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DE1121507B - Schaltungsanordnung zur Sicherung gegen Diebstahl - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Sicherung gegen Diebstahl

Info

Publication number
DE1121507B
DE1121507B DES68805A DES0068805A DE1121507B DE 1121507 B DE1121507 B DE 1121507B DE S68805 A DES68805 A DE S68805A DE S0068805 A DES0068805 A DE S0068805A DE 1121507 B DE1121507 B DE 1121507B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
arrangement according
protected
bridging
bridging member
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES68805A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ulrich Biederstedt
Robert Lukas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES68805A priority Critical patent/DE1121507B/de
Priority to CH546461A priority patent/CH397471A/de
Publication of DE1121507B publication Critical patent/DE1121507B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/22Electrical actuation
    • G08B13/26Electrical actuation by proximity of an intruder causing variation in capacitance or inductance of a circuit

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Sicherung gegen Diebstahl Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Sicherung gegen Diebstahl von an der Wand hängenden oder auf Tischen od. dgl. aufgestellten Gegenständen, z. B. Gemälden oder Wertbehältern, unter Verwendung von kapazitiven Meldungsgebern.
  • Derartige Anordnungen sind bereits zum Schutz von Räumen gegen unbefugtes Betreten bekannt, wobei die Fühlelektroden in der Regel an den möglichen Zutrittsstellen, also an den Fenstern und Türen, angebracht sind. Um jedoch bestimmte Gegenstände, die sich in frei zugänglichen Räumen befinden, gegen Diebstahl zu schützen, können diese oder ähnliche Anordnungen nicht benutzt werden, weil bei den bekannten kapazitiven Raumschutzgeräten bereits das Herantreten von Besuchern an die zu schützenden Gegenstände zu einer Alarmauslösung führen würde. Außerdem stören oft die vor den Gegenständen angebrachten Fühlefektroden die Betrachtung dieser Ge- genstände.
  • So ist auch bereits versucht worden, unter Verwendung einer auf Kapazitätsänderungen ansprechenden Sicherheitsschaltung Gemälde dadurch gegen Diebstahl zu schützen, daß die kapazitiven Fühler, um unsichtbar zu bleiben, am Bilderrahmen befestigt werden. Dies hat jedoch den Nachteil, daß die zur Meldezentrale führenden Leitungen jeweils am Bilderrahmen angeschlossen werden müssen. Außerdem stellt eine derartige Anordnung keinen Schutz gegen Herausschneiden des Bildes aus dem Rahmen dar.
  • Zur Sicherung von Gegenständen gegen Diebstahl ist es auch bereits bekannt, auf einer Tischplatte zwei im Abstand voneinander anaeordnete leitende Schichten, z. B. in Form zweier Maschennetze, vorzusehen, die als Meßkapazität dienen und welche über Meßleitungen mit dem Überwachungsgerät verbunden sind. Ist der auf dem Tisch befindliche Gegenstand aus elektrisch leitendem Material oder mit einer entsprechenden Abdeckung versehen, so bewirkt die Wegnahme dieses Gegenstandes eine Kapazitätsänderung, und diese kann dann zu einer Alarrnauslösung benutzt werden.
  • Eine solche Anordnung hat aber, insbesondere als Diebstahlsicherung für Gemälde, schwerwiegende Nachteile. Die leitenden Schichten der Meßanordnung bilden eine Grundkapazität, zu der sich dann die Kapazität addiert, welche durch das Vorhandensein des zu schützenden Gegenstandes bewirkt wird. Für die Oberwachungseinrichtung steht daher nur das Verhältnis zwischen der Grundkapazität und dieser Zusatzkapazität als Meßwert zur Verfügung.
  • In der Regel ist die Grundkapazität durch die relativ großen Abmessungen der leitenden Bewegungen und wegen des geringen gegenseitigen Abstandes relativ groß, so daß die Zusatzkapazität im Verhältnis dazu nur gering ist. Für die überwachungsschaltung werden daher hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Meßwertumsetzung gestellt, wobei Schwierigkeiten dadurch auftreten können, daß die Zusatzkapazität im Bereich der betriebsmäßig auftretenden ungewollten Kapazitätsänderungen liegen, die beispielsweise durch bestimmte Umwelteinflüsse auftreten können.
  • Ein weiterer Nachteil derartiger Anordnungen ist darin zu sehen, daß die Sicherungseinrichtung nicht nur bei Wegnahme des betreffenden Gegenstandes anspricht, sondern auch bei Annäherung einer Person, was die ungestörte Betrachtung von Bildern, Gemälden usw. erheblich erschwert. Um die Grundkapazität der leitenden Schichten merklich zu verändern, müßte ferner der metallisch leitende Gegenstand mit einer der Schichten durch unmittelbares Auflegen oder Befestigen galvanisch verbunden werden, was bei der in der Regel geübten Aufhängung von Gemälden und Bildern auf Schwierigkeiten stößt.
  • Aufgabe der Erfindung war es daher, diese Nachteile zu vermeiden und dabei vor allem eine Lösung anzugeben, die bei Wegnahme des zu sichernden Gegenstandes zu einer möglichst großen Kapazitätsänderung führt. Außerdem sollte das Betrachten des zu sichernden Gegenstandes aus der Nähe zwar ermöglicht werden, trotzdem sollte aber eine absolute Sicherung gegen ein Herausschneiden des Bildes aus dem Rahmen gegeben sein. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der kapazitive Meldungsgeber aus ortsfest, z. B. an der Wand befestigten, zur Meßschaltung gehörenden stabförmigen Fühlelektroden und einem oder mehreren am zu schützenden Gegenstand befestigten kapazitiv wirkenden Überbrückungsgliedern für die Fühlelektroden besteht, so daß jede Lageveränderung oder Wegnahme des zu schützenden Gegenstandes zu einer Kapazitätsänderung und damit zur Alarmauslösung führt. Die Kapazitätsänderung ist dabei sehr groß, da bei Wegnahme des kapazitiv wirkenden überbrükkungsgliedes die Grundkapazität fast den Wert Null erreicht, während in der gesicherten Ruhestellung der Maximalwert der Kapazität vorhanden ist. Auf diese Weise läßt sich mit einfachen Mitteln und großer betrieblicher Sicherheit eine Alarmauslösung bei Wegnahme des gesicherten Gegenstandes erzielen.
  • Da das Überbrückungsglied auf der Rückseite bzw. Unterseite des zu schützenden Gegenstandes angebracht wird, stört die Schutzeinrichtung weder das Betrachten des Gegenstandes, noch kann ohne weiteres festgestellt werden, ob eine Sicherungseinrichtung überhaupt vorhanden ist. Als elektrisch leitendes Überbrückungsglied kann man eine beliebige metallische Auflage, beispielsweise eine aufgeklebte Folie verwenden. Es ist aber auch möglich, lediglich einen metallischen Anstrich am zu schützenden Gegenstand vorzusehen. Soll zugelassen werden, daß ein Betrachter beliebig nahe an den zu schützenden Gegenstand herantreten kann, so wird man das überbrückungsglied so groß wählen, daß es den größten Teil der Bild-bzw. Aufstellungsfläche umfaßt.
  • Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen bestimmten Schutzabstand für den Betrachter vorzugeben. In diesem Fall wird das überbrückungsglied derart bemessen und angeordnet, daß das von den ortsfesten Fühlelektroden ausgehende elektrische Feld über das Überbrückungsglied hinaustritt. Die Empfindlichkeit einer derartigen Sicherungsanordnung ist dann zwar etwas geringer, es genügt aber immer noch, um beim Entfernen des zu schützenden Gegenstandes einen Alarm auszulösen.
  • Bei der Anordnung nach der Erfindung wird bei Gemälden in der Regel vorausgesetzt, daß das Überbrückungsglied wegen der großen Kapazität gegenüber der Wand auf Erdpotential liegt. Dies gilt naturgemäß nicht mehr, wenn gut isolierende Wände vorhanden sind. Hier kann man das dem Überbrückungsglied gegenüberliegende Stück der Wand mit einer geerdeten Folie abdecken, die dann allerdings hinreichend große Ausschnitte für die Fühlelektroden aufweisen muß. Als Verbindungsleitung zur Erde kann man zweckmäßigerweise den Kabelmantel der Fühlelektroden verwenden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus zwei Ausführungsbeispielen, wobei die Anordnung nach Fig. 1 die Annäherung an den zu schützenden Gegenstand auch auf geringste Distanz zuläßt, während Fig. 2 eine Anordnung zeigt, bei der für den Betrachter ein gewisser Schutzabstand vorgeschrieben ist, der nicht unterschritten werden darf, wenn nicht eine Alarmauslösung erfolgen soll.
  • In Fig. 1 ist die mit den Fühlelektroden 2 und 3 arbeitende, kapazitiv wirk-ende Sicherheitsschaltung mit 1 bezeichnet, die als einfache Kapazitätsmeßbrücke aufgebaut ist und welche mit Wechselspannung gespeist wird. In bekannter Weise liegt im Nullzweig dieser Meßbrücke ein Melderelais 1 a, das dann ansprechen soll, wenn das Brückengleichgewicht zwischen der Kapazität des Kondensators 1 b und der durch die Fühlelektroden 2 und 3 gebildeten Kapazität sich ändert. Das Melderelais la soll dabei, gegebenenfalls nach entsprechender Gleichrichtung, die im Alarmfall auftretende Fehlerspannung anzeigen bzw. melden. Die Fühlelektroden 2 und 3 befinden sich an der Wand hinter dem Gemälde 5. Die Rückseite des Gemäldes ist dabei mit einem elektrisch leitenden überbrückungsglied 4 versehen, das beispielsweise eine aufgeklebte Metallfolie sein kann. Wenn das gegen Diebstahl zu sichernde Gemälde sich an dem vorgesehenen Platz befindet, so deckt das auf der Rückseite des Gemäldes 5 befindliche überbrüciuln sglied 4 das elektrische Feld der Fühlelektroden nach der Vorderseite völlig ab. Es ist daher möglich, daß ein Betrachter nahe an das Gemälde herantreten kann, ohne daß eine Alarmauslösung erfolgt, dagegen wirkt sich jede Änderung des Abstandes zwischen den Fühlelektroden 2 und 3 einerseits und dem überbrückungsglied 4 andererseits sofort als Kapazitätsänderung aus. Jeder Versuch, das Gemälde von der Wand abzuheben oder das Gemälde aus dem Rahmen zu schneiden, führt daher zu einem Alarm.
  • Die Anordnung der Elektroden besitzt jedoch nur dann die gewollte Wirkung, wenn das überbrückungsglied 4 auf Erdpotential liegt. Ist dies nicht der Fall, so verwendet man zusätzliche Erdelektroden 6, welche durch kapazitive Kopplung dem überbrückungsglied 4 das Erdpotential vermitteln. Die Verbindung der Elektrode 6 zur Erde kann im einfachsten Fall über die Abschirmung des Zuführungskabels der Fühlelektroden 2 und 3 erfolgen. Wichtig ist allerdings bei dieser Anordnung, daß die an Erde liegenden Elektroden 6 ausreichend große Ausschnitte für die Fühlelektroden 2 und 3 aufweisen.
  • In Fig. 2 ist gezeigt, wie neben dem Schutz des Gemäldes gegen Diebstahl zugleich ein mehr oder weniger weit wirkender Annäherungsschutz erreicht werden kann. Gegenüber der in Fig. 1 gezeigten Anordnung ist hierbei im wesentlichen nur das überbrückungsglied 4 derart verkleinert, daß das sich ausbildende elektrische Feld über die Vorderseite des Gemäldes heraustreten kann und somit jede Annäherung einer Person den Feldverlauf ebenso verändert, wie eine Lageveränderung des Gemäldes. Naturgemäß ist die Ansprechempfindlichkeit einer derartigen Anordnung unter gleichen Betriebsverhältnissen etwas geringer, da bei gleicher Abstandsänderung eine kleinere Kapazitätsänderung auftritt. Trotzdem läßt sich ein Kompromiß in der Weise erreichen, daß ein Entfernen des Gemäldes in jedem Fall noch mit Sicherheit signalisiert wird, jedoch auch eine Annäherung von Personen bei einer bestimmten Mindestentfernung ebenfalls zur Alarmauslösung führt.
  • Ein besonderer Vorteil der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen der Erfindung liegt darin, daß keinerlei elektrische Verbindung zu dem am Gemälde angebrachten überbrückungsglied erforderlich ist und daß die Anordnung mehr oder minder unsichtbar an der Rückseite des Gemäldes angebracht werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Sicherung gegen Diebstahl von an der Wand hängenden oder auf Tischen oder dergleichen aufgestellten Gegenständen, z. B. Gemälden oder Wertbehältern, unter Verwendung von kapazitiv wirkenden Meldungsgebern, dadurch gekennzeichnet, daß der Meldungsgeber aus ortsfest, z. B. an der Wand befestigten, zur Meßschaltung gehörenden stabförmigen Fühlelektroden (2, 3) und einem oder mehreren am zu schützenden Gegenstand (5) befestigten kapazitiv wirkenden Oberbrückungsgliedern (4) für die Fühlelektroden (2, 3) besteht, so daß jede Lageveränderung oder Wegnahme des zu schützenden Gegenstandes zu einer Kapazitätsänderung und damit zur Alarmauslösung führt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitende Überbrückungsglied (4) aus einer metallischen Auflage, beispielsweise aus einer am zu schützenden Gegenstand (5) aufgeklebten Folie, besteht. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitende Oberbrückungsglied (4) durch einen metallischen Anstrich des zu schützenden Gegenstandes (5) gebildet ist. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Überbrück-ungsglied (4) den größten Teil der Bild-bzw. Aufstellungsfläche umfaßt. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberbrückungsglied derart bemessen und angeordnet ist, daß das von den orstfesten Elektroden ausgehende elektrische Feld über die Fläche des überbrückungsgliedes (4) hinaustritt. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das überbrückungsglied vorzugsweise durch kapazitive Kopplung über einen geerdeten festen Belag (6) an Erdpotential gelegt ist. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelmantel der ortsfesten Elektroden (2, 3) als Verbindungsleitung des festen Belags (6) zur Erde dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1808 250; deutsche Patentschriften Nr. 329 762, 367 035.
DES68805A 1960-06-03 1960-06-03 Schaltungsanordnung zur Sicherung gegen Diebstahl Pending DE1121507B (de)

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