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DE1123947B - Tuerverschluss mit einer Falle - Google Patents

Tuerverschluss mit einer Falle

Info

Publication number
DE1123947B
DE1123947B DED31293A DED0031293A DE1123947B DE 1123947 B DE1123947 B DE 1123947B DE D31293 A DED31293 A DE D31293A DE D0031293 A DED0031293 A DE D0031293A DE 1123947 B DE1123947 B DE 1123947B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
handle
nut
pusher
door lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED31293A
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Dischendorfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1123947B publication Critical patent/DE1123947B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C1/00Fastening devices with bolts moving rectilinearly
    • E05C1/08Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action
    • E05C1/12Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch
    • E05C1/16Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch the handle or member moving essentially in a plane substantially parallel to the wing or frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Türverschluß mit einer Falle Die Erfindung betrifft einen Türverschluß mit einer Falle, die über eine Nuß mittels eines Drückers zurückgezogen wird und in ihrer vorgeschobenen Stellung zusammen mit dem Drücker durch einen in sie eingreifenden Querriegel verriegelt wird, der über eine weitere Nuß gegen die Wirkung einer Feder zurückgezogen werden kann.
  • Es sind selbstschließende Schlösser mit Falle und automatischer Verschlußsperrung für die Falle bekannt, deren durch eine Schließfeder in Sperrstellung gedrängte Falle in dieser Sperrstellung durch ein senkrecht zu ihrer Bewegungsrichtung geführtes, durch einen Mitnehmer gesteuertes Blockierorgan festlegbar ist. Bei diesen bekannten Ausführungen muß daß Blockierorgan zwecks Rückziehens desselben aus der Bahn der Falle bei beabsichtigtem Zurückziehen der Falle aus der Schließ- in die Öffnungsstellung mittels eines zusätzlichen, vom Betätigungsorgan der Falle gesonderten Betätigungsorgan über den Mitnehmer verstellt werden.
  • Es ist ferner bekannt, die Falle in Offenstellung durch eine Sperre zurückzuhalten und diese Sperre durch eine Hilfsfalle zu steuern.
  • Weiterhin ist es bei Türverschlüssen bekannt, am oder im Drücker ein- oder zweiarmige Hebel zu lagern, welche in Zusammenwirkung mit Türbeschlägen die Drückerbetätigung sperren.
  • Gemäß der Erfindung wird eine wesentlich einfachere und sichere Betätigung des Türverschlusses dadurch erzielt, daß der Betätigungshebel für die weitere Nuß am Drücker gelagert ist. In vorteilhafter Weise ist es nicht mehr erforderlich, zum Öffnen der Tür zwei voneinander getrennte Betätigungsorgane zu bedienen.
  • Der Betätigungshebel kann ein am Drücker gelagerter einarmiger Hebel sein, der mit seinem der Drückerachse zugekehrten Ende mittelbar oder unmittelbar auf die weitere Nuß einwirkt. Dieser einarmige Hebel kann am freien Drückerende gelagert sein und mit seinem anderen Ende auf einen Hebel einwirken, der an der Nußachse befestigt ist. Der einarmige Hebel kann aber auch direkt auf der Achse der weiteren Nuß befestigt sein.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, den Betätigungshebel als zweiarmigen Hebel auszubilden und am Drücker zwischen der Drückerachse und dem freien Drückerende derart zu lagern, daß er mit seinem einen Ende gegenüber dem freien Drückerende entgegen der Betätigungsrichtung vorsteht und mit seinem anderen Ende mittelbar auf die weitere Nuß einwirkt. In vorteilhafter Weise kann dabei der zweiarmige Hebel als eine den Drücker umgebende Schale ausgebildet sein. Wird der erfindungsgemäße Türverschluß für Autotüren verwendet, so kann der Drücker mit dem einarmigen Hebel auf der Innenseite des Autos angebracht werden und der Drücker mit dem zweiarmigen Hebel auf der Außenseite. Dadurch wird in vorteilhafter Weise vermieden, daß bei einem Aufstützen auf den Drücker auf der Innenseite ein unbeabsichtigtes Öffnen der Tür erfolgt.
  • In den Figuren der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 den Türverschluß im Aufriß, und zwar bei geöffneter Tür, Fig. 2 einen Schnitt durch einen Drücker mit einem Betätigungshebel, der mittelbar auf die weitere Nuß einwirkt, Fig. 3 einen Schnitt durch einen Drücker mit einem Betätigungshebel, der unmittelbar auf die Nuß einwirkt, Fig. 4 einen Schnitt durch einen Drücker, an dem ein zweiarmiger Hebel als Betätigungshebel gelagert ist, der als Drückerschale ausgebildet ist, Fig. 5, 6 und 7 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise des in Fig. 4 gezeigten Drückers.
  • In Fig. 1 ist die Falle mit 1 bezeichnet. Die Fallennuß 2 ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet und wird an einem Hebelende durch die Fallenfeder 5 im Sinne des Uhrzeigers beaufschlagt. Diese Beaufschlagung wird durch den anderen Hebelarm der Fallennuß 2 auf die Falle 1 übertragen. Durch diese Beaufschlagung wird die Falle 1 in den Schließblechschlitz geschoben. Weiterhin ist im Schloß die Querriegelfeder 9 angeordnet, die auf den Querriegel 10 drückt. Der Querriegel 10 ist senkrecht zur Bewegungsrichtung der Falle und unterhalb derselben angeordnet. Durch die Wirkung der Querriegelfeder 9 wird der Querriegel 10 nach oben gedrückt und gelangt in eine entsprechende Ausnehmung 1' der Falle 1. In dieser Stellung werden die Falle 1, die Nuß 2 und der nicht dargestellte Drücker blockiert.
  • Der Querriegel 10 - wird durch eine weitere oder Querriegelnuß 8, 20 betätigt.
  • Der in Fig. 2 dargestellte Drücker weist einen einarmigen Hebel 15 auf, der innerhalb der Drückerschale 17 -bei 16 gelagert ist. Die Drückerschale 17 ist an der Achse 3 der Nuß 2 befestigt. Weiterhin ist innerhalb der Drückerschale 17 in einer entsprechenden Ausnehmung ein Hebel 19 vorgesehen, der auf der Querriegehnußachse 6 befestigt ist. Mit diesem Hebel 19 wirkt das Hebelende 18 des Hebels 15 zusammen. Zum Öffnen wird die Drückerschale 17 ergriffen und der Hebel 15 innerhalb der Drückerschale nach oben bewegt. Durch diese Bewegung wird des Querriegel 10 zurückgezogen, und die Falle 1 ist nicht mehr blockiert, so daß durch ein Herabdrücken der Drückerschale 17 die Falle 1 zurückgezogen und auf diese Weise die Tür geöffnet werden kann.
  • Bei geöffneter Tür wird dann die Hilfsfalle durch die Wirkung der Feder 12 herausgedrückt. Die Feder 12 wirkt auf einen Hebel 13 ein, der 'm einer Ausnehmung 14 der Falle eingreift und die Falle 1 in geöffneter Stellung zurückhält. Beim Zuschlagen der Tür wird die Hilfsfalle 11 hereingedrückt und erstarretiert die Falle 1, die numnehr in den Schließblechschlitz einrasten kann. Die Falle 1 wird dann in dieser Lage durch den Querriegel 10 blockiert und kann, wie bereits beschrieben, wieder geöffnet werden.
  • Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist der Drücker wiederum als Drückerschale ausgebildet. Der Hebel zur Betätigung der weiteren oder Querriegelnuß 28 ist unmittelbar auf der Querriegelnußachse befestigt. Das freie Ende des Hebels ragt in die Drückerschale hinein. Im geschlossenen Zustand nimmt der Hebel 28 eine Stellung ein, die in Fig. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist. Zum Öffnen des Türverschlusses wird der Hebel 28 innerhalb der Drückerschale 27 in die Lage verschwenkt, die mit gestrichelten Linien dargestellt ist. Befindet sich der Hebel 28 in dieser Lage, so ist der Querriegel 10 aus der Falle 1 zurückgezogen, und mittels eines Druckes auf den Drücker 27, der den Drücker in Pfeilrichtung um die Drückerachse schwenkt, kann der Türverschluß geöffnet werden.
  • In Fig. 4 ist ein Drücker 21 dargestellt, der an der Drückerachse 3 gelagert ist. Zur Betätigung der weiteren oder Querriegelnuß ist ein zweiarmiger Hebel 23 vorgesehen. Dieser zweiarmige Hebel 23 ist am Drücker 21 zwischen der Drückerachse 3 und dem freien Ende bei 22 drehbar gelagert. Dieser Hebel steht mit seinem einen Ende gegenüber dem freien Drückerende entgegen der Betätigungsrichtung vor. Das andere Ende dieses Hebels ist mit einem Anschlagstift 24 versehen, der auf einen Hebel 25 einwirkt, der fest auf der Querriegelnußachse 6 angebracht ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Hebel 23 als Schale ausgebildet, die den Drücker 21 umgibt. Bei der Öffnung des Türverschlusses mit der beschriebenen Ausführungsform wird beim Ausüben eines Druckes zuerst die Hebelschale 23 um den Punkt 22 des Drückers 21 verschwenkt. Durch diese Verschwenkung gegenüber dem Drücker 21 in die gestrichelt dargestellte Lage verschwenkt der Stift 24 den Hebel 25 der Querriegelnußachse 6 und bewirkt somit ein Zurückziehen des Querriegels 10 aus der Falle 1. Durch weiteren Druck wird nun der Drükker 21 um die Achse 3 verschwenkt, wodurch die Falle 1 aus dem Schließblechschlitz herausgezogen wird.
  • In den Fig. 5, 6 und 7 sind die einzelnen Betriebsphasen bei der Betätigung des in Fig. 3 dargestellten Drückers schematisch dargestellt. Fig.5 zeigt den verschlossenen Zustand. Die Hilfsfalle ist hineingedrückt; die Falle befindet sich im Schließblechschlitz und ist durch den Querriegel verriegelt. Fig. 6 zeigt den Zustand, bei welchem der zweiarmige Hebel bzw. die Drückerschale um den Drücker so weit geschwenkt ist, daß durch mittelbare Einwirkung dieses zweiarmigen Hebels auf die Querriegelnußachse die Querriegelnuß sich so weit verdreht hat, daß der Querriegel aus der Falle herausgezogen ist. Durch weiteres Drücken wird der in Fig. 7 dargestellte Zustand erreicht, bei welchem die Falle vollständig zurückgezogen ist und bei welchem nach dem Öffnen der Tür die Hilfsfalle aus dem Schloß herausragt und eine Sperre die Falle zurückhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Türverschluß mit einer Falle, die über eine Nuß mittels eines Drückers zurückgezogen wird und in ihrer vorgeschobenen Stellung zusammen mit dem Drücker durch einen in sie eingreifenden Querriegel verriegelt wird, der über eine weitere Nuß gegen die Wirkung einer Feder zurückgezogen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel für die weitere Nuß (8) am Drücker gelagert ist: 2. Türverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel ein am Drücker gelagerter einarmiger Hebel ist, der mit seinem der Drückerachse zugekehrten Ende mittelbar oder unmittelbar auf die weitere Nuß (8) einwirkt. 3. Türverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel als zweiarmiger Hebel ausgebildet und am Drücker zwischen der Drückerachse und dem freien Drückerende derart gelagert ist, daß er mit seinem einen Ende gegenüber dem freien Drückerende entgegen der Betätigungsvorrichtung vorsteht und mit seinem anderen Ende mittelbar auf die weitere Nuß (8) einwirkt. 4. Türverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Hebel als eine den Drücker umgebende Schale ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 30 767; schweizerische Patentschriften Nr. 6160, 288 347; USA.-Patentschrift Nr. 2 219 626.
DED31293A 1958-08-29 1959-08-14 Tuerverschluss mit einer Falle Pending DE1123947B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1123947X 1958-08-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1123947B true DE1123947B (de) 1962-02-15

Family

ID=3685856

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED31293A Pending DE1123947B (de) 1958-08-29 1959-08-14 Tuerverschluss mit einer Falle

Country Status (1)

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DE (1) DE1123947B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH6160A (de) * 1892-12-08 1893-07-15 Busby William Shearing Schloß für Eisenbahnwagenthüren
AT30767B (de) * 1906-10-05 1907-11-25 Arthur Nathan Schloß für Eisenbahnwagentüren u. dgl.
US2219626A (en) * 1939-12-27 1940-10-29 John W Johnson Motor vehicle door handle
CH288347A (de) * 1951-01-23 1953-01-31 Weiss Johann Selbstschliessendes Schloss mit Falle und automatischer Verschlusssperrung für dieselbe, insbesondere für Autobus- und Waggontüren.

Patent Citations (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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CH288347A (de) * 1951-01-23 1953-01-31 Weiss Johann Selbstschliessendes Schloss mit Falle und automatischer Verschlusssperrung für dieselbe, insbesondere für Autobus- und Waggontüren.

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