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DE1125534B - Elektromotor mit Planetenrad-untersetzungsgetriebe - Google Patents

Elektromotor mit Planetenrad-untersetzungsgetriebe

Info

Publication number
DE1125534B
DE1125534B DEQ475A DEQ0000475A DE1125534B DE 1125534 B DE1125534 B DE 1125534B DE Q475 A DEQ475 A DE Q475A DE Q0000475 A DEQ0000475 A DE Q0000475A DE 1125534 B DE1125534 B DE 1125534B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electric motor
motor according
belt pulley
motor
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEQ475A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Becker
Rudolf Kling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Quick Elektromotoren Werk G M
Original Assignee
Quick Elektromotoren Werk G M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Quick Elektromotoren Werk G M filed Critical Quick Elektromotoren Werk G M
Priority to DEQ475A priority Critical patent/DE1125534B/de
Publication of DE1125534B publication Critical patent/DE1125534B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/1004Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with pulleys
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F37/00Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
    • D06F37/30Driving arrangements 
    • D06F37/36Driving arrangements  for rotating the receptacle at more than one speed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Elektromotor mit Planetenraduntersetzungsgetriebe Die Erfindung betrifft einen Elektromotor mit Planetenraduntersetzungsgetriebe zum Antrieb von Haushalt- oder Gewerbenähmaschinen.
  • Bekannt ist ein Elektromotor mit gleichachsig zur Motorwelle angebautem Planetenrollengetriebe, bei dem die Motorwelle, zuGätzlich zu einer ersten Riemen#scheibe das Sonnenrad trägt, das bei Einschalten des Motors unter selbsttätiger Längsverschiebung der Motorwelle durch den Axialzug der Feldmagnete oder durch das Reaktionsmoment des Motors unter Vermittlung eines besonderen Verschiebegliedes mit den Planetenrollen des eine zweite Riemenscheibe antreibenden Getriebes gekuppelt und durch Feder- oder Gewichtsdruck entkuppelt wird. Der übergang von der einen auf die andere Drehzahl erfordert ein Stillsetzen des Motors und ein Umlegen des Riemens von der einen auf die andere Riemenscheibe. Um die Riemenflucht neu auszugleichen, wird außerdem eine Verschiebung des gesamten Motors notwendig werden.
  • Bekanntgeworden ist ferner ein mit einem auch während des Betriebes in gewissen Grenzen von der Motordrehzahl nach oben und unten stufenlos regelbaren Reibradgetriebe versehener Schiebeanker-Drehstrommotor, bei dem der Abtrieb von einer auf der Motorwelle angebrachten einzigen Riemenscheibe aus erfolgt und ein exzentrisch zur Motorwelle gelagertes, um eine zu dieser senkrechte Achse von Hand schwenkbares Reibrad den umlaufenden Motorständer mit dem in entgegengesetzter Richtung umlaufenden Läufer kuppelt, indem es sowohl mit einer als kreissegmentförmige Ringnut ausgebildeten Laufbahn an einem Ansatz am Motorständer als auch mit einer obensolchen Laufbahn an einem Ansatz der Motorwelle kraftschlüssig verbunden ist. Ein solcher Antrieb ist jedoch unerwünscht kompliziert und dementsprechend teuer. Er nimmt einen Raum ein, der mindestens bei Haushaltnähmaschinen nicht zur Verfügung steht, und ist ferner bei Gleich- oder Zweiphasenwechselstrom, d. h. den üblicherweise für Haushaltnähmaschinen zur Verfügung stehenden Stromarten, nicht anwendbar.
  • Für Stückvorgelege von Nähmaschinen ist auch die Verwendung eines Planetenreibrollengetriebes bekanntgeworden, das durch Richtungsumkehr des Antriebsmotors ein- und ausgeschaltet werden kann und bei dem das als Flachriemenscheibe ausgebildete große Sonnenrad zugleich als Getriebegehäuse dient. Das Getriebe erfordert einen in der Drehrichtung umschaltbaren Motor und ist auch wegen des verhältnismäßig großen Durchmessers der Riemenscheibe und der damit verbundenen, vom allgemein verwendeten übersetzungsverhältnis abweichenden übersetzung zwischen Motor und Nähmaschine nicht als Antrieb für herkömmliche Haushaltnähmaschinen geeignet.
  • Mit der Erfindung sollen die geschilderten Nachteile vermieden und ein Zweistufenantrieb geschaffen werden, der in einfacher Weise auch bei laufendem Motor eine Drehzahländerung gestattet, keinen Speziahnotor notwendig macht, durch Verwendung einer einzigen Keilriemenscheibe herkömmlichen Durchmessers ohne weiteres zum Antrieb handelsüblicher Haushaltnähmaschinen dienen kann und nicht wesentlich mehr Raum beansprucht als der Motor allein.
  • Bei einem Elektromotor mit Planetenraduntersetzungsgetriebe zum Antrieb von Haushalt- oder Gewerbenähmaschinen wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß diedie Nähmaschine wahlweise mit voller oder untersetzter Drehzahl des Motors antreibende Keilriemenscheibe durch axiale Verschiebung von Hand entweder unmittelbar oder über das Getriebe mit der Motorwelle gekuppelt wird.
  • Die Planetenräder sind in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zweckmäßigerweise aus Kunststoff geforinte oder mit einem Kunststoffbelag versehene Reibräder, mit dem Vorteil, daß sie keiner Schmierung bedürfen, geräuscharm und in der Herstellung billig sind sowie ein ruckfreies Arbeiten gewährleisten.
  • Die Laufflächen der Sonnenräder sind in an sich bekannter Weise vorteilhaft als schiefe Ebenen ausgebildet, so daß eine Abnutzung der Planetenräder selbsttätig ausgeglichen werden kann.
  • Durch eine leichte Querriffelüng der Laufflächen der Sonnenräder läßt sich die Reibung erhöhen. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann zur Verschiebung der Keilriernehscheibe ein an der vom Motor abhegenden Seite der Keilriemenscheibe auf der Motorwelle angeordneter Schaltknopf vorgesehen sein. Hierbei kann die Ausbildung außerdem derart getroffen sein, daß Federmittel vorgesehen sind, die beim Einschalten des Getriebes die Planetenräder gegen die Laufflächen der Sonnenräder drücken. Das kleine Sonnenrad ist vorteilhafterweise auf der Motorwelle fest angeordnet und beim Abschalten des Getriebes mit der Keilriemenscheibe direkt starr kuppelbar.
  • Die aus Motor und Untersetzungsgetriebe bestehende Einheit ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie die Abmessung des Motors allein in Höhe und Breite nicht überschreitet.
  • Die Erfindung wird im folgenden im Zusammenhang mit den Zeichnungen an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 in vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt durch das Untersetzungsgetriebe mit Veranschaulichung von zwei verschiedenen Betriebsstellungen, getrennt durch die Mittelachse, Fig. 2 ebenfalls in vergrößertem Maßstab eine Seitenansicht von der Befestigungsseite des Motors aus gesehen, Fig. 3 einen Grundriß des Motors nach der Erfindung.
  • Die Welle 6 des Antriebsmotors 1 erstreckt sich an einer Motorseite über den Lagerschild 16 hinaus und trägt dort das Planetenraduntersetzungsgetriebe 3. Das Getriebe weist ein auf der Welle 6 fest angebrachtes kleines Sonnenrad9, vorzugsweise drei um 120' versetzte Planetenräder 14 sowie ein feststehendes großes Sonnenrad 15 auf. Das Rad 9 ist konusförrnig sich in Richtung auf den Motor zu verjüngend ausgebildet und weist auf seiner vom Motor abliegenden Stirnseite zahnartige Kupplungselemente 8 auf. Die Planetenräder 14 sind auf Zapfen 13 drehbar gelagert, die ihrerseits auf der die Nähmaschine antreibenden Keilriemenscheibe 2 des Motors angebracht sind. Die motorseitige Stimfläche der Keilriemenscheibe 2 ist mit Kupplungselementen 19 versehen, die mit den gegenüberliegenden Kupplungselementen 8 des kleinen Sonnenrades 9 in Eingriff treten können.
  • In der Bohrung 18 der Keilriernenscheibe 2 ist eine mit der Keilriemenscheibe verbundene Hülse 17 angeordnet, die sich axial über einen Teil der Bohrung 18 erstreckt und auf der Welle 6 axial verschiebbar gelagert ist. In dem nicht von der Hülse 17 eingenommenen Raum der Bohrung 18 zwischen der Welle 6 und der Keilriemenscheibe 2 ist eine die Welle 6 umfassende Schraubendruckfeder 7 vorgesehen, die mit einem Ende an der Hülse 17 und mit dem anderen Ende an dem Rad 9 anliegt.
  • Das gleichzeitig das Gehäuse des Getriebes 3 bildende große Sonnenrad 15 ist am Lagerschild 16 des Motors befestigt und dient mit seinem sich konisch gegen die Keilriemenscheibe 2 zu verjüngenden Teil 15' als Führungshülse für die Planetenräder 14.
  • Ein Stellstift 10 durchgreift die Welle 6 nahe ihrem Ende und wirkt mit einem auf der Welle 6 drehbar und axial verschiebbar angeordneten Schaltknopf 5 zum Ein- und Ausschalten des Untersetzungsgetriebes zusammen. Die axiale Bewegung des Schaltknopfes nach links (Fig. 1) wird von einer Scheibe 12 begrenzt.
  • Der Schaltknopf 5 weist eine Mittelbohrung mit einem Durchmesser auf, der geringfügig größer ist als der Durchmesser der Welle 6, sowie Nuten 11, in welche der Stellstift 10 eingreifen kann. An dem vom Motor abliegenden Ende ist die Mittelbohrung bis zum Grund der Nuten 11 erweitert.
  • Das Untersetzungsgetriebe arbeitet wie folgt: Liegt der Stift 10 an der Bedenfläche der erweiterten Mittelbohrung des Schaltknopfes 5 an, dann werden die Kupplungselemente 19 der Keilriemenscheibe 2 entgegen der Wirkung der Feder 7 in Eingriff mit den Kupplungselementen 8 des Rades 9 gehalten (oberer Teil der Fig. 1).
  • Die Keilriemenscheibe 2 ist direkt mit der Motorwelle 6 gekuppelt und wird mit der vollen Motordrehzahl angetrieben, während die Planetenräder 14 von dem kleinen Sonnenrad 9 und dem großen Sonnenrad 15 abgehoben sind.
  • Wird nun der Schaltknopf 5 kurzzeitig von Hand festgehalten, dann bewegt sich der Stift 10 bis über die Nut 11, in welchem Augenblick die gespannte Feder 7 die Hülse 17 und mit ihr die Keilriemenscheibe nach außen von dem Motor wegdrückt, so daß der Stift 10 in die Nut 11 eingreift. In dieser Stellung (unterer Teil der Fig. 1) sind die Elemente 8 und 19 des Rades 9 bzw. der Keilriemenscheibe 2 außer Eingriff, so daß die direkte Verbindung von der Motorwelle zur Keilriemenscheibe aufgehoben ist. Der Antrieb der Keilriemenscheibe 2 erfolgt nunmehr mit verminderter Geschwindigkeit über die Planetenfäder 14, die mit dem treibenden kleinen Sonnenrad 9 und dem feststehenden großen Sonnenrad 15 im Eingriff stehen.
  • Soll wieder auf die Stufe höherer Drehzahl umgeschaltet werden, wird der Schaltknopf 5 durch seitlichen Druck entgegen der Wirkung der Feder 7 auf den Motor zu verschoben. Wenn der Stift 10 hierbei aus der Nut 11 austritt, läuft er auf die Bodenfläche der erweiterten Mittelbohrung des Schaltknopfes auf, und die direkte Kupplung zwischen der Motorwelle und der Keilriemenscheibe ist wiederhergestellt.
  • An Stelle der Reibräder können auch vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Zahnräder verwendet werden. Die Führungshülse 15' kann auch ein feststehender Bestandteil des Motorlagerschildes sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektromotor mit Planetenraduntersetzungsgetriebe zum Antrieb von Haushalt- oder Gewerbenähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Nähmaschine wahlweise mit voller oder untersetzter Drehzahl des Motors antreibende Keilriemenscheibe durch axiale Verschiebung von Hand entweder unmittelbar oder über das Getriebe mit der Motorwelle gekuppelt wird.
  2. 2. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Planetenräder aus Kunststoff geformte oder mit einem Kunststoffbelag versehene Reibräder sind. 3. Elektromotor nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächen der Sonnenräder als schiefe Ebenen ausgebildet sind. 4. Elektromotor nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächen der Sonnenräder mit einer leichten Querriffelung versehen sind. 5. Elektromotor nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen an der vom Motor abliegenden Seite der Keilriemenscheibe auf der Motorwelle angeordneten Schaltknopf. 6. Elektromotor nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch Federmittel, die beim Einschalten des Getriebes die Planetenräder gegen die Laufflächen der Sonnenräder drücken. 7. Elektromotor nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das kleine Sonnenrad auf der Motorwelle fest angeordnet und beim Abschalten des Getriebes mit der Keilriemenscheibe direkt starr kuppelbar ist. 8. Elektromotor nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Motor und Untersetzungsgetriebe bestehende Einheit die Ab- messung des Motors allein in Höhe und Breite nicht überschreitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 722 820, 845 821; deutsche Auslegeschrift Nr. 1000 670; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1703 762.
DEQ475A 1957-01-22 1957-01-22 Elektromotor mit Planetenrad-untersetzungsgetriebe Pending DE1125534B (de)

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DEQ475A DE1125534B (de) 1957-01-22 1957-01-22 Elektromotor mit Planetenrad-untersetzungsgetriebe

Publications (1)

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DE1125534B true DE1125534B (de) 1962-03-15

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DEQ475A Pending DE1125534B (de) 1957-01-22 1957-01-22 Elektromotor mit Planetenrad-untersetzungsgetriebe

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE722820C (de) * 1938-09-06 1942-07-22 Hans Niemann Elektromotor mit gleichachsig zur Motorwelle angebautem Planetenrollengetriebe
DE845821C (de) * 1950-06-13 1952-08-07 Himmelwerk Ag Stufenlos regelbares Motorgetriebe
DE1703762U (de) * 1954-05-03 1955-07-28 Max Schwab Elektrischer naehmaschinenantrieb mit schaltkupplung und hilfsantrieb.
DE1000670B (de) * 1955-09-13 1957-01-10 Pfaff Ag G M Stickvorgelege fuer Naehmaschinen

Patent Citations (4)

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