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DE1125188B - Gegossene Molybdaenlegierung - Google Patents

Gegossene Molybdaenlegierung

Info

Publication number
DE1125188B
DE1125188B DEA32750A DEA0032750A DE1125188B DE 1125188 B DE1125188 B DE 1125188B DE A32750 A DEA32750 A DE A32750A DE A0032750 A DEA0032750 A DE A0032750A DE 1125188 B DE1125188 B DE 1125188B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molybdenum
alloy
alloys
molybdenum alloy
cast
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA32750A
Other languages
English (en)
Inventor
Marion Semchyshen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cyprus Amax Minerals Co
Original Assignee
American Metal Climax Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Metal Climax Inc filed Critical American Metal Climax Inc
Publication of DE1125188B publication Critical patent/DE1125188B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C27/00Alloys based on rhenium or a refractory metal not mentioned in groups C22C14/00 or C22C16/00
    • C22C27/04Alloys based on tungsten or molybdenum

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Gegossene Molybdänlegierung Die Erfindung bezieht sich auf gegossene Molybdänlegierungen, die bei erhöhten Temperaturen verarbeitet werden können und die eine ungewöhnlich große Festigkeit bei Temperaturen im Bereich von 870° C und darüber hinaus aufweisen.
  • Die Legierungen der vorliegenden Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,02 bis 12% Hafnium und 0,01 bis 0,75 % zurückgebliebenen Kohlenstoff enthalten. Der Rest besteht neben unvermeidlichen Verunreinigungen aus Molybdän und gegebenenfalls geringen Mengen Titan und/oder Zirkonium. Titan kann in Mengen bis zu 5 % und Zirkonium in Mengen bis zu 1 % vorhanden sein. Außerdem kann ein Teil des Molybdäns durch Wolfram ersetzt werden, und zwar bis zu einer Gesamtmenge, die die vorhandene Menge Molybdän nicht übersteigt. Der Sauerstoffgehalt der Legierungen darf bis zu 0,005 % betragen und liegt vorzugsweise unter 0,002 0/0.
  • Die Legierungen der vorliegenden Erfindung können durch Lichtbogenschmelzverfahren im Vakuum hergestellt werden. Zur Umsetzung mit dem vorhandenen Sauerstoff in den Rohstoffen wird Kohlenstoff zugesetzt in Mengen, die den gewünschten Überschuß im Endguß zurücklassen. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn sich der restliche Kohlenstoffgehalt innerhalb des festgelegten Bereichs proportional zu der Erhöhung der Hafniummenge und der anderen Legierungszusätze innerhalb des festgelegten Bereichs erhöht. Während des Schmelzvorganges wird der absolute Druck vorzugsweise unter 0,05 mm Hg gehalten.
  • Es folgen besondere Beispiele von Legierungen, die in den Bereich der vorliegenden Erfindung fallen:
    Beispiel 1/o Hafnium o/o Kohlenstoff
    1 0,053 0,013
    2 0,094 0,010
    3 0,216 0,010
    4 0,41 0,027
    5 0,41 0,45
    6 0,40 0,50
    7 0,98 0,010
    8 0,97 0,14
    9 5,00 0,75
    10 6,60 0,028
    11 10;48 0,035
    Ein zwölftes Beispiel einer Legierung, die auch die beiden Bestandteile Titan und Zirkonium enthält, ist eine Legierung, die 0,14 % Hafnium, 0,48 % Titan, 0,077 % Zirkonium, 0,02 % Kohlenstoff enthält und bei der der Rest neben den unvermeidlichen Verunreinigungen aus Molybdän besteht.
  • Falls ein höherer Schmelzpunkt oder eine etwas größere Festigkeit im rekristallisierten Zustand bei Temperaturen über 1090° C verlangt wird, kann in jedem der oben angeführten Beispiele das Molybdän bis zur Hälfte durch Wolfram ersetzt werden.
  • Die große Festigkeit der Legierungen der vorliegenden Erfindung geht aus der Tatsache hervor; daß die Legierung von Beispiel 1 eine Zugfestigkeit von 46,60 kg/mm2 bei 871° C aufweist. Die Legierung von Beispiel 3 hat eine Zugfestigkeit von 52,60 kg/mm2 bei 871' C; die Legierung von Beispiel 8 hat eine Zugfestigkeit von 59,80 kg/mm2 bei 982° C, und die Legierung im Beispiel 12 hat eine Zugfestigkeit von 59,90 kg/mm2 bei 982° C. Die Zahlen der oben angegebenen Zugfestigkeit gelten für geschmiedete Legierungen unter spannungsentlasteten Bedingungen.
  • Die Legierungen der Erfindung können bei Temperaturen um 1260° C oder darüber hinaus geschmiedet oder verarbeitet werden.
  • Alle angegebenen Verhältnisse sind Gewichtsverhältnisse.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gegossene Molybdänlegierung, die bei erhöhten Temperaturen verarbeitet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 0,02 bis 12 07o Hafnium, 0,01 bis 0,75 '/o Kohlenstoff, bis zu 0,005 % Sauerstoff, Rest Molybdän oder Molybdän und Wolfram. neben unvermeidlichen Verunreinigungen besteht, wobei die Menge des vorhandenen: Molybdäns wenigstens so groß ist wie die des Wolframs.
  2. 2. Eine Legierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däß sie noch bis zu 5 Oh, Titan und/oder bis zu 1 % Zirkonium enthält.
DEA32750A 1958-09-10 1959-08-28 Gegossene Molybdaenlegierung Pending DE1125188B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1125188XA 1958-09-10 1958-09-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1125188B true DE1125188B (de) 1962-03-08

Family

ID=22344320

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA32750A Pending DE1125188B (de) 1958-09-10 1959-08-28 Gegossene Molybdaenlegierung

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