DE1122455B - Duesenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke - Google Patents
Duesenzentrifuge zum Trennen von Quark und MolkeInfo
- Publication number
- DE1122455B DE1122455B DEW26353A DEW0026353A DE1122455B DE 1122455 B DE1122455 B DE 1122455B DE W26353 A DEW26353 A DE W26353A DE W0026353 A DEW0026353 A DE W0026353A DE 1122455 B DE1122455 B DE 1122455B
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- DE
- Germany
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- trough
- nozzle centrifuge
- quark
- nozzle
- whey
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- Pending
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B7/00—Elements of centrifuges
- B04B7/02—Casings; Lids
- B04B7/04—Casings facilitating discharge
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Düsenzentrifuge, welche den von dickgelegter Magermilch getrennten
Quark in mehr oder weniger konzentrierter Form kontinuierlich durch am Trommelumfang angeordnete
Öffnungen auswirft.
Die im stillstehenden Gehäuse zur Aufnahme der Feststofffraktion vorgesehene Fangkammer der Düsenzentrifugen
ist im allgemeinen ringförmig ausgebildet und bei einer bekannten Bauart, ähnlich dem
Ablauf auf der Druckseite einer Kreiselpumpe, mit einem Tangentialaustritt versehen. Bei einer anderen
bekannten Bauart wird das Feststoffkonzentrat gegen ein ringförmiges Leitblech geschleudert, das es aus
der horizontalen Bewegungsrichtung nach unten umlenkt, um dann über einen schrägen, rutschenförmigen
Boden zu der im tiefsten Punkt gelegenen Austrittsöffnung zu gleiten.
Es hat sich nun gezeigt, daß bei hohen Feststoffkonzentrationen und bei zum Anhaften neigenden
Feststoffen ein sicherer Ablauf aus solchen Fangkammem nicht immer gewährleistet ist. So ist z. B. ein
kontinuierlicher Betrieb beim Trennen von Quark und Molke mittels Düsenzentrifugen der vorgenannten
Bauarten nicht möglich. Der Mindestgehalt an Trockenmasse ist beim Speisequark durch gesetzliehe
Bestimmungen festgelegt, und zwar soll lO°/oiger Fettquark mindestens 20% und 40%iger Fettquark
mindestens 24°/o Trockensubstanz enthalten. Wird nun die Einstellung des Quarkfettgehaltes mit normalem
Rahm vorgenommen, so muß der Quark in entsprechend hoher Konzentration abgeschleudert
werden, damit nach dem Rahmzusatz der gesetzlich vorgeschriebene Mindestgehalt an Trockenmasse
sichergestellt ist.
Die Fließfähigkeit des Quarks in derart hohen Konzentrationen ist aber relativ gering, so daß er
sich in der Fangkammer in Richtung zur rotierenden Schleudertrommel festsetzt, bis er schließlich an der
Trommel schleift. Die hohe Reibungswärme hat ein weiteres Austrocknen und eine Krustenbildung zur
Folge, und der entstehende Abrieb verstopft auch noch die Austrittsöffnungen am Trommelumfang.
Abgesehen von der an sich schon nachteiligen Betriebsunterbrechung ist dann nicht nur die Fangkammer
zu reinigen, sondern auch die Schleudertrommel zu zerlegen, um den ursprünglichen Zustand
wiederherzustellen.
Die Erfindung bezweckt, eine Düsenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke zu schaffen, bei
der die beschriebenen Nachteile nicht auftreten können. Sie ist im wesentlichen gekennzeichnet durch
eine an sich bekannte, unterhalb der Fangkammer Düsenzentrifuge zum Trennen
von Quark und Molke
von Quark und Molke
Anmelder:
Westfalia Separator A. G.,
Oelde (Westf.), Werner-Habig-Straße
Oelde (Westf.), Werner-Habig-Straße
Dr. Wilhelm Wilsmann, Oelde (Westf.),
und Karl Meis, Oelde (Westf.),
sind als Erfinder genannt worden
angeordnete Mulde und in diese hineinragende, eine Relativbewegung dazu ausführende Räumflügel.
Es sind bereits um eine vertikale Achse umlaufende Siebzentrifugen mit Öffnungen im Trommelboden
bekannt, denen das Schleudergut von oben zugeführt wird und bei denen die Feststoffe mit Hilfe
einer eingebauten Schnecke in eine unterhalb der Schleudertrommel angeordnete Sammelrinne gefördert
werden, wo sie ein Räumer erfaßt und einer Auswurfrinne zuführt. Die bekannten Räumvorrichtungen
bestehen aus einem gesondert angetriebenen und auf der schnell umlaufenden Schneckenwelle
drehbar gelagerten Rad oder Teller, an dem Austragorgane angeordnet sind, die in die Sammelrinne für
die Feststoffe hineinragen. Demgegenüber betrifft die Erfindung eine Düsenzentrifuge mit geschlossenem
Trommelboden und am Trommelumfang angeordneten Auswurföffnungen für die konzentrierten
Quarkteilchen, die von der Fangkammer aus der horizontalen Bewegungsrichtung in eine unterhalb
des Fängers angeordnete Mulde umgelenkt werden, aus der sie eine Räumvorrichtung zu einer Bodenöffnung
fördert.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht aus einer stillstehenden, vom Zentrifugengehäuse gebildeten
Mulde und einem mit geringer Drehzahl umlaufenden, mit Räumflügeln versehenen Ring, der
durch einen Keilriemen angetrieben wird. Die Mulde ist mit einer Bodenöffnung versehen, aus der die von
den Räumflügeln erfaßten Feststoffe herausfallen. Unterhalb dieser Bodenöffnung kann ein Auffangtrichter
vorgesehen sein, aus dem die aufgefangenen
109 760/164
Feststoffe durch eine Förderschnecke, Schneckenpumpe od. dgl. weitergefördert werden.
Es ist aber auch möglich, die Mulde umlaufen zu lassen und ein stillstehendes schaufeiförmiges Ausräumorgan
vorzusehen, das die Feststoffe vom MuI-dengrund abhebt und aus der Mulde herausfördert.
In diesem Fall ist eine Bodenöffnung in der Mulde nicht erforderlich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Mit 1 ist die Schleudertrommel bezeichnet, die am Umfang mit Austrittöffnungen 2 für die Feststoffe
versehen ist. Diese werden gegen ein an der Haube 3 angeordnetes Leitblech 4 geschleudert, das sie aus
der horizontalen Richtung nach unten umlenkt. Die Außenwand 5 der Fangkammer 6 verläuft annähernd
lotrecht, um ein Anhaften der Feststoffe weitgehend auszuschließen. Unterhalb der Fangkammer 6 ist eine
ringförmige Mulde im Gehäuse 8 vorgesehen. Ein Ring 9 ist am Gehäuse drehbar gelagert und mit
Räumflügeln 10 versehen, die in die Mulde 7 hineinragen. Der Antrieb des Ringes 9 erfolgt durch einen
Motor 11 über einen Keilriemen 12. Der Bodenablauf 13 der Mulde 7 endet oberhalb eines Auffangtrichters
14, aus dem die Feststoffe durch eine Forderschnecke 15 weitergefördert werden. Zum Abdecken
der Ausräumvorrichtung ist eine Haube 16 vorgesehen, die über die Haube 3 gestülpt wird und
bei 17 aufsitzt. Sie kann während des Schleuderbetriebes abgehoben werden, so daß jederzeit eine
Beobachtung der Ausräumorgane möglich ist.
Claims (5)
1. Düsenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke, gekennzeichnet durch eine an sich
bekannte, unterhalb der Fangkammer (6) angeordnete Mulde (7) und in diese hineinragende,
eine Relativbewegung zu dieser ausführende Räumflügel (10).
2. Düsenzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (7) stillstehend im
Zentrifugengehäuse angeordnet ist und die Räumflügel (10) mit einem durch einen Motor (11) in
Drehung versetzbaren Ring (9) verbunden sind.
3. Düsenzentrifuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (7) mit einem
Bodenablauf (13) versehen ist, der oberhalb eines Auffangtrichters (14) endet.
4. Düsenzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausräumvorrichtung
von einer während des Betriebes abhebbaren Haube (16) abgedeckt ist.
5. Düsenzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Fangkammer
(6) eine in Drehung versetzbare Mulde angeordnet ist, die mit einem stillstehenden schaufeiförmigen Ausräumorgan zusammenwirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 127 096, 951140;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 061 696.
Deutsche Patentschriften Nr. 127 096, 951140;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 061 696.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Q 109 760/164 1.62
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW26353A DE1122455B (de) | 1959-09-10 | 1959-09-10 | Duesenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke |
| CH456360A CH380030A (de) | 1959-09-10 | 1960-04-22 | Düsenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke |
| AT358460A AT243188B (de) | 1959-09-10 | 1960-05-12 | Schleuder mit einer ein Feststoffkonzentrat auswerfenden Trommel |
| BE594814A BE594814A (fr) | 1959-09-10 | 1960-09-07 | Dispositif de vidange pour un concentrat solide rejeté d'un tambour centrifuge. |
| US54969A US3119775A (en) | 1959-09-10 | 1960-09-09 | Centrifugal separator construction for separating curds from whey |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW26353A DE1122455B (de) | 1959-09-10 | 1959-09-10 | Duesenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke |
| FR826836A FR1256818A (fr) | 1960-05-11 | 1960-05-11 | Dispositif d'évacuation du concentré de matières solides rejeté par un bol de centrifugeur |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1122455B true DE1122455B (de) | 1962-01-18 |
Family
ID=26002311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW26353A Pending DE1122455B (de) | 1959-09-10 | 1959-09-10 | Duesenzentrifuge zum Trennen von Quark und Molke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1122455B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE127096C (de) * | ||||
| DE951140C (de) * | 1953-12-11 | 1956-10-25 | Kleemann S Vereinigte Fabriken | Siebzentrifuge zum Entfernen von Fluessigkeiten aus Dickstoffen |
| DE1061696B (de) * | 1958-05-27 | 1959-07-16 | Braunschweigische Maschb Ansta | Kontinuierlich arbeitende Siebzentrifuge |
-
1959
- 1959-09-10 DE DEW26353A patent/DE1122455B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE127096C (de) * | ||||
| DE951140C (de) * | 1953-12-11 | 1956-10-25 | Kleemann S Vereinigte Fabriken | Siebzentrifuge zum Entfernen von Fluessigkeiten aus Dickstoffen |
| DE1061696B (de) * | 1958-05-27 | 1959-07-16 | Braunschweigische Maschb Ansta | Kontinuierlich arbeitende Siebzentrifuge |
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