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DE1124725B - Transportabler Bildschirm - Google Patents

Transportabler Bildschirm

Info

Publication number
DE1124725B
DE1124725B DEN16033A DEN0016033A DE1124725B DE 1124725 B DE1124725 B DE 1124725B DE N16033 A DEN16033 A DE N16033A DE N0016033 A DEN0016033 A DE N0016033A DE 1124725 B DE1124725 B DE 1124725B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
screen
stand
standing part
screen according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN16033A
Other languages
English (en)
Inventor
Poul Borge Nielsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POUL BORGE NIELSEN
Original Assignee
POUL BORGE NIELSEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by POUL BORGE NIELSEN filed Critical POUL BORGE NIELSEN
Publication of DE1124725B publication Critical patent/DE1124725B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/54Accessories
    • G03B21/56Projection screens
    • G03B21/58Projection screens collapsible, e.g. foldable; of variable area

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description

  • Transportabler Bildschirm Die vorliegende Erfindung betrifft einen transportablen Bildschirm von der Art, wie sie unter anderem bei der Vorzeigung von Schmalfilmaufnahmen und Lichtbildern verwendet wird.
  • Man kennt transportable Bildschirme, bestehend aus einer Kassette mit eventuell selbstaufrollender Bildleinwand und einem Standteil mit ausziehbarem Verlängerungsstab zur Festhaltung der ausgerollten Bildleinwand, wobei Kassette und Standteil mittels eines Schwenklagers in der Arbeitsstellung um 90° gegeneinander verschwenkt sind und in der Transportstellung parallel nebeneinanderliegen.
  • Die Verlängerungsstäbe sind gewöhnlich als Stange oder Rohr ausgebildet, die in dem Standteil gleiten. Die Einstellung im Verhältnis zum Standteil geschieht gewöhnlich in einfacher Weise mit Hilfe von Flügelschrauben, die im Standteil einschraubbar sind und gegen den Verlängerungsstab drücken.
  • Die Festhaltung der Bildleinwand an dem emporragenden Verlängerungsstab geschieht gewöhnlich dadurch, daß eine Querstange der Bildleinwand an einem Haken des Verlängerungsstabes befestigt wird.
  • An dem unteren Teil des Standteiles sind gewöhnlich drei Beine angebracht, die als Stützbeine ausgeschwenkt werden können.
  • In Fällen, wo ein besonderer Transportkasten für den Bildschirm vorhanden ist, ist dieser oft mit Festhalteeinrichtungen versehen, beispielsweise Rohrbügeln, in die beim Aufstellen des Bildschirmes der untere Teil des Standteils eingesteckt werden kann, so daß der Transportkasten einen Stützfuß bildet.
  • In Fällen, wo diese Bildschirme unverpackt ohne besondere Transportkästen transportiert werden, ist die Bildleinwand selbst gut geschützt, aber der Standteil und die damit verbundenen zusätzlichen Teile sind in hohem Grade Beschädigungen ausgesetzt. Bei Anwendung eines Transportkastens werden diese Teile allerdings geschützt, aber dafür wird der Transport dadurch erschwert und verteuert, und selbst bei Anwendung eines Transportkastens ist keine Gewähr dafür geschaffen, daß die auslösbaren Teile nicht während des Transportes losgerüttelt werden. Außerdem ist die Bildleinwand selbst durch die angewandte Festhaltungsart nicht ordentlich geführt und wird daher bei schwachen Luftbewegungen schwanken, was die gute Wiedergabe der projizierten Bilder durch den Schirm verdirbt.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung eines Bildschirmes, bei dem in der Transportstellung, d. h. in zusammengeklapptem Zustand alle beweglichen Teile im Verhältnis zueinander festgelegt und geschützt sind und bei dem in aufgestelltem Zustand sowohl die Kassette der Bildleinwand als auch der herausgezogene Teil der Bildleinwand in gesicherter Weise am Standteil festgehalten werden.
  • Dieses wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Kassette und der Standteil in der Transportstellung mit einander zugekehrten, vollkommen ebenen Flächen aufeinanderliegen, Während ihre angrenzenden Seiten miteinander fluchten und alle beweglichen Teile des Bildschirmes von der durch Kassette und Standteil gebildeten Einheit vollständig umschlossen sind.
  • Bei Bildschirmen gemäß der Erfindung sind somit die aneinanderliegenden Flächen der Kassette und des Standteils wohlgeschützt gegen Schläge.
  • Außer daß solche Bildschirme ohne Risiko für Beschädigungen der beweglichen Teile leicht transportierbar sind, ist der Bildschirm leicht und schnell von seiner Transportform zur Aufstellung zu bringen, und gleichzeitig ist Sicherheit dafür geschaffen, daß in der Gebrauchsstellung die Kassette und der Standteil unverrückbar gegeneinander festgehalten werden, weil dann eine plane Teilfläche der Kassette gegen eine plane Teilfläche des Standteils anliegt.
  • Gemäß der Erfindung hat die Kassette zweckmäßigerweise einen im wesentlichen trapezförmigen und der Standteil einen im wesentlichen dreieckigen Querschnitt. Im Innern des Standteils läßt sich ein darin verschiebbar gelagerter Teil zum Ausspannen der Bildleinwand anbringen, und in diesem Teil können an sich bekannte ausschwenkbare oder ausschiebbare Mittel zum Festhalten der Bildleinwand in ausgespanntem Zustand eingelagert werden.
  • Ferner lassen sich im Standteil auch zwei, zweckmäßige.rweise drei; ausschwenkbare oder sowohl ausschwenkbare als auch einschiebbare Beine einlagern, die in eingeschobener oder eingeschwenkter Stellung von dem ganzen Standteil umschlossen werden.
  • In der Zeichnung, wo die Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht ist, zeigt Fig. 1 einen transportablen Bildschirm in zusammengeklapptem Zustand, Fig. 2 den Bildschirm nach Fig. 1 in aufgestellter Stellung.
  • 1 ist eine Kassette, worin eine selbstaufrollende Bildleinwand 2 angebracht ist, an deren freiem Ende eine Stange 3 befestigt ist. Die eine Seitenfläche 4 der Kassette läßt sich aufklappen, indem in dem ganzen Boden der Kassette ein Scharnier 5 vorgesehen ist.
  • Auf der ebenen Oberseite der Kassette ist ein Zapfen 6 befestigt, der mit zwei parallelen ebenen Seitenflächen ausgebildet ist.
  • Oben auf der ebenen Oberseite der Kassette ruht ein hohler Standteil ? mit einem ebenen Boden, der an der ebenen Oberseite 9 der Kassette anliegt und worin eine Aussparung 8 vorhanden ist, durch welche der Zapfen 6 hinaufragt. Diese Aussparung 8 hat an dem einen Ende die Form eines Spaltes von derselben Spaltweite wie der Abstand zwischen den ebenen Flächen des Zapfens 6 und an dem anderen Ende die Form einer zirkularen Aussparung 8a von im wesentlichen gleichem Durchmesser wie der Zäpfen 6, so daß der Standteil 7 längs der Kassette verschoben und danach, wenn der zirkulare Teil 8a der Aussparung 8 den Zapfen 6 umgibt, um diesen Zapfen gedreht werden kann. Jede der beiden Seitenflächen der Kassette fluchtet in der gezeigten Stellung mit der daran anschließenden Seitenfläche des Teils 7, so daß alle zusammenstoßenden Kanten wohlgeschützt sind.
  • über der Aussparung 8 befindet sich eine Druckscheibe 10; die Anlage für eine Spiralfeder 11 bildet, die oben durch eine weitere Druckscheibe 12 gedeckt wird, die mit Hilfe von nicht gezeigten, eventuell auslösbaren Spannmitteln nach unten gegen die Scheibe 10 gespannt werden kann.
  • In dem Teil 7 ist ein Handgriff 13 ausgebildet. Wenn der Bildschirm aufgestellt werden soll, wird der Standteil 7 längs der Kassette verschoben, bis er sich drehen läßt, und wird danach in die Stellung rechtwinklig zur Kassette hinausgedreht. Danach wird aus dem einen Ende des Standteils 7 ein darin verschiebbar gelagertes Unterstück 14 herausgezogen, das in geeigneter Weise gegen Verschiebung festgehalten werden kann, beispielsweise, wie gezeigt, mit Hilfe von herausnehmbaren Splinten 15, die in Löcher 16 in dem Unterstück 14 hineingesteckt werden.
  • An dem Unterstück sind Beine 17, 18 befestigt, die davon ausgeschwenkt werden können und als Stützbeine für das aufgestellte Unterstück dienen können. Eventuell ist noch ein Bein 19 vorgesehen, das von der Rückseite des Unterstücks ausgeschwenkt und zur weiteren Sicherung von dessen guter Unterstützung dienen kann. Danach wird das Seitenstück 4 der Kassette aufgemacht, und die Leinwand mit der Stange 3 wird heraufgezogen. Das Mittelstück der Stange 3 hat zwei Haken 20, die an entsprechenden Haken 21 an einer Endplatte 22 befestigt werden, welche Endplatte 22 an einem aus dem Teil 7 ausschiebbaren Stück 23 sitzt, das in ähnlicher Weise wie das Unterstück in ganz oder teilweise ausgeschobener Stellung festgehalten werden kann.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Unterkante des Schirmes nur einstellbar durch Einstellung der Höhe des Unterstücks 14.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform kann die Kassette jedoch in einem Schiebestück gelagert sein, das längs des Standteils 7 verschiebbar ist, beispielsweise längs dessen gegen die Kassette gerichteter Fläche oder so, daß dieses Schiebestück den mittleren Teil des Standteils 7 umschließt.
  • Bei einer anderen Ausführungsform ist die Kassette nicht mit einem Deckel versehen wie bei der gezeigten Ausführungsform, sondern die Bildleinwand kann durch einen Spalt in der Fläche 4 herausgezogen werden, indem ihr freies Ende an einer Leiste befestigt ist, die auf der Außenseite dieser Fläche regt. Die Leiste ist dann zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß sie gegen die Fläche 4 festgehalten wird und den Spalt schließt, wenn der Halter zusammengeklappt ist.
  • Außer dem Zapfen 6 können weitere Führungsmittel vorgesehen sein, beispielsweise Führungszapfen, die den Standteil ? im Verhältnis zu der Kassette führen, wenn diese beiden Teile rechtwinklig zueinander gedreht werden.
  • Diese Drehbewegung braucht nicht, wie bei der gezeigten Ausführungsform, davon bedingt zu sein, daß der Standteil ? und die Kassette im Verhältnis zueinander in ihrer Längsrichtung verschoben werden, bevor sie gegeneinander verdreht werden.
  • Bei einer besonders einfachen Ausführungsform kann das Drehen unmittelbar vorgenommen werden; bei komplizierteren Ausführungsformen kann das Drehen erst dann vorgenommen werden, wenn die genannten Teile im Verhältnis zueinander, eventuell auch in der Querrichtung; verschoben sind oder wenn ihre zusammenstoßenden Flächen auseinandergezogen sind.
  • Die Beine des Unterstücks können in willkürlicher geeigneter Weise angebracht sein und können so z. B. auch einschiebbar in das Unterstück angebracht sein.
  • Das freie Ende des Schirmes braucht nicht von dem Endstück, wie gezeigt; festgehalten zu werden, sondern kann auch in anderer geeigneter Weise festgehalten werden, beispielsweise durch Arme, die entweder aus dem Teil 7 oder aus dem darin verschiebbaren Stück 23 ausgeschoben werden können.
  • Die gezeigte Ausführungsform ist leicht zu transportieren und zu bedienen und kann im übrigen leicht mit Verschlußmitteln versehen werden, beispielsweise kann in der Endfläche 22 ein Schloß angebracht werden, dessen Riegel in das entsprechende Ende der Kassette eingreift, so daß diese Teile gegeneinander unverrückbar und unverdrehbar festgehalten werden, wenn das Schloß abgeschlossen ist; das entgegengesetzte Ende der Kassette wird dann zweckmäßigerweise so ausgeführt, daß es das Unterstück und die Beine daran hindert, aus dem Standteil ? herausgezogen zu werden. Sind die einzelnen Teile in abgeschlossener Stellung aneinander festgehalten, ist es zweckmäßig, die Mittel, durch welche die Auslösung erfolgt, derart anzubringen, daß sie durch den Handgriff geschützt sind. Dasselbe gilt für die Mittel, die eventuell zum Zusammenspannen des Teils 7 und der Kassette, wenn diese Teile rechtwinklig zueinander gedreht sind, vorhanden sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Transportabler Bildschirm für Filmvorführungen od. dgl., bestehend aus einer die eventuell selbstaufrollende Bildleinwand einschließenden Kassette und einem mit der Kassette verbundenen Standteil mit ausziehbarem Verlängerungsstab zur Festhaltung der ausgerollten Bildleinwand, wobei Kassette und Standteil um 90° gegeneinander verschwenkbar sind und in der Transportstellung parallel nebeneinanderliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (1) und der Standteil (7) in der Transportstellung mit einander zugekehrten, vollkommen ebenen Flächen (9) aufeinanderliegen, während ihre angrenzenden Seitenflächen miteinander fluchten und alle beweglichen Teile des Bildschirmes von der durch Kassette und Standteil gebildeten Einheit vollständig umschlossen sind.
  2. 2. Transportabler Bildschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (1) einen im wesentlichen trapezförmigen Querschnitt hat.
  3. 3. Transportabler Bildschirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Standteil (7) einen im wesentlichen dreieckigen Querschnitt hat.
  4. 4. Transportabler Bildschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Standteil (7) in der Ruhestellung undrehbar, aber verschiebbar mit der Kassette (1) verbunden ist.
  5. 5. Transportabler Bildschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Verschlußmittel (10, 11, 12), die verhindern, daß in der Transportstellung die aneinanderliegenden Flächen (9) des Standteils (7) und der Kassette (1) gegeneinander bewegt werden.
  6. 6. Transportabler Bildschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens das eine Ende des Standteils durch eine Endplatte (22) abgeschlossen ist, die das entsprechende Ende der Kassette (1) ganz oder teilweise abdeckt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 919 321, 940 943; USA.-Patentschrift Nr. 2 370 235.
DEN16033A 1957-12-27 1958-12-24 Transportabler Bildschirm Pending DE1124725B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK1124725X 1957-12-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1124725B true DE1124725B (de) 1962-03-01

Family

ID=8157590

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN16033A Pending DE1124725B (de) 1957-12-27 1958-12-24 Transportabler Bildschirm

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1124725B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5791624A (en) * 1996-05-09 1998-08-11 Fedrick; Roger Malcolm Portable music desk

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2370235A (en) * 1943-08-28 1945-02-27 Da Lite Screen Company Inc Portable picture screen
DE919321C (de) * 1952-11-06 1954-10-18 Mechanische Weberei G M B H Transportable Projektionswand fuer Filmvorfuehrungen od. dgl.
DE940943C (de) * 1953-09-02 1956-03-29 Mechanische Weberei G M B H Transportable Projektionswand fuer Filmvorfuehrungen od. dgl.

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