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DE11212C - Erweitertes Verfahren, schlagende Wetter zu vernichten, gefahrlose Wetterzehrlampe und Vorrichtungen an Sicherheitslampen, um mittelst derselben schlagende Wetter zu vernichten. (2 - Google Patents

Erweitertes Verfahren, schlagende Wetter zu vernichten, gefahrlose Wetterzehrlampe und Vorrichtungen an Sicherheitslampen, um mittelst derselben schlagende Wetter zu vernichten. (2

Info

Publication number
DE11212C
DE11212C DENDAT11212D DE11212DA DE11212C DE 11212 C DE11212 C DE 11212C DE NDAT11212 D DENDAT11212 D DE NDAT11212D DE 11212D A DE11212D A DE 11212DA DE 11212 C DE11212 C DE 11212C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weather
hitting
platinum
essentially
safe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT11212D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. KOERNER in Freiberg (Kgr. Sachsen), Untermarkt 384
Publication of DE11212C publication Critical patent/DE11212C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L23/00Non-electric hand-lamps for miners
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/22Devices for withdrawing samples in the gaseous state

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

1880.
GUIDOKOERNERINFREIBERG(KONIGR-SaCHSEn). \
Erweitertes Verfahren, schlagende Wetter zu vernichten, gefahrlose Wetterzehrlampe und Vorrichtungen an Sicherheitslampen, um mittelst derselben schlagende Wetter zu vernichten.
Zweites Zusatz-Patent zu No. 6179 vom 22. December 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1880 ab.
Längste Dauer: 21. December 1893.
Das durch Reichs-Patent No. 7469 geschützte Verfahren zur Vernichtung von Schlagwettern hat durch ausgedehnte Versuche in der Praxis folgende Veränderungen bezw. Ergänzungen erfahren.
Es hat sich gezeigt, dafs die auf den Contacterscheinungen des Platins und der zur Platingruppe gehörenden Metalle (Platin, Palladium, Rhodium, Osmium, Iridium) beruhende Vernichtung der Schlagwetter erheblich begünstigt wird, wenn diese Metalle einer erhöhten Temperatur ausgesetzt werden. Diese Temperatur darf jedoch, um jeder Gefahr einer Explosion vorzubeugen, die Weifsglut nicht erreichen.
Als Contactmetall ist sowohl Platin als auch jedes andere zur Platingruppe gehörende Metall verwendbar.
Die Erhitzung dieser Metalle kann auf verschiedene Weise erfolgen: z. B. durch den galvanischen Strom. Zu diesem Zweck wird ein Körper, welcher Wärme und Elektricität nicht leidet, z. B. Glas, mit einem dünnen Ueberztig eines Platinmetalls versehen und durch letzteren ein elektrischer Strom geleitet; der Grad der Erwärmung ist durch die Stärke des Stromes zu reguliren.
Eine andere Art, eine höhere constante Temperatur zu erzeugen, ist folgende:
Die Platinmetalle haben die Eigenschaft, Wasserstoff- undKohlenwasserstoff- Verbindungen, z. B. Spiritus, Petroleum, Ligroin, Benzin etc., unter bedeutender Wärmeentwicklung zu oxydiren, jedoch ohne die Grenze der dunklen Rothglut zu übersteigen.
Zu diesem Zweck ist auf dem Brenner einer Lampe, die mit Wasserstoff oder Spiritus, Petroleum, Ligroin etc. gefüllt ist, ein mit einem Platinmetall überzogener Glaskörper, oder besser ein geschlossener Hohlcylinder aus porösem Material, Fig. 1 und 2, z. B. dünner Asbestpappe, plastischer Kohle etc. aufgesetzt, so dafs die verdampfenden Kohlenwasserstoffgase oder die Wasserstoffgase der Lampe in diesen Cylinder oder an den platinirten Glaskörper treten müssen. Der Cylinder ist mit einem dünnen Ueberzug eines zur Platingruppe gehörenden Metalls versehen.
Die Wasserstoff- oder Kohlenwasserstoffgase der Lampe diffundiren durch den porösen Cylinder, werden bei der Berührung mit dem Metallüberzug oxydirt, und entwickeln so viel Wärme, dafs das Platinmetairin dunkle Rothglut versetzt und auf constanter Temperatur erhalten wird.
Treten nun von aufsen her die Schlagwetter an das glühende Platinmetall, so werden sie durch dunkle Verbrennung vernichtet. Da hierdurch die Temperatur nur mäfsig erhöht, nie aber Weifsglut erreicht wird, so ist jede Gefahr der Explosion durch diesen Apparat ausgeschlossen.
Zum Schutz der Cylinder ist ein Drahtnetz angeordnet.
Soll die Lampe in Thätigkeit gesetzt werden, so ist der poröse Cylinder über einer Flamme bis zur Rothglut zu erhitzen und die Lampe dann in der Grube aufzustellen.
Auch bei der Sicherheitslampe, wenn dieselbe mit Luftzuführung von oben construirt ist, ist es möglich, dieses Verfahren mit Erfolg anzuwenden. Es ist zu diesem Zweck ein Ring von Asbest, welcher mit einem Platinmetall überzogen ist, über der Flamme so anzuordnen, dafs die der Lampe zugeführte Luft erst den Asbest passiren mufs. Die Flamme besorgt die Erhitzung des Platinmetalls, auf welchem die dunkle Verbrennung von Schlagwettern vor sich geht. Wenn der Lampe zu grofse Massen, namentlich explosible Gasgemische, von Schlägwettern zugeführt werden, verlischt dieselbe ruhig, ohne zu explodiren, da die Schlagwetter schon auf dem Platinmetall verbrannt sind und an die Flamme nur Kohlensäure und kein Sauerstoff mehr tritt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Das Verfahren zur Vernichtung von Schlagwettern, welches beruht auf einer durch die zur Platingruppe gehörenden Metalle (Platin, Palladium, Rhodium, Osmium, Iridium) be-
    wirkten dunklen Verbrennung unter Anwendung; einer /Temperatur bis zur Rothglut, im wesentlichen wie oben beschrieben.
    -Eine gefahrlose Wetterzehrlampe, welche in ihrer ganzen Construction neu und eigenthümlich ist und im wesentlichen besteht aus einer beliebigen Anzahl von Glaskörpern bezw. Cylindern aus einer porösen Masse, welche mit einem Ueberzug .eines zur Platingruppe gehörenden Metalls versehen und auf einem Bassin, welches Wasserstoff oder Spiritus, Petroleum, Ligroin, Benzin oder dergleichen aufzunehmen bestimmt ist, angeordnet sind, im " wesentlichen wie beschrieben und gezeichnet.
    Ein Ring von mit einem Platinmetall überzogenem Asbest, welcher in Sicherheitslampen eingelegt wird und zur Verzehrung der Schlagwetter dient, welche der Sicherheitslampe zugeführt werden, im wesentlichen wie oben beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT11212D Erweitertes Verfahren, schlagende Wetter zu vernichten, gefahrlose Wetterzehrlampe und Vorrichtungen an Sicherheitslampen, um mittelst derselben schlagende Wetter zu vernichten. (2 Active DE11212C (de)

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DE (1) DE11212C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE753878C (de) * 1939-12-20 1953-04-09 Aeg Schlagwettergeschuetztes, mit einem druckfesten Behaelter versehenes elektrisches Schaltgeraet
DE927884C (de) * 1953-02-02 1955-05-20 Oerlikon Maschf Sicherheitsvorrichtung fuer gasgekuehlte elektrische Maschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE753878C (de) * 1939-12-20 1953-04-09 Aeg Schlagwettergeschuetztes, mit einem druckfesten Behaelter versehenes elektrisches Schaltgeraet
DE927884C (de) * 1953-02-02 1955-05-20 Oerlikon Maschf Sicherheitsvorrichtung fuer gasgekuehlte elektrische Maschinen

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