sterne während des Pflügens über das Getriebe des Hauptgeräts angetrieben werden können, um den Boden in der weiter oben an Hand von Fig. 1 bis 5 beschriebenen Weise zu bearbeiten.
Es sei bemerkt, daß man einen mehrscharigen Pflug statt mit einem Hauptgerät und mehreren Verlängerungsgeräten auch mit mindestens zwei Hauptgeräten ausrüsten könnte, die so angeordnet sind, daß ihre Werkzeugsterne die richtige Lage gegenüber den Streichblechen einnehmen. Auch könnte man für jeden Pflugkörper bzw. jedes Streichbrett eines mehrscharigen Pfluges ein Hauptgerät mit einem einzigen Werkzeugstern vorsehen. Bei solchen Anordnungen würde man einen gesonderten Antrieb für jedes Getriebe benötigen. Ferner kann man erforderlichenfalls die Kegelzahnräder in dem Getriebegehäuse des Hauptgeräts so ausbilden, daß sich ein rechtwinkliger Kraftfluß zwischen der Hauptwelle und der ihr zugeordneten Antriebswelle ergibt.
Gegebenenfalls kann das Gerät einen Werkzeugstern umfassen, der nicht, wie z. B. in Fig. 3 und 4 oder in Fig. 8 gezeigt, aus mehreren Bauteilen besteht, sondern als einteiliges Bauglied ausgebildet ist, bei dem die Zinken mit der Flanschplatte und der Nabe aus einem Stück bestehen. Ferner können die Zinken jedes der Werkzeugsteme so geformt sein, daß sie einem Propellerflügel ähneln.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Als abnehmbares Zusatzgerät für einen mehrscharigen Pflug ausgebildetes Bodenzerkleinerungsgerät mit rotierenden Werkzeugen, die ringsum auf einer schräg zur Bewegungsrichtung des Pfluges angeordneten waagerechten, vom Schlepper in Rotation versetzten Antriebswelle befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (7) über den Streichblechen (52) verläuft und oberhalb jedes Streichbleches einen Werkzeugstern (23) trägt, dessen an sich bekannte, radial gestellte und in einer senkrechten Ebene rotierende Messer (26) an ihren außen gelegenen Enden abwechselnd nach den beiden Seiten der Rotationsebenen rechtwinklig zu einer Schneidkante (29) derart umgebogen sind, daß die Messer eines Werkzeugstemes den von dem vorgeschalteten Pflugschar abgetrennten Erdbalken in seiner oberen Schicht zerkleinern, ehe ihn das jeweils zugehörige Streichblatt in die vorher gezogene Furche umwendet.
2. Bodenzerkleinerungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Antriebswelle (7) in an sich bekannter Weise über Kegelräder (13,14) antreibende Welle (15) unter einem Winkel aus dem Getriebegehäuse (3) herausragt und eine Antriebskupplung (20) trägt.
3. Bodenzerkleinerungsgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebegehäuse (3) der Antriebswelle (7) der rotierenden Werkzeugsteme (23, 26) einen Teil eines Rohrrahmens (1, 3) bildet, in dem die Antriebswelle (7) gelagert ist.
4. Bodenzerkleinerungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein rotierender Werkzeugstern (23) mit dem Teil der Antriebswelle verbunden ist, der aus dem von dem Getriebegehäuse (3) abgewandten Ende des Rohrrahmens (1, 3) herausragt, und daß ein weiterer rotierender Werkzeugstern (23) mit dem aus dem Getriebegehäuse herausragenden Teil der Antriebswelle verbunden ist (Fig. 4 und 5).
5. Bodenzerkleinerungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugstern (59), der mit dem aus dem Getriebegehäuse herausragenden Teil der Antriebswelle verbunden ist, auf beiden Seiten seiner Flanschscheibe je eine Nabe (60) aufweist, deren eine den rotierenden Werkzeugstern mit der Antriebswelle (7) verbindet, während die andere Nabe dazu dient, die Verbindung mit der Antriebswelle (54) eines Verlängerungsgeräts herzustellen (Fig. 7 und 8).
6. Bodenzerkleinerungsgerät nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein oder mehrere Verlängerungsgeräte, deren in einem Rohrrahmen (53) gelagerte Antriebswellen (54) an ihrem äußeren
Ende einen rotierenden Werkzeugstern (23 a) tragen (Fig. 7 und 8).
7. Bodenzerkleinerungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß den zu beiden Seiten eines rotierenden Werkzeugsternes angeordneten Naben Mittel zugeordnet sind, um zwei benachbarte Antriebswellen in einer im wesentlichen gleichachsigen Lage miteinander zu kuppeln.
8. Bodenzerkleinerungsgerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterun-
gen (35) zum Verbinden des Bodenzerkleinerungsgeräts mit dem Pflug so ausgebildet sind, daß in an sich bekannter Weise die rotierenden Werkzeugsterne (23) gegenüber den Pflugscharen eingestellt werden können.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 940 252, 267 565; USA.-Patentschriften Nr. 2 711125, 2 638 042, 2364449, 2244538.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ι 209 519/151 3.62
DEB51184A 1958-11-22 1958-11-22 Bodenzerkleinerungsgeraet Pending DE1125700B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB51184A DE1125700B (de) 1958-11-22 1958-11-22 Bodenzerkleinerungsgeraet

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DEB51184A DE1125700B (de) 1958-11-22 1958-11-22 Bodenzerkleinerungsgeraet

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