DE1123703B - Verfahren und Einrichtung zur regiemaessigen Bearbeitung von vorzugsweise einstreifigen Bild- und Tonaufzeichnungen, insbesondere Fernsehaufzeichnungen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur regiemaessigen Bearbeitung von vorzugsweise einstreifigen Bild- und Tonaufzeichnungen, insbesondere FernsehaufzeichnungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur regiemäßigen
Bearbeitung von Fernsehaufzeichnungen und eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, bei
dem auf dem Bild-Ton-Träger oder bei getrennten Trägern wenigstens auf einem der Aufzeichnungsträger
die beabsichtigte Schnittstelle durch Aufzeichnung eines Schnittsignals markiert und danach geschnitten
wird, nach Patentanmeldung 8 61849VIIIaZlIa1
(deutsche Auslegeschrift 1096 404). Gemäß dem Anspruch 1 der Hauptpatentanmeldung wird folgendes
Verfahren unter Schutz gestellt:
a) Abspielen des Bild-Ton-Trägers und dabei ungefähre
Anbringung des Schnittsignals an der beabsichtigten Schnittstelle;
b) Kontrolle der richtigen Lage des Schnittsignals dadurch, daß die Vorführung wiederholt und
beim Abtasten der beabsichtigten Schnittstelle eine vorübergehende Dunkeltastung am Bildsichtgerät
erfolgt;
c) Korrektur der zeitlichen Wiedergabe des Schnittsignals durch Verschieben des das Schnittsignal
abtastenden Magnetkopfes;
d) Ausgleich des Bild-Ton-Versatzes mit HUfe
einer vorübergehenden Speicherung des Tones in einem Zwischenspeicher;
e) Schneiden des Bild-Ton-Trägers an der richtigen
Schnittstelle und anschließende Wiederherstellung des ursprünglichen Bild-Ton-Versatzes.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, das Auffinden der Schnittstelle zu erleichtern, indem der
Nachteil beseitigt wird, daß das Bild, das vor der Schnittstelle wiedergegeben wird, nur kurzzeitig sichtbar
ist. Eine Bildwiedergabe ist nämlich bei dem allgemein üblichen magnetischen Aufzeichnungsverfahren
nur bei laufendem Aufzeichnungsträger möglich. Es sind auch Verfahren zur Speicherung und Wiedergabe
von stehenden Fernsehbildern bekanntgeworden, die jedoch wiederum nicht gleichzeitig auch zur Speicherung
bewegter Bilder verwendet werden können. Das Verfahren gemäß der Erfindung zeichnet sich zur
Lösung der oben geschilderten Aufgabe dadurch aus, daß bei der Vorführung, selbsttätig durch das abgetastete
Schnittsignal oder von Hand betätigt, gegebenenfalls in Verbindung mit nachfolgendem Anhalten
des Bild-Ton-Trägers, mindestens ein Halbbild in einem besonderen Bildspeicher gespeichert und
als Standbild wiedergegeben wird. Dabei kann zweckmäßig derart verfahren werden, daß das Schnittsignal
in einem gleichzeitig mit oder von dem Bild-Ton-Träger angetriebenen Speicher, z. B. Magnetplatte,
gespeichert wird und daß durch Verstellen des Speicherantriebes das Schnittsignal zeitlich gegenüber dem
Verfahren und Einrichtung
zur regiemäßigen Bearbeitung
von vorzugsweise einstreifigen BiId-
und Tonaufzeichnungen,
insbesondere Fernsehaufzeichnungen
insbesondere Fernsehaufzeichnungen
Zusatz zur Patentanmeldung S61849 VIIIa/21a1
(Auslegeschrift 1 096 404)
(Auslegeschrift 1 096 404)
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Adolf Hinze und Heinrich Schmidt, Karlsruhe,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Bild-Ton-Träger verstellt werden kann. Es kann
ferner vorzugsweise derart verfahren werden, daß unmittelbar nach Übertragung eines durch Schalterbetätigung
ausgewählten Bildes der Aufzeichnungsträger stillgesetzt wird und an der Stelle des ausgewählten
Bildes ein Schnittsignal auf dem Bild-Ton-Träger aufgezeichnet wird. Zur Durchführung des
Verfahrens gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß neben einem Bild-Ton-Aufnahme- und -Wiedergabegerät
eine Speichereinrichtung zur Speicherung und Wiedergabe mindestens eines Halbbildes der
Aufzeichnung als Standbild vorgesehen ist. Gemäß Weiterbildung der Erfindung besteht die Speichereinrichtung
aus einem mit gleichförmiger Geschwindigkeit angetriebenen endlosen magnetischen Aufzeichnungsträger,
z.B. Walze, Scheibe od.dgl. Zur magnetischen Speicherung und Wiedergabe des Signals von
mindestens einem Bild werden gemäß der weiteren Erfindung folgende Möglichkeiten vorgeschlagen:
a) Dem Wiedergabegerät wird das frequenzmodulierte Bildsignal entnommen und unmittelbar magnetisch aufgezeichnet. Nach Abtastung wird das Signal dem Wiedergabegerät zur Demodulation zugeführt und von dort aus einem Sichtgerät zugeleitet.
a) Dem Wiedergabegerät wird das frequenzmodulierte Bildsignal entnommen und unmittelbar magnetisch aufgezeichnet. Nach Abtastung wird das Signal dem Wiedergabegerät zur Demodulation zugeführt und von dort aus einem Sichtgerät zugeleitet.
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bild durch das Sichtgerät 7. Mit Hilfe des Schalters 8 kann, um die Zeit der Speicherung eines Bildes verzögert,
das Laufwerk für den Bild - Ton - Träger ausgeschaltet, d. h. das Magnetband angehalten werden.
Wie später noch näher ausgeführt, kann an der Stelle, an der das auf der Scheibe 16 gespeicherte Bild auf
dem Bild-Ton-Träger bzw. Magnetband aufgezeichnet ist, ein Signal angebracht werden, welches die
spätere Schnittstelle leicht aufzufinden gestattet.
In Fig. 2 ist ein anderes Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäß der Erfindung dargestellt. Dem
Bildwiedergabegerät 20 wird das bereits demodulierte Videosignal entnommen und dem Verstärker 21 zugeführt.
Gleichzeitig erhält der elektronische Schalter
Abschalten des Bandantriebes die Bildaufzeichnung (bzw. die zugehörige Tonaufzeichnung) sich befindet,
die vor dem Abschalten auf den Speicher übertragen wurde.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind an Hand der Zeichnungen nachstehend erläutert.
In Fig. 1 ist mit 1 die rotierende Magnetkopfanordnung eines Aufzeichnungs- und Wiedergabegerätes für
b) Ein unmoduliertes bzw. bereits demoduliertes Bildsignal wird aufgezeichnet und zur Abtastung
jedoch ein Magnetkopf mit Hallgenerator verwendet.
Es ist jedoch auch möglich, eine Speicherröhre zur Wiedergabe eines aus der laufenden Aufzeichnung
auswählbaren Standbildes vorzusehen, so daß ein besonderer magnetischer Speicher in Fortfall kommt.
Andererseits hat die Verwendung eines magnetischen Speichers den Vorteil, daß ein normales Fernsehsichtgerät
zur Wiedergabe benutzt werden kann.
Wird unmittelbar nach Übertragung eines Bildes auf den Speicher der Aufzeichnungsträger stillgesetzt,
so wird die Anordnung zweckmäßig derart getroffen,
daß ein Kopf zum Anbringen eines Schnittsignals an 15 22 das Synchronsignal und steuert in der oben beder
Stelle des Bandlaufes angeordnet ist, an der nach schriebenen Weise den Löschgenerator 23 sowie die
Schaltkontakte 25 und 26 derart, daß durch Betätigung des Schalters 27 ein Bild auf dem magnetischen
Aufzeichnungsträger 16 aufgezeichnet wird, welcher in gleicher Weise, wie an Hand von Fig. 1 beschrieben,
ausgebildet sein kann. In Fig. 2 ist der Löschkopf ebenfalls mit 15 bezeichnet. Zur Wiedergabe
muß jedoch bei diesem Ausführungsbeispiel ein Magnetkopf mit Hallgenerator 28 vorgesehen sein, da-
magnetische Fernsehaufzeichnungen nach einem be- 25 mit auch die sehr niedrigen Frequenzen des Fernsehkannten
Fernsehaufzeichnungsverfahren bezeichnet. signals abgetastet werden können. Der Magnetkopf
Das durch die Magnetkopfanordnung 1 abgetastete 28 kann, wie in Fig. 4 dargestellt, einen aus zwei
frequenzmodulierte Videosignal wird hinter einem Halbringen 29, 30 bestehenden Kern aus Ferrit mit
elektronischen Schalter 2 über den Aufnahmeverstär- Hartmetallpolschuhen besitzen. Der Wicklung 31 wird
ker 3 durchgeschleift. Das Signal wird normalerweise 3° das Videosignal beim Aufsprechvorgang zugeführt,
nach dem Durchschleifen durch den Aufnahmever- während die Wiedergabespannung einem zwischen
stärker über den Schalter 4 unmittelbar dem Demodulator 5 und über einen Regenerierverstärker 6 für die
Synchronsignale dem Sichtgerät 7 zugeführt. Soll nun
z. B. durch Betätigung des Schalters 8 ein einzelnes 35
Bild aus der Vorführung herausgegriffen und als
stehendes Bild wiedergegeben werden, so wird durch
Betätigung des Schalters 8 der elektronische Schalter 9 ausgelöst. Dieser Schalter 9 sorgt für die richtige Aufzeichnungsdauer des Bildes, indem von dem 40 tung 38 angedeutet, kann vom Schalter 27 aus auch Synchronsignalgemisch, das an der Klemme 10 züge- die Wiedergabeanlage 20 nach Zeitverzögerung stillführt wird, mit Hilfe der Vertikalimpulse die Blockie- gesetzt werden. Die direkte Aufzeichnung des Videorung des Verstärkers 3 und die des Löschgenerators signals und die anschließende Wiedergabe mittels 13 vorübergehend aufgehoben wird, nämlich für die Hallkopf bringt es mit sich, daß an Stelle des Bild-Dauer von einem bzw. zwei Halbbildern. Ebenso wird 45 gerätes 20 jede andere Videobildquelle gesetzt werdie Umschaltung des Magnetkopfes 11 durch den Kon- den kann.
Synchronsignale dem Sichtgerät 7 zugeführt. Soll nun
z. B. durch Betätigung des Schalters 8 ein einzelnes 35
Bild aus der Vorführung herausgegriffen und als
stehendes Bild wiedergegeben werden, so wird durch
Betätigung des Schalters 8 der elektronische Schalter 9 ausgelöst. Dieser Schalter 9 sorgt für die richtige Aufzeichnungsdauer des Bildes, indem von dem 40 tung 38 angedeutet, kann vom Schalter 27 aus auch Synchronsignalgemisch, das an der Klemme 10 züge- die Wiedergabeanlage 20 nach Zeitverzögerung stillführt wird, mit Hilfe der Vertikalimpulse die Blockie- gesetzt werden. Die direkte Aufzeichnung des Videorung des Verstärkers 3 und die des Löschgenerators signals und die anschließende Wiedergabe mittels 13 vorübergehend aufgehoben wird, nämlich für die Hallkopf bringt es mit sich, daß an Stelle des Bild-Dauer von einem bzw. zwei Halbbildern. Ebenso wird 45 gerätes 20 jede andere Videobildquelle gesetzt werdie Umschaltung des Magnetkopfes 11 durch den Kon- den kann.
takt 12 auf den Wiedergabeverstärker von dem elek- Bei dem an Hand von Fig. 1 und 2 beschriebenen
ironischen Schalter 9 gesteuert. Die Scheibe 16 wird Ausführungsbeispiel erfolgt also durch Betätigung der
durch den Motor 17 mit gleichbleibender Geschwin- Schalter 8 bzw. 27 die Wiedergabe eines Bildes aus
digkeitvonz.B. 25 U/sec und einer Umfangsgeschwin- 50 der laufenden Aufzeichnung als Standbild. Gleichdigkeit
von beispielsweise 40m/sec angetrieben. In zeitig kann, wie erwähnt, der Aufzeichnungsträger
diesem Falle werden zwei nacheinanderf olgende Halb- stillgesetzt werden. Hierbei bietet sich die Möglichbilder
aufgezeichnet. Die Motordrehzahl kann aber keit, die Stelle, an der das auf dem Sichtgerät? erauch
50 U/sec betragen, fals nur ein Halbbild ge- scheinende Bild aufgezeichnet ist, auf dem Aufzeichspeichert
werden soll. Bei gleichbleibender Umfangs- 55 nungsträger zu markieren.
geschwindigkeit kann dann der Scheibendurchmesser Fig. 3 zeigt schematisch das Laufwerk eines beverkleinert
werden. Der Motor 17 kann ein Synchron- kannten Aufnahme- und Wiedergabegerätes. Mit 40
motor sein, welcher mit einem Wechselstromnetz ist die Vorratsrolle, mit 41 die Aufwickelrolle für das
konstanter Frequenz verbunden ist. Nachdem ein Bild Magnetband 42 bezeichnet. Das Band 42 wird über
auf der als Speicher dienenden Scheibe 16 aufgezeich- 60 eine Umlenkrolle 43 der Bildaufzeichnungseinrichnet
ist, kann durch den elektronischen Schalter 9 tung 44 zugeführt, die mit rotierenden Magnetköpfen
automatisch der Kontakt 12 umgelegt werden, so daß 45 versehen ist. Zur Aufzeichnung und Wiedergabe
mit dem Magnetkopf 11 der Wiedergabeverstärker 18 der Ton- und Steuersignale dient die Magnetkopfverbunden
wird. Der elektronische Schalter 9 schaltet anordnung 46, während der Reibrollenantrieb mit 47
nach dem Bildsynchronsignal die Aufzeichnungsein- 65 bezeichnet ist. Danach wird das Band 42 über die
richtung der Scheibe 16 ein. Über den Schalter 4 kann Umlenkrolle 48 der Aufwickelspule 41 zugeführt,
das Signal dem Demodulator 5 zur Demodulation Nach Abschalten des Bandantriebes kommt das Band
zugeführt werden. Die Wiedergabe erfolgt als Stand- nach einer kurzen Auslaufzeit zum Stillstand. Der
den Polschuhen 32 und 33 im Arbeitsspalt 34 befindlichen Hallgenerator 35 entnommen wird. Magnetköpfe
dieser Art sind bereits vorgeschlagen worden. Zur Wiedergabe des auf der Scheibe 16 aufgezeichneten
Signals ist bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ein Wiedergabeverstärker 35 vorgesehen,
der über den Umschalter 36 mit dem Sichtgerät 7 verbunden werden kann. Wie durch die Lei-
Weg, den eine im Abschaltmoment an den Magnetköpfen 45 anliegende Stelle des Bandes noch zurücklegt,
ist mit A bezeichnet. Im Abstand A von den rotierenden Magnetköpfen 45 kann ein Magnetkopf
49 vorgesehen sein, welcher gestattet, z. B. innerhalb der Steuerspur ein Signal zur Bezeichnung der späteren
Schnittstelle (Schnittsignale) aufzuzeichnen. Im praktischen Betrieb wird zur Bezeichnung der Schnittstelle
derart verfahren, daß die Aufzeichnung wiedergegeben
wird und an der Stelle, an der geschnitten werden soll, der Schalter 8 bzw. 27 (Fig. 1 und 2) betätigt
wird. Das in diesem Augenblick wiedergegebene Bild steht dann zur näheren Betrachtung auf dem
Sichtgerät 7 zur Verfügung. Zweckmäßig ist die Anordnung derart getroffen, daß der Bild-Ton-Träger,
d. h. in Fig. 3 das Magnetband 42, stillgesetzt wird. Ist durch mehrmaliges Abspielen der Aufzeichnung
erreicht worden, daß auf dem Sichtgerät 7 das an der gewünschten Schnittstelle befindliche Bild erscheint,
so kann die entsprechende Stelle des Bandes 42 durch den Magnetkopf 49 mit einem Signal versehen werden.
Es ist jedoch auch möglich, gegebenenfalls zusätzlich eine ohne Hilfsmittel sichtbare Markierung
der Schnittstelle im Abstand A von den Magnetköpfen 45 mit einem Fettstift od. dgl. vorzusehen. An
Stelle eines magnetischen Speichers 16 (vgl. Fig. 1 und 2) ist es auch möglich, eine Speicherröhre zur
Speicherung einzelner Fernsehbilder vorzusehen, wie sie an sich bereits bekannt ist. Es ist ferner möglich,
wie bereits vorgeschlagen, das die Schnittstelle bezeichnende Signal (Schnittsignal) auf einem vom Bild-Ton-Träger
angetriebenen Speicher aufzuzeichnen und bei Abtastung dieses Signals automatisch durch
Steuerung eines elektronischen Schalters 9 in Fig. 1 bzw. 22 in Fig. 2 die Aufzeichnung eines einzelnen
Fernsehbildes während der laufenden Wiedergabe zu erleichtern.
Claims (9)
1. Verfahren zur regiemäßigen Bearbeitung von Fernsehaufzeichnungen, bei dem auf dem Bild-Ton-Träger
oder bei getrennten Trägern wenigstens auf einem der Aufzeichnungsträger die beabsichtigte
Schnittstelle durch Aufzeichnung eines Schnittsignals markiert und danach geschnitten
wird, nach Patentanmeldung S 61849 VIII a/21 a* (deutsche Auslegeschrift 1096 404), dadurch ge
kennzeichnet, daß bei der Vorführung, selbsttätig durch das abgetastete Schnittsignal oder von
Hand, gegebenenfalls in Verbindung mit nachfolgendem Anhalten des Bild-Ton-Trägers, betätigt,
mindestens ein Halbbild in einem besonderen Bildspeicher gespeichert und als Standbild
wiedergegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schnittsignal in einem
gleichzeitig mit oder von dem Bild-Ton-Träger angetriebenen Speicher, z.B. Magnetplatte, gespeichert
wird und daß durch Verstellen des Speicherantriebes das Schnittsignal zeitlich gegenüber
dem Bild-Ton-Träger verstellt werden kann.
3. Verfahren nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar nach Übertragung
eines durch Schalterbetätigung ausgewählten Bildes der Aufzeichnungsträger stillgesetzt
wird und an der Stelle des ausgewählten Bildes ein Schnittsignal auf dem Bild-Ton-Träger aufgezeichnet
wird.
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß neben einem Bild-Ton-Aufnahme- und -Wiedergabegerät eine Speichereinrichtung
zur Speicherung und Wiedergabe mindestens eines Halbbildes der Aufzeichnung als Standbild vorgesehen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung aus
einem mit gleichförmiger Geschwindigkeit angetriebenen endlosen magnetischen Aufzeichnungsträger,
z. B. Walze, Scheibe u. dgl., besteht.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß frequenzmodulierte Bildsignale
magnetisch aufgezeichnet und nach Abtastung dem Wiedergabegerät zur Demodulation zugeführt
werden.
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein unmoduliertes bzw. bereits
demoduliertes Bildsignal aufgezeichnet wird und zur Abtastung ein Magnetkopf mit Hallgenerator
vorgesehen ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Speicherröhre zur Wiedergabe
eines aus der laufenden Aufzeichnung auswählbaren Bildes als stehendes Bild vorgesehen ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kopf zum
Anbringen eines Schnittsignals an der Stelle des Bandlaufes angeordnet ist, an der nach Abschalten
des Bandantriebes die Bildaufzeichnung (bzw. die zugehörige Tonaufzeichnung) sich befindet,
die vor dem Abschalten auf den Speicher übertragen wurde.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES62451A DE1123703B (de) | 1959-02-20 | 1959-04-06 | Verfahren und Einrichtung zur regiemaessigen Bearbeitung von vorzugsweise einstreifigen Bild- und Tonaufzeichnungen, insbesondere Fernsehaufzeichnungen |
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|---|---|---|---|
| DE881796X | 1959-02-20 | ||
| DES62451A DE1123703B (de) | 1959-02-20 | 1959-04-06 | Verfahren und Einrichtung zur regiemaessigen Bearbeitung von vorzugsweise einstreifigen Bild- und Tonaufzeichnungen, insbesondere Fernsehaufzeichnungen |
Publications (1)
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|---|---|
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ID=6831420
Family Applications (3)
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| DES62451A Pending DE1123703B (de) | 1959-02-20 | 1959-04-06 | Verfahren und Einrichtung zur regiemaessigen Bearbeitung von vorzugsweise einstreifigen Bild- und Tonaufzeichnungen, insbesondere Fernsehaufzeichnungen |
Family Applications Before (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DES61849A Pending DE1096404B (de) | 1959-02-20 | 1959-02-20 | Verfahren und Einrichtung zur regiemaessigen Bearbeitung von Fernsehaufzeichnungen |
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| GB (1) | GB881796A (de) |
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