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DE1123451B - Absturzsicherung fuer Hebebuehnen mit an Standsaeulen aufgehaengter Plattform - Google Patents

Absturzsicherung fuer Hebebuehnen mit an Standsaeulen aufgehaengter Plattform

Info

Publication number
DE1123451B
DE1123451B DEK36924A DEK0036924A DE1123451B DE 1123451 B DE1123451 B DE 1123451B DE K36924 A DEK36924 A DE K36924A DE K0036924 A DEK0036924 A DE K0036924A DE 1123451 B DE1123451 B DE 1123451B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
platform
guide rod
leg
clamping ring
fall protection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK36924A
Other languages
English (en)
Inventor
Arie Adrianus De Koning
Kornelis Korstiaan Kare Koning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1123451B publication Critical patent/DE1123451B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F7/00Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
    • B66F7/02Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms suspended from ropes, cables, or chains or screws and movable along pillars
    • B66F7/04Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms suspended from ropes, cables, or chains or screws and movable along pillars hydraulically or pneumatically operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Absturzsicherung für Hebebühnen mit an Standsäulen aufgehängter Plattform Es sind Absturzsicherungen für Hebebühnen mit an Standsäulen aufgehängter Plattform bekannt, die aus einer mit der Standsäule verbundenen Führungsstange und einem an der Führungsstange verschieblichen, an der Plattform kippbar gelagerten Klemmring bestehen. Beim Kippen der vorzugsweise an Seilen hängenden Plattform infolge eines Seilbruches an einer Ecke oder infolge anderer Ursachen klemmt sich der Klemmring auf der Führungsstange fest und blockiert so die weitere Abwärtsbewegung der entsprechenden Ecke der Plattform.
  • Tritt bei einer Hehebühne mit einer derartigen Ab- sturzsicherung ein Seilbruch während der Aufwärtsbewegung der Plattform ein, so wird gleichzeitig mit dem Blockieren derjenigen Plattfonnecke, an der der Seilbruch auftrat, der Antriebsmotor abgestellt. Tritt dagegen der Seilbruch beim Absenken der Plattform, das bei abgeschaltetem Hubmotor unter der Wirkung des Eigengewichts und der Nutzlast erfolgt, ein, so blockiert die Sicherungsvorrichtung nur diejenige Ecke der Plattform, an der der Seilbruch auftritt, während die übrigen Ecken die Abwärtsbewegung so lange fortsetzen, bis durch entsprechendes Verkanten der Plattform zwischen den Standsäulen eine weitere Abwärtsbewegung unmöglich wird. In dieser Situation ist die Schrägstellung der Plattform beträchtlich, so cl#iß eventuell auf der Plattform befindliche Gegenst'#indc abrutschen können. Außerdem werden die tragenden Konstruktionsteile bei einer solchen Schrägstellung senkrecht zu ihrer Tragrichtung außerordentlich stark beansprucht. Darüber hinaus haben die bekannten Sicherungsvorrichtungen den Nachteil, daß bei Bruch der den Klernmring verschwenkenden Feder die Sicherung nicht wirksam wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Absturzsicherung für Hebebühnen zu schaffen, durch die beim Senken der Plattform nach der Blockierung derjenigen Plattformecke, an der der Seilbruch eintritt, auch die übrigen Ecken der Plattform blockiert werden, bevor diese eine unerwünscht große Schrägstellung einnimmt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß an der Plattform ein Winkelhebel angelenkt ist, der bei geringem Schrägstellen der Plattform durch Anlage seines einen Schenkels an der Führungsstange verschwenkt wird, wobei der andere Schenkel den Klemmring in Klemmstellung drückt. Der eine Schenkel des Winkelhebels umfaßt dabei die Führungsstange an der Bühnen-Innenseite mittels eines pratzenartigen Bügels und der andere Schenkel wirkt an der Bühnen-Außenseite der Führungsstange auf den Klemmring ein. Das Blockieren der einzelnen Ecken der Plattform an den entsprechenden Führungsstangen erfolgt dabei schon, wenn der Winkel zwischen der Plattform und der Führungsstange geringfügig kleiner als rechtwinklig wird und bleibt auch bei darauf folgender Vergrößerung dieses Winkels erhalten, bis die Last der Plattform wieder von den Tragseilen übernommen wird. Dadurch können die übrigen Ecken nach der Blokkierung der ersten Ecke festgeklemmt werden, indem der Winkel zwischen der Plattform und den Führungsstangen an den übrigen Ecken kleiner als rechtwinklig wird, ohne daß durch die dabei erfolgende Vergrößerung des Winkels an der ersten Blockierungsstelle dort die Blockierung gelöst wird. Die Plattform wird also im Falle eines Seilbruches schon nach geringfügigem Schrägstellen festgehalten, so daß keine Gefahr für ein Abrutschen der Last besteht.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, wobei auf die Zeichnungen Bezug genommen wird. In diesen Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Absturzsicherung an einer der Plattformecken einer Hebebühne, nach der Linie 1-1 in Fig. 3, wobei die Absturzsicherung in ihrer unwirksamen Stellung dargestellt ist, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1 in der die Ab- sturzsicherung in der wirksamen Stellung gezeigt wird, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 1, und Fig. 4 eine Draufsicht auf den Winkelhebel, der ein Teil der Absturzsicherung ist.
  • Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen eine Ecke der Plattform 1-einer Hebebühne. An dieser Ecke ist die Plattform 1 mit einem um die Seilscheibe 2 geführten Stahlseil 3 an der festen Säule 4 der Hebebühne aufgehängt. Diese Säule 4 ist mit einer Führungsstange 5 versehen, die an der (nicht eingezeichneten) Spitze der Säule 4 befestigt ist und sich bis nahe dem Säulenfuß erstreckt. Die Führungsstange 5 gleitet mit Spiel in einer Trägerverlängerung 6, die nüttels eines Querstückes 7 in der Säule 4 geführt ist (Fig. 3).
  • In einer Aussparung 8 des Trägers 6 ist ein Klemmring 9 angeordnet, der mit geringem Spiel um die Stange 5 herumliegt und in Axialrichtung auf derselben gleiten kann. Der Klemmring 9 wird in der Normalstellung durch eine Winkelleiste 10 an seiner einen Seite unterstützt, während er mit seiner anderen Seite auf einer Querleiste 10a aufliegt. Dabei hat der Klemmring 9 an dem der Säule 4 zugewandten Ende des Trägers 6 gerade Spiel genug, daß er um dieses Ende schwenkend eine Kippbewegung ausführen kann. Ein stehender Bolzen 11 mit Druckfeder 12, der auf den diametral gegenüberliegenden Teil des Klemmringes 9 wirkt, verhindert unter normalen Umständen, d. h. solange die Plattform 1 horizontal liegt, die beschriebene Kippbewegung (Fig. 1).
  • Ein Scharnierbolzen 13, der am Träger 6 befestigt ist, dient zur schwenkbaren Lagerung eines Winkelhebels 14, 15, wobei der Schenkel 14 an der Unterseite des Klemmringes 9 an der von dem Bolzen 13 abgekehrten Seite der Führungsstange 5 anliegt und der Schenkel 15 an seinem freien Ende einen pratzenartigen Bügel 16 trägt. Dieser Bügel umgreift mit geringem Abstand die Führungsstange 5, und zwar auf der Seite der Führungsstange, die von der Schwenkachse des Klemmringes 9 abgekehrt ist.
  • Arbeitet die Hebebühne störungsfrei, so bewegt sich der Bügel 16 frei an der Führungsstange 5 entlang.
  • Tritt beim Senken der Plattform eine Störung etwa durch Bruch des Seiles 3 auf (Fig. 2), so sinkt die entsprechende Ecke der Plattform 1 schneller als die übrigen Ecken. Dabei stellt sich die Plattform 1 schief, so daß der Bügel 16 mit der Stange 5 in Berührung kommt (in Fig. 4 stellt die Lage 5' in bezug auf die Lage 5 die Verschiebung des Bügels 16 dar) und so weit in Richtung des Pfeiles 17 zurückgedrängt wird, daß der Winkelhebel 14, 15 mit seinem Schenkel 14 den Klemmring 9 unter überwindung des Druckes der Feder 12 in die wirksame Klemmlage verschwenkt (s. Fig. 2).
  • Die Absenkbewegung dieser Ecke der Plattform 1 wird dadurch blockiert. Die Plattform bildet jetzt mit der Führungsstange, an der der Seilbruch auftrat, einen spitzen Winkel. Die übrigen Ecken der Plattform 1 setzen inzwischen ihre Abwärtsbewegung fort, wobei der Winkel zwischen der Plattform und der Führungsstange in der blockierten Ecke von spitz zunächst rechtwinklig und dann stumpf wird. Die Sperrstellung in der blockierten Ecke bleibt aber dabei erhalten, da das Gewicht der Plattform immer nur auf eine Seite des Klemmringes wirkt. Inzwischen ist der Winkel zwischen der Plattform und der Führungsstange an einer oder mehreren der anderen Ecken der Plattform spitz geworden, so daß auch an diesen Ecken die oben beschriebene Verkantung des Klenunringes eintritt und die Plattform somit auch hier blokkiert wird. Die Abwärtsbewegung der Plattform kommt also schließlich zum Stillstand. Die Plattform hängt dabei in verkanteter Lage zwischen den Säulen. Die Konstruktion ist jedoch so bemessen, daß die Verkantung bis zum Ansprechen aller Absturzsicherungen nur geringfügig ist und die zulässigen Grenzen bei weitem nicht erreicht werden.
  • Erst wenn nach Ersatz des gebrochenen Seiles und nach Einschaltung des Hubmotors die Hubseile wieder unter Spannung kommen und die auf die Klemmringe drückenden Lasten der Plattform wieder von den Seilen übernommen werden, drücken die Federn 12 über die Bolzen 11 die Klemmringe 9 aus der KlemmsteRung, so daß die Blockierung der entsprechenden Ecken aufgehoben wird.
  • Steht während der normalen Abwä-rtsbewegung der Plattform ein Hindernis unter der Bühne, so wird die Plattform auf dieses Hindernis stoßen und sich gleichfalls schief stellen. Auch dann treten die Sicherungen der Reihe nach in Tätigkeit (z. B. die Relativlage 5"' in Fig. 4).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Absturzsicherung für Hebebühnen mit aufgehängter Plattform, die aus einer mit der Säule verbundenen Führungsstange und einem an der Führungsstange verschieblichen, an der Plattform kippbar gelagerten Klemmring besteht, dadurch gekennzeichnet, daß an der Plattform (1) ein Winkelhebel (14, 15) angelenkt ist, der bei geringem Schrägstellen der Plattform durch Anlage seines einen Schenkels (15) an der Führungsstange (5) verschwenkt wird, wobei der andere Schenkel (14) den Klemnuing (9) in Klemmstellung drückt.
  2. 2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schenkel (15) des Winkelhebels die Führungsstange (5) an der Bühnen-Innenseite mittels eines pratzenartigen Bügels (16) umfaßt und der andere Schenkel (14) an der Bühnen-Außenseite der Führungsstange (5) auf den Klemmring (9) einwirkt. 3. Sicherung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (14, 15) in der Horizontalebene des Klemnuinges (9) an der Plattform (1) angelenkt ist. 4. Sicherung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Lösen des Klemmringes (9) aus der Klemmstellung ein unter Federdruck stehender Bolzen (11) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 687 093, 927 951.
DEK36924A 1958-02-11 1959-02-10 Absturzsicherung fuer Hebebuehnen mit an Standsaeulen aufgehaengter Plattform Pending DE1123451B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1123451X 1958-02-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1123451B true DE1123451B (de) 1962-02-08

Family

ID=19869697

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK36924A Pending DE1123451B (de) 1958-02-11 1959-02-10 Absturzsicherung fuer Hebebuehnen mit an Standsaeulen aufgehaengter Plattform

Country Status (1)

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DE (1) DE1123451B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282274B (de) * 1966-05-05 1968-11-07 Julio Villars Absturzsicherung fuer einen an Zugseilen haengenden Lasttraeger einer Hebevorrichtung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE687093C (de) * 1937-06-13 1940-01-22 Ernst Wagner Appbau
DE927951C (de) * 1950-11-15 1955-05-20 Joseph Bradbury & Sons Ltd Aufzug fuer Fahrzeuge od. dgl.

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US3435915A (en) * 1966-05-05 1969-04-01 Julio Villars Lifting installation

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