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DE1122455B - Duesenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke - Google Patents

Duesenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke

Info

Publication number
DE1122455B
DE1122455B DEW26353A DEW0026353A DE1122455B DE 1122455 B DE1122455 B DE 1122455B DE W26353 A DEW26353 A DE W26353A DE W0026353 A DEW0026353 A DE W0026353A DE 1122455 B DE1122455 B DE 1122455B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
nozzle centrifuge
quark
nozzle
whey
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW26353A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Meis
Dr Wilhelm Wilsmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Mechanical Equipment GmbH
Original Assignee
Westfalia Separator GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfalia Separator GmbH filed Critical Westfalia Separator GmbH
Priority to DEW26353A priority Critical patent/DE1122455B/de
Priority to CH456360A priority patent/CH380030A/de
Priority claimed from FR826836A external-priority patent/FR1256818A/fr
Priority to AT358460A priority patent/AT243188B/de
Priority to BE594814A priority patent/BE594814A/fr
Priority to US54969A priority patent/US3119775A/en
Publication of DE1122455B publication Critical patent/DE1122455B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/02Casings; Lids
    • B04B7/04Casings facilitating discharge

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Düsenzentrifuge, welche den von dickgelegter Magermilch getrennten Quark in mehr oder weniger konzentrierter Form kontinuierlich durch am Trommelumfang angeordnete Öffnungen auswirft.
Die im stillstehenden Gehäuse zur Aufnahme der Feststofffraktion vorgesehene Fangkammer der Düsenzentrifugen ist im allgemeinen ringförmig ausgebildet und bei einer bekannten Bauart, ähnlich dem Ablauf auf der Druckseite einer Kreiselpumpe, mit einem Tangentialaustritt versehen. Bei einer anderen bekannten Bauart wird das Feststoffkonzentrat gegen ein ringförmiges Leitblech geschleudert, das es aus der horizontalen Bewegungsrichtung nach unten umlenkt, um dann über einen schrägen, rutschenförmigen Boden zu der im tiefsten Punkt gelegenen Austrittsöffnung zu gleiten.
Es hat sich nun gezeigt, daß bei hohen Feststoffkonzentrationen und bei zum Anhaften neigenden Feststoffen ein sicherer Ablauf aus solchen Fangkammem nicht immer gewährleistet ist. So ist z. B. ein kontinuierlicher Betrieb beim Trennen von Quark und Molke mittels Düsenzentrifugen der vorgenannten Bauarten nicht möglich. Der Mindestgehalt an Trockenmasse ist beim Speisequark durch gesetzliehe Bestimmungen festgelegt, und zwar soll lO°/oiger Fettquark mindestens 20% und 40%iger Fettquark mindestens 24°/o Trockensubstanz enthalten. Wird nun die Einstellung des Quarkfettgehaltes mit normalem Rahm vorgenommen, so muß der Quark in entsprechend hoher Konzentration abgeschleudert werden, damit nach dem Rahmzusatz der gesetzlich vorgeschriebene Mindestgehalt an Trockenmasse sichergestellt ist.
Die Fließfähigkeit des Quarks in derart hohen Konzentrationen ist aber relativ gering, so daß er sich in der Fangkammer in Richtung zur rotierenden Schleudertrommel festsetzt, bis er schließlich an der Trommel schleift. Die hohe Reibungswärme hat ein weiteres Austrocknen und eine Krustenbildung zur Folge, und der entstehende Abrieb verstopft auch noch die Austrittsöffnungen am Trommelumfang. Abgesehen von der an sich schon nachteiligen Betriebsunterbrechung ist dann nicht nur die Fangkammer zu reinigen, sondern auch die Schleudertrommel zu zerlegen, um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.
Die Erfindung bezweckt, eine Düsenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke zu schaffen, bei der die beschriebenen Nachteile nicht auftreten können. Sie ist im wesentlichen gekennzeichnet durch eine an sich bekannte, unterhalb der Fangkammer Düsenzentrifuge zum Trennen
von Quark und Molke
Anmelder:
Westfalia Separator A. G.,
Oelde (Westf.), Werner-Habig-Straße
Dr. Wilhelm Wilsmann, Oelde (Westf.),
und Karl Meis, Oelde (Westf.),
sind als Erfinder genannt worden
angeordnete Mulde und in diese hineinragende, eine Relativbewegung dazu ausführende Räumflügel.
Es sind bereits um eine vertikale Achse umlaufende Siebzentrifugen mit Öffnungen im Trommelboden bekannt, denen das Schleudergut von oben zugeführt wird und bei denen die Feststoffe mit Hilfe einer eingebauten Schnecke in eine unterhalb der Schleudertrommel angeordnete Sammelrinne gefördert werden, wo sie ein Räumer erfaßt und einer Auswurfrinne zuführt. Die bekannten Räumvorrichtungen bestehen aus einem gesondert angetriebenen und auf der schnell umlaufenden Schneckenwelle drehbar gelagerten Rad oder Teller, an dem Austragorgane angeordnet sind, die in die Sammelrinne für die Feststoffe hineinragen. Demgegenüber betrifft die Erfindung eine Düsenzentrifuge mit geschlossenem Trommelboden und am Trommelumfang angeordneten Auswurföffnungen für die konzentrierten Quarkteilchen, die von der Fangkammer aus der horizontalen Bewegungsrichtung in eine unterhalb des Fängers angeordnete Mulde umgelenkt werden, aus der sie eine Räumvorrichtung zu einer Bodenöffnung fördert.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht aus einer stillstehenden, vom Zentrifugengehäuse gebildeten Mulde und einem mit geringer Drehzahl umlaufenden, mit Räumflügeln versehenen Ring, der durch einen Keilriemen angetrieben wird. Die Mulde ist mit einer Bodenöffnung versehen, aus der die von den Räumflügeln erfaßten Feststoffe herausfallen. Unterhalb dieser Bodenöffnung kann ein Auffangtrichter vorgesehen sein, aus dem die aufgefangenen
109 760/164
Feststoffe durch eine Förderschnecke, Schneckenpumpe od. dgl. weitergefördert werden.
Es ist aber auch möglich, die Mulde umlaufen zu lassen und ein stillstehendes schaufeiförmiges Ausräumorgan vorzusehen, das die Feststoffe vom MuI-dengrund abhebt und aus der Mulde herausfördert. In diesem Fall ist eine Bodenöffnung in der Mulde nicht erforderlich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Mit 1 ist die Schleudertrommel bezeichnet, die am Umfang mit Austrittöffnungen 2 für die Feststoffe versehen ist. Diese werden gegen ein an der Haube 3 angeordnetes Leitblech 4 geschleudert, das sie aus der horizontalen Richtung nach unten umlenkt. Die Außenwand 5 der Fangkammer 6 verläuft annähernd lotrecht, um ein Anhaften der Feststoffe weitgehend auszuschließen. Unterhalb der Fangkammer 6 ist eine ringförmige Mulde im Gehäuse 8 vorgesehen. Ein Ring 9 ist am Gehäuse drehbar gelagert und mit Räumflügeln 10 versehen, die in die Mulde 7 hineinragen. Der Antrieb des Ringes 9 erfolgt durch einen Motor 11 über einen Keilriemen 12. Der Bodenablauf 13 der Mulde 7 endet oberhalb eines Auffangtrichters 14, aus dem die Feststoffe durch eine Forderschnecke 15 weitergefördert werden. Zum Abdecken der Ausräumvorrichtung ist eine Haube 16 vorgesehen, die über die Haube 3 gestülpt wird und bei 17 aufsitzt. Sie kann während des Schleuderbetriebes abgehoben werden, so daß jederzeit eine Beobachtung der Ausräumorgane möglich ist.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Düsenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte, unterhalb der Fangkammer (6) angeordnete Mulde (7) und in diese hineinragende, eine Relativbewegung zu dieser ausführende Räumflügel (10).
2. Düsenzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (7) stillstehend im Zentrifugengehäuse angeordnet ist und die Räumflügel (10) mit einem durch einen Motor (11) in Drehung versetzbaren Ring (9) verbunden sind.
3. Düsenzentrifuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (7) mit einem Bodenablauf (13) versehen ist, der oberhalb eines Auffangtrichters (14) endet.
4. Düsenzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausräumvorrichtung von einer während des Betriebes abhebbaren Haube (16) abgedeckt ist.
5. Düsenzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Fangkammer (6) eine in Drehung versetzbare Mulde angeordnet ist, die mit einem stillstehenden schaufeiförmigen Ausräumorgan zusammenwirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 127 096, 951140;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 061 696.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Q 109 760/164 1.62
DEW26353A 1959-09-10 1959-09-10 Duesenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke Pending DE1122455B (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW26353A DE1122455B (de) 1959-09-10 1959-09-10 Duesenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke
CH456360A CH380030A (de) 1959-09-10 1960-04-22 Düsenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke
AT358460A AT243188B (de) 1959-09-10 1960-05-12 Schleuder mit einer ein Feststoffkonzentrat auswerfenden Trommel
BE594814A BE594814A (fr) 1959-09-10 1960-09-07 Dispositif de vidange pour un concentrat solide rejeté d'un tambour centrifuge.
US54969A US3119775A (en) 1959-09-10 1960-09-09 Centrifugal separator construction for separating curds from whey

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW26353A DE1122455B (de) 1959-09-10 1959-09-10 Duesenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke
FR826836A FR1256818A (fr) 1960-05-11 1960-05-11 Dispositif d'évacuation du concentré de matières solides rejeté par un bol de centrifugeur

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1122455B true DE1122455B (de) 1962-01-18

Family

ID=26002311

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW26353A Pending DE1122455B (de) 1959-09-10 1959-09-10 Duesenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1122455B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE127096C (de) *
DE951140C (de) * 1953-12-11 1956-10-25 Kleemann S Vereinigte Fabriken Siebzentrifuge zum Entfernen von Fluessigkeiten aus Dickstoffen
DE1061696B (de) * 1958-05-27 1959-07-16 Braunschweigische Maschb Ansta Kontinuierlich arbeitende Siebzentrifuge

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE127096C (de) *
DE951140C (de) * 1953-12-11 1956-10-25 Kleemann S Vereinigte Fabriken Siebzentrifuge zum Entfernen von Fluessigkeiten aus Dickstoffen
DE1061696B (de) * 1958-05-27 1959-07-16 Braunschweigische Maschb Ansta Kontinuierlich arbeitende Siebzentrifuge

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