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DE1123744B - Einrichtung zur elektrischen Regelung und stufenlosen Einstellung der Drehzahl eines Elektromotors - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen Regelung und stufenlosen Einstellung der Drehzahl eines Elektromotors

Info

Publication number
DE1123744B
DE1123744B DEC21591A DEC0021591A DE1123744B DE 1123744 B DE1123744 B DE 1123744B DE C21591 A DEC21591 A DE C21591A DE C0021591 A DEC0021591 A DE C0021591A DE 1123744 B DE1123744 B DE 1123744B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
speed
control
setpoint
motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC21591A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Claus Kalweit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Elektronidustrie AG
Original Assignee
Continental Elektronidustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Elektronidustrie AG filed Critical Continental Elektronidustrie AG
Priority to DEC21591A priority Critical patent/DE1123744B/de
Publication of DE1123744B publication Critical patent/DE1123744B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/24Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices
    • H02P7/28Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices
    • H02P7/285Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only
    • H02P7/29Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only using pulse modulation
    • H02P7/2913Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only using pulse modulation whereby the speed is regulated by measuring the motor speed and comparing it with a given physical value

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

  • Einrichtung zur elektrischen Regelung und stufenlosen Einstellung der Drehzahl eines Elektromotors Gegenstand dieser Erfindung ist eine Einrichtung zur elektrischen Regelung und stufenlosen Einstellung der Drehzahl eines Elektromotors unter Verwendung eines mit der Motorwelle gekuppelten Wechselspannungsgenerators zur Umwandlung der Motordrehzahl in eine drehzahlproportionale Wechselspannung, bei der die Solldrehzahl des Motors durch eine einstellbare Gleichspannung vorgebbar und die Differenz zwischen dei Sollwertspannung und der der Istdrehzahl entsprechenden Istwertspannung einem Regelverstärker zugeführt wird, dessen Ausgangsgröße über ein Stellglied die Motordrehzahl beeinflußt.
  • Einrichtungen dieser Art sind an sich bekannt. In bekannten Anordnungen wird beispielsweise zur Regelung der Drehzahl von Gleichstromnebenschlußmotoren der Zündwinkel eines in Reihe zur Ankerwicklung liegenden und die Ankerspannung steuernden Thyratrons durch die vom Regelverstärker gelieferte Ausgangsgröße derart beeinfiußt, daß unabhängig von der Motorbelastung stets die durch eine eingestellte Gleichspannung vorgegebene Solldrehzahl eingehalten wird, wobei entweder die Motorwelle zur Drehzahlmessung mit einem Gleichspannungsgenerator gekuppelt oder aber der Istwert der Drehzahl aus der vom Motor erzeugten Gegen-EMK abgeleitet ist. Zum Aufbau solcher und ähnlicher Einrichtungen ist die Benutzung elektronischer Gleichstromverstärker erforderlich, deren Aufbau, unabhängig davon, ob es sich um Röhrenverstärker oder um Transduktorverstärker handelt, aufwendig ist und deren Benutzung wegen der bekannten Stabilisierungsschwierigkeiten als lästig empfunden wird.
  • Es wäre deshalb von Vorteil, wenn man auf die Anwendung empfindlicher Gleichstromverstärker überhaupt verzichten könnte. Es war deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die bekannten Anordnungen in dieser Hinsicht zu verbessern. Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, indem die Differenz zwischen der Istwertwechselspannung und der Sollwertgleichspannung nach Einweggleichrichtung dem Regelverstärker als Impulsfolge zugeführt wird.
  • So wird die Benutzung von Gleichstromverstärkern mit ihren empfindlichen Eingangsstufen überflüssig, da die Regelabweichung nunmehr als Impulsfolge vorliegt, deren Einzelamplituden zur Regelung herangezogen werden können. Gleichzeitig ist es möglich, die bequeme Vorgabe des Drebzahlsollwertes durch eine einstellbare Gleichspannung beizubehalten.
  • Zur Erläuterung des Wirkungsprinzips der Erfindung soll davon ausgegangen werden, daß der mit der Motorwelle gekuppelte Wechselstromgenerator beispielsweise aus einem U-förmigen Eisenkern besteht, zwischen dessen Polschuhen ein kleiner zweipoliger Permanentmagnet rotiert und auf dessen Schenkel eine Statorspule angeordnet ist. Die Generatorspannung ug eines solchen Generators verläuft annähernd sinusförmig, und ihre Amplitude U9 ist mit der Drehzahl n des als Gleichstromnebenschlußmotors angenommenen Elektromotors durch die Generatorkonstante K verknüpft, so daß gilt Erfindungsgemäß wird die Differenz zwischen der Generatorwechselspannung ug und eine Sollwertgleichspannung Uz, gebildet und die Differenzspannung mittels eines Einweggleichrichters gleichgerichtet. Die dadurch entstehende Steuerspannung u3 ist eine Reihe von Impulsen folgender Gestalt: US=U,-ug=U,-Ug-coscot, (2) für U, > Uv us = Q _ für U9 < U" (3) Ist die Vergleichsspannung U, stabilisiert und durch ein Potentiometer einstellbar, so kann bei Anordnungen nach der vorliegenden Erfindung die Solldrehzahl nk mit Uz, = K . % eingestellt werden. Ist die Drehzahl kleiner als ihr Sollwert, so ist dann Ug kleiner als Uz, und die Steuerspannung u" demzufolge Null. Die Anordnung kann deshalb so getroffen sein, daß bei verschwindender Steuerspannung der elektrische Regler dem Motoranker den maximalen Ankerstrom zuführt, wodurch der Motor stark beschleunigt wird. Unterschreitet der Motor die Solldrehzahl, so wird die Spannung U9 größer als Uv, die Steuerspannung wächst steil mit der Drehzahl an und regelt damit den Motorankerstrom herab. Wegen der proportionalen Wirkung dieses Reglers liegt bei einer solchen Ausbildung des Reglers die tatsächliche Motordrehzahl stets knapp über der Solldrehzahl.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung nach der Erfindung dargestellt, in dem mit 1 der Anker eines als Gleichstromnebenschlußmotor mit permanentmagnetischem Statorfeld ausgebildeten Motors bezeichnet ist. Der Motor kann z. B. eine Nennleistung von 30 W haben. Sowohl der Motor als auch der aus Transistoren bestehende Regler werden aus einer 12-V-Batterie 2 gespeist. Mit der Motorwelle 3 ist ein Wechselspannungsgenerator 4 gekuppelt, dessen Statorspule mit dem Potentiometer R, verbunden ist. An der Zenerdiode Dl ist eine stabilisierte Gleichspannung abgreifbar, und parallel zur Diode D,_ ist die Reihenschaltung eines Widerstandes R2 und eines Potentiometers R3 angeordnet. Am Potentiometer R3 wird die Sollwertspannung Uz, eingestellt und abgegriffen.
  • Zwischen dem Schaltungspunkt 5 und dem Schleifer des Potentiometers R, liegt ein Teil der Spannung u9 des Generators 4, so daß auf die Basis-Ermitter-Strecke des Transistors T, die Differenz zwischen U" und u9 einwirkt. Solange diese Differenz positiv ist, ist der Transistor T, gesperrt. Überschreitet dagegen die Generatoramplitude U9 die durch das Potentiometer R3 vorgegebene Sollwertspannung Uv, d. h., wird die Istdrehzahl n größer als die Solldrehzahl nx, so wird in der negativen Halbperiode der Generatorspannung u9 während eines Zeitintervalls die Basis des Transistors T, negativ angesteuert (0 ist der Winkel für die Dauer des Stromflusses gemäß Es entstehen deshalb am Kollektor von T, positive Spannungsimpulse, deren Amplituden nach den Gleichungen (1) und (2) der Drehzahlabweichung proportional sind und deren Breite 2 0 beträgt.
  • Die der Regelabweichung entsprechenden Impulse werden in der zweiten Stufe des dargestellten Verstärkers mittels eines weiteren Transistors T2 verstärkt. Dieser Transistor arbeitet im A-Betrieb, da er mit positiven Basisimpulsen angesteuert wird. Am Kollektor des Transistors T2 entstehen negative Spannungsimpulse, die über die Kapazität C2 auf den Gleichrichter D3 übertragen werden. Wegen des gegenüber dem Eingangswiderstand der Transistorstufe T3 großen Ausgangswiderstandes der Transistorstufe T2 bildet der Gleichrichter D3 annähernd den arithmetischen Mittelwert der vom Koppelkondensator C2 übertragenen negativen Impulse, so daß dieser also etwa halb so groß wie die Kollektstromänderung am Transistor T2 ist. Die Gleichrichterausgangsspannung wird durch die Kapazität C3 geglättet.
  • Eine dritte Stufe des Verstärkers, die als Treiberstufe dient, wird demzufolge mit einer leicht welligen negativen Gleichspannung gesteuert, deren Amplitude in erster Näherung der Drehzahlabweichung proportional ist. In der dargestellten Anordnung arbeitet der Transistor T3 ohne Ruhevorspannung, so daß der Kollektor dieses Transistors bei Drehzahlen desMotors, die kleiner als die Solldrehzahlen sind, das Batteriepotential von -12 V aufweist und bei zunehmender Aussteuerung ein nach positiven Werten wachsendes Potential annimmt.
  • Die Endstufe des Regelverstärkers enthält die beiden parallel geschalteten Leistungstransistoren T4 und T, Da deren Eingangswiderstand und ihre Stromverstärkung stark variieren können, ist zwischen den Basisanschlüssen beider Transistoren ein Potentiometer R4 vorgesehen, dessen Schleifer mit der Stufe T3 gekoppelt ist. Beide Stufen sind wegen des hohen Ruhepotentials des T3-Kollektors über eine Zenerdiode DZ galvanisch gekoppelt. Mit dem Widerstand R3 ist der Endstufenbasisstrom so eingestellt, daß sich bei fehlender Ansteuerung der maximal gewünschte Ausgangsstrom der Endstufe ergibt. Der Kollektorstrom der Endstufe durchfließt den Anker 1 des Motors und ist also für Drehzahlen, die kleiner als die Solldrehzahlen sind, gleich dem maximalen Ankerstrom und sinkt bei positiver Drehzahlabweichung infolge positiver Aussteuerung des Treiberkollektors.
  • Abseits vom beschriebenen Ausführungsbeispiel ist es bei Einrichtungen nach der Erfindung auch möglich, die hinter der ersten Verstärkerstufe zur Verfügung stehenden, der Regelabweichung proportionalen Impulse nicht hinsichtlich ihrer Amplituden für die Regelung auszuwerten, sondern gleichermaßen bei entsprechender Impulsamplitudenbegrenzung die Breite dieser Impulse zur Regelung zu benutzen. Mit solchen Einrichtungen wird es möglich, beispielsweise bei Motoren größerer Leistung, die übliche Zündwinkelsteuerung von Thyratronen oder äquivalenten Ventilen, die als Stellglieder für den Regler dienen, durchzuführen, wobei in jedem Fall der Vorzug gegeben ist, daß der Sollwert für die Drehzahl in einfacher Weise durch eine einstellbare Gleichspannung vorgebbar und die Regelabweichung als Wechselstromgröße verstärkbar ist. Als Stellglieder für die Drehzahlregelung können vorteilhaft auch Schalttransistoren eingesetzt werden. Für den Fall, daß die Breite der der Regelabweichung entsprechenden Impulse zur Regelung herangezogen wird, kann beispielsweise die vordere oder hintere Flanke dieser Impulse zur Betätigung des jeweiligen Stellgliedes benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Einrichtung zur elektrischen Regelung und stufenlosen Einstellung der Drehzahl eines Elektromotors unter Verwendung eines mit der Motorwelle gekuppelten Wechselspannungsgenerators zur Umwandlung der Motordrehzahl in eine drehzahlproportionale Wechselspannung, bei der die Solldrehzahl des Motors durch eine einstellbare Gleichspannung vorgebbar und die Differenz zwischen der Sollwertspannung und der der Istdrehzahl entsprechenden Istwertspannung einem Regelverstärker zugeführt wird, dessen Ausgangsgröße über ein Stellglied die Motordrehzahl beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen der Istwertwechselspannung und der Sollwertgleichspannung nach Einweggleichrichtung dem Regelverstärker als Impulsfolge zugeführt wird. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit einem steuerbaren Ventil als Stellglied, dadurch gekennzeichnet, daB die der Regelabweichung entsprechende Impulsfolge nach Einweggleichrichtung zur Steuerung des Ventils (T4, T5) dient. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Breite der der Regelabweichung entsprechenden Impulse nach Amplitudenbegrenzung zur Regelung herangezogen wird.
DEC21591A 1960-06-03 1960-06-03 Einrichtung zur elektrischen Regelung und stufenlosen Einstellung der Drehzahl eines Elektromotors Pending DE1123744B (de)

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DE1123744B true DE1123744B (de) 1962-02-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294524B (de) * 1964-08-17 1969-05-08 Buehler Gmbh Nachf Geb Vorrichtung zur kontaktlosen Drehzahlregelung eines Gleichstromkleinmotors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1294524B (de) * 1964-08-17 1969-05-08 Buehler Gmbh Nachf Geb Vorrichtung zur kontaktlosen Drehzahlregelung eines Gleichstromkleinmotors

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